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VG Bad Ems-Nassau

Great Spa Towns of Europe präsentierten sich in Baden Baden

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Foto: (v.l.) Andrea Pollak (Welterbesekretariat) mit Habs Hornyk und Oliver Krügel beim Standdienst - Foto: Jessica Krügel für die Stadt Bad Ems
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BAD EMS Der Tag des offenen Denkmals wurde am vergangenen Wochenende bundesweit begangen. Die Bad Emser Partnerstadt Baden Baden hatte die Ehre, die landesweite Eröffnung in Baden-Württemberg durchzuführen. Anders als in Rheinland-Pfalz, beginnt die landesweite Veranstaltung mit einer „Nacht des offenen Denkmals“ bereits samstagabends. 

Alle deutschsprachigen Great Spa Towns entsendeten Vertreter nach Baden Baden, so auch die Stadt Bad Ems. Stadtbürgermeister Oliver Krügel reiste in die bekannte Kurstadt, um für Bad Ems sowie die gemeinsame Welterbestätte bei den zahlreichen Besuchern zu werben. Beim Standdienst gab es die Möglichkeit, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und über die Besonderheiten und den Anteil von Bad Ems zu sprechen. 

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Stadt Bad Ems unterstützte bei landesweiter Eröffnung des Tag des offenen Denkmals in Baden-Württemberg

Bad Ems hatte in der Blütezeit der traditionellen Kur einen Modellcharakter – unter anderem aufgrund seiner Kompaktheit, der Einbettung in eine Tallage einer Kur- und Erholungslandschaft sowie der kurzen Wegebeziehungen zwischen Thermalquellen und den weiteren Kureinrichtungen“, wusste Krügel oft zu berichten. Beim Welterbetalk am Sonntagmittag waren alle Vertreter der Great Spa Towns die Hauptakteure auf der Bühne.

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Moderation Evelin König befragte unter anderem zu den Entwicklungen in den Welterbestätten, Plänen für die Zukunft sowie Besonderheiten der jeweiligen Stadt.

Für Bad Ems wurde von Oliver Krügel zu letzterem Aspekt – neben dem Modellcharakter der Stadt – mit den Emser Pastillen geantwortet. Ihre Herstellung ist eine gelebte Tradition und sicherlich unter allen Great Spa Towns das bekannteste Pastillenprodukt. Die Moderatorin verwies auf ihre Handtasche, in der eine Packung der Emser Pastille immer einen Platz habe. „Unter Menschen in einem Sprachberuf ist die Pastille bekannt und beliebt“, wusste Evelin König zu berichten.

Zu den Zukunftsprojekt berichtete Krügel für Bad Ems, dass „die Schaffung eines Welterbebesucherzentrums“ weit oben auf der Agenda steht. „Unser Auftrag ist es nicht nur, das Welterbe zu bewahren. Die Vermittlungsarbeit ist eine der wichtigen Aufgaben einer Welterbestätte. Unser Team macht dies bereits heute sehr engagiert und gekonnt – ein Welterbebesucherzentrum würde diese Arbeit auf eine neue Stufe stellen und wird auch ein Stück weit von der UNESCO erwartet“, wusste Stadtbürgermeister Krügel zu berichten. Zudem konnte Krügel Einblicke zu den bisherigen Entwicklungen in Bad Ems seit Sommer 2021 geben.

Foto: (v.l.) Andrea Pollak (Welterbesekretariat) mit Habs Hornyk und Oliver Krügel beim Standdienst – Foto: Jessica Krügel für die Stadt Bad Ems

Neben der Einrichtung und Etablierung der Stabstelle Welterbe in Bad Ems mit Welterbekoordinatorin Julia Palotas sowie Mitarbeiterin Andrea Bröder, wurde der lokale Managementplan unserer Teilstätte 2022 entwickelt. Auch die Erstellung von Werbebroschüren und die Etablierung von  Marketingmaßnahmen waren notwendige Themen. Zudem wurde Gestaltungssatzung für das Stadtbild erarbeitet und vom Stadtrat beschlossen sowie laufende Bauprojekte auf die Welterbeverträglichkeit hin begleitet. Auch öffentliche Veranstaltung wie beispielsweise der Tag des offenen Denkmals in 2022 sowie in diesem Jahr und der Rheinland-Pfalz-Tag wurden genutzt um für unser Welterbe zu werben.“ 

Schlussendlich dankte der Gastgeber für den Besuch in der badischen Kurstadt. Der Gegenbesuch in Baden Baden war für Krügel eine Selbstverständlichkeit, denn „zum Rheinland-Pfalz-Tag hatten wir am „Great Spa Stand“ auch die Unterstützung aus Baden Baden!“

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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Das Ende einer Ära: Fachbacher Gasthof „Zum Engel“ schließt seine Türen

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Foto: Silke Heibel
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FACHBACH Mit dem 21. Dezember 2025 ging in Fachbach eine traditionsreiche Epoche zu Ende: Der Gasthof „Zum Engel“, über Jahrzehnte fester Bestandteil des Dorflebens, hatte an diesem Tag zum letzten Mal geöffnet. Liliane und Hubert, die das Lokal mit großem Engagement und herzlicher Gastfreundschaft geführt haben, verabschieden sich in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Der „Engel“ war weit mehr als ein Gasthof. Er war Stammlokal zahlreicher Vereine, Treffpunkt für Jung und Alt und Schauplatz unzähliger Familienfeiern – von Taufen über Kommunionen, Firmungen und Konfirmationen bis hin zu Hochzeiten. Auch der traditionelle Kaffee nach der jährlichen Gräbersegnung fand stets dort seinen Platz und wurde zu einer festen sozialen Tradition im Ort.

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Zum Abschied kamen im Laufe des Sonntags vor Weihnachten viele Fachbacher Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine zu einem letzten Beisammensein im Gasthof. Auch eine Delegation des Ortsgemeinderates war vor Ort, um persönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

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Im Namen der Gemeinde wurde Liliane und Hubert ein großer Präsentkorb überreicht – als Zeichen der Wertschätzung für die jahrzehntelange Bewirtung, die vielfältigen Gerichte und die stets offene Tür, die den „Engel“ zu einem besonderen Ort gemacht haben.

Die Ortsgemeinde Fachbach wünscht Liliane und Hubert für ihren neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und viele schöne Momente. Ihr Gasthof wird im Dorfgedächtnis einen festen Platz behalten (pm Ortsbürgermeister Thorsten Heibel im Namen aller Rats- und Ausschussmitglieder).

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Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.

Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.

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Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.

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