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Symbolischer Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Miehlen

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Symbolischer Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Miehlen
Foto: Verbandsgemeinde Nastätten und Tizian Schulz
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MIEHLEN Mit dem symbolischen Spatenstich wurde jetzt der offizielle Startschuss für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Miehlen gegeben. Nach vielen Jahren der Planung und Vorbereitung markiert dieses Ereignis nicht nur den Beginn eines bedeutenden Bauprojekts, sondern auch den Abschluss einer intensiven und konstruktiven Planungsphase.

Der Grundstein für den Neubau wurde bereits im November 2018 gelegt, als der Verbandsgemeinderat Nastätten den Grundsatzbeschluss zur Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses am Standort in Miehlen fasste. Ausschlaggebend war die räumliche Enge am bisherigen Standort, die den modernen Anforderungen an ein funktionales und zukunftssicheres Feuerwehrhaus nicht mehr gerecht wurde. Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung wurde auch intensiv die Realisierung eines Feuerwehrgerätehauses für die Einheiten Nastätten und Miehlen an einem Standort beraten. Aus verschiedenen Gründen war dies aber weder rechtlich noch tatsächlich realisierbar.

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Die Entscheidung für den neuen Standort in der Bahnhofstraße in Miehlen traf dann der Ortsgemeinderat im Oktober 2019. Es folgte die Ausschreibung der Planungsleistungen, nach der dann im Dezember 2021 die Architekten- und Fachplaner beauftragt wurden. Mit der Erteilung der Baugenehmigung durch die Kreisverwaltung im November 2024 konnte schließlich im Mai 2025 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

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Zum Spatenstich versammelten sich zahlreiche Gäste. Besonders begrüßte Bürgermeister Jens Güllering natürlich die Mitglieder der Feuerwehreinheit Miehlen und der dortigen Jugendfeuerwehr. Anwesend waren aber auch die Wehrleitung sowie die Wehrführer der umliegenden Einheiten im Blauen Ländchen. Ebenso vertreten waren Mitglieder des Verbandsgemeinderates, des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Bauausschusses, Beigeordnete, Ortsbürgermeister André Stötzer samt Ratsmitgliedern aus Miehlen, Mitarbeitende der Verbandsgemeindeverwaltung, die Projektplaner sowie die aktuell tätige Tiefbaufirma.

Ein Spatenstich ist immer der Anfang von etwas Neuem – in diesem Fall auch der Abschluss einer sehr intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase, die in enger Abstimmung mit der Feuerwehr erfolgt ist“, betonte Bürgermeister Jens Güllering. „Das neue Gerätehaus wird eine hervorragende Grundlage für die ehrenamtliche Arbeit unserer Feuerwehrfrauen und -männer bieten und ist damit eine von zahlreichen Standorten für die Sicherheit der Menschen in unserer Verbandsgemeinde.“

Ein besonderer Dank sprach der Bürgermeister gegenüber dem Land Rheinland-Pfalz sowie dem Rhein-Lahn-Kreis für die zugesagte finanzielle Unterstützung des Projekts aus.

Im weiteren Bauverlauf wird die Verbandsgemeinde regelmäßig über den Fortschritt, den Kostenrahmen sowie über die inhaltliche und zeitliche Planung informieren. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Miehlen ist ein bedeutender Schritt für die Sicherheit in der Region und ein starkes Zeichen der Wertschätzung für das Ehrenamt im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr (pm Verbandsgemeinde Nastätten).

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Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.

Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.

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Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.

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14-jähriger Tatverdächtiger bei Sprengung eines Zigarettenautomaten schwer verletzt

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BAD EMS Am 26. Dezember wurde in der Bachstraße in Bad Ems versucht, einen Zigarettenautomaten mit einem starken Silvesterböller zu sprengen. Bereits am Abend des Vorfalls berichteten wir nach einer Presseanfrage bei der Polizei über eine dabei verletzte Person.

Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz auf schriftliche Nachfrage ergänzend mitteilte, wurde im Rahmen der Tatausführung ein 14-jähriger Jugendlicher schwer verletzt. Er steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Weitere Personen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, wurden vor Ort nicht angetroffen.

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Nach aktuellem Ermittlungsstand erfolgte die Sprengung durch den Einsatz von Böllern. Ob es sich dabei um zugelassene oder nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalinspektion Montabaur.

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Blaulicht

Stromausfall nach Baggerarbeiten: Kreisverwaltung Bad Ems weiterhin ohne reguläre Versorgung

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Foto: BEN Kurier
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BAD EMS Ein Stromausfall hat am heutigen Morgen Teile von Bad Ems betroffen. Nach erster telefonischer Auskunft des Energieversorgers Syna kam es um 10:18 Uhr infolge von End- und Baggerarbeiten zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Dabei wurden Stromkabel beschädigt.

Ein Großteil der Haushalte konnte bereits nach kurzer Zeit wieder ans Netz angeschlossen werden. Laut Syna waren alle übrigen betroffenen Anschlüsse spätestens um 11:13 Uhr wieder versorgt. Privathaushalte sind aktuell nicht mehr betroffen. Deutlich länger betroffen ist weiterhin die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises auf der Silberau. Dort fiel die Stromversorgung vollständig aus. Zunächst überbrückten unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) an Computern vorübergehend den Ausfall. Das geht aber nur kurzweilig. Anschließend übernahm ein Notstromaggregat des THW die Versorgung.
Ein Großteil der Mitarbeiter wurde vorsorglich nach Hause geschickt, denn ein regulärer Betrieb war unmöglich. Auf Anfrage des BEN Kurier erklärte der Energieversorger Syna: »Durch Tiefbauarbeiten einer Fremdfirma wurde ein Erdkabel beschädigt und in der Folge kam es zur Abschaltung der Leitung, um weitere Folgeschäden zu verhindern. Aktuell wird die Kreisverwaltung sowie eine unserer Ortsnetzstationen über ein Notstromaggregat des THW bzw. der Syna versorgt, bis das beschädigte Kabel repariert ist. Privathaushalte sind von der Situation nicht mehr betroffen. Vermutlich am frühen Abend wird das Kabel repariert und damit die Stromversorgung wieder ordnungsgemäß hergestellt sein.«
Vor der Kreisverwaltung arbeiten Mitarbeiter des Stromversorgers weiterhin an den beschädigten Leitungen. Auch wenn die Reparatur des Kabels bis zum frühen Abend abgeschlossen sein dürfte, ist mit einem sofortigen Normalbetrieb nicht zu rechnen. Das geordnete Hochfahren der Server wird mehr als zwei Stunden in Anspruch nehmen.
Zwar funktionieren Telefone und Beleuchtung derzeit wieder über die Notstromversorgung, doch auch diese Lösung bleibt nur vorübergehend. Sobald das Notstromaggregat wieder abgekoppelt wird, müssen die Computer-Server wieder kontrolliert hochgefahren werden, bevor der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Und das dauert Stunden….
Landrat Jörg Denninghoff erklärte, dass voraussichtlich am morgigen Tag wieder Normalbetrieb herrschen werde. Eine endgültige Gewissheit gebe es jedoch nicht, da der Zeitplan von der Dauer der Reparaturarbeiten abhänge.
Der Vorfall bedeutet nicht nur einen vorübergehenden Stromausfall, sondern faktisch den Ausfall eines gesamten Arbeitstages, verbunden mit zusätzlichem Einsatz für die Helfer des Technischen Hilfswerks. Gleichzeitig zeigte die Situation auch, dass die Notfallstrukturen funktionieren. Das THW war schnell vor Ort und stellte die provisorische Stromversorgung sicher. Nun heißt es abwarten, bis die beschädigten Kabel wieder dauerhaft Strom liefern (dk).
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