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Sport

Laufend extrem viel Gutes getan für die Flutopfer im Ahrtal

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Über das großartige Spendenergebnis freuten sich bei der offiziellen Scheckübergabe (von links) Nicole Fischer, Katja Sonneck-Schäfer, Simone Klockhaus, Ralf Heil, Lüder Schulz-Nigmann, Claus Wolf und Frank R. Bauer. Bild: Hochwasserhilfe Aar-Einrich / Manuela Jäger (Foto: Schweickert)
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AAR-EINRICH/BIRLENBACH Mit einer unglaublichen Aktion hat Ultra-Althlet Lüder Schulz-Nigmann eine ebenso umwerfende Spendensumme erlaufen: Zugunsten der Flutopfer lief Schulz-Nigmann in 18 Stunden und fünf Minuten auf einer 66 Kilometer langen Strecke ingesamt 8873 Höhenmeter. Allerdings bezwang er dabei nicht den originalen Mount Everest, sondern lief von der Grillhütte in Birlenbach so oft den dortigen Anstieg hoch, bis er die Höhe des Mount Everest (8849m) zu Fuß überwunden hatte.

Der Anstieg bei Birlenbach beträgt rund 28 %. Insgesamt musste Lüder Schulz-Nigmann die Steigung 198-mal rauf- und runterlaufen. Zusammen mit dem Lions-Club Mittellahn organisierte er mit diesem Lauferlebnis eine Spendenaktion: Mit dem „Everesting“ sammelten sie Geld für die Menschen, die von der Flutkatastrophe im Ahrtal betroffen sind.

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Laufend Gutes tun: Extremläufer und Lions Club sammeln 10.000 EUR für Flutopfer

Am Donnerstag nun übergab Lüder Schulz-Nigmann zusammen mit Frank R. Bauer vom Lions-Club Mittellahn einen Scheck über 10 000 Euro an die Hochwasser Hilfe Aar Einrich mit Ralf Heil und Frank R Bauer. Der Sportler und die Lions dankten allen Spendern und dem gesamten Team der privaten Organisation Hochwasserhilfe Aar-Einrich für ihren andauernden und unermüdlichen Einsatz. Durch das Everesting kamen rund 5000 Euro an Spenden zusammen, die von den Lions auf 10 000 Euro verdoppelt wurden.

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Von den Spenden soll möglichst bald ein völlig zerstörter Spielplatz in Antweiler wieder aufgebaut werden. „Da die Hochwasserhilfe natürlich auch fleißig war und weiteres Geld eingesammelt hat, steht schon die komplette Finanzierung“, freute sich Lüder Schulz-Nigmann auf Facebook. Damit spielte er auf eine weitere umwerfende Aktion an: Tatsächlich kommt nämlich zu der bereits beeindruckenden Spendensumme nochmals eine beträchtliche vierstellige Summe hinzu, nachdem der Heimat- und Kulturverein sowie weitere Vereine des Ortes durch Aufrufe in Social Media und buchstäbliches Klingeln an jeder Tür Spenden für die Flutopfer gesammelt haben.

Vertreter der Hochwasserhilfe: Ralf Heil, Katja Sonneck-Schäfer, Claus Wolf, Nicole Fischer, Simone Klockhaus, Manuela Jäger

Lions Club: Lüder Schulz-Nigmann, Frank R. Bauer

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Hunsrück

Fußball als Hoffnungsträger: Kick for Help startet Hilfsprojekt im bolivianischen Hochland

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Foto: Kick for Help/Pater Diego Pla, Bolivien
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BOPPARD/BOLIVIEN Im Hochland von Bolivien kooperiert Kick for Help seit Ende vergangenen Jahres mit der Fußballschule Vamos Adelante. Die Projektidee kam auf Anregung des Bistums Trier zustande, das seit über 60 Jahren eine Partnerschaft mit dem südamerikanischen Land hat. In der kleinen Gemeinde San Pedro de Mocomoco hat Pater Diego Pla eine Fußballschule gegründet, mit der Mädchen und Jungen über Fußball geholfen werden soll, ihre alltäglich schwierige Lebenssituation etwas zu verbessern. Pater Diego Pla ist mittlerweile Sekretär der bolivianischen Bischofskonferenz und wird aus La Paz das Projekt begleiten.

Mocomoco liegt im bolivianischen Hochland, dem Altiplano auf einer Höhe von 3300 m direkt an der Grenze zum Nachbarland Peru, ganz in der Nähe des Titicacasees. Die Region hat aufgrund ihrer isolierten Lage eine extrem hohe Armut, viele Kinder leiden an chronischer Unterernährung.

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Bereits Ende letzten Jahres konnte Kick for Help die Teilnehmer am „Proyecto Escuela de Futbol“ mit Trikots und Fußbällen ausstatten, eine weitere Sendung mit Fußballmaterialien nach Mocomoco ist derzeit auf dem Weg. Das neue Projekt in Bolivien ist das zweite Fußballprojekt, das Kick for Help in Lateinamerika angeht, nachdem man sich bereits vorher in Cucuta in Kolumbien engagiert hat. (pm: Norbert Neuser)

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Sport

Sportliche Herausforderung für Diezer Verbandsbürgermeisterin Maren Busch Bürgermeisterin startet neue Serie „Bürgermeisterin in Bewegung“

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Foto: Privat
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DIEZ Sportlich, nahbar und mitten im Vereinsleben: Mit der neuen Serie „Bürgermeisterin in Bewegung“ startet Bürgermeisterin Maren Busch aktiv ins Jahr 2026. In den kommenden Monaten wird sie regelmäßig Sportvereine aus der Verbandsgemeinde Diez besuchen, verschiedene Sportarten ausprobieren und dabei die Menschen und die ehrenamtliche Arbeit vor Ort kennenlernen.

Ziel der neuen Reihe ist es, Einblicke in die abwechslungsreiche Vereinsarbeit der Verbandsgemeinde Diez zu geben. Durch die regelmäßigen Besuche sollen persönliche Begegnungen gefördert, Engagement sichtbar gemacht und der Austausch zwischen Verwaltung und Ehrenamt gestärkt werden.

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Sport verbindet Menschen. Mit dieser Serie möchte ich zeigen, wie vielfältig, lebendig und offen unser Vereinsleben in der Verbandsgemeinde Diez ist“, betont Bürgermeisterin Maren Busch. Gleichzeitig sollen die Vereine eine Plattform erhalten, um ihre Arbeit vorzustellen und neue Interessierte zu erreichen.

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Die Serie richtet sich ausdrücklich an alle Sportvereine der Verbandsgemeinde Diez. Vereine, die Interesse haben, Teil von „Bürgermeisterin in Bewegung“ zu werden und die Bürgermeisterin sportlich herauszufordern, sind herzlich eingeladen, sich zu melden.

Interessierte Vereine können sich per E-Mail an presse@vgdiez.de wenden. Dabei sollten ein Ansprechpartner, die Sportart sowie mögliche Termine für einen gemeinsamen Trainingsbesuch angegeben werden. Die Verbandsgemeinde Diez freut sich auf viele sportliche Begegnungen und einen aktiven Austausch mit den Vereinen vor Ort.

Aktuelle Eindrücke, Termine und Einblicke hinter die Kulissen der Serie „Bürgermeisterin in Bewegung“ gibt es auf den Social-Media-Kanälen der Verbandsgemeinde Diez. Jetzt abonnieren und nichts verpassen.

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Koblenz

Sportfreunde Eisbachtal sichern sich den Sieg beim evm-Junior-Cup in Mülheim-Kärlich

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Foto: Irene Appel
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MÜLHEIM-KÄRLICH. Beim zehnten evm-Junior-Cup, ausgerichtet vom SG2000 Mülheim-Kärlich 1921 e.V. und unterstützt von der Energieversorgung Mittelrhein (evm), kämpften am Sonntag, 11. Januar, zahlreiche Jugendmannschaften mit großem Sportsgeist um den begehrten Titel. Rund 400 Gäste verfolgten die spannenden Begegnungen in der Philipp-Heift-Halle und sorgten für eine mitreißende Atmosphäre.

Nach packenden Spielen und einem nervenaufreibenden 9-Meter-Schießen setzten sich die Sportfreunde Eisbachtal gegen den Favoriten TUS Koblenz durch und sicherte sich den Turniersieg. Der Titelverteidiger TUS Koblenz belegte in diesem Jahr den zweiten Platz, gefolgt vom JFV Rhein-Hunsrück auf Rang drei.

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Doch nicht nur das: Auch Einzelleistungen wurden gewürdigt: Liam Tschauner vom JSG Rhein-Westerwald wurde als bester Torwart ausgezeichnet, während David Szymczuk von den Sportfreunden Eisbachtal den Titel des Torschützenkönigs erhielt. Bester Spieler war Mika Seul von TuS Koblenz.

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Der evm-Junior-Cup ist ein großartiges Event, das jedes Jahr aufs Neue die Bedeutung des Jugendsports in unserer Region unterstreicht. Alle Mannschaften haben mit viel Engagement und Fairness um den Sieg gekämpft“, betont Sara Burdenski, verantwortlich für das Sponsoring der evm. Gemeinsam mit Martina Böth-Baulig, Beigeordnete der Stadt Mülheim-Kärlich, und Winfried Erbar, Beigeordneter der Verbandsgemeinde, überreichte sie den Gewinnern den Pokal. „Wir freuen uns, auch 2026 wieder Partner dieses besonderen Turniers zu sein und den regionalen Sport weiterhin zu unterstützen. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner zu ihren herausragenden Leistungen“, so Burdenski weiter. Bereits jetzt ist klar, dass der evm-Junior-Cup auch im nächsten Jahr erneut stattfinden wird. Dann heißt es zum elften Mal: Wer gewinnt im Kampf um den begehrten Pokal? (pm: evm)

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