Blaulicht
Damit Langfinger im Ahrtal keine Chance haben
Damit Langfinger im Ahrtal keine Chance haben
KOBLENZ (ots) Ein Jahr nach der Flutkatastrophe läuft der Wiederaufbau im Ahrtal auf Hochtouren. Die vielen betriebenen Baustellen bieten so auch Gelegenheiten für Langfinger, was für betroffene Bürgerinnen und Bürger, aber auch Handwerksbetriebe zusätzlichen Ärger bedeutet. Im Zeitraum vom 01.07.2021 bis 11.08.2022 sind der Polizei insgesamt 55 Fälle an Eigentumsdelikten im Ahrtal bekannt geworden. Keine signifikante Zahl, wenn man den Zeitraum betrachtet. Dabei lag der Höchstwert bei 10 Delikten im August 2021, danach verringerte sich diese Zahl stetig. So waren es beispielsweise im Juli 2022 nur noch zwei angezeigte Diebstähle.
Die Polizei gewährleistet nach wie vor eine hohe Präsenz im Ahrtal. Hierfür wurde die Polizei eigens verstärkt. Es werden regelmäßige Streifenfahrten, insbesondere auch in den Baustellengebieten durchgeführt und Personen sowie Fahrzeuge in Verdachtsfällen kontrolliert. Darüber hinaus kommuniziert die Polizei in Bürgergesprächen Präventionshinweise, wie z.B. auch in Rohbauten etc. keine Wertsachen unbeaufsichtigt zurückzulassen, auch tagsüber stets Werkzeuge/Baumaschinen unter Beobachtung zu halten und verdächtige Feststellungen auch niederschwellig an die Polizei zu melden.
So wurden nach Hinweisen aus der Bevölkerung am 11.08.2022 zwei Tatverdächtige kontrolliert und vorläufig festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Kabel von Baustellen entwendet zu haben, um das darin enthaltene Kupfer zu Geld zu machen. Bisher konnten die Kupferkabel noch keinem Tatort zugeordnet werden.
Solange die Polizei aber keine Kenntnis von solchen Straftaten erlangt, besteht für sie leider keine Möglichkeit, einzugreifen. Scheuen Sie sich nicht davor, uns zu kontaktieren. Nur so besteht für die Geschädigten die Möglichkeit, dass Taten zugeordnet, Täter ermittelt und gestohlenes Gut im günstigsten Fall aufgefunden und zurückgegeben werden kann. Lassen Sie uns gemeinsam dagegen vorgehen!
BEN Radio
Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt
DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.
Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.
Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.
BEN Radio
14-jähriger Tatverdächtiger bei Sprengung eines Zigarettenautomaten schwer verletzt
BAD EMS Am 26. Dezember wurde in der Bachstraße in Bad Ems versucht, einen Zigarettenautomaten mit einem starken Silvesterböller zu sprengen. Bereits am Abend des Vorfalls berichteten wir nach einer Presseanfrage bei der Polizei über eine dabei verletzte Person.
Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz auf schriftliche Nachfrage ergänzend mitteilte, wurde im Rahmen der Tatausführung ein 14-jähriger Jugendlicher schwer verletzt. Er steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Weitere Personen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, wurden vor Ort nicht angetroffen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand erfolgte die Sprengung durch den Einsatz von Böllern. Ob es sich dabei um zugelassene oder nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalinspektion Montabaur.
Blaulicht
Stromausfall nach Baggerarbeiten: Kreisverwaltung Bad Ems weiterhin ohne reguläre Versorgung
BAD EMS Ein Stromausfall hat am heutigen Morgen Teile von Bad Ems betroffen. Nach erster telefonischer Auskunft des Energieversorgers Syna kam es um 10:18 Uhr infolge von End- und Baggerarbeiten zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Dabei wurden Stromkabel beschädigt.
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