Connect with us

VG Bad Ems-Nassau

Schild(a) am Nieverner Bahnübergang

Veröffentlicht

am

Schild(a) am Nieverner Bahnübergang
Foto: Gemeinde Nievern | Lutz Zaun
Anzeige

NIEVERN Eine seit Wochen von der DB-Netz geplante, mit der Ortsgemeinde abgestimmte, von allen öffentlichen Stellen genehmigte und eigentlich perfekt durchorganisierte Aktion für die Durchführung von Sanierungsarbeiten am Nieverner Bahnübergang musste nach einer eintägigen Hängepartie wieder abgebrochen und auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Alles begann mit dem Aufstellen von Schildern und der Komplettsperrung des Bahnübergangs, der für Nievern und gerade die Menschen des Oberdorfes eine Art „Lebensader“ darstellt. Deshalb war von Anfang an klar, dass während der Maßnahme jederzeit (auch nachts) – mit Ausnahme kurzfristiger Sperrungen wegen Aus- und Einbau des Belages – die Querung des Bahnübergangs zumindest für Fußgänger und Radfahrer gewährleistet sein musste. Darauf hatte die Ortsgemeinde gedrängt und die DB hatte sich verpflichtet, dem berechtigten Anliegen Rechnung zu tragen.

Anzeige

Mit der plötzlichen Komplettsperrung war eine Überquerung nicht mehr möglich, zumal sich der Aufsteller der Schilder nach getaner Arbeit entfernte und Eltern mit Kindern, die ins Oberdorf wollten, einfach stehen ließ. Mit Unterstützung von Wehrführer Marcel Hörnemann, dem ich ausdrücklich für seinen Einsatz danke und nach Rücksprache mit der Sicherheits- Leitstelle der Bahn wurde die Absperrung auf einer begehbaren Breite geöffnet, so dass eine Querung des Bahnübergangs wieder möglich war. Da der Zugverkehr weiter lief, waren die Schranken dann auch immer geschlossen, so dass auch keine Gefahrenlage entstehen konnte.

Anzeige

Auch die für die Bauausführung zuständige Firma hatte zwischenzeitlich Bagger, neue Schwellen und schweres Gerät geliefert, ohne das in der Folgezeit irgendwelche (erkennbaren) Arbeiten am Nieverner Bahnübergang durchgeführt wurden. Stattdessen wurde bis zum Abend des Folgetages alles wieder abgeholt und die Absperrung wieder abgebaut.

Anzeige

Hintergrund dieser Vorgehensweise ist lt. Mitteilung eines Bahnsprechers im Wesentlichen die Erkenntnis, dass die technischen Gegebenheiten am Bahnübergang eine nochmalige Überprüfung der Maßnahme erfordern. Da dies in dem jetzt avisierten Zeitfenster – vor allem wegen der notwendigen Einschaltung der Sicherheitsbehörden – nicht mehr möglich war, müssen die weiterhin notwendigen Ausführungsarbeiten in Absprache mit der Gemeinde neu eingeplant werden.

Anzeige

Der Bahnsprecher bedauert die Unannehmlichkeiten auch für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger.  Ich habe nach den vielen Gesprächen mit den Mitarbeitern der Bahn und auch der Geschäftsleiterin des beauftragten Unternehmens die Erkenntnis gewonnen, dass die eindeutig bestehenden Abstimmungsprobleme nicht zu Lasten der von der Maßnahme unmittelbar betroffenen gehen kann.

Hoffen wir, dass das beim nächsten Versuch besser klappt! (Pressemitteilung: Lutz Zaun, Ortsbürgermeister in Nievern).

Anzeige
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen
Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

BEN Radio

Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

Veröffentlicht

am

von

Anzeige

RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

Anzeige

Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

Anzeige

2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

BEN Radio

Das Ende einer Ära: Fachbacher Gasthof „Zum Engel“ schließt seine Türen

Veröffentlicht

am

von

Foto: Silke Heibel
Anzeige

FACHBACH Mit dem 21. Dezember 2025 ging in Fachbach eine traditionsreiche Epoche zu Ende: Der Gasthof „Zum Engel“, über Jahrzehnte fester Bestandteil des Dorflebens, hatte an diesem Tag zum letzten Mal geöffnet. Liliane und Hubert, die das Lokal mit großem Engagement und herzlicher Gastfreundschaft geführt haben, verabschieden sich in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Der „Engel“ war weit mehr als ein Gasthof. Er war Stammlokal zahlreicher Vereine, Treffpunkt für Jung und Alt und Schauplatz unzähliger Familienfeiern – von Taufen über Kommunionen, Firmungen und Konfirmationen bis hin zu Hochzeiten. Auch der traditionelle Kaffee nach der jährlichen Gräbersegnung fand stets dort seinen Platz und wurde zu einer festen sozialen Tradition im Ort.

Anzeige

Zum Abschied kamen im Laufe des Sonntags vor Weihnachten viele Fachbacher Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine zu einem letzten Beisammensein im Gasthof. Auch eine Delegation des Ortsgemeinderates war vor Ort, um persönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

Anzeige

Im Namen der Gemeinde wurde Liliane und Hubert ein großer Präsentkorb überreicht – als Zeichen der Wertschätzung für die jahrzehntelange Bewirtung, die vielfältigen Gerichte und die stets offene Tür, die den „Engel“ zu einem besonderen Ort gemacht haben.

Die Ortsgemeinde Fachbach wünscht Liliane und Hubert für ihren neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und viele schöne Momente. Ihr Gasthof wird im Dorfgedächtnis einen festen Platz behalten (pm Ortsbürgermeister Thorsten Heibel im Namen aller Rats- und Ausschussmitglieder).

Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

BEN Radio

Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt

Veröffentlicht

am

von

Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
Anzeige

DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.

Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.

Anzeige

Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.

Anzeige
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Trending