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VG Bad Ems-Nassau

Bad Emser Bahnhof: Sanierung beginnt bald

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Besser geworden ist der Zustand in den vergangenen drei Jahren nicht - das bemerkte der Abgeordnete Josef Oster bei seinem Besuch in Bad Ems bei Stadtbürgermeister Oliver Krügel natürlich sofort. 2021 hatte Oster die Nachricht über die längerfristigen Sanierungspläne nach Bad Ems gebracht. Jetzt soll's losgehen.
Foto: Michaela Cetto
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BAD EMS Endlich tut sich was am Hauptbahnhof Bad Ems: Die dringenden Arbeiten am sanierungsbedürftigen Hallendach und an den Bahngleisen sollen innerhalb der nächsten Monate in Angriff genommen werden. Die gute Nachricht, die jetzt von Seiten der Deutschen Bahn in Bad Ems eintrudelte, hat Stadtbürgermeister Oliver Krügel gleich mit dem Bundestagsabgeordneten Josef Oster geteilt.

Dieser hatte nämlich vor drei Jahren beim zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin und beim Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn energisch angeklopft. Damals wandte sich der Bad Emser Stadtbürgermeister Krügel an den Bundestagsabgeordneten Oster mit der Bitte um Unterstützung. Josef Oster machte da noch einmal auf den höchst bedauernswerten Zustand des Bahnhofs und auf die nötige Sanierung und Renovierung von Hallendach und Bahngleisen aufmerksam. „Anfang des Jahres 2021 hatte ich die Auskunft erhalten, dass die Sanierung als längerfristiges Ziel für 2024 geplant sei“, sagt der Wahlkreisabgeordnete. „Es freut mich, dass die Bahn hier ihrem Zeitplan entspricht und pünktlich die Bagger schickt.“ Ab dem 11. November soll die Sanierung mit der Baustelleneinrichtung begonnen werden. 

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Laut den Planungen von 2021 sollen das denkmalgeschützte Bahnsteigdach und das ebenfalls denkmalgeschützte Hallendach saniert werden. Auch die Erneuerung der Bahnsteigkanten, des Pflasterbelags, die Einbringung eines taktilen Leitsystems am Mittelbahnsteig für sehbehinderte Menschen sowie der Rückbau der Überlänge am Mittelbahnsteig sind vorgesehen, außerdem eine neue Beleuchtung und Ausstattung des Wartebereichs. Sieben Millionen Euro sind für all das angesetzt.

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Selbstredend begrüßt auch Stadtchef Krügel den baldigen Beginn der Arbeiten. „Der Bahnhof ist für Bad Ems als Eingangstor der Stadt natürlich touristisch wichtig“, sagt er. 

Zudem habe man auch das marode Bahnhofsgebäude im vorderen Bereich im Blick. Dieses steht seit vielen Jahren leer und ist nach wie vor in Privatbesitz. Dort sollen nun Wohnungen entstehen, der Investor befinde sich aktuell im Genehmigungsprozess mit der Baubehörde, so Krügel. Auch dort habe die Stadt Bad Ems unterstützt und den Vorhabenträger in Eigentumsfragen und damit bei der Umsetzung notwendiger Auflagen geholfen (Pressemitteilung: Josef Oster, Bundestagsabgeordneter).

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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Das Ende einer Ära: Fachbacher Gasthof „Zum Engel“ schließt seine Türen

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Foto: Silke Heibel
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FACHBACH Mit dem 21. Dezember 2025 ging in Fachbach eine traditionsreiche Epoche zu Ende: Der Gasthof „Zum Engel“, über Jahrzehnte fester Bestandteil des Dorflebens, hatte an diesem Tag zum letzten Mal geöffnet. Liliane und Hubert, die das Lokal mit großem Engagement und herzlicher Gastfreundschaft geführt haben, verabschieden sich in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Der „Engel“ war weit mehr als ein Gasthof. Er war Stammlokal zahlreicher Vereine, Treffpunkt für Jung und Alt und Schauplatz unzähliger Familienfeiern – von Taufen über Kommunionen, Firmungen und Konfirmationen bis hin zu Hochzeiten. Auch der traditionelle Kaffee nach der jährlichen Gräbersegnung fand stets dort seinen Platz und wurde zu einer festen sozialen Tradition im Ort.

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Zum Abschied kamen im Laufe des Sonntags vor Weihnachten viele Fachbacher Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine zu einem letzten Beisammensein im Gasthof. Auch eine Delegation des Ortsgemeinderates war vor Ort, um persönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

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Im Namen der Gemeinde wurde Liliane und Hubert ein großer Präsentkorb überreicht – als Zeichen der Wertschätzung für die jahrzehntelange Bewirtung, die vielfältigen Gerichte und die stets offene Tür, die den „Engel“ zu einem besonderen Ort gemacht haben.

Die Ortsgemeinde Fachbach wünscht Liliane und Hubert für ihren neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und viele schöne Momente. Ihr Gasthof wird im Dorfgedächtnis einen festen Platz behalten (pm Ortsbürgermeister Thorsten Heibel im Namen aller Rats- und Ausschussmitglieder).

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Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.

Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.

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Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.

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