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VG Nastätten

Zwei Gärten – zwei Welten: Offene Gartentür in Bettendorf zeigt Vielfalt privater Oasen

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Zwei Gärten – zwei Welten: Offene Gartentür in Bettendorf zeigt Vielfalt privater Oasen
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BETTENDORF Beim diesjährigen „Tag der offenen Gartentür“ gewährten gleich zwei Gartenliebhaberinnen in Bettendorf einen besonderen Einblick in ihre grünen Rückzugsorte – und die könnten unterschiedlicher kaum sein. Während Elke Kaufmann auf naturnahe Strukturen, heimische Wildpflanzen und ökologische Vielfalt setzt, entfaltet sich bei Renate Breidenbach ein liebevoll gestalteter Ziergarten mit Teich, Frühstücksplatz und jahrzehntelanger Geschichte.

Naturgarten mit Auszeichnung

Elke Kaufmann lebt seit 2017 in Bettendorf und hat gemeinsam mit ihrem Mann ein einst unstrukturiertes Wiesengrundstück in einen zertifizierten Naturgarten verwandelt. Die Auszeichnung in Silber erhielt sie vom Verein Naturgarten e.V. – eine Prämierung, die Mindestanforderungen wie mindestens 50 Prozent heimische Wildpflanzen, Wasserstellen, Totholzbereiche und strukturreiche Lebensräume voraussetzt.

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„Totholz ist das wichtigste Element in einem Naturgarten“, erklärt Kaufmann. „Ohne das gäbe es viele Insekten gar nicht.“ Auch seltene Arten wie Hirschkäfer oder Holzbienen haben hier inzwischen ein Zuhause gefunden. Im sogenannten Magerbeet, das ohne Dünger und mit Sand sowie Ziegelschutt angelegt wurde, gedeihen gezielt nährstoffarme Pflanzen, die ebenfalls für viele heimische Tierarten unverzichtbar sind.

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Ein zentrales Anliegen der Gartenbesitzerin: Aufklären. „Viele wissen gar nicht, dass die meisten Insekten nachtaktiv sind – deshalb brauchen wir auch nachtblühende Pflanzen.“ Auch Wasserflächen mit Ausstiegshilfen, Verstecke für Erdkröten oder Totholzhecken für Igel, Blindschleichen und Vögel gehören zur naturnahen Philosophie. Mit rund 60 Prozent heimischer Pflanzenart liegt der Garten aktuell auf Silber-Niveau – „für Gold hätte es noch etwas mehr Begrünung gebraucht“, schmunzelt die Besitzerin.

Ein Garten der Sinne

Nur wenige Häuser weiter liegt der Garten von Renate Breidenbach – eine private Oase, die sich seit rund fünf Jahrzehnten aus einem einstigen Nutzgarten zu einem aufwendig gepflegten Ziergarten entwickelte. „Einfach, weil es mir Spaß macht“, sagt die rüstige Rentnerin. Dabei ist jede Ecke des Areals durchdacht: Pflanzengemeinschaften wurden je nach Lichtverhältnissen gesetzt, Gehölze abgestimmt, Farben komponiert.

Breidenbachs Garten folgt keinen ökologischen Richtlinien, wohl aber einem liebevollen, harmonischen Gesamtkonzept. „Ich achte darauf, dass das ganze Jahr über etwas blüht – auch für die Insekten.“ Inmitten der Anlage: ein kleiner Teich, eine Schaukel, mehrere Sitzgelegenheiten und ein Frühstücksplatz mit Blick ins Grüne. „Hier sitze ich fast jeden Morgen. Auch bei Regen. Wenn es plätschert, ist es besonders schön.“

Zwei Lebensweisen, ein gemeinsames Ziel

So unterschiedlich die beiden Gärten auch sind – beide spiegeln die Hingabe ihrer Besitzerinnen wider. Sie sind Orte der Erholung, der Inspiration und des stillen Engagements für Umwelt oder Lebensqualität. Beim Tag der offenen Gartentür wurde das in Bettendorf auf eindrucksvolle Weise sichtbar.

Auch wir vom BEN Kurier waren mit der Kamera vor Ort und haben beide Gartenbesitzerinnen begleitet. Der vollständige Videobericht ist demnächst online abrufbar.

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VG Nastätten

BVB-Fanclub „Rhein-Lahn 09“ zeigt Herz: Spende an Kita Biberau und Hospiz Nassau

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Foto: BVB Fanclub "Rhein-Lahn 09" e.V.
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MIEHLEN Am 23. August 2025 hielt der BVB-Fanclub „Rhein-Lahn09“ seine jährliche Jahreshauptversammlung in seinem Stammlokal, der Gaststätte „Am Hauserbach“ in Miehlen, ab. Im Mittelpunkt des Abends standen die Neuwahlen des Vorstands, eine Spendenübergabe sowie der gemeinsame Start in die neue Bundesliga-Saison.

Nach einem Rückblick auf das vergangene Jahr und dem positiven Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde das bewährte Team im Amt bestätigt. Einzige Änderung hierbei war, dass zwei Vorstandmitglieder ihr Amt tauschten. Der Vorstand für die kommenden zwei Jahre setzt sich wie folgt zusammen: Tobias Lehmann (1. Vorsitzender), Daniela Martin (Geschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende), Marvin Stark (Kassierer) sowie die Beisitzer Kai Holzhäuser, Björn Lehmler, Silke Simon, Jan Müller und Rike Emmel.

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Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Spendenübergabe in Höhe von 250 Euro an die Marksburg Kita Biberbau aus Braubach. Vertreter der Kindertagesstätte und des dazugehörigen Fördervereins nahmen den Scheck persönlich entgegen. Die Spendenziele werden jährlich von den Fanclub-Mitgliedern vorgeschlagen, um gezielt regionale Projekte zu unterstützen. Eine zweite Spende wird zeitnah an das Hospiz in Nassau übergeben. Im Anschluss an den offiziellen Teil verfolgten die Mitglieder nach einem leckeren Essen und bei diversen Getränken gemeinsam den Saisonauftakt des BVB gegen den FC St. Pauli. Trotz des 3:3-Unentschiedens tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch.

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Abgerundet wurde der gelungene Abend durch die Ehrung der Gewinner des fanclubinternen Kicktipp-Tippspiels der vergangenen Saison und die Ehrung des traditionellen Spieltags Tippspiels, wo die Mitglieder wie immer tolle Preise abräumen konnten. Weitere Informationen über den Fanclub finden sich auf der Homepage www.rheinlahn09.de sowie auf den Social-Media-Kanälen bei Facebook und Instagram.

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Gesundheit

Rotaryclub hilft mit Spende: Mehr Ausstattung für Palliativstation im Paulinenstift Nastätten

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Foto: Heinz Hollweg
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NASTÄTTEN Wenn eine Erkrankung weit fortgeschritten und nicht mehr heilbar ist, rückt die Frage nach Heilung in den Hintergrund. Im Mittelpunkt steht dann die Palliativmedizin, deren Ziel es ist, das Leiden der Patienten zu lindern und ihre Lebensqualität bestmöglich zu erhalten. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit – körperlich, seelisch, sozial und spirituell – und begleitet ihn sowie seine Angehörigen auf diesem oft schweren Weg.

Seit 2008 gibt es im Nastätter Paulinenstift eine eigene Palliativstation. Hier finden schwerkranke Menschen ein Umfeld, das auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung spielt auch die Einbindung von Angehörigen und Freunden eine zentrale Rolle. Damit sie in dieser belastenden Zeit nahe bei den Patienten sein können, wurde im Paulinenstift ein spezieller Raum eingerichtet, der für gemeinsame Stunden und Gespräche zur Verfügung steht.

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Um diesen Angehörigenraum weiter auszustatten und für die Betroffenen noch angenehmer zu gestalten, hat der Rotaryclub St. Goarshausen-Loreley eine Spende in Höhe von 1.000 Euro übergeben. Die Mittel werden gezielt dafür eingesetzt, eine sachgerechte und bedarfsgerechte Ausstattung zu ermöglichen.

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Dr. med. Zlatko Neckov, Ärztlicher Direktor des Paulinenstifts, hatte den Kontakt zum Rotaryclub hergestellt. Gemeinsam mit Kollegen aus der Leitung und dem ärztlichen Team nahm er die Spende bei einer symbolischen Übergabe entgegen. Neckov betonte dabei die Bedeutung der Unterstützung von außen: „Die Palliativmedizin lebt von einer Haltung der Fürsorge und der Begleitung – sowohl für die Patienten als auch für ihre Familien. Jede Hilfe, die diesen Weg erleichtert, ist ein wertvoller Beitrag.“

Mit dabei waren bei der Übergabe unter anderem Kaufmännischer Direktor Jonas Wilbert, Stationsärztin Asma Patell, Chefarzt für Anästhesie und Palliativmedizin Dr. Robert Hoffmanns, Pflegedienstleiter Roman Walldorf sowie die Rotary-Vertreter Tobias Behnke (Clubmeister), Alexander Bayer (Präsident) und Heinz Hollweg (Pastpräsident).

Die Spende steht beispielhaft für das Engagement des Rotaryclubs in der Region: Dort, wo Unterstützung gebraucht wird, tragen die Mitglieder durch konkrete Hilfe zur Verbesserung der Lebensqualität bei – in diesem Fall für Patienten und Angehörige in einer besonders sensiblen Lebensphase (dk).

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VG Nastätten

Spiel- und Spaßtag im Waldschwimmbad Nastätten begeistert Groß und Klein

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Foto: Verbandsgemeinde Nastätten | Jens Güllering
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NASTÄTTEN Das Waldschwimmbad im Nastätter Schwall war am vergangenen Wochenende Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses: Zum großen Spiel- und Spaßtag öffnete das beliebte Familienbad seine Tore bei freiem Eintritt und lockte damit zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Verbandsgemeinde und der gesamten Region an. Bei bestem Sommerwetter wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die Gäste, das für Begeisterung bei Jung und Alt sorgte.

Das engagierte Schwimmbadteam hatte im Vorfeld ein buntes Paket an Attraktionen vorbereitet. Auf der Liegewiese kamen die sportlich Aktiven beim Fußball-Dart auf ihre Kosten, während die jüngeren Gäste ausgelassen auf einer riesigen Hüpfburg tobten. Auf dem Wasser standen spannende Angebote wie Aqua-Balls und Stand-Up-Paddling hoch im Kurs und sorgten für jede Menge Spaß und Abwechslung.

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Tatkräftige Unterstützung erhielten die Organisatoren durch das Team der Wasserwacht des DRK-Ortsvereins Singhofen, das den Tag nicht nur absicherte, sondern auch mit Rat und Tat zur Seite stand. Ein besonderes Highlight waren zudem die Führungen durch das Schwimmbad und die Technikräume: Interessierte Besucherinnen und Besucher konnten einen seltenen Blick hinter die Kulissen werfen und mehr über die aufwendige Technik erfahren, die für den reibungslosen Betrieb eines modernen Schwimmbads notwendig ist.

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Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Mit seinem gastronomischen Angebot sorgte Antonio dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste – ob mit kühlen Getränken, leckeren Snacks oder der beliebten Pizza.

Am Ende des Tages zog das Schwimmbadteam und Bürgermeister Jens Güllering eine durchweg positive Bilanz: „Wir freuen uns riesig über die tolle Resonanz. Das Wetter hat perfekt mitgespielt, und die vielen strahlenden Gesichter zeigen uns, dass sich die Mühe gelohnt hat“, lautete das Fazit der Verantwortlichen.

Der Spiel- und Spaßtag habe erneut gezeigt, wie attraktiv, familienfreundlich und vielseitig das Waldschwimmbad der Verbandsgemeinde Nastätten sei. Viele Gäste hätten bereits angekündigt, das Bad in den kommenden Wochen wieder zu besuchen – sei es zum Schwimmen, zum Relaxen oder einfach, um die besondere Atmosphäre am Nastätter Schwall zu genießen.

Aktuelle Infos zum Schwimmbad gibt es auch unter www.vg-nastaetten.de (pm Verbandsgemeinde Nastätten).

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