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VG Loreley

Sperrung Lahnbrücke: ADAC und Verbandsgemeinde Loreley bringen Pendler zusammen

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„Christian Schmidt, Leiter für Mobilität und Umwelt beim ADAC Mittelrhein e. V., und Bürgermeister Mike Weiland beim Test und Austausch über die ADAC-Pendlernetz- App. Foto: Marvin Gollnow / VG Loreley“
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LORELEY Ab dem Jahreswechsel wird die Lahnhochbrücke bei Lahnstein gesperrt. Als Folge drohen Staus, die für alle Verkehrsteilnehmer eine Herausforderung darstellen werden. Die Verbandsgemeinde Loreley hält jetzt dazu eine neue und weitere Antwort als Baustein parat: In Kooperation mit dem ADAC soll eine Mobil-App auch weit über das Jahr 2024 heraus nachhaltig wirken. Das ADAC-Pendlernetz – eine kostenlose Plattform für das Bilden von Fahrgemeinschaften. „Es ist ein tolles Angebot, das im Hinblick auf die Sperrung der Lahnhochbrücke eine Entlastung sein kann. Je mehr Fahrgemeinschaften gebildet werden, desto weniger Fahrzeuge müssen durch das Nadelöhr Lahnstein fahren.

Eine weiterer positiver Begleiteffekt ist das Sparen im eigenen Geldbeutel und der Klimaschutz durch eingesparte CO²-Ausstöße“, ist Bürgermeister Mike Weiland überzeugt, der die App jetzt mit Christian Schmidt, Leiter für Mobilität und Umwelt beim ADAC Mittelrhein e.V. selbst getestet hat.

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Sperrung der Lahnhochbrücke rückt näher: Kooperation zwischen ADAC und Verbandsgemeinde Loreley soll Pendler zusammenbringen und für weniger Autos sorgen

Die Situation in Lahnstein muss uns auch dahinbewegen, neue Möglichkeiten für die Zukunft zu etablieren. Die ADAC-App ist denkbar leicht zu bedienen und daher vor allem für Berufspendler interessant, die auch ihre Spritkosten reduzieren wollen. Neben Arbeitnehmern kommt das ADAC-Pendlernetz auch für Schüler und Studenten als klassische Mitfahr-Community in Frage. Nach Eingabe der Abfahrt- und der Zieladresse sowie der gewünschten Uhrzeit werden die passenden Fahrten aus der Umgebung angezeigt.

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Zudem können individuelle Mobilitätspräferenzen wie etwa die Häufigkeit von Fahrten in den Betrieb berücksichtigt werden. Eine In-App Chatfunktion erleichtert dabei die Absprachen zwischen Fahrt-Anbieter und -Nutzern. Mögliche Kostenbeteiligungen können bargeldlos abgewickelt werden.

Die Kooperation mit dem ADAC ist eine von mehreren Maßnahmen der Verbandsgemeinde Loreley, um den Beeinträchtigungen durch die Sperrung der Lahnhochbrücke entgegenzutreten. Vor kurzer Zeit hatte Bürgermeister Mike Weiland bereits die JOB-Börse der Verbandsgemeinde Loreley, bei der einheimische Betriebe ihre Stellenausschreibungen platzieren können, ins Leben gerufen. Denn wer direkt vor seiner Haustür arbeitet, muss gar nicht erst weit mit dem Auto fahren und kann auch hierbei wieder Spritkosten sparen und dadurch auch die Umwelt schonen.

„Maßnahmen wie diese sollen die heimischen Betriebe, den Tourismus und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger entlasten und auf lange Sicht zur Weiterentwicklung der Verbandsgemeinde Loreley beitragen“, erklärt Bürgermeister Mike Weiland. „Jeder sollte zumindest einmal das ADAC-Pendlernetz ausprobieren und hoffentlich positive Erfahrungen damit machen“, so der abschließende Appell des Bürgermeisters, der sich gegenüber Christian Schmidt vom ADAC dankbar für die Kooperation zeigt.

Weitere Informationen zum ADAC-Pendlernetz unter: www.vg-loreley.de/wirtschaft/mobilitaet-adac-pendlernetz/ oder www.adac.de/services/pendlernetz/ Die App kann im Google-Play-Store und im Apple-Store heruntergeladen werden.

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Bauarbeiten für Mobilfunkmast in Hinterwald haben begonnen: Fertigstellung im Frühjahr 2026 geplant

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Foto: Peter Steinmetz
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HINTERWALD Lange warten die Menschen aus Braubach-Hinterwald bereits auf eine bessere Mobilfunkversorgung. Nun ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Bauarbeiten für den neuen Mobilfunkmast haben bereits im Dezember begonnen. Dies teilte der Telekommunikationsanbieter gegenüber dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Loreley, Mike Weiland, mit und er ist erleichtert: „Seit nunmehr 5 Jahren habe ich mich dafür eingesetzt, zunächst einen Anbieter zu finden, der bereit ist, zu investieren, dann diesen bis zum Erhalt der Baugenehmigung zu unterstützen und schlussendlich auch in Kontakt zu bleiben, bis der Funkmast tatsächlich in die Umsetzung geht.“

Kurz vor Weihnachten tauschten sich Mike Weiland und Hinterwalds Ortsvorsteher Tobias von Tippelskirch über diesen Meilenstein noch einmal aus. Zuletzt hatten sich die beiden gemeinsam am Rande des Sommerfestes des Vereins zur Erhaltung und Sanierung von gemeindlichen Einrichtungen in Hinterwald auch mit der stellvertretenden Ortsvorsteherin Claudia Dommershausen über die lange Vorlaufzeit unterhalten, in der sich viele politisch versuchten, für eine bessere Mobilfunkversorgung einzusetzen, jedoch jeweils ohne messbaren Erfolg.

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Im vergangenen Jahr wurde nach langer Vorbereitungszeit die Baugenehmigung durch die Kreisverwaltung erteilt. Diese enthielt die Auflage, dass in der Vegetationsperiode aus Natur- und Artenschutzgründen bis September keine Rodung hinter der Sellwaldhütte vorgenommen werden durfte. Nach Abschluss dieser Phase und weiteren Abstimmungen konnten die Arbeiten nun im Dezember aufgenommen werden.

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Bürgermeister Mike Weiland noch im September im Gespräch mit Hinterwalds Ortsvorsteher Tobias von Tippelskirch (Mitte) und seiner Stellvertreterin Claudia Dommershausen (links) beim Sommerfest an der Sellwaldhütte über die langen Bemühungen und die Vorlaufzeit. | Foto: Tanja Arndt

Der aktuelle Zeitplan des Telekommunikationsanbieters sieht Mitte Januar die Fertigstellung des Fundaments vor, anschließend in der ersten Februarhälfte die Fertigstellung des Antennenträgers und darauf folgt die Fertigstellung der Anlage (ohne EVU-Anschluss) in der zweiten Märzhälfte. Ihm sei erzählt worden, dass es bereits Wetten unter Bürgern von Hinterwald gegeben habe, ob mit dem Bau wie angekündigt begonnen werde, so Mike Weiland. Er sei gespannt, zu erfahren, wer hier die Wetten verloren habe, aber eines steht fest: Gewonnen haben auf jeden Fall die Bürger von Hinterwald“, so der Bürgermeister und fährt fort: „Damit rückt eine spürbare Verbesserung der Mobilfunkversorgung für die Menschen in greifbare Nähe. Was lange währt, wird endlich gut“, zeigt sich Mike Weiland optimistisch mit Blick auf den weiteren Baufortschritt.

„Es war wichtig und richtig, in den zurückliegenden fünf Jahren einen langen Atem zu beweisen, immer wieder Hand in Hand mit dem Telekommunikationsanbieter zusammenzuarbeiten und auch jetzt am Projekt dranzubleiben, bis der Mast steht.“ Die Mobilfunkversorgung gerade im ländlichen Raum sei existenziell wichtig – nicht nur für Unternehmen, sondern ebenso für die Bürgerinnen und Bürger, betont der Bürgermeister.

Mike Weiland hatte sich bereits im Jahr 2020 als damaliger neuer Bürgermeister der Verbesserung der Mobilfunkversorgung im Bereich Hinterwald angenommen, nachdem andere politische Initiativen, unter anderem im Rahmen der Aktion „Wir jagen Funklöcher“, ins Leere gelaufen waren. Auf eine Zeitungsannonce eines großen Mobilfunkanbieters hin, die dazu aufrief, Mobilfunklücken zu melden, wandte sich der Bürgermeister damals an verschiedene Unternehmen – mit Erfolg. Seitdem begleitete die Verwaltung das Verfahren sehr eng. Auch die Bürgerinnen und Bürger von Hinterwald wurden frühzeitig durch eine Umfrage beteiligt.

Zudem konnte der Mast entgegen der ursprünglichen Planung in der Höhe reduziert werden; weitere Mobilfunkanbieter sollen den Standort künftig ebenfalls nutzen können. „Es hat sich gelohnt, für eine bessere Mobilfunkversorgung in Hinterwald einzutreten und gegenüber großen Unternehmen zum Wohl der Menschen und der Entwicklung kleiner Gemeinden beharrlich zu bleiben“, zieht Mike Weiland abschließend gemeinsam mit Tobias von Tippelskirch Bilanz.

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Straßenausbau im Braubacher Rosenacker startet

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Foto: Markus Fischer
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BRAUBACH Im Stadtteil Braubach Nord beginnen am Montag, 12. Januar 2026, die Tiefbauarbeiten zum Ausbau der Straße „Im Rosenacker“. Mit der Maßnahme haben die Verbandsgemeindewerke Loreley und die Stadt Braubach die Firma EUROVIA Bau GmbH beauftragt.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Kreuzungsbereich Im Rosenacker / Dautenstielweg bis zur Mitte der Einfahrt der Firma Schöntges Automobile. Die Arbeiten in diesem ersten Bauabschnitt werden voraussichtlich bis zum Sommer 2026 dauern“, informiert der für Bauen zuständige Beigeordnete der Stadt, Marius Risch. Bereits vor dem eigentlichen Baubeginn fänden Kampfmittelsondierungen statt. In diesem Zusammenhang würden Halteverbote eingerichtet, die aus Sicherheitsgründen zwingend einzuhalten seien, so Risch.

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Während der Bauphase ist die Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke im Bauabschnitt mit Kraftfahrzeugen nicht möglich. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des gesperrten Bereichs abzustellen. Die Stadt Braubach bittet alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen, die mit der Maßnahme verbunden sind.

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Ansprechpartner auf der Baustelle ist der Kolonnenleiter Markus Retzmann. Für allgemeine Rückfragen stehen zudem die Verbandsgemeindewerke Loreley sowie die Stadt Braubach und die Firma Eurovia, Telefon 0261 80890, zur Verfügung.

Anliegerversammlung zur Baumaßnahme im Rosenacker

Um die Anliegerinnen und Anlieger umfassend zu informieren, lädt die Stadt Braubach zu einer Anliegerversammlung ein. Diese findet am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Braubach statt. Dort werden weitere Informationen zur Baumaßnahme sowie zum geplanten zeitlichen Ablauf gegeben (pm Stadt Braubach).

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BEN Radio

Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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