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Rhein-Lahn-Kreis

Limeskastell Pohl steht Besuchern wieder offen

POHL Das Wichtigste zuerst: Das Limeskastell in Pohl hat den coronabedingten Dornröschenschlaf beendet. Seit Anfang Juli ist wieder freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr für Tagesbesucher geöffnet.

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Das Limeskastell öffnet für den Besucherverkehr
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POHL Das Wichtigste zuerst: Das Limeskastell in Pohl hat den coronabedingten Dornröschenschlaf beendet. Seit Anfang Juli ist wieder freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr für Tagesbesucher geöffnet.

Aufgrund der Corona-Situation werden jedoch einige Abläufe angepasst, die bei einem Besuch eingehalten werden müssen. Notwendig ist wie überall in jedem Falle die Maskenpflicht und die Abstandshaltung. Extra Helfer sind abgestellt, die den Besuchern die Maßnahmen und die Wegeführung noch einmal erläutern und behilflich sind. Desinfektionsstellen sind an mehreren Punkten eingerichtet. Es wird also alles dafür getan, den Aufenthalt der Besucher im Kastell -wie auch bisher schon- zu einem Erlebnis zu machen!

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Die Coronazeit wurde vom Limeskastell gut genutzt

Aufgrund der Vorgaben der Landesregierung und des Gesundheitsamtes des Rhein-Lahn-Kreises hätte das Kastell als Museum bereits zum 1. Mai 2020 wieder für die Besucher freigegeben werden können. Die Verantwortlichen haben sich jedoch entschieden, das Kastell bis zum 30.6.2020 zur Sicherheit für den Publikumsverkehr geschlossen zu halten, aber auch um Renovierungsarbeiten durchzuführen.

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So waren in den Monaten Mai und Juni die Ehrenamtler nicht untätig und es wurden zahlreiche Arbeiten durchgeführt, die ansonsten während der laufenden Saison nicht geleistet werden können. Es wurde der schindelgedeckte Brunnen fertiggestellt (sehenswert ist er mit Sicherheit!), die wassergebundene Decke im Hof und auf dem Umgang erneuert, die Oberflächenwasserabläufe gereinigt und ein aktueller Stromverteilungsplan erstellt. Weiterhin wurde ein neuer Laserbeamer unter der basilica-Decke zur Optimierung von Bildvorträgen installiert, die Tonanlage mit Funk-Headsets ergänzt und ein modernes Kassensystem angeschafft. Hier kann zukünftig mit allen Kredit- oder Girokarten und auch kontaktlos mit dem Handy gezahlt werden. Außerdem wurde der Museums- und Selbstvermarkter-Shop neu organisiert. Auch wurde die Möglichkeit zu einer Bildvorführung in der taberna geschaffen. Außerdem wurde die Neuanlage des Kräuterbeetes (ist auch ein Hingucker geworden) mit damals üblichen Küchenkräutern verwirklicht, die Heizungsanlage optimiert, alle Holzteile im Hofbereich wie Fenster, Fensterläden, Stützbalken, Wehrgang auf dem Wall sowie alle Wände gereinigt und neu gestrichen. Ein Wasserablauf von Brunnen und Backofen wurde errichtet.

Das Limeskastell erstrahlt also fast in einem neuen Glanz und wird spätestens im nächsten Jahr 2021 zum 10jährigen Jubiläum besser aussehen als jemals zuvor.

Worauf viele Freunde des Limeskastells Pohl warten, ist auch eine Aussage zum neben einem Besuch das zweite Highlight „Kultur im Kastell“. Wirklich tolle Veranstaltungen wie die Konzerte mit Michael Raeder, Ulla Meinecke, Emma Langford, Sofia Talvik und Lulo Reinhardt mussten leider ebenso abgesagt werden wie der Music-Brunch mit der heimischen Musik-Künstlerin Hanne Kah und den Limpets.

Das Limeskastell Pohl öffnet seine Pforten für den Besucherverkehr

Weitergehen wird es in jedem Fall aber am Samstag, dem 5. September, 20.00 Uhr, mit der Band mit der Harfe, nämlich der Jeanine Vahldieck Band mit ihrer Gute-Laune-Tour und am Samstag, dem 19. September, 20.00 Uhr mit Biber Herrmann und seiner Grounded-Tour 2020, allerdings weiter noch mit den coronabedingten Vorgaben, nämlich .

Das als abgespeckte Version geplante LimesLive am August-Wochenende ist leider bereits abgesagt und ob der Genussmarkt „lokal & lecker“ am 11. Oktober stattfinden kann, steht noch nicht fest.

Infos zu allen Regeln, Vorgaben, Veranstaltungen, Eintritt und Preisen finden sie auf der Homepage www.limeskastell-pohl.de. Reinschauen lohnt immer

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Straßenausbau im Braubacher Rosenacker startet

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Foto: Markus Fischer
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BRAUBACH Im Stadtteil Braubach Nord beginnen am Montag, 12. Januar 2026, die Tiefbauarbeiten zum Ausbau der Straße „Im Rosenacker“. Mit der Maßnahme haben die Verbandsgemeindewerke Loreley und die Stadt Braubach die Firma EUROVIA Bau GmbH beauftragt.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Kreuzungsbereich Im Rosenacker / Dautenstielweg bis zur Mitte der Einfahrt der Firma Schöntges Automobile. Die Arbeiten in diesem ersten Bauabschnitt werden voraussichtlich bis zum Sommer 2026 dauern“, informiert der für Bauen zuständige Beigeordnete der Stadt, Marius Risch. Bereits vor dem eigentlichen Baubeginn fänden Kampfmittelsondierungen statt. In diesem Zusammenhang würden Halteverbote eingerichtet, die aus Sicherheitsgründen zwingend einzuhalten seien, so Risch.

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Während der Bauphase ist die Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke im Bauabschnitt mit Kraftfahrzeugen nicht möglich. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des gesperrten Bereichs abzustellen. Die Stadt Braubach bittet alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen, die mit der Maßnahme verbunden sind.

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Ansprechpartner auf der Baustelle ist der Kolonnenleiter Markus Retzmann. Für allgemeine Rückfragen stehen zudem die Verbandsgemeindewerke Loreley sowie die Stadt Braubach und die Firma Eurovia, Telefon 0261 80890, zur Verfügung.

Anliegerversammlung zur Baumaßnahme im Rosenacker

Um die Anliegerinnen und Anlieger umfassend zu informieren, lädt die Stadt Braubach zu einer Anliegerversammlung ein. Diese findet am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Braubach statt. Dort werden weitere Informationen zur Baumaßnahme sowie zum geplanten zeitlichen Ablauf gegeben (pm Stadt Braubach).

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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VW beendet Händlervertrag nach Insolvenz des Autohauses Adolf Marner in Nastätten

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NASTÄTTEN Auf Presseanfrage des BEN Kurier teilte die Dictum Media GmbH in Vertretung des Insolvenzverwalters Jens Lieser mit, dass Volkswagen den Händlervertrag mit der Autohaus Adolf Marner GmbH in Nastätten beendet hat. Ein solcher Schritt ist im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nicht unüblich.

Zwischenzeitlich wurde auch das VW-Markenschild an der Niederlassung demontiert. Zudem ist die Adolf Marner GmbH auf der offiziellen Händlerübersicht von Volkswagen nicht mehr gelistet.

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Wie Pietro Nuvoloni für den Insolvenzverwalter mitteilte, werde aktuell über alternative Lösungen nachgedacht. Denkbar sei unter anderem eine Fortführung als freier Händler.
Der Betrieb des Autohauses läuft derzeit weiter.

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