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VG Bad Ems-Nassau

Familenbetrieb Hotel Weinhaus Treis in Weinähr meldet Insolvenz an: Betrieb wird fortgeführt!

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Familenbetrieb Hotel Weinhaus Treis in Weinähr meldet Insolvenz an: Betrieb wird fortgesetzt!
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WEINÄHR Das in dritter Generation geführte Hotel Weinhaus Treis strukturiert sich neu. Die Inhaberfamilie hat bei dem zuständigen Amtsgericht Montabaur einen Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt. Mit Beschluss vom 07.12.2023 hat das Amtsgericht Montabaur Rechtsanwalt Joachim Glaser von Gläser Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Das Hotel Weinhaus Treis ist als letzter großer Hotelbetrieb im idyllisch gelegenen Gelbachtal bekannt. Hier finden sowohl Motorradfahrer nach der beliebten Gelbachtal Tour als auch Familien oder Wanderurlauber einen Ort zum Speisen und Übernachten.

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Das Hotel ist für seine sehr gute Gastronomie bekannt. So bietet der Betrieb mit seinem ganz eigenen Charme von einem abwechslungsreichen Frühstück bis hin zu einem schönen Festtagesessen für alle Gäste etwas an.

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Fortführung und Erhalt der Arbeitsplätze

Der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt und vollumfänglich weiter. Das bevorstehende Weihnachts- und Silvestergeschäft wird ohne Einschränkungen durchgeführt. Die Löhne und Gehälter der 20 Mitarbeiter sind bis Ende Januar 2024 über die organisierte Insolvenzgeldvorfinanzierung gesichert.

In einer Betriebsversammlung wurden alle Beschäftigten über die weiteren Schritte informiert. Für den vorläufigen Insolvenzverwalter Joachim Gläser ist das oberste Ziel, eine Fortführung des Betriebes. Es werden hierzu gegenwärtig verschiedene Szenarien geprüft.

»Das Geschäft ist durch Corona sicherlich ins Stocken geraten, sagt Joachim Gläser. Dennoch sehe ich in dem Hotel und der Gastronomie ein gut laufendes operatives Geschäft, wodurch ich eine Sanierung des Betriebes für umsetzbar erachte. Sicherlich muss sich der Betrieb neu ausrichten und es muss auch eine Investorenlösung in Betracht gezogen werden, aber alleine durch die Reservierungen für die kommenden Wochen und Monate ist deutlich erkennbar geworden, dass die Nachfrage für den Erhalt des Betriebes ausreichend ist«, so der vorläufige Insolvenzverwalter weiter.

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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BEN Radio

Das Ende einer Ära: Fachbacher Gasthof „Zum Engel“ schließt seine Türen

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Foto: Silke Heibel
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FACHBACH Mit dem 21. Dezember 2025 ging in Fachbach eine traditionsreiche Epoche zu Ende: Der Gasthof „Zum Engel“, über Jahrzehnte fester Bestandteil des Dorflebens, hatte an diesem Tag zum letzten Mal geöffnet. Liliane und Hubert, die das Lokal mit großem Engagement und herzlicher Gastfreundschaft geführt haben, verabschieden sich in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Der „Engel“ war weit mehr als ein Gasthof. Er war Stammlokal zahlreicher Vereine, Treffpunkt für Jung und Alt und Schauplatz unzähliger Familienfeiern – von Taufen über Kommunionen, Firmungen und Konfirmationen bis hin zu Hochzeiten. Auch der traditionelle Kaffee nach der jährlichen Gräbersegnung fand stets dort seinen Platz und wurde zu einer festen sozialen Tradition im Ort.

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Zum Abschied kamen im Laufe des Sonntags vor Weihnachten viele Fachbacher Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine zu einem letzten Beisammensein im Gasthof. Auch eine Delegation des Ortsgemeinderates war vor Ort, um persönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

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Im Namen der Gemeinde wurde Liliane und Hubert ein großer Präsentkorb überreicht – als Zeichen der Wertschätzung für die jahrzehntelange Bewirtung, die vielfältigen Gerichte und die stets offene Tür, die den „Engel“ zu einem besonderen Ort gemacht haben.

Die Ortsgemeinde Fachbach wünscht Liliane und Hubert für ihren neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und viele schöne Momente. Ihr Gasthof wird im Dorfgedächtnis einen festen Platz behalten (pm Ortsbürgermeister Thorsten Heibel im Namen aller Rats- und Ausschussmitglieder).

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BEN Radio

Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.

Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.

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Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.

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