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Montabaur

Familie Heuchemer übernimmt die hapack Packmittel in Montabaur

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Familie Heuchemer übernimmt die hapack Packmittel in Montabaur
Foto: Heuchemer in Miehlen | BEN Kurier
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MIEHLEN/BAD EMS Pünktlich zum 1.Januar 2024 ging die hapack Packmittel GmbH & Co.KG in den Besitz der Familie Heuchemer, die Inhaber der Heuchemer Verpackung GmbH & Co.KG, über. Die hapack Packmittel GmbH & Co.KG aus Montabaur ist ein regional operierendes – 1922 gegründetes – Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern und bietet neben der Entwicklung und Produktion von kundenspezifischen Paletten aus Holz, Holzpackmitteln und Transportverpackungen umfangreiche Leistungen im Logistikbereich sowie ein breit gefächertes Angebot angrenzender Dienstleistungen an. hapack legt großen Wert auf Qualität, Flexibilität, Kundennähe und nachhaltiges Arbeiten.

Unternehmerfamilie Heuchemer aus Bad Ems / Miehlen übernimmt die hapack Packmittel in Montabaur

Dieses Portfolio passt hervorragend zur Heuchemer Verpackung GmbH & Co.KG – 1920 in Bad Ems gegründet – und ebenfalls Hersteller von Holzverpackungen sowie Kartonagen und Kunststoff-Verpackungen mit insgesamt 350 Mitarbeitern.

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Im Bereich Holz war hapack als Kollegenunternehmen der Heuchemer Verpackung bestens bekannt für ihr Knowhow, ihr exzellentes Kundenportfolio und ihre hervorragenden Mitarbeiter. Aufgrund der Verbindung der Familien Heuchemer und Hasdenteufel durch die gemeinsame Arbeit im Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) sowie der regionalen Kollegialität kam das Thema Nachfolgeregelung im Zuge des geplanten Ruhestandes von Joachim Hasdenteufel zur Sprache.

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Zukunftssicherung durch Traditionsunternehmen

Nach ausführlichen und intensiven Verhandlungen ist das Unternehmen hapack Packmittel GmbH & Co.KG nun im Besitz der Bad Emser Unternehmer-Familie. Wie auch die Heuchemer Verpackung gehört hapack nun Laura, Christian und Sophie Heuchemer als Gesellschafter zu gleichen Teilen. hapack bleibt ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der Heuchemer Unternehmensgruppe. Laura Heuchemer ist die neue Geschäftsführerin aus dem Familienkreis. Sie führt die Geschäfte gemeinsam mit Yüksel Ergün – seit 25 Jahren bei hapack -, der als Geschäftsführer in seinem Amt verbleibt. Joachim Hasdenteufel wird dem Unternehmen und den neuen Inhabern die nächsten zwei Jahre als Berater zur Seite stehen. Sowohl die Zusammenarbeit mit Herrn Ergün als auch die Begleitung durch Herrn Hasdenteufel waren den Heuchemer-Geschwistern besonders wichtig zur Sicherstellung der Zukunft des Unternehmens und eines reibungslosen Übergangs. Dabei stehen das Wohl der Mitarbeiter und die bruchlose professionelle Betreuung der Kunden an erster Stelle.

hapack und Heuchemer sind sich als Unternehmen sehr ähnlich. Inhabergeführt seit über 100 Jahren, immer ein langjähriger Vertriebsprofi aus den eigenen Reihen als Geschäftsführer an der Seite der Familie, regional verbunden und sehr kundenorientiert im Tagesgeschäft“, erklärt Laura Heuchemer die naheliegenden Gründe für den Erwerb des Unternehmens aus Montabaur. „Zudem war es uns ein Anliegen, eine Übernahme durch einen unbekannten Konzern oder Finanzinvestor zu verhindern. Darüber hinaus sind wir sehr von dem Potential des Unternehmens sowie von dem Standortvorteil in Montabaur überzeugt. Wir freuen uns sehr darauf, die Synergien zwischen unseren Unternehmen zu heben und weiterzuentwickeln“ rundet Christian Heuchemer, geschäftsführender Gesellschafter der Heuchemer Verpackung, die Entscheidungsgrundlage ab. Joachim Hasdenteufel benennt ebenfalls klar einen seiner größten Beweggründe der Entscheidung für die Familie Heuchemer als Käufer:“ Ich habe für die Zukunft der hapack und die Sicherheit meiner Mitarbeiter die bestmögliche Entscheidung getroffen. Denn mit einem Käufer aus der Region und aus unserer Branche hat hapack die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Fortbestand und die Sicherheit der Arbeitsplätze.“

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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Montabaur

Großer Gewinn für E-Bike-Fan in Montabaur evm-Kunde freut sich über 2.000 Euro-Gutschein

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Foto: Johanna Berenz.
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MONTABAUR Roland Goerke aus Montabaur hat bei einem Gewinnspiel der Energieversorgung Mittelrhein (evm) einen Gutschein von Fahrrad Franz im Wert von 2.000 Euro gewonnen. Teilgenommen hatte er bei einer der zahlreichen Veranstaltungen, auf denen die evm in der Region präsent ist.

Uns ist es wichtig, in der Region sichtbar und ansprechbar zu sein – nicht nur in unseren 11 Kundenzentren, sondern auch auf Messen und Events“, erklärt Nicole Schröder, bei der evm verantwortlich für das Veranstaltungsmanagement. „So zeigen wir unsere Verbundenheit mit den Menschen vor Ort. Und weil Gewinnspiele einfach Spaß machen, verlosen wir bei jeder Veranstaltung kleine Preise – sowie einmal im Jahr einen großen Hauptgewinn.“

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Der zufriedene Gewinner nutzte die Gelegenheit und sicherte sich mit etwas Glück den Hauptpreis. Als begeisterter E-Bike-Fahrer möchte er den Gutschein für Winter-Fahrradkleidung und ein kleines Fahrrad für seinen Enkel einsetzen.

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Gesundheit

Damit Hilfe wirklich hilft: Anziehpunkt Montabaur bittet um wohlüberlegte Sachspenden Caritas dankt für große Spendenbereitschaft – und ruft zur Achtsamkeit auf: Gut erhalten statt aussortiert

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Foto: Caritasverband Westerwald - Rhein-Lahn | Holger Pöritzsch
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MONTABAURWir gehen unter“, sagt Vera Zimmermann, Einrichtungsleiterin des Caritas-Anziehpunkts in Montabaur – und meint das wörtlich. Der Secondhand-Laden in der Kirchstraße 17 mitten in der Innenstadt wird derzeit überflutet mit Sachspenden. „Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft der Menschen. Aber leider ist ein großer Teil der Spenden einfach nicht mehr zu gebrauchen“, erklärt Zimmermann.

Immer wieder landen Kleidungsstücke und Haushaltswaren im Anziehpunkt, die sichtbare Gebrauchsspuren aufweisen: Flecken, ausgeleierte Hosen, Kragenspeck an Hemden, Knötchen im Pulli. „So schade es ist: Solche Dinge können wir nicht weitergeben. Uns fehlt schlicht die Zeit und das Personal, alles zu waschen oder zu reparieren“, so Vera Zimmermann.

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Was nicht in den Verkauf kann, muss entsorgt werden – und das kostet künftig sogar Geld. „Bisher wurden die aussortierten Dinge kostenlos abgeholt. Künftig aber müssen wir die Entsorgung bezahlen. Das belastet uns zusätzlich – und steht natürlich im Widerspruch zu unserem Nachhaltigkeitsgedanken“, betont die Leiterin. Ein Teil der aussortierten Ware wird recycelt oder geht in Drittländer, ein kleiner Teil wird endgültig vernichtet.

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Der Appell an die Bevölkerung ist daher eindeutig: Spenden Sie gerne – aber bitte nur einwandfreie und saubere Ware. „Unsere Kundinnen und Kunden freuen sich über gute, gepflegte Kleidung und intakte Haushaltswaren. Das, was Sie selbst noch guten Gewissens tragen oder verschenken würden, ist auch für uns geeignet“, so Zimmermann.

Um die Flut an Spenden künftig besser bewältigen zu können, gelten im Anziehpunkt Montabaur ab Januar 2026 feste Annahmezeiten:

  • Montag 9 bis 12 Uhr

  • Mittwoch 9 bis 12 Uhr

  • Freitag 13 bis 16 Uhr

  • Samstag 10 bis 13 Uhr

Wir bitten alle Spenderinnen und Spender dringend, sich an diese Zeiten zu halten“, sagt Vera Zimmermann. „Nur so können wir sicherstellen, dass die Spenden auch ordentlich entgegengenommen und sortiert werden können.“ Wer etwas Wartezeit mitbringt, wird im Anziehpunkt freundlich empfangen: „Natürlich bieten wir unseren Spenderinnen und Spendern gerne einen Sitzplatz und eine Tasse Kaffee an“, fügt sie mit einem Lächeln hinzu. Maximal sollten die Spenden nicht mehr als ein bis zwei Einkaufstaschen umfassen, Spenden in Säcken oder Kartons sind nicht möglich.

Der Anziehpunkt in Montabaur ist ein Secondhand-Laden des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn. Hier kann jeder einkaufen – unabhängig vom Einkommen. Angeboten werden u.a. Baby- und Kinderkleidung (bis Größe 176), Schwangerenbekleidung, Kinderwagen, Kinderbetten, Spielsachen, Damen- und Herrenbekleidung, Bett- und Tischwäsche, Handtaschen, Haushaltswaren (bitte keine Einzelteile), Modeschmuck, Accessoires und Dekoartikel.

Unsere Arbeit lebt vom Miteinander“, sagt die Einrichtungsleiterin. Rund 60 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit im Montabaurer Anziehpunkt. Sie sortieren, beraten, verkaufen und hören zu – denn längst ist der Laden mehr als ein Ort zum Stöbern. „Viele Menschen kommen nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Reden. Der Anziehpunkt ist für sie ein Stück Gemeinschaft geworden.“

Kontakt: Anziehpunkt Montabaur, Kirchstraße 17, 56410 Montabaur, Telefon: (02602) 997043, E-Mail: anziehpunkt-ww@cv-ww-rl.de. (pm Caritas Westerwald | Rhein-Lahn)

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