Blaulicht
Bruno B. griff Frau in Nassau und Pfleger im Elisabeth Krankenhaus an – Nun droht die Unterbringung in der Psychiatrie
Schuldunfähige Menschen, die eine große Gefahr für sich und andere darstellen, werden in der forensischen Klinik Nette-Gut in Andernach behandelt.
NASSAU/LAHNSTEIN Das Leben von Bruno B. scheint aus den Fugen geraten zu sein. Im November 2020 war der 34-jährige zeitweilig auf der geschlossenen Psychiatrie Station im Elisabeth Krankenhaus in Lahnstein untergebracht. Im Zustand der Schuldunfähigkeit, soll er sich massiv gegen eine Fixierung gewehrt und dabei Pflegekräfte bedroht, gekratzt und getreten haben. Angeblich soll er sogar versucht haben diese zu beißen.
Nur einen Monat später war er erneut auf der Station im Elisabeth Krankenhaus in Lahnstein untergebracht. Diesmal soll er ein Loch in die Holzverkleidung der Stationstür getreten haben. In den folgenden Monaten, bis zum 13.07.2021, wurde er bei Polizeieinsätzen, bei seinem gesetzlichen Betreuer und einer Nachbarin auffällig.
Bruno B. soll in Nassau versucht haben eine Frau ins Gebüsch zu zerren und dieser an die Brust gefasst haben
Laut der Staatsanwaltschaft Koblenz, soll er Polizeibeamte, Nachbarin und Betreuer beleidigt und bei einer Festnahme Widerstand geleistet haben. Bruno B. wohnte in einer Unterbringung für sozialbedürftige Menschen. Auch dort soll er durch seine Aggressivität aufgefallen sein. Die Rede ist von aufgetretenen Türen weil man ihm einen Schlüssel zur Wohnung verweigerte.
Im Juni 2021 soll er einer Frau in Nassau den Weg versperrt haben. Ihm wird vorgeworfen, der Frau an die Brust gefasst zu haben um sie anschließend in ein Gebüsch zu drängen. Da die Frau sich massiv wehrte und um Hilfe rief, ließ er von ihr ab.
Am 10. Februar beginnt der Prozess vor der 12. Strafkammer des Landgerichtes in Koblenz. Für die Richter keine leichte Aufgabe denn sie müssen entscheiden, ob Bruno B. eine Gefahr für sich und andere im Wege der Schuldunfähigkeit ist. Sollte die 12. Strafkammer das feststellen, droht die die Einweisung in eine forensische Psychiatrie.
BEN Radio
Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt
DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.
Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.
Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.
BEN Radio
14-jähriger Tatverdächtiger bei Sprengung eines Zigarettenautomaten schwer verletzt
BAD EMS Am 26. Dezember wurde in der Bachstraße in Bad Ems versucht, einen Zigarettenautomaten mit einem starken Silvesterböller zu sprengen. Bereits am Abend des Vorfalls berichteten wir nach einer Presseanfrage bei der Polizei über eine dabei verletzte Person.
Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz auf schriftliche Nachfrage ergänzend mitteilte, wurde im Rahmen der Tatausführung ein 14-jähriger Jugendlicher schwer verletzt. Er steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Weitere Personen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, wurden vor Ort nicht angetroffen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand erfolgte die Sprengung durch den Einsatz von Böllern. Ob es sich dabei um zugelassene oder nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalinspektion Montabaur.
Blaulicht
Stromausfall nach Baggerarbeiten: Kreisverwaltung Bad Ems weiterhin ohne reguläre Versorgung
BAD EMS Ein Stromausfall hat am heutigen Morgen Teile von Bad Ems betroffen. Nach erster telefonischer Auskunft des Energieversorgers Syna kam es um 10:18 Uhr infolge von End- und Baggerarbeiten zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Dabei wurden Stromkabel beschädigt.
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