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Montabaur

So schön war die Open-Air Kirmes 2024 in der Schusterstadt Montabaur

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So schön war die Open-Air Kirmes 2024 in der Schusterstadt Montabaur
Foto-Quelle: Montabaur Live
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MONTABAUR Bei Temperaturen an die 30 Grad öffnete die Open-Air Kirmes in Montabaur vergangenen Freitag ihre Pforten in ein Festwochenende der Superlative. Unzählige Besucher strömten gutgelaunt in die Innenstadt, verfolgten erst die Kirmeseröffnung an der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Ketten und zogen dann geschlossen als Einheit weiter auf den Konrad-Adenauer-Platz. Die Eröffnung wurde zeremoniell durch die traditionellen Böllerschüsse der Schützengesellschaft St. Sebastianus Montabaur, dem Segen von Pfarrvikar Frank-Peter Beuler sowie durch den Musikverein Heiligenroth umrahmt. Nach ihrer Begrüßungsrede als neu amtierende Stadtbürgermeisterin meisterte Melanie Leicher selbstbewusst mit nur zwei Schlägen den zünftigen Fassanstich auf dem Konrad-Adenauer-Platz, mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Westerwald-Sieg. Es folgte ein Abend für Auge, Ohr und Herz: Die Altstadt pulsierte unter den Besucherströmen, es wurde ausgelassen und friedlich bis spät in die Sommernacht hineingetanzt, gelacht und genossen.

Am Nachmittag des Kirmessamstages wurde zunächst die Infrastruktur der Kirmes für ein ganz besonderes Highlight genutzt: Würdevoll wurde die THW-Jugendgruppe Montabaur mit Blaulicht zum Konrad-Adenauer-Platz eskortiert, um sie dort gebührend zu feiern. Die Jugendgruppe hatte in Trier-Föhren in der Woche zuvor den Bundeswettbewerb der THW-Jugend, der unter allen 16 Landessiegern ausgetragen wurde, gewonnen – und erreichte damit den sensationellen Bundessieg! Am Abend zogen zwar Regenwolken über das Festgelände, diese konnten jedoch weder Flair noch Stimmung trüben.

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Das wieder einmal gekonnt ausgewählte Musikprogramm, verteilt auf drei Bühnen, sorgte für eine grandiose Atmosphäre. Liebhaber feinster Live-Musik kamen ebenso auf ihre Kosten wie Menschen, die diese einzigartige Veranstaltung nutzen, um sich untereinander wiederzusehen: Die Schusterstadt als Ort der Begegnung und Freude.

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Auffällig anders war in diesem Jahr ein neues vielfältiges Kulinarik-Konzept. Neben der altbewährten und beliebten Gastronomie in der Innenstadt gab es rund um die Bühnen verteilt eine bunte Auswahl an „Speisen auf die Hand“: Von geschätzten Grillklassikern, über Champignon-Pfanne, Pulled-Pork-Burger, weiter über indische Küche bis hin zu veganen Sommerrollen und frischen Pinsas war garantiert für jeden Gaumen das Richtige dabei.

Zünftig und fröhlich ging es am Kirmessonntag nach dem Hochamt zum sehr gut besuchten Kirmesfrühschoppen im Gebück, veranstaltet durch den Bürgerverein und den Gesangverein Mendelssohn-Bartholdy 1855 Montabaur – trotz leichten Regengüssen, aber angenehm warmen Temperaturen. Die Oberkirchspielmusikanten spornten das Publikum zum aktiven Mitmachen an und versprühten einen Hauch „Egerländer Festival“

Bewährt und etabliert hat sich auch der Krammarkt am Kirmesmontag als weiteres traditionelles Puzzlestück der Kirmesfeierlichkeiten. Der Rummel mit seinen zahlreichen Attraktionen war ebenfalls wieder Anziehungspunkt auf der Eichwiese. Absolutes Highlight und krönender Kirmesabschluss war das imposante Feuerwerk über dem Schlossberg, auf das tausende leuchtende Augenpaare gerichtet war, mit der wohligen Gewissheit: „Wir sind Montabaur, schön war‘s!“ Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die zum Erfolg der Kirmes 2024 beigetragen haben. Und wie immer gilt: Nach der Kirmes ist vor der Kirmes – wer Anregungen und Wünsche für die Kirmes 2025 hat, darf sich gerne unter kultur@montabaur.de melden.

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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Montabaur

Großer Gewinn für E-Bike-Fan in Montabaur evm-Kunde freut sich über 2.000 Euro-Gutschein

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Foto: Johanna Berenz.
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MONTABAUR Roland Goerke aus Montabaur hat bei einem Gewinnspiel der Energieversorgung Mittelrhein (evm) einen Gutschein von Fahrrad Franz im Wert von 2.000 Euro gewonnen. Teilgenommen hatte er bei einer der zahlreichen Veranstaltungen, auf denen die evm in der Region präsent ist.

Uns ist es wichtig, in der Region sichtbar und ansprechbar zu sein – nicht nur in unseren 11 Kundenzentren, sondern auch auf Messen und Events“, erklärt Nicole Schröder, bei der evm verantwortlich für das Veranstaltungsmanagement. „So zeigen wir unsere Verbundenheit mit den Menschen vor Ort. Und weil Gewinnspiele einfach Spaß machen, verlosen wir bei jeder Veranstaltung kleine Preise – sowie einmal im Jahr einen großen Hauptgewinn.“

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Der zufriedene Gewinner nutzte die Gelegenheit und sicherte sich mit etwas Glück den Hauptpreis. Als begeisterter E-Bike-Fahrer möchte er den Gutschein für Winter-Fahrradkleidung und ein kleines Fahrrad für seinen Enkel einsetzen.

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Gesundheit

Damit Hilfe wirklich hilft: Anziehpunkt Montabaur bittet um wohlüberlegte Sachspenden Caritas dankt für große Spendenbereitschaft – und ruft zur Achtsamkeit auf: Gut erhalten statt aussortiert

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Foto: Caritasverband Westerwald - Rhein-Lahn | Holger Pöritzsch
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MONTABAURWir gehen unter“, sagt Vera Zimmermann, Einrichtungsleiterin des Caritas-Anziehpunkts in Montabaur – und meint das wörtlich. Der Secondhand-Laden in der Kirchstraße 17 mitten in der Innenstadt wird derzeit überflutet mit Sachspenden. „Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft der Menschen. Aber leider ist ein großer Teil der Spenden einfach nicht mehr zu gebrauchen“, erklärt Zimmermann.

Immer wieder landen Kleidungsstücke und Haushaltswaren im Anziehpunkt, die sichtbare Gebrauchsspuren aufweisen: Flecken, ausgeleierte Hosen, Kragenspeck an Hemden, Knötchen im Pulli. „So schade es ist: Solche Dinge können wir nicht weitergeben. Uns fehlt schlicht die Zeit und das Personal, alles zu waschen oder zu reparieren“, so Vera Zimmermann.

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Was nicht in den Verkauf kann, muss entsorgt werden – und das kostet künftig sogar Geld. „Bisher wurden die aussortierten Dinge kostenlos abgeholt. Künftig aber müssen wir die Entsorgung bezahlen. Das belastet uns zusätzlich – und steht natürlich im Widerspruch zu unserem Nachhaltigkeitsgedanken“, betont die Leiterin. Ein Teil der aussortierten Ware wird recycelt oder geht in Drittländer, ein kleiner Teil wird endgültig vernichtet.

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Der Appell an die Bevölkerung ist daher eindeutig: Spenden Sie gerne – aber bitte nur einwandfreie und saubere Ware. „Unsere Kundinnen und Kunden freuen sich über gute, gepflegte Kleidung und intakte Haushaltswaren. Das, was Sie selbst noch guten Gewissens tragen oder verschenken würden, ist auch für uns geeignet“, so Zimmermann.

Um die Flut an Spenden künftig besser bewältigen zu können, gelten im Anziehpunkt Montabaur ab Januar 2026 feste Annahmezeiten:

  • Montag 9 bis 12 Uhr

  • Mittwoch 9 bis 12 Uhr

  • Freitag 13 bis 16 Uhr

  • Samstag 10 bis 13 Uhr

Wir bitten alle Spenderinnen und Spender dringend, sich an diese Zeiten zu halten“, sagt Vera Zimmermann. „Nur so können wir sicherstellen, dass die Spenden auch ordentlich entgegengenommen und sortiert werden können.“ Wer etwas Wartezeit mitbringt, wird im Anziehpunkt freundlich empfangen: „Natürlich bieten wir unseren Spenderinnen und Spendern gerne einen Sitzplatz und eine Tasse Kaffee an“, fügt sie mit einem Lächeln hinzu. Maximal sollten die Spenden nicht mehr als ein bis zwei Einkaufstaschen umfassen, Spenden in Säcken oder Kartons sind nicht möglich.

Der Anziehpunkt in Montabaur ist ein Secondhand-Laden des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn. Hier kann jeder einkaufen – unabhängig vom Einkommen. Angeboten werden u.a. Baby- und Kinderkleidung (bis Größe 176), Schwangerenbekleidung, Kinderwagen, Kinderbetten, Spielsachen, Damen- und Herrenbekleidung, Bett- und Tischwäsche, Handtaschen, Haushaltswaren (bitte keine Einzelteile), Modeschmuck, Accessoires und Dekoartikel.

Unsere Arbeit lebt vom Miteinander“, sagt die Einrichtungsleiterin. Rund 60 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit im Montabaurer Anziehpunkt. Sie sortieren, beraten, verkaufen und hören zu – denn längst ist der Laden mehr als ein Ort zum Stöbern. „Viele Menschen kommen nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Reden. Der Anziehpunkt ist für sie ein Stück Gemeinschaft geworden.“

Kontakt: Anziehpunkt Montabaur, Kirchstraße 17, 56410 Montabaur, Telefon: (02602) 997043, E-Mail: anziehpunkt-ww@cv-ww-rl.de. (pm Caritas Westerwald | Rhein-Lahn)

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