Blaulicht
Lahnsteiner Rettungskräfte erhalten Fluthilfemedaille
Andreas Seil (2.v.l.) und Kai-Uwe Dannenberg (3.v.r.) erhielten für ihren ehrenamtlichen Einsatz bei der Flutkatastrophe im Ahrtal die Fluthilfemedaille. In Begleitung von Wehrleiter Marcus Schneider (3.v.l.) und dem Beigeordneten Jochen Sachsenhauser (rechts im Bild) nahmen sie an der Festveranstaltung der Landesregierung teil. (Foto: Staatskanzlei RLP/Jonas Werner)
LAHNSTEIN Heute stehen Menschen im Mittelpunkt, die sich in einer Katastrophensituation, wie sie unser Land noch nie zuvor erlebt hat, teilweise unter Einsatz ihres eigenen Lebens für andere eingesetzt haben. Wir sind zusammengekommen, um dafür unsere ganz besondere Wertschätzung und Anerkennung auszudrücken“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer während der Ehrung der Kräfte, die bei der Flutkatastrophe im Ahrtal im Einsatz waren. In Wochen größter Not waren sie selbstlos für ihre Mitmenschen da.
Stellvertretend für 50.000 Einsatzkräfte, die mit der Fluthilfemedaille ausgezeichnet werden, wurde diese an rund 60 Helferinnen und Helfer der beteiligten Blaulichtfamilien verliehen. So auch an Andreas Seil und Kai-Uwe Dannenberg von der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein, die in Begleitung von Wehrleiter Marcus Schneider und dem Beigeordneten Jochen Sachsenhauser bei der Feierstunde in der Staatskanzlei anwesend waren. „Die Einsatzkräfte haben in Wochen größter Not bemerkenswerte Hilfe geleistet und Solidarität bewiesen. Es hat sich gezeigt, dass die Menschen zusammenhalten, wenn es darauf ankommt“, würdigte Jochen Sachsenhauser den Einsatz der an der Flutkatastrophe beteiligten Helferinnen und Helfer.
Die Fluthilfemedaille besteht neben einer Ordensmedaille am Band aus einer Bandschnalle mit aufgesetzter Miniatur der Medaille sowie einer dazugehörigen Urkunde. Sie wird an alle Einsatzkräfte der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und der Polizei in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus verliehen, die mindestens einen eintägigen Einsatz geleistet haben.
BEN Radio
Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt
DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.
Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.
Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.
BEN Radio
14-jähriger Tatverdächtiger bei Sprengung eines Zigarettenautomaten schwer verletzt
BAD EMS Am 26. Dezember wurde in der Bachstraße in Bad Ems versucht, einen Zigarettenautomaten mit einem starken Silvesterböller zu sprengen. Bereits am Abend des Vorfalls berichteten wir nach einer Presseanfrage bei der Polizei über eine dabei verletzte Person.
Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz auf schriftliche Nachfrage ergänzend mitteilte, wurde im Rahmen der Tatausführung ein 14-jähriger Jugendlicher schwer verletzt. Er steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Weitere Personen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, wurden vor Ort nicht angetroffen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand erfolgte die Sprengung durch den Einsatz von Böllern. Ob es sich dabei um zugelassene oder nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalinspektion Montabaur.
Blaulicht
Stromausfall nach Baggerarbeiten: Kreisverwaltung Bad Ems weiterhin ohne reguläre Versorgung
BAD EMS Ein Stromausfall hat am heutigen Morgen Teile von Bad Ems betroffen. Nach erster telefonischer Auskunft des Energieversorgers Syna kam es um 10:18 Uhr infolge von End- und Baggerarbeiten zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Dabei wurden Stromkabel beschädigt.
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