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VG Aar-Einrich

Alexander Lorch im Gespräch mit dem Handwerk – Besuch einer Backstube in Niederneisen

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Alexander Lorch im Gespräch mit dem Bäckermeister - Fotos © 2022 by AW - Alexander Lorch & Bäckerei Konditorei Lieber
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NIEDERNEISEN Alexander Lorch zu Besuch in der Backstube von Bäckermeister Jürgen Lieber in Niederneisen. «Ich freue mich darüber, dass uns Alexander Lorch besucht hat und ein offenes Ohr für die Belange des Handwerks und des Mittelstands in der VG Aar-Einrich hat», sagt Bäckermeister Jürgen Lieber.

Es gab diverse Themen, die Lorch und Lieber in einem angeregten, informativen und stellenweise äußerst humorvollen Austausch erörterten.

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Die schwierige Situation bzgl. des Fachkräftemangels im Handwerk war ein eher ernstes Thema. So sucht Jürgen Lieber schon einige Zeit nach einem zweiten Gesellen, da sein Altgeselle Winfried Schäfer demnächst in Rente gehen wird.

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Jürgen Lieber ist neben seinem Handwerksbetrieb Obermeister der Bäckerinnung Rhein-Lahn und weiß deshalb zu berichten, dass es seinen Bäckerkollegen oft ähnlich geht. Nach guten Fachkräften muss man als Bäcker heutzutage eine Weile suchen.

Fotos © 2022 by AW – Alexander Lorch & Bäckerei Konditorei Lieber

Zurzeit wird ein Auszubildender namens Drak Clark (US Amerikaner) im 1. Lehrjahr von Bäckermeister Jürgen Lieber in Niederneisen ausgebildet. Das lässt hoffen!

Alexander Lorch war von der guten Qualität der Brote, Brötchen und den süßen Leckereien der Bäckerei Lieber angetan. «Das Handwerk und der Mittelstand, sind das wirtschaftliche Rückgrat in der VG Aar-Einrich. Sollte ich am 13. März 2022 als Bürgermeister gewählt werden, werde ich alles tun, was mir möglich ist, um das Handwerk und den Mittelstand in der VG Aar-Einrich zu unterstützen und zu fördern», erklärt Alexander Lorch. «Denn dort haben viele Bürger der VG ihren Arbeitsplatz und es ist unsere Heimat, unser «vor der Haustür» das es zu pflegen, zu erhalten und zu fördern gilt», so Alexander Lorch.

Alexander Lorch im Gespräch mit dem Bäckermeister – Fotos © 2022 by AW – Alexander Lorch & Bäckerei Konditorei Lieber

Weitere aktuelle Themen waren die Explosion der Rohstoff- und Mehlpreise. «Energie und Getreide werden zurzeit immer teurer und damit das Mehl, dass wir nun mal zum Backen brauchen», berichtet Bäckermeister Lieber.

Nachdenklich fügt er hinzu: «Wir Handwerksbäcker kommen dadurch in eine schwierige Situation. Einerseits brauchen wir für unsere Produkte faire Preise, um unsere Angestellten für ihre wertvolle Arbeit vernünftig bezahlen zu können. Andererseits müssen wir in der Fläche schon gegen Discounterpreise ankämpfen und können nicht einfach so die aktuelle Teuerung der Rohstoffe an unsere Kunden durchreichen»! «Ein Dilemma sei das», trägt Bäckermeister Lieber nach.

«Bei allen Schwierigkeiten, die die Pandemie und das Leben allgemein mit sich bringen gilt es den Blick nach vorne zu richten, anzupacken und Lösungen zu suchen und zu finden. Für das Wohl der Menschen in der Region und unserer Heimat, der VG Aar-Einrich», stellen Alexander Lorch und Bäckermeister Jürgen Lieber gemeinsam fest. Von AL & AW

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Politik

Wahlkreis 7 vor der Landtagswahl: Acht Bewerber kämpfen um das Direktmandat SPD, CDU, Grüne, AfD, FDP, Linke, Freie Wähler und ÖDP stellen Direktkandidaten

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage
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POLITIK  Am 22. März findet die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz statt. Im Wahlkreis 7, zu dem die Verbandsgemeinden Diez, Aar-Einrich, Nastätten und Bad Ems-Nassau gehören, bewerben sich acht Kandidaten um ein Direktmandat.

Für die SPD tritt erneut Manuel Liguori aus Nassau an. Er gehört dem rheinland-pfälzischen Landtag seit drei Jahren an. Liguori ist gelernter Maler- und Lackierer, war zuvor Lehrer an der Berufsbildenden Schule Diez und ist aktuell Stadtbürgermeister von Nassau. Zudem ist er Mitglied des Kreistags Rhein-Lahn und Kreisvorsitzender der SPD Rhein-Lahn. Liguori ist verheiratet und hat ein Kind.

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Die CDU schickt Matthias Lammert ins Rennen. Der gebürtige Tübinger ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und gelernter Jurist. Seit 2001 gehört er ununterbrochen dem Landtag Rheinland-Pfalz an und ist dort Vizepräsident. Lammert ist Mitglied des Kreistags Rhein-Lahn, war von 2009 bis 2022 Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und von 2019 bis 2021 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Zudem ist er Mitglied im Verbandsgemeinderat Diez.

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Für Bündnis 90/Die Grünen kandidiert Annemarie Imgrund. Die 38-Jährige lebt in Nassau, wuchs am Niederrhein auf und ist beruflich als Autorin und Creatorin tätig. Sie ist verheiratet, besitzt das Abitur und gehört der Partei seit dem Sommer 2024 an.

Direktkandidat der AfD ist Robin Classen. Der 35-jährige Familienvater ist Jurist und als Rechtsanwalt tätig. Er ist Mitglied des AfD-Landes- und Kreisvorstands und steht auf Platz 11 der Landesliste.

Für die FDP tritt Frank Michael Schöberl aus Diez an. Der 60-jährige Diplom-Volkswirt ist Mitglied des Stadtrats und Vorsitzender der FDP-Fraktion im Verbandsgemeinderat. Er arbeitet als kaufmännischer Niederlassungsleiter und belegt Platz 33 der FDP-Landesliste.

Die Partei Die Linke wird durch Ann-Kathrin Brings vertreten. Die 25-jährige Mutter lebt in Obernhof, ist Heilerziehungspflegerin und in der Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen tätig. Sie steht auf Platz 10 der Landesliste und ist Mitglied im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit.

Für die Freien Wähler kandidiert erneut Lisa-Marie Jäckel. Die 32-jährige Volljuristin gehört dem Landtag seit 2021 an und war 2024 parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion. Jäckel ist Vorsitzende der Jungen Freien Wähler Rheinland-Pfalz und stammt aus Weilburg.

Erstmals stellt die ÖDP im Wahlkreis einen eigenen Kandidaten. Der 26-jährige Wolfgang Schaefer ist Verwaltungsfachangestellter, stammt aus Nassau, steht auf Platz 11 der Landesliste und ist Co-Bundesvorsitzender der Parteijugend .

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VG Aar-Einrich

Christian Martin aus Katzenelnbogen ist Sieger beim Leserfotowettbewerb 2025 im BEN Kurier

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Foto: Christian Martin
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KATZENELNBOGEN Christian Martin aus Katzenelnbogen hat mit seiner Aufnahme der Schaumburg in Balduinstein das beliebteste Foto im Leserfotowettbewerb 2025 vom BEN Kurier gemacht. In den sozialen Medien bekam das Bild starke 421 Stimmen von euch. Aufgenommen wurde das Motiv mit einer DJI-Drohne und man muss ganz klar sagen: Es ist ein würdiger Gewinner. Das Bild hat etwas Geheimnisvolles, fast Mystisches. Beeindruckend.

Jetzt richtet sich der Blick schon nach vorn: Der Leserfotowettbewerb 2026 startet, und wir sind jetzt bereits gespannt, welche großartigen Aufnahmen uns wieder aus dem Rhein-Lahn-Kreis, dem Westerwald und aus Koblenz erreichen werden.

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Koblenz

Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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