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VG Aar-Einrich

Ausbildung beendet: 20 zukünftige Feuerwehrmänner/*frauen in Aar-Einrich

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Bild- und Textquelle: Walter Diehl (Sachgebietsleiter Aus- und Fortbildung der Feuerwehren VG Aar-Einrich)
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AAR-EINRICH Für 20 zukünftige Feuerwehrmänner/*frauen begann am Abend des 26. Juni der „Ernst des Löschwesens“. Für die Grundausbildung (Truppmann Teil 1) hatten sich Teilnehmer/*innen aus den 30 Einheiten der Verbandsgemeinde Aar-Einrich im Feuerwehrgerätehaus Hahnstätten eingefunden. In den Wochen vom 17. April bis 29.April und vom 12. Juni bis 26. Juni 2023 absolvierten diese Feuerwehrkameraden/*innen in insgesamt 17 theoretischen und 40 praktischen Unterrichtseinheiten die Truppmann/*frau Ausbildung Teil 1. Wie in den letzten Jahren zuvor, war das Highlight für Auszubildenden der Montag, der 19. Juni, mit dem Löschen eines Gasbrandes und das Abschiebern der Gasleitung. Der Abend wurde durch die Firma Schümann Brandschutz GmbH aus Hahnstätten mit ihrem Ausbildung Equipment / Ausbildungsteam gestaltet. Die Feuerwehrmänner/*frauen wurden vorab mit dem Umgang eines Hohlstrahlrohres, spezielles Strahlrohr für den Innenangriff, trainiert. Am 26. Juni stellten die Feuerwehrmänner/*frauen ihr erlerntes Wissen bei einer Einsatzübung unter Beweis. Die Wehrleitung, vertreten durch Johannes Mack, bestätigte im Anschluss der Mannschaft ihr Können und gratulierte mit dem Sachgebietsleiter Aus- und Fortbildung, Walter Diehl, zu der bestandenen Prüfung. Zusätzlich wurde von den Teilnehmern/*innen ein Erste-Hilfe-Kurs mit weiteren neun Ausbildungsstunden absolviert.

Alle waren mit „ Feuer und Flamme“ dabei. Sie scheuten sich nicht den „komplizierten“ Knoten und Stichen zu widmen. Die Kreisausbilder erklärten ihren Schützlingen mit Engelsgeduld die Tücke des doppelten Anker-, des Spieren Stichs, den Mastwurf, den Rettungs- und Achterknoten sowie den Zimmermannsstich. Es schien zunächst verwirrend, doch in der Anwendung gelingen die Knoten und Stiche.

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Die Ausbilder beschäftigten die Auszubildenden mit der schnellen Wasserentnahme am offenen Gewässer und der fachlich korrekten Anwendung der Saugschlauchkupplung. Man ließ die vierteilige Steckleiter an dem Feuerwehrgerätehaus fachgerecht aufstellen, und alle (schwindelfreien) Ausbildungsteilnehmer durften Hahnstätten aus der Vogelperspektive anschauen.

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Den schwierigsten Part der Ausbildung zeigten die Ausbilder mit großer Sorgfalt. Sie führten die Teilnehmer mit großen Sicherheitsvorkehrungen in das Ablöschen eines Gasbrands ein, um den fachgerechten Angriff auf die offene Gasflamme zu üben. Mit dabei, im nicht ungefährlichen Übungsgeschehen, sind stets Tobis Schümann und sein Team der hiesigen Schümann Brandschutz GmbH. Das Team um Tobias Schümann steht immer wieder gern der Feuerwehren der VG Aar-Einrich für diese Ausbildung zur Seite. Mit dem Brandsimulationsgerät erzeugten sie in Sekundenschnelle ein große, breite Feuerfront, die mit einer riesigen Gasflamme wirkungsvoll in Szene gesetzt wurde und den präzisen Löschvorgang zum Angriff fordert. Hierbei wurde zunächst mit dem wasserführenden Hohlstrahlrohr die Flammen zurückgedrängt, bis ein Feuerwehrmann/*frau den Gashahn abdrehte und somit die Gaszufuhr unterbinden konnte.

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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VG Aar-Einrich

Fertigstellung der Bauarbeiten auf Kreisstraße K 61 in der Ortsdurchfahrt Hahnstätten verzögert sich

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Foto: LBM Diez
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HAHNSTÄTTEN Die Bauarbeiten auf der K 61 in der Ortslage von Hahnstätten verzögern sich weiter, sodass eine Fertigstellung der Baumaßnahme, wie geplant und gegenüber der Öffentlichkeit auch so mitgeteilt, bis Ende des Jahres nicht realisiert werden kann. Nach aktuellem Bauzeitenplan ist im April 2026 mit dem Abschluss der Arbeiten in der Ortsdurchfahrt zu rechnen.

Der schon Ende September 2025 baulich fertiggestellte erste Bauabschnitt auf der freien Strecke in Richtung Netzbach, kann wegen erheblicher baulicher Mängel, welche die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können, nicht für den Verkehr freigegeben werden.

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Der Landesbetrieb Mobilität Diez bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger weiter um Verständnis für die durch die Bauarbeiten auftretenden Behinderungen. Der LBM Diez wird über den Fortschritt der Maßnahme weiter informieren (pm LBM Diez)

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Klingelbach: Spende der Ortsgemeinden zum 250jährigen Kirchenjubiläum gepflanzt

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Foto: Stefan Bingel
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KLINGELBACH Im Jahr 2024 feierte die Kirchengemeinde Klingelbach das 250jährige Bestehen der Kirche in Klingelbach. Im Rahmen des Festgottesdienstes haben die zum Kirchspiel gehörende Stadt Katzenelnbogen und die sechs Ortsgemeinden der Kirchengemeinde einen Baum geschenkt, der jetzt in einer gemeinsamen Aktion gepflanzt wurde.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Stadtbürgermeisterin sowie Ortsbürgermeister wurde ein stattlicher Gravensteiner Apfelbaum unterhalb des Taufbeckens gepflanzt. Die alte Apfelsorte ist mit ihrem süß-säuerlichen Geschmack eine Bereicherung für den Luthergarten der Kirchengemeinde.

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Die Sorte Gravensteiner ist für ihre saftigen und aromatischen Früchte bekannt, so dass sich hoffentlich in einigen Jahren mit den Äpfeln schöne generationenübergreifende Aktionen wie Saft keltern, Apfelkuchen backen usw. mit den Kindergottesdienst- und Konfirmandengruppen durchführen lassen.

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Ein herzliches Dankeschön an die Spender sowie alle tatkräftigen Helfer (Text: Stefan Bingel | ev. Kirchengemeinde Klingelbach).

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