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Koblenz

Ausbau des Leinpfads in Pfaffendorf beginnt

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Der Ausbau des Leinpfades in Pfaffendorf zur touristischen Radroute beginnt nächste Woche.
Foto: Stadt Koblenz | Ralph Emmerich
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KOBLENZ Ab Montag, 12. August, beginnt die Sanierung des dritten Abschnitts der Leinpfade mit dem Ausbau der touristischen Radroute in Pfaffendorf unter Leitung des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen. Aus diesem Grund wird der Bereich zwischen der Fährgasse und der Rampe auf Höhe der Seizstraße für voraussichtlich drei Monate voll gesperrt. Die Umleitung für den Fuß- und Radverkehr erfolgt über die Emser Straße und ist entsprechend ausgeschildert.

Das Projekt wird zu hundert Prozent vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms „Ausbau und Erweiterung des Radnetzes Deutschland“ gefördert. Ziel ist die Verbesserung der Radinfrastruktur durch Verbreiterung und Verbesserung der Wegoberfläche in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten. Seit Jahren sorgt der schlechte Zustand der Wege für eine hohe Unzufriedenheit bei den Koblenzern und Besuchern der Stadt.

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In Kesselheim und Horchheim befinden sich bereits zwei Teilabschnitte des insgesamt sechs Kilometer langen Radwegeausbaus in der Umsetzung. Nach der Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung ab dem 16. September durch die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) folgt direkt im Anschluss der Ausbau des Abschnitts zwischen Königsbach und Stolzenfels.

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Die Strecken gehören zum Projekt „Radweg Deutsche Einheit“, einem bedeutenden nationalen Projekt zur Radverkehrsförderung der Bundesregierung. Auf einer Strecke von rund 1.100 Kilometern veranschaulicht der Radweg an ganz unterschiedlichen Orten zwischen Bonn und Berlin, wie es zur Deutschen Einheit kam und welche Fortschritte dabei insbesondere in den letzten Jahren gemacht wurden.

Der Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen der Stadt Koblenz bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während den Bauphasen, um gegenseitige Rücksichtnahme und um Beachtung Absperrungen.

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Koblenz

Koblenzer ZF-Standort ohne betriebsbedingte Kündigungen: dennoch droht Personalabbau

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Foto: Andreas Grams
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KOBLENZ Im Konflikt um den geplanten Stellenabbau am ZF-Standort Koblenz sind Arbeitgeber, Betriebsrat und Gewerkschaft einen entscheidenden Schritt weitergekommen. In dieser Woche wurde eine Vorvereinbarung für das „Bündnis Koblenz“ geschlossen, die den Restrukturierungsprozess begleiten und eine langfristige Perspektive für den Standort schaffen soll. Die Vorvereinbarung genauso wie Ergebnisse aus ersten Veranstaltungen zur Einbeziehung von Ideen der Beschäftigten in dem Prozess wurden bei der Betriebsversammlung am gestrigen Donnerstag, 27. November 2025, vorgestellt.

Die Vorvereinbarung „Bündnis Koblenz“ regelt den Umgang miteinander im anstehenden Restrukturierungs- und Zielbild-Prozess. Beide Seiten bekennen sich dazu, die Herausforderungen am Standort im Dialog anzugehen, bestehende Vereinbarungen nicht anzutasten und ein Zielbild für den Standort bis 2031 zu entwickeln.

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Mit der Vorvereinbarung haben wir einen wichtigen Schritt erreicht. Nun wird es darum gehen, die Restrukturierungspläne genau anzuschauen und Entwicklungsmöglichkeiten für den Standort aufzuzeigen“, erklärt Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz. „Durch die Vorvereinbarung ist der Stellenabbau noch nicht vom Tisch“, ergänzt er, „aber wir haben einen Weg definiert, diesen geplanten Abbau gründlich zu hinterfragen, Alternativen zu beraten sowie eine langfristige Perspektive für den Standort zu entwickeln.“

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Die Erstellung eines Zielbildes bis 2031 wird nun die Aufgabe sein. Für die Formulierung des letzten Zielbildes von 2022 bis 2026 wurden in mehr als 30 zum Teil ganztägigen Verhandlungen intensive Gespräche geführt, die insgesamt über ein Jahr in Anspruch genommen haben. Das neue Zielbild soll nun bis zum 30. Juni 2026 fertiggestellt werden. „Die kommenden Gespräche werden herausfordernd, aber auch entscheidend sein“, betont auch Holger Ehmann, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender für den ZF Standort Koblenz mit seinen aktuell über 2000 Beschäftigten. „Wir müssen die aktuellen Zahlen und Pläne kritisch prüfen und gemeinsam mit der Belegschaft Alternativen zum Personalabbau entwickeln. Unser Ziel ist es, den Standort zukunftsfähig aufzustellen. Mit weniger Personal kann aber nicht mehr geleistet werden, können Projekte nicht gewonnen und keine Aufträge für die Zukunft gesichert werden. Es geht darum die Rolle unseres Standorts im Konzern zu definieren und abzuleiten, was und wen es dafür braucht.“

Neben den Restrukturierungsplänen für die Division C (Bremssysteme) und Zentrale Funktionen der ZF in Koblenz, steht am Standort die Ausgliederung der sogenannten Division U (Entwicklung der Fahrassistenzsysteme) an, in der rund 300 Beschäftigte angesiedelt sind. In der Vorvereinbarung gibt es nun die Zusage von ZF gemeinsam mit Betriebsrat und IG Metall Überleitungsvereinbarungen abzuschließen, damit gute Arbeitsbedingungen, sowie eine betriebliche Interessenvertretung und Tarifbindung gesichert werden. Die Verhandlungsführung für diese Überleitung, die auch weitere ZF Standorte in Deutschland betrifft, übernehmen auf Arbeitnehmerseite Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, für die IG Metall und Erdal Tahta, Betriebsratsvorsitzender am ZF Standort Koblenz, für den Gesamtbetriebsrat.

Ein zentrales Element des weiteren Prozesses ist die Beteiligung der Belegschaft. Bereits Mitte Oktober hatten Betriebsrat und Gewerkschaft eine beteiligungsorientierte Betriebsversammlung initiiert, um die Einschätzungen und Ideen der Beschäftigten einzubeziehen. Heraus kamen nach Angaben von Betriebsrat und IG Metall viele Anregungen, die es nun gilt, weiter auszuarbeiten. Unter anderem hinterließen die Beschäftigten 232 Kommentare, welche in sogenannte „low cost“-countries ausgelagerten Projekte effektiver in Koblenz bearbeitet werden könnten.

Weitere Veranstaltungen und Arbeitsgruppen zur Vertiefung der Ideen der Belegschaft sind geplant. Der Betriebsrat und die IG Metall werden diese Vorschläge in den kommenden Monaten in die Gespräche mit dem Arbeitgeber einbringen, um die aktuellen Zahlen und Pläne zu überprüfen und Alternativen zum Personalabbau aufzuzeigen.

Die Ergebnisse der beteiligungsorientierten Betriebsversammlung sowie die nun abgeschlossene Vorvereinbarung wurden am Donnerstag 27. November 2025 auf einer weiteren Betriebsversammlung vorgestellt. (pm IG Metall Koblenz).

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Koblenz

Tonnenschwere Pfeiler für neue Stadtteilverbindung in Koblenz eingehoben

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Foto: Stadt Koblenz | Andreas Egenolf
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KOBLENZ Mit dem Neubau einer Geh- und Radwegbrücke werden zukünftig die Koblenzer Stadtteile Rauental und Goldgrube miteinander verbunden. Seit Anfang des Jahres laufen die Arbeiten an dem Millionenprojekt, die nun um einen wichtigen Bestandteil ergänzt werden konnten.

Dieser Tage konnten mit einem Mobilkran auf beiden Seiten jeweils aus zwei Teilen bestehende V-Pfeiler aus Stahl eingehoben werden. Die pro Seite insgesamt rund 25 Tonnen schweren Teile wurden hierbei von einer belgischen Spezialfirma verschraubt und anschließend verschweißt. Später dienen die eingehobenen V-Pfeiler als zentrale Brückenpfeiler der zukünftigen Geh- und Radwegbrücke.

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Parallel zum Einhub der Pfeiler aus Stahl in der Goldgrube und im Rauental geht die Herstellung der Rampe auf der Goldgrube-Seite weiter. „Die Arbeiten am entsprechenden Traggerüst sind nahezu abgeschlossen“, erklärt Tiefbauamtsleiter Dr.-Ing. Kai Mifka.

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Im Baufeld auf der Goldgrube-Seite ist der Verlauf der zukünftigen Rampe bereits gut zu erkennen. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

Im Baufeld auf der Rauentaler Seite werden unterdessen im Dezember die Stützen der der Rampe errichtet. Im März 2026 sollen dann die vorbereitenden Arbeiten für den Einhub des Überbaus beginnen, der sich zukünftig über zwölf Gleise der Deutschen Bahn erstreckt. Die notwendigen Sperrpausen der Bahnstrecke für den Einhub des Überbaus selbst, mussten bereits im Februar 2023 angemeldet werden, um fristgerecht in der Betriebsplanung der Bahn berücksichtigt werden zu können.

Im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten werden in den erforderlichen Bereichen auch Anpassungen im Bereich der Oberleitungen der Bahnstrecke vorgenommen. „Diese sind für die Montage der Hilfsgerüste, die wir zur Herstellung des Brückenüberbaus benötigten, erforderlich“, sagt Kai Mifka. Die Gerüste selbst sollen im Anschluss an die Oberleitungsarbeiten errichtet werden. Sie dienen dann zum einen als temporäres Auflager der Überbauteile und zum anderen als Arbeitsebene für die auf den Einhub folgenden Schweiß- und Beschichtungsarbeiten.

Aktuell liegen die Bauarbeiten für die neue Brücke im vorgesehenen Zeitplan, der eine voraussichtliche Fertigstellung im Winter 2026/2027 vorsieht. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro, hiervon entfallen rund 16 Millionen Euro auf den Brückenbau samt der erforderlichen Bahnsicherungsleistungen.

Weitere Informationen und visuelle Darstellungen zum Großbauprojekt „Neubau Geh- und Radwegbrücke“ finden sich im Internet unter koblenz-baut.de/raugold . Rückfragen zum Projekt sind unter koblenzbaut@stadt.koblenz.de möglich. (pm Stadt Koblenz)

Während im Vordergrund die Schweißarbeiten am gerade eingehobenen V-Pfeiler im Rauental gerade erst beginnen, sind in der Goldgrube die Arbeiten bereits weiter fortgeschritten. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf
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Koblenz

Heiße Suppe und warme Kleidung: „Aktion gegen soziale Kälte“ am Koblenzer Hauptbahnhof

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Foto: Loriana Metzger
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KOBLENZ  Es ist wieder soweit: Zum neunten (!) Mal wird an den letzten vier Samstagen vor Weihnachten (ab 29.11.) im Dezember von 11-15:00 Uhr ein roter Die Linke-Stand den tristen Bahnhofsvorplatz in Koblenz beleben. Mitglieder und Freunde der Partei Die Linke aus Koblenz und dem Rhein-Lahn-Kreis verteilen heiße Suppe, Getränke, warme Kleidung, Isomatten, Decken und mit wichtigen Alltagsdingen und Obst befüllte Taschen u.v.m. an alle, die es benötigen.

Zudem werden für das Mampf (Wohnungslosenrestaurant) Spenden gesammelt. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen unter der stetig wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich leiden, setzt Die Linke damit ein Zeichen der Solidarität mit denjenigen, die das ausbeuterische, ungerechte System mit allergrößter Härte getroffen hat.

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Wohnungslosigkeit ist nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern ein gesellschaftliches Versagen. Wir wollen echten Zusammenhalt schaffen statt mit Sozialabbau den ohnehin schon Armen noch mehr wegnehmen, wie es gerade die Bundesregierung tut. Und wir reden nicht nur, wir machen auch. Daher stehe ich hier, jedes Jahr, seit 2017. Ich will, dass es anders wird, weil es anders geht!“, so Ursula Rosenbaum (83 Jahre), die von Beginn an die Aktion leitet und realisiert.

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Allein in Koblenz sind nach groben Schätzungen der AWO ca. 500 Menschen ohne Wohnung, wobei die Dunkelziffer viel höher ist. Das derzeitige politische und wirtschaftliche System trägt zur Wohnungsnot und Verarmung weiter bei. So liegt für Koblenz der Bedarf an sozial geförderten Wohnungen bei ca. 1.300 – derzeit gibt es jedoch nur 680 solcher Wohnungen und bis 2040 werden rund 500 von ihnen aus der Bindung fallen.

„Sozialer und bezahlbarer Wohnraum sind wichtige politische Fragen für Koblenz. Werden sie weiterhin nur halbherzig behandelt, wird nicht nur die Zahl der Wohnungslosen steigen, sondern auch weiter die soziale Kälte zunehmen“, so Daniel Steinhauser, Spitzenkandidat der Linken im Wahlkreis Koblenz.

Die Linke lädt alle zu einer Beteiligung an der Aktion ein, die nicht länger Teil von Ausgrenzung und Ignoranz sein möchten. Interessierte können die Partei kontaktieren oder spenden: Materialspenden wie Konserven, Isomatten oder Hygieneartikel sind erwünscht sowie Parteispenden. Gebeten wird jedoch auf Kleiderspenden zu verzichten.

Aufwärmen, sich stärken, ins Gespräch kommen und ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft setzen – das ist das Ziel unserer Aktion seit 9 Jahren“, so Ursula Rosenbaum abschließend (pm  Die Linke Bezirksverband Koblenz | Rhein-Lahn).

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