Connect with us

VG Bad Ems-Nassau

Neue Parkgebührenordnung für Bad Ems: Gebührenpflicht nun auch an Sonn- und Feiertagen

Veröffentlicht

am

Neue Parkgebühren in Bad Ems: Ab sofort kostet auch das Parken am Wochenende
Foto: BEN Kurier | Archivbild Römerstraße Bad Ems
Anzeige
BAD EMS Zum 1. Januar 2026 tritt in Bad Ems eine neue Parkgebührenordnung in Kraft. Sie ersetzt die seit 2022 geltende Regelung. Während die Grundgebühr pro Parkvorgang unverändert bleibt, bringt die neue Ordnung mehrere Änderungen mit sich, die für Bürger und Gäste spürbare Mehrbelastungen bedeuten können.

Gebührenhöhe bleibt gleich – Belastung entsteht an anderer Stelle

Der eigentliche Parktarif bleibt unverändert bei 0,50 Euro je angefangene halbe Stunde. Eine direkte Erhöhung der Kurzzeitparkgebühren ist damit nicht verbunden. Die finanziellen Auswirkungen für Nutzer ergeben sich jedoch weniger aus dem Tarif selbst als aus den geänderten Rahmenbedingungen.

Gebührenpflicht nun auch an Sonn- und Feiertagen

Eine wesentliche Änderung betrifft die Zeiten, in denen Parkgebühren erhoben werden. Bislang war das Parken an Sonntagen und Feiertagen im überwiegenden Teil des Stadtgebiets kostenfrei. Künftig gilt eine durchgehende Gebührenpflicht von Montag bis Sonntag sowie an Feiertagen jeweils von 08:00 bis 18:00 Uhr. Damit werden erstmals auch klassische Besuchs-, Freizeit- und Erholungszeiten vollständig in die Gebührenpflicht einbezogen.

Wegfall der zeitlichen Begrenzung beim Parken

In der bisherigen Parkgebührenordnung war das Parken zeitlich begrenzt: allgemein auf fünf Stunden, auf dem Parkplatz „Kliniken Bismarckhöhe“ auf acht Stunden. Diese Höchstparkdauer entfällt in der neuen Ordnung vollständig. Parken ist künftig zeitlich unbegrenzt möglich, allerdings nur gegen fortlaufende Gebühren.

Aufnahme digitaler Parktickets in die Gebührenordnung

Neu ist zudem die Aufnahme in der Gebührenordnung von Wochen-, Monats- und Jahrestickets. Diese sind ausschließlich über die App »EasyPark« erhältlich. Die Preise liegen bei 12 Euro für eine Woche,, 45 Euro für einen Monat und 195 Euro für ein Jahr. Eine analoge Erwerbsmöglichkeit ist in der Gebührenordnung nicht vorgesehen. Für Personen ohne Smartphone oder App-Nutzung entfällt diese Nutzungsform.

Kurzzeitparken bleibt unverändert

Unverändert bestehen bleibt die sogenannte »Brötchentaste«. Das kostenfreie Parken für 15 Minuten ist weiterhin möglich, ausgenommen der Parkplatz »Kliniken Bismarckhöhe«.

Inkrafttreten zum Jahresbeginn 2026

Die neue Parkgebührenordnung trat am 1. Januar 2026 in Kraft. Gleichzeitig wurde die bisherige Ordnung vom November 2021 aufgehoben. Obwohl die Parkgebühren pro Zeiteinheit unverändert bleiben, führen die Ausweitung der Gebührenpflicht auf Sonn- und Feiertage, der Wegfall der Höchstparkdauer sowie die Einführung ausschließlich digitaler Parktickets zu einer spürbaren Veränderung für die KFZ-Nutzer in Bad Ems (dk).
Teilen Sie mit anderen
Anzeige

Politik

Wahlkreis 7 vor der Landtagswahl: Acht Bewerber kämpfen um das Direktmandat SPD, CDU, Grüne, AfD, FDP, Linke, Freie Wähler und ÖDP stellen Direktkandidaten

Veröffentlicht

am

von

Foto: BEN Kurier - Fotomontage
Anzeige

POLITIK  Am 22. März findet die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz statt. Im Wahlkreis 7, zu dem die Verbandsgemeinden Diez, Aar-Einrich, Nastätten und Bad Ems-Nassau gehören, bewerben sich acht Kandidaten um ein Direktmandat.

Für die SPD tritt erneut Manuel Liguori aus Nassau an. Er gehört dem rheinland-pfälzischen Landtag seit drei Jahren an. Liguori ist gelernter Maler- und Lackierer, war zuvor Lehrer an der Berufsbildenden Schule Diez und ist aktuell Stadtbürgermeister von Nassau. Zudem ist er Mitglied des Kreistags Rhein-Lahn und Kreisvorsitzender der SPD Rhein-Lahn. Liguori ist verheiratet und hat ein Kind.

Anzeige

Die CDU schickt Matthias Lammert ins Rennen. Der gebürtige Tübinger ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und gelernter Jurist. Seit 2001 gehört er ununterbrochen dem Landtag Rheinland-Pfalz an und ist dort Vizepräsident. Lammert ist Mitglied des Kreistags Rhein-Lahn, war von 2009 bis 2022 Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und von 2019 bis 2021 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Zudem ist er Mitglied im Verbandsgemeinderat Diez.

Anzeige

Für Bündnis 90/Die Grünen kandidiert Annemarie Imgrund. Die 38-Jährige lebt in Nassau, wuchs am Niederrhein auf und ist beruflich als Autorin und Creatorin tätig. Sie ist verheiratet, besitzt das Abitur und gehört der Partei seit dem Sommer 2024 an.

Direktkandidat der AfD ist Robin Classen. Der 35-jährige Familienvater ist Jurist und als Rechtsanwalt tätig. Er ist Mitglied des AfD-Landes- und Kreisvorstands und steht auf Platz 11 der Landesliste.

Für die FDP tritt Frank Michael Schöberl aus Diez an. Der 60-jährige Diplom-Volkswirt ist Mitglied des Stadtrats und Vorsitzender der FDP-Fraktion im Verbandsgemeinderat. Er arbeitet als kaufmännischer Niederlassungsleiter und belegt Platz 33 der FDP-Landesliste.

Die Partei Die Linke wird durch Ann-Kathrin Brings vertreten. Die 25-jährige Mutter lebt in Obernhof, ist Heilerziehungspflegerin und in der Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen tätig. Sie steht auf Platz 10 der Landesliste und ist Mitglied im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit.

Für die Freien Wähler kandidiert erneut Lisa-Marie Jäckel. Die 32-jährige Volljuristin gehört dem Landtag seit 2021 an und war 2024 parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion. Jäckel ist Vorsitzende der Jungen Freien Wähler Rheinland-Pfalz und stammt aus Weilburg.

Erstmals stellt die ÖDP im Wahlkreis einen eigenen Kandidaten. Der 26-jährige Wolfgang Schaefer ist Verwaltungsfachangestellter, stammt aus Nassau, steht auf Platz 11 der Landesliste und ist Co-Bundesvorsitzender der Parteijugend .

Teilen Sie mit anderen
Anzeige
Weiterlesen

VG Bad Ems-Nassau

JOBNOX 2026 in Pohl: Jetzt schnell anmelden! Noch wenige Standflächen frei

Veröffentlicht

am

Foto: WFG Rhein-Lahn | Jutta Schützdeller
Anzeige

POHL Die Zeit drängt, bald endet die Bewerbungsfrist für die Berufs- und Ausbildungsmesse des Rhein-Lahn-Kreises, JOBNOX®. Schon über 100 Unternehmen haben sich einen Platz in einem der beiden  riesigen Zelte oder auf der Außenfläche gesichert, jetzt gibt es nur noch wenige freie Standflächen bis es heißt: „Wir sind ausgebucht!“

Das Team der JOBNOX® freut sich riesig über die großartige Resonanz. „Wir haben in diesem Jahr nach dem Start der Bewerbungsphase so schnell so viele Anfragen erhalten, wir sind total überwältigt!“ sagt Tanja Steeg, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn mbH. „Ja, die Fläche ist zwar groß, wir haben auch in diesem Jahr wieder zwei riesige Zelte, in denen die Messe stattfinden wird, aber irgendwann ist der Platz einfach belegt,“ sagt Andreas Minor, stvtr. Geschäftsführer der WFG und im Team hauptverantwortlich für die Zeltplanung.

Anzeige

Kostenfrei, aber nicht aufwandsfrei

Mittlerweile hat es sich schon weit herumgesprochen, aber man kann es nicht oft genug betonen: Die Teilnahme an der JOBNOX® ist kostenfrei, aber nicht aufwandsfrei. Was bedeutet das? Bei einer Teilnahme stellt die WFG Rhein-Lahn den Messestand mit einer bedruckten Blende, einer Messetheke mit Logoaufdruck, Tisch und Stühlen sowie einen normalen Stromanschluss zur Verfügung. Auf dieser Basis können sich die Teilnehmenden ganz auf ihre Präsentation konzentrieren. „Es gilt, den Arbeitsalltag so plastisch wie möglich erlebbar zu machen“, sagt Jutta Schützdeller, die im JOBNOX®Team für Marketing und Kommunikation zuständig ist. „Dabei helfen wir gerne und setzen uns gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern die Denkkappe auf, falls gewünscht.“

Anzeige

Auch für kleine Unternehmen machbar

Nadine Hehner, die im WFG Team für die Zusammenarbeit mit den Schulen zuständig ist, weiß, was die mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler erwarten, wenn sie zur JOBNOX® kommen: „Die JOBNOX® bietet eine breite Auswahl an Berufen, die man vor Ort kennenlernen kann. Aber wir finden, da geht noch mehr. Wir würden uns über Bewerbungen von Apotheken, Friseuren oder Kosmetikinstituten freuen, denn auch für Berufe aus diesem Bereich gibt es viele Interessenten und wir haben noch keine Aussteller aus diesem Bereich.“

Jetzt aber schnell!

Was jetzt zu tun ist? Wer noch bei der JOBNOX® am 8. und 9. Mai 2026 dabei sein will, der sollte sich bis spätestens 31.01.2026 unter https://aussteller.jobnox.de/ anmelden und Teil einer der größten Berufs- und Ausbildungsmessen zwischen Frankfurt und Köln werden!

Teilen Sie mit anderen
Anzeige
Weiterlesen

Blaulicht

Betrugsserie mit falschen Polizeibeamten im Rhein-Lahn-Kreis: Prozess gegen 19-Jährigen startet in Koblenz

Veröffentlicht

am

von

Bildrechte: Landgerichtgericht Koblenz
Anzeige

OBERNHOF|BAD EMS  Vor der 9. Strafkammer des Landgericht Koblenz beginnt am 22. Januar ein Strafprozess gegen einen 19 Jahre alten Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft sieht ihn als Teil einer Betrugsgruppe, die ältere Menschen mit der Masche angeblicher Polizeianrufe um ihr Vermögen gebracht haben soll. Für das Verfahren sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt.

Nach dem Vorwurf der Anklage soll der Angeklagte als Heranwachsender an einer Serie von Betrugstaten beteiligt gewesen sein, die sich unter anderem in Bad Ems, Obernhof und Koblenz ereignet haben sollen. Insgesamt stehen elf Fälle im Raum, wobei es in einem Fall bei einem Versuch geblieben sein soll.

Anzeige

Die mutmaßlichen Täter sollen arbeitsteilig vorgegangen sein. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft übernahmen einzelne Beteiligte Telefonanrufe, in denen sie sich als Polizeibeamte ausgaben. Den Angerufenen sei vorgespiegelt worden, dass Einbrüche oder andere Straftaten in ihrer Nähe stattgefunden hätten und ihre Ersparnisse deshalb in Gefahr seien.

Anzeige

In der Folge sollen die Geschädigten dazu gebracht worden sein, Bargeld oder Wertgegenstände zur angeblichen Sicherstellung bereitzulegen. Diese seien anschließend von weiteren Beteiligten persönlich abgeholt worden. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, selbst mehrfach bei solchen Abholungen eingesetzt gewesen zu sein.

Mindestens eine geplante Übergabe scheiterte laut Anklage, weil die Betroffenen misstrauisch wurden und die echte Polizei einschalteten. Dadurch konnte ein weiterer Schaden verhindert werden.

Mit dem nun beginnenden Prozess will das Gericht klären, welche Rolle der Angeklagte innerhalb der mutmaßlichen Betrugsstruktur spielte und ob die Voraussetzungen für eine Verurteilung wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs vorliegen.

Teilen Sie mit anderen
Anzeige
Weiterlesen

Trending