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Lahnsteiner Resolution nach Bahnunglück übergeben
Auch Landräte des Rhein-Lahn-Kreises und des Rheingau-Taunus-Kreises sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley haben unterzeichnet
Oberbürgermeister Peter Labonte verliest die Forderungen der Resolution. Rechts im Bild Lahnsteins Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der die Bahn bereits kurz nach dem Unfall für ihre Informationspolitik scharf kritisierte.
LAHNSTEIN Nach dem Zugunglück in Niederlahnstein gibt es auf Initiative der „BI im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ und der Stadt Lahnstein regelmäßige Termine in Niederlahnstein mit Vertretern der Deutschen Bahn und Anwohnern, um über den aktuellen Fortlauf der Aufräumarbeiten zu informieren.
Der zweite dieser Jour-Fix-Termine fand am Dienstag, 15. September 2020 statt und wurde zum Anlass genommen, die vom Lahnsteiner Stadtrat in seiner Sitzung vom 14. September 2020 beschlossene Resolution an die Vertreter der Bahn zu übergeben.
Neben Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte haben mit unterzeichnet: der Landrat des Rhein-Lahn-Kreis und Vorsitzende des Zweckverbands Welterbe Oberes Mittelrheintal, Frank Puchtler, der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Mike Weiland, die auch alle beim Termin anwesend waren und auf die Dringlichkeit nicht nur einer Alternativtrasse, sondern von Sofortmaßnahmen hingewiesen haben, um die Bürger von Lärm und Gefahren zu schützen.
Die Resolution im Wortlaut:
„Am Sonntag, 30. August 2020, kam es in Lahnstein zu einem gefährlichen Zugunglück in der Nähe des Umweltbahnhofes in Niederlahnstein. Bei diesem Unfall sind mehrere Kesselwagen, die mit jeweils 60.000 Liter Diesel beladen waren, umgestürzt. Zum Glück wurde bei diesem schweren Zugunglück niemand verletzt. Allerdings hat das Schadensereignis, bei dem beträchtliche Mengen Dieselkraftstoff ins Erdreich gelaufen sind, erhebliche Auswirkungen auf Natur und Umwelt.
Rund 200 Einsatzkräfte (von Feuerwehren aus Lahnstein und dem Umland, Polizei, DRK, THW …) waren unmittelbar vor Ort und haben unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen ergriffen. Sie waren teilweise bis an ihre Leistungsgrenzen beansprucht. Daher gilt der Polizei, den Feuerwehren und allen weiteren Rettungs- und Einsatzkräften Dank und höchste Anerkennung für ihr Engagement und ihren großartigen Einsatz in Lahnstein.
Auch Landräte des Rhein-Lahn-Kreises und des Rheingau-Taunus-Kreises sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley haben unterzeichnet
Das Unglück in Lahnstein zeigt sehr deutlich die permanente und unkalkulierbare Gefahr auf, in der sich die Menschen entlang der Bahnstrecken im Mittelrheintal tagtäglich befinden und hat wieder einmal mehr ins Bewusstsein gerückt, dass wir an einer der gefährlichsten Bahnstrecken in ganz Deutschland leben. Das als UNESCO-Welterbe mit einem besonderen internationalen Schutzstatus versehene Mittelrheintal, ist der zentrale Güterverkehrskorridor in Deutschland auf der Nord-Süd-Achse. Streckenerweiterungen in Nordeuropa und riesige Tunnelprojekte in den Alpen weisen den Weg in die Zukunft: mehr Güter und mehr Züge bedeuten aber auch mehr Gefahr für die Menschen im Mittelrheintal.

Oberbürgermeister Peter Labonte verliest die Forderungen der Resolution. Rechts im Bild Lahnsteins Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der die Bahn bereits kurz nach dem Unfall für ihre Informationspolitik scharf kritisierte.
Jeder Unfall ist einer zu viel und insofern muss dieses erneute Unglück spätestens jetzt auch für die Verantwortlichen der Deutschen Bahn und auch die politisch Verantwortlichen Anlass sein, endlich umzudenken. Dieser Unfall ist ein Beleg dafür, dass es ein „weiter so, es ist ja nichts Schlimmes passiert“ nicht geben darf!
Unsere Forderungen sind:
1. Vorbehaltlose, zeitnahe und umfassende Information der Öffentlichkeit über die Hintergründe der Unfallursache.
2. Umfassende Soforthilfen für die Anlieger an Bahnstrecken bei entsprechenden Unfällen
3. Umkehr der Beweislast bei Schäden durch Bahnunfälle oder Folgemaßnahmen zugunsten der Bahnanlieger.
4. Der Gesetzgeber sowie die Bahn und Güterverkehrsunternehmen haben die Pflicht, rein wirtschaftliche Gründe nicht höher als die Gesundheit der Bevölkerung zu bewerten.
5. Zeitnahe Vorlage einer technischen Machbarkeitsstudie, um die Planung und den Bau einer sicheren Alternativtrasse zur Mittelrheinachse, insbesondere für den Güterverkehr, anzugehen, als auch weitere aktive und passive Maßnahmen für den Lärmschutz im Mittelrheintal zu ergreifen.
6. Auch wenn eine grundsätzliche Sperrung des Mittelrheintals für gefährliche Güter insbesondere wegen der nach wie vor erforderlichen Andienung wichtiger Unternehmen im Mittelrheintal nicht von heute auf Morgen möglich sein wird, muss ein Umdenken, insbesondere für Gefahrguttransporte und für den Güterverkehr, unverzüglich erfolgen.
7. Als Sofortmaßnahme wird eine drastische Reduzierung der Zuggeschwindigkeiten in den Städten und Gemeinden von maximal 50 km/h gefordert.
8. Zur Entlastung vom Bahnlärm und von den Bahnerschütterungen fordern wir auch weiterhin ein „Lärmschutz-Gesamtkonzept in Sachen Bahnlärm im Mittelrheintal“, um den Menschen und Kommunen am Mittelrhein eine Entwicklungs- und Zukunftsperspektive zu geben.“
Oberbürgermeister Labonte bedankte sich bei den Mitunterzeichnern, denn diese Resolution sei keine Angelegenheit der Stadt Lahnstein allein. „Der Schutz und die Gesundheit der Bevölkerung im Mittelrheintal gehen jeden etwas an und daher bin ich froh, dass wir hier alle gemeinsam stehen. Das Thema Bahnlärm und Sicherheit muss jetzt stärker denn je im Fokus sein.“
Darin stimmte auch Landrat Frank Puchtler überein. „Wir brauchen ein Tal, in dem wir leben können“, sagte er und zeigte sich dankbar für den Schulterschluss mit seinen Kollegen.
Landrat Frank Kilian bedankte sich ebenfalls bei seinen Kollegen, der örtlichen Lokalpolitik und der Bürgerinitiative um Willi Pusch. Zugleich betonte er, dass man nicht grundsätzlich gegen die Bahn sei und nicht gegen sie, sondern mit ihr zusammen arbeiten will. Dafür sei jedoch vorausgesetzt, dass auch die Bahn kooperiert und die Anliegen der Anrainer ernst genommen werden.

Symbolische Übergabe der Resolution an die Vertreter der Deutschen Bahn. (Fotos: Eva Dreiser / Stadtverwaltung Lahnstein)
Mike Weiland, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley und selbst Anwohner in unmittelbarer Nähe zu den Gleisen, lud Verkehrsminister Scheuer scherzhaft noch auf einen Kaffee bei sich zu Hause ein, damit dieser sich ein Bild vom Bahnlärm vor Ort machen könne und die Dringlichkeit einer Alternativtrasse am eigenen Leib spüren könne.
Die Resolution wird übersendet an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer; den Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing; den
Beauftragten der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Enak Ferlemann; den Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, Dr. Richard Lutz, sowie den Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Rheinland-Pfalz und Saarland, Klaus Vornhusen. Weitere Adressaten sind auch die örtlich verantwortlichen Bundestags- und Landtagsabgeordneten.
Informationen zum Gewässerschutz nach dem Unfall:
Der Schutz des Grundwassers und des Rheins wird durch die Obere und Untere Wasserbehörde überwacht. Beide Behörden und der Gewässerschutzbeauftragte der Stadt Lahnstein sowie die beiden eingeschalteten Geologen und der Leiter der Instandhaltung der DB-Netze sind im ständigen Kontakt miteinander. Im Zusammenhang mit der Überwachung des komplexen Unterfangens der Schadensbeseitigung hat die Kreisverwaltung in Absprache mit der SGD Nord einen Hydrogeologen damit beauftragt, beratend und fachlich für die Behörden tätig zu werden. Ebenso ist im Auftrag der DB ein Geologe tätig.
Die kontaminierte Erde im Bereich der zwei Hochspannungsmasten der DB Netze wurde aus statischen Gründen nicht ausgetauscht. Diese Bereiche wurden mit Flies von dem restlichen, bereinigten Areal abgetrennt. Geplant ist, diese verseuchten Areale mittels Injektionen biologisch und chemisch zu behandeln. Grund für diese Vorgehensweise ist, dass andernfalls die Masten, ihre Fundamente sowie die Oberleitungen entfernt werde müssten, was den Bodenaustausch um Wochen verzögert. Die Bahnstrecke wäre monatelang nicht befahrbar gewesen, vermutlich erst 2021.
Laut dem Leiter der Produktionsdurchführung der DB Netze, Frank Osteroth, ist mit einem Ende der Arbeiten voraussichtlich im Laufe der 40. KW zu rechnen.
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Wird Papier in Büros bald überflüssig?
Seit Jahrzehnten sagen Experten das papierlose Büro voraus, dennoch drucken deutsche Firmen jährlich weiterhin Milliarden von Seiten. Dennoch sprechen zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Jahr 2026 einen echten Wendepunkt darstellen wird. Die Kombination aus höheren Energiekosten, strengeren Umweltauflagen und ausgereiften digitalen Lösungen verändert den Arbeitsalltag grundlegend. Ein durchschnittlicher Büroangestellter verbringt täglich bis zu 20 Minuten mit der Suche nach Papierdokumenten, während digitale Dateien in Sekunden auffindbar sind. Der Effizienzunterschied wird bei Fachkräftemangel zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Es bleibt offen, was mit den über Jahrzehnte angesammelten Aktenbeständen geschehen soll. Die Antwort auf diese Herausforderung liegt nicht im radikalen Bruch mit bewährten Strukturen, sondern vielmehr in einer sorgfältig durchdachten Transformation, die beide Welten miteinander verbindet und einen fließenden Übergang ermöglicht.
Papierverbrauch im deutschen Büroalltag: Aktuelle Zahlen und Entwicklungen
Deutschland gehört nach wie vor zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Papierverbrauch weltweit. Aktuelle Erhebungen zeigen jedoch einen deutlichen Abwärtstrend beim Papierverbrauch in deutschen Büroumgebungen. Der durchschnittliche Verbrauch sank von 8.500 Blatt pro Arbeitsplatz im Jahr 2019 auf etwa 5.200 Blatt bis 2025. Die Gründe reichen von wirtschaftlichen Überlegungen bis zu veränderten Arbeitsgewohnheiten.
Die Pandemie wirkte als Beschleuniger dieser Entwicklung. Homeoffice-Regelungen zwangen Unternehmen zur schnellen Digitalisierung von Prozessen. Interessanterweise blieben viele dieser Veränderungen bestehen, auch nachdem die Mitarbeiter in die Büros zurückkehrten. In der Verbandsgemeinde Nassau beispielsweise wurden Bürgerdienste erfolgreich digitalisiert und dienen nun als Vorbild für andere Kommunen.
Digitale Alternativen, die physische Dokumente bereits heute ersetzen
Digitale Lösungen haben einen entscheidenden Reifegrad erreicht. Moderne Dokumentenmanagementsysteme bieten heute umfassende Funktionen, die weit über das bloße Speichern von Dateien hinausgehen. Die folgenden digitalen Werkzeuge, die durch ihre innovativen Funktionen und ihre nahtlose Integration in bestehende Arbeitsabläufe überzeugen, revolutionieren den modernen Büroalltag auf nachhaltige Weise:
1. Cloud-basierte Plattformen ermöglichen gleichzeitiges Arbeiten an Dokumenten ohne Ausdrucken.
2. Elektronische Signaturen erfüllen rechtliche Anforderungen und ersetzen handschriftliche Unterschriften.
3. Automatisierte Workflows leiten Genehmigungsprozesse digital weiter.
4. Intelligente Suchfunktionen finden Inhalte in Millisekunden statt Minuten
Besonders die Infrastruktur spielt eine zentrale Rolle. Regionen mit schnellem Internet wie die Verbandsgemeinde Aar-Einrich mit ihrem Glasfaserausbau profitieren überproportional von diesen Möglichkeiten. Ohne stabile Datenverbindungen bleiben digitale Alternativen theoretische Optionen.
Wann professionelle Scandienstleister den Umstieg beschleunigen
Die größte Hürde bei der Digitalisierung sind nicht fehlende Technologien, sondern bestehende Papierarchive. Keller voller Aktenordner, Hängeregistraturen und vergilbte Vertragsunterlagen blockieren den Fortschritt. Eine Untersuchung zu den Umweltauswirkungen papierloser Bürokonzepte belegt eindrücklich, welches ökologische Potenzial in der konsequenten Digitalisierung steckt.
Hier trennt sich professionelle Umsetzung von halbherzigen Versuchen. Wer Archive mit handelsüblichen Scannern digitalisieren möchte, unterschätzt den Aufwand massiv. Der Anbieter ScanProfi etwa kombiniert industrielle Scankapazitäten mit OCR-Texterkennung und strukturierter Indexierung, sodass digitalisierte Bestände nicht nur gespeichert, sondern tatsächlich durchsuchbar und nutzbar werden. Dieser Qualitätsunterschied entscheidet über Erfolg oder Scheitern der gesamten Transformation.
Kosten-Nutzen-Abwägung bei der Bestandsdigitalisierung
Die Investition in eine professionelle Digitalisierung amortisiert sich in der Regel deutlich schneller als zunächst erwartet, was viele Unternehmen positiv überrascht, sobald sie die konkreten Einsparungen analysieren. Die eingesparten Mietflächen für Archivräume, die deutlich reduzierten Personalkosten für zeitaufwändige manuelle Suchen sowie die minimierten Risiken durch potenziellen Datenverlust summieren sich zu erheblichen finanziellen Vorteilen. Unternehmen berichten von Amortisationszeiten zwischen 18 und 36 Monaten, je nach Dokumentenvolumen und bestehender Ablagestruktur.
Hybride Bürokonzepte: Papier und digitale Prozesse sinnvoll kombinieren
Die Realität widerspricht dem vereinfachenden Schwarz-Weiß-Denken, das in vielen Diskussionen über die Digitalisierung vorherrscht, da die tatsächlichen Anforderungen weitaus komplexer und vielschichtiger sind. Bestimmte Anwendungsfälle, die sich in der täglichen Geschäftspraxis als unverzichtbar erweisen, rechtfertigen weiterhin den Einsatz physischer Dokumente, da digitale Alternativen nicht immer alle Anforderungen erfüllen können. Notarielle Urkunden, bestimmte Vertragsoriginale und kreative Brainstorming-Prozesse funktionieren in ihrer analogen Form oft deutlich besser, weil sie eine unmittelbare Authentizität und greifbare Verbindlichkeit bieten, die digitale Alternativen nicht vollständig ersetzen können. Erfolgreiche Unternehmen entwickeln differenzierte Strategien statt pauschaler Verbote.
Entscheidungskriterien für Papier versus digital
Die Frage lautet nicht mehr ob, sondern wann Papier sinnvoll bleibt. Häufig geänderte Dokumente mit vielen Nutzern oder langer Aufbewahrungspflicht sollten digital verwaltet werden. Einmalige Unterschriften, persönliche Notizen oder temporäre Arbeitsdokumente, die ohnehin nur für einen begrenzten Zeitraum benötigt werden und keinen dauerhaften Informationswert besitzen, können durchaus in physischer Form verbleiben, solange keine gesetzliche oder betriebsinterne Verpflichtung besteht, diese Unterlagen langfristig zu archivieren oder für spätere Zugriffe verfügbar zu halten. Diese pragmatische Herangehensweise, die zwischen digitaler und physischer Dokumentenverwaltung unterscheidet, erspart nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern erhöht auch die Akzeptanz bei Mitarbeitern, weil sie deren Arbeitsalltag berücksichtigt.
Zukunftsausblick: So verändert sich der Umgang mit Dokumenten bis 2030
Die kommenden Jahre werden maßgeblich von künstlicher Intelligenz geprägt sein, die nahezu alle Bereiche des beruflichen und privaten Lebens durchdringen und nachhaltig verändern wird. KI-gestützte Dokumentensysteme verändern den Arbeitsalltag fundamental. Das papierlose Büro wird nicht durch bewussten Verzicht auf gewohnte Arbeitsweisen erreicht, sondern vielmehr durch innovative digitale Alternativen, die für die Mitarbeiter schlicht attraktiver und komfortabler in der täglichen Anwendung sind.
Unternehmen, die heute gezielt in ihre digitale Infrastruktur investieren, verschaffen sich dadurch langfristige Wettbewerbsvorteile, weil sie flexibler auf Marktveränderungen reagieren und ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten können. Wer an veralteten Prozessen festhält, riskiert Effizienzverluste und Probleme bei der Rekrutierung junger Fachkräfte. Die mit Smartphones aufgewachsene Generation betrachtet digitale Arbeitsumgebungen längst als selbstverständlichen Standard. Das Büro der Zukunft wird Papier zwar weiterhin kennen und gelegentlich nutzen, aber es wird nicht mehr von ihm abhängen, da digitale Lösungen die täglichen Arbeitsprozesse dominieren werden.
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Wie revolutioniert KI die Unternehmenskommunikation?
Die digitale Transformation verändert grundlegend, wie Unternehmen heute miteinander und mit Kunden kommunizieren. Intelligente Systeme ersetzen heute Telefon und E-Mail als primäre Kommunikationskanäle in Unternehmen. Moderne Technologien analysieren nicht nur Gespräche unmittelbar in Echtzeit, sondern verstehen dabei auch komplexe Zusammenhänge zwischen verschiedenen Themengebieten und reagieren äußerst präzise auf die individuellen Anforderungen der jeweiligen Gesprächspartner. Diese Entwicklung schafft eine neue Dimension der Unternehmenskommunikation mit messbaren internen und externen Vorteilen. Intelligente Systeme verbessern Kommunikation in Effizienz und Qualität.
Digitale Transformation: Warum Unternehmen jetzt auf KI-basierte Kommunikation setzen
Der Wandel zur intelligenten Kommunikation ist keine Zukunftsvision mehr, sondern gelebte Realität in fortschrittlichen Unternehmen. Ein KI-Telefonassistent übernimmt heute bereits komplexe Aufgaben wie Terminvereinbarungen, technische Erstberatung und multilingualen Support. Die Technologie erkennt Sprachmuster, analysiert Emotionen und passt ihre Antworten entsprechend an. Besonders mittelständische Unternehmen profitieren von dieser Entwicklung, da sie ohne große Investitionen in Personal ihre Erreichbarkeit deutlich verbessern können. Die aktuelle Fraunhofer-Untersuchung zur KI-Implementierung zeigt, dass bereits 42 Prozent der deutschen Unternehmen intelligente Kommunikationslösungen einsetzen. Diese Systeme bearbeiten durchschnittlich 70 Prozent aller Standardanfragen vollautomatisch und reduzieren die Bearbeitungszeit um mehr als die Hälfte.
Von der Reaktion zur Proaktion: Wie KI präventive Kundenkommunikation ermöglicht
Intelligente Systeme ergreifen heute selbstständig Initiative statt passiv auf Kundenanfragen zu warten. Systeme analysieren Verhaltensmuster und historische Daten, um potenzielle Probleme frühzeitig zu identifizieren. Das System identifiziert automatisch auffällige Bestellmuster und nimmt proaktiv Kontakt zu den betroffenen Kunden auf. Diese vorausschauende und intelligente Kommunikation verhindert nicht nur effektiv das Entstehen von Kundenbeschwerden, sondern stärkt gleichzeitig nachhaltig die emotionale Bindung zwischen Unternehmen und ihren Kunden. Mithilfe von Predictive Analytics lassen sich Wartungstermine frühzeitig kommunizieren und Produktempfehlungen zum idealen Zeitpunkt aussprechen. Die Erfolgsquote solcher proaktiven Maßnahmen liegt bei durchschnittlich 65 Prozent höher als bei reaktiven Ansätzen. Durch präventive Kommunikationsstrategien verzeichnen Unternehmen eine beachtliche Verringerung des Support-Aufkommens von bis zu 40 Prozent.
Workflow-Optimierung: KI als intelligenter Vermittler zwischen Abteilungen
Die abteilungsübergreifende Kommunikation, die in modernen Unternehmen zwischen verschiedenen Fachabteilungen stattfinden muss und dabei unterschiedliche Arbeitsweisen, Prioritäten und Fachterminologien berücksichtigen sollte, stellt viele Organisationen, unabhängig von ihrer Größe oder Branchenzugehörigkeit, vor erhebliche strukturelle und prozessuale Herausforderungen, die ohne geeignete Lösungsansätze zu Ineffizienzen führen können. Als zentrale Schnittstelle sammeln intelligente Systeme automatisch Informationen, bereiten diese auf und leiten sie an relevante Stellen weiter. Projektteams, die in verschiedenen Abteilungen an gemeinsamen Aufgaben arbeiten, profitieren erheblich von automatisierten Status-Updates, die kontinuierlich aktuelle Informationen über Fortschritte und Meilensteine liefern, während Führungskräfte auf allen Hierarchieebenen speziell aufbereitete, komprimierte Berichte in Echtzeit erhalten, wodurch fundierte Entscheidungen schneller getroffen werden können. Die Technologie übersetzt Fachsprachen und priorisiert wichtige Nachrichten. Ein Maschinenbauer reduzierte Durchlaufzeiten um 35 Prozent. Durch die nahtlose Integration verschiedener Kommunikationskanäle entsteht Transparenz, wodurch sich Entscheidungsprozesse deutlich beschleunigen.
ROI und Messbarkeit: Konkrete Erfolgskennzahlen für KI-Kommunikationslösungen
Die Investition in intelligente Kommunikationssysteme lässt sich präzise messen und bewerten. Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören die durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Anfrage, die Erstlösungsquote und die Kundenzufriedenheitswerte. Diskussionen zur praktischen Umsetzung von KI in deutschen Unternehmen zeigen, dass der Return on Investment typischerweise nach 12 bis 18 Monaten erreicht wird. Die wichtigsten messbaren Verbesserungen umfassen:
• Durchschnittliche Antwortzeit von 24 Stunden auf unter 2 Minuten reduziert
• Kundenzufriedenheit um durchschnittlich 28 Prozent gesteigert
• Kosteneinsparung von 45 Prozent bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung
• Erreichbarkeit rund um die Uhr ohne zusätzliche Personalkosten erhöhen
Best-Practice-Implementierung: Der schrittweise Weg zur KI-gestützten Unternehmenskommunikation
Die erfolgreiche Einführung intelligenter Kommunikationssysteme folgt bewährten Mustern. Zunächst analysieren Unternehmen ihre bestehenden Kommunikationsprozesse und identifizieren Optimierungspotenziale. Der Einstieg erfolgt meist über Pilotprojekte in ausgewählten Bereichen, beispielsweise im First-Level-Support oder bei Standardanfragen. Nach erfolgreicher Testphase wird das System schrittweise auf weitere Bereiche ausgedehnt. Wichtig ist dabei die kontinuierliche Schulung der Mitarbeiter, die lernen müssen, mit den neuen digitalen Kollegen zusammenzuarbeiten. Erfahrungen aus verschiedenen Branchen zur KI-Integration zeigen, dass eine transparente Kommunikation über Ziele und Vorteile entscheidend für die Akzeptanz ist. Die technische Integration sollte schrittweise erfolgen, beginnend mit einfachen Aufgaben bis hin zu komplexeren Prozessen. Erfolgreiche Implementierungen zeichnen sich durch klare Meilensteine, regelmäßige Evaluationen und flexible Anpassungen aus.
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Ministerpräsident Schweitzer empfängt Nasssauer TonArtisten
NASSAU|MAINZ Rund 120 Gäste aus der rheinland-pfälzischen Musikszene folgten im November der Einladung von Ministerpräsident Alexander Schweitzer zum Empfang für die Amateurmusik in den Festsaal der Staatskanzlei. Die Veranstaltung würdigte die kulturelle Vielfalt, das Engagement und den gesellschaftlichen Beitrag der zahlreichen Amateurmusikerinnen und -musiker im Land.
Unter den Gästen befanden sich auch Vertretende von tonArt, die mit ihrem Musical-Projekt „Eule findet den Beat“ der tonArt kids im Jahr 2024 eine Förderung durch den Landesmusikrat erhalten hatten. Markus Bär, Chorsprecher, und Sabine Lucas, Chorleiterin des Kinderchors, nahmen an der Veranstaltung teil. Besonders freuten sie sich darüber, dass während der Eröffnung ein Video aus der Aufführung gezeigt wurde – ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die kreative Arbeit des Ensembles.
In seiner Ansprache hob Ministerpräsident Schweitzer die zentrale Rolle der Amateurmusik hervor: „Von kleinen Dorfchören bis zu großen Blasorchestern – überall in Rheinland-Pfalz wird musiziert. Diese Tradition macht unser Land zu einem wahren Musikland. Sie trägt nicht nur zur kulturellen Vielfalt bei, sondern stärkt auch das gesellschaftliche Miteinander“, so Schweitzer.
Zudem würdigte er die vielen Ehrenamtlichen, Lehrkräfte und Familien, die hinter den Projekten stehen: „Hinter jeder musikalischen Leistung stehen Menschen, die Zeit, Herz und Leidenschaft investieren. Sie sind es, die unsere Musikszene lebendig halten.“
Der Empfang brachte Menschen aus Chören, Orchestern, Ensembles und Bands zusammen und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Amateurmusiklandschaft in Rheinland-Pfalz ist. Nach dem offiziellen Programm lud der Ministerpräsident zu einem Empfang im Foyer ein, der Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung bot.
Mit der erfahrenen Wertschätzung und der erhaltenen Förderung blickt tonArt voller Motivation in die Zukunft – um gemeinsam mit den tonArt kids weiterhin kreative musikalische Projekte zu entwickeln und Kinder nachhaltig für Musik, Gemeinschaft und kulturelles Engagement zu begeistern.
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