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Hunsrück

Unterstützung für behinderte Kinder in Kirgistan

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Übergabe der Geschenke und Süßigkeiten durch Kick for Help an Uplift.
Foto: Norbert Neuser
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BOPPARD Die in Kirgistan engagierte deutsche Hilfsorganisation Uplift ( Aufwind) wird jährlich seit 2022 von der Stiftung Kick for Help unterstützt. Uplift kümmert sich um schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche. Mit therapeutischen Maßnahmen versuchen die Mitarbeiter von Uplift, die Situation der betroffenen Kinder und Jugendlichen zu verbessern und Heimunterbringung zu vermeiden.

Insbesondere will man die betroffenen Familien befähigen, mit Empathie und Zuwendung den schwierigen Lebenssituationen zu begegnen. Mehrmals hat Kick for Help mit Fussballmaterialien und Hygieneartikel Uplift bisher unterstützt.

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Aus Anlass des russischen Weihnachtsfestes, traditionell am Dreikönigstag, war jetzt für die Stiftung Kick for Help die ehrenamtliche Helferin Perizat Samyibekova bei den Kindern von Uplift und erfreute die Kinder mit kleinen Geschenken und Süßigkeiten, die die Kinder mit großer Freude entgegennahmen (pm Norbert Neuser).

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1 Comment

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  1. Boomerang

    12. Januar 2026 at 13:28

    Solange hier noch Menschen aus Not zur Tafel müssen haben Spenden für’s Ausland keine Berechtigung.

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Hunsrück

Fußball als Hoffnungsträger: Kick for Help startet Hilfsprojekt im bolivianischen Hochland

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Foto: Kick for Help/Pater Diego Pla, Bolivien
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BOPPARD/BOLIVIEN Im Hochland von Bolivien kooperiert Kick for Help seit Ende vergangenen Jahres mit der Fußballschule Vamos Adelante. Die Projektidee kam auf Anregung des Bistums Trier zustande, das seit über 60 Jahren eine Partnerschaft mit dem südamerikanischen Land hat. In der kleinen Gemeinde San Pedro de Mocomoco hat Pater Diego Pla eine Fußballschule gegründet, mit der Mädchen und Jungen über Fußball geholfen werden soll, ihre alltäglich schwierige Lebenssituation etwas zu verbessern. Pater Diego Pla ist mittlerweile Sekretär der bolivianischen Bischofskonferenz und wird aus La Paz das Projekt begleiten.

Mocomoco liegt im bolivianischen Hochland, dem Altiplano auf einer Höhe von 3300 m direkt an der Grenze zum Nachbarland Peru, ganz in der Nähe des Titicacasees. Die Region hat aufgrund ihrer isolierten Lage eine extrem hohe Armut, viele Kinder leiden an chronischer Unterernährung.

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Bereits Ende letzten Jahres konnte Kick for Help die Teilnehmer am „Proyecto Escuela de Futbol“ mit Trikots und Fußbällen ausstatten, eine weitere Sendung mit Fußballmaterialien nach Mocomoco ist derzeit auf dem Weg. Das neue Projekt in Bolivien ist das zweite Fußballprojekt, das Kick for Help in Lateinamerika angeht, nachdem man sich bereits vorher in Cucuta in Kolumbien engagiert hat. (pm: Norbert Neuser)

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Gesundheit

Vor der GKM-Entscheidung: Positionen zum Krankenhaus Boppard liegen weit auseinander Kreis und Stadt im Dialog mit Minister und GKM

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Foto: BEN Kurier
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BOPPARD Auf Einladung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministers Clemens Hoch hat am 8. Januar 2026 in Mainz ein Gespräch zum Krankenhaus Boppard stattgefunden. Neben dem Minister nahmen als Vertreter der kommunalen Gesellschafter Marko Boos (Landrat des Kreises Mayen-Koblenz), Landrat Volker Boch für den Rhein-Hunsrück-Kreis, Jörg Haseneier als Bürgermeister der Stadt Boppard sowie Vertreter der Verwaltungen und das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) mit Geschäftsführer Christian Straub teil.

In einer konstruktiven Gesprächsatmosphäre haben die Beteiligten die Beschlusslagen des Rhein-Hunsrück-Kreises und der Stadt Boppard sowie die Erwartungshaltung der kommunalen Gesellschafter des GKM als Träger des Krankenhauses diskutiert. Dem Vorschlag des Ministers aus dem November 2025 folgend, haben der Rhein-Hunsrück-Kreis und die Stadt Boppard beschlossen, gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern in den Jahren 2026 und 2027 jeweils 1 Million Euro als Anschubfinanzierung bereitzustellen. Das Zukunftskonzept für das Krankenhaus wurde ausdrücklich begrüßt.

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Den vom Rhein-Hunsrück-Kreis und der Stadt Boppard insbesondere zum Schutz der Mitarbeitenden des Krankenhauses beschlossenen Bedingungen folgen die kommunalen Gesellschafter vor allem deshalb nicht, da ihre Gremien nicht dazu bereit sind, künftig eine Krankenhausstruktur außerhalb ihrer Gebietskörperschaften zu finanzieren.

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Sie fordern stattdessen die künftige Übernahme weiterer Verantwortung des Rhein-Hunsrück-Kreises und der Stadt Boppard über das Jahr 2027 hinaus in Form der Übernahme von Gesellschafter- bzw. Trägeranteilen.

Wir sind froh, dass wir in den vergangenen eineinhalb Jahren für den Erhalt des Standortes gekämpft haben und eine Zukunftsperspektive erarbeitet worden ist“, sagt Landrat Boch. „Die über eine weitere Anschubfinanzierung in den Jahren 2026 und 2027 hinausgehenden Erwartungen haben nun allerdings deutlich gemacht, dass die Positionen zu weit auseinander liegen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Diese Erwartungen sind mit unseren gefassten Beschlüssen nicht vereinbar und damit nicht verhandelbar.“

Bürgermeister Jörg Haseneier: „Nach den vielen Gesprächen in den letzten Jahren und der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Boppard, den Rhein-Hunsrück-Kreis und die Stiftung Heilig Geist wäre es höchst bedauerlich, auch im Sinne der Mitarbeitenden und der Patienten, wenn es nicht gelänge, den Standort Boppard auch zukünftig langfristig zu erhalten. Die an den Rhein-Hunsrück-Kreis gerichtete neuerliche Erwartungshaltung durch die Hauptgesellschafter des GKM einer Übernahme von Gesellschafter- und Trägeranteilen ist schon aus den gefassten Beschlüssen heraus aus meiner Sicht nicht umsetzbar.“

Den Vorschlag aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis, ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) am Standort Boppard zu prüfen, wollten Minister und Geschäftsführer des GKM im Gespräch nicht vertiefen.

Landrat Boch und Bürgermeister Haseneier bedanken sich dennoch für das sachliche Gespräch, mit dem klaren Ziel, Lösungen zu finden. Im Gespräch wurde angekündigt, dass in der nächsten Gesellschafterversammlung des GKM am 16. Januar über das weitere Vorgehen am Standort Boppard beraten wird (pm Rhein-Hunsrück-Kreis).

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Gesundheit

Krankenhaus Boppard vor dem Aus? Entscheidung fällt am Freitag!

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Foto: BEN Kurier
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BOPPARD Für das Krankenhaus in Boppard spitzt sich die Lage dramatisch zu. In wenigen Tagen entscheidet sich, ob der Klinikstandort erhalten bleibt oder geschlossen wird. Auslöser ist die Weigerung des Rhein-Hunsrück-Kreises, den beim Runden Tisch unter Leitung von Gesundheitsminister Clemens Hoch gefundenen Kompromiss zur Zukunft des Hauses mitzutragen.

Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GK-Mittelrhein) reagierte mit deutlicher Kritik. Der Kreis habe den vorgeschlagenen Kompromiss abgelehnt und stattdessen neue Bedingungen formuliert, die für die beiden Hauptgesellschafter, die Stadt Koblenz und den Landkreis Mayen-Koblenz, nicht tragbar seien.

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Konkret schließt der Rhein-Hunsrück-Kreis bereits jetzt einen finanziellen Verlustausgleich nach 2028 aus, verlangt zugleich aber eine Betriebspflicht des Krankenhauses bis Ende 2030. Damit würden sämtliche wirtschaftlichen Risiken vollständig auf Koblenz, Mayen-Koblenz und das GK-Mittelrhein übertragen. Nach Darstellung des Klinikträgers fordere der Kreis damit eine dauerhafte stationäre Versorgung in Boppard, ohne sich selbst finanziell daran beteiligen zu wollen.

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Finanzierung als Knackpunkt

Nach Angaben des GK-Mittelrhein war die Zusage des Rhein-Hunsrück-Kreises ein zentraler Bestandteil des gemeinsam erarbeiteten Zukunftskonzepts. Dieses basiere auf einer langfristigen, solidarischen Verantwortung aller beteiligten Gesellschafter und sollte sowohl die medizinische Versorgung in Boppard sichern als auch den Beschäftigten eine verlässliche Perspektive geben.

Durch die Ablehnung entfalle jedoch die finanzielle Grundlage für eine nachhaltige Umsetzung. Weder eine faire Verteilung möglicher Risiken noch eine dauerhafte Absicherung der Finanzierung sei unter diesen Voraussetzungen möglich. Die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz könnten ein Krankenhaus in einer anderen Kommune nicht dauerhaft allein finanzieren.

Entscheidung am 16. Januar

Angesichts der aktuellen Lage wird nun am Freitag, 16. Januar, in der Gesellschafterversammlung des GK-Mittelrhein über ein Schließungskonzept für den Standort Boppard beraten und entschieden.

David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, appelliert an den Rhein-Hunsrück-Kreis, seine Haltung noch einmal zu überdenken:
»Wir hoffen sehr, dass der Rhein-Hunsrück-Kreis die bis dahin verbleibende Zeit nutzt und den gefundenen Kompromiss mitträgt. Die aktuell geforderten Bedingungen sind nicht tragbar und nicht zielführend.«

Für Boppard und die gesamte Region steht damit eine zentrale Frage der medizinischen Versorgung auf dem Spiel. In den kommenden Tagen entscheidet sich, ob der Klinikstandort eine Zukunft hat, oder ob das Krankenhaus vor dem endgültigen Aus steht (Quelle: Pressemitteilung des GKM).

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