VG Aar-Einrich
Klein und fein! Das ist der Bremberger Nikolausmarkt
Foto: Andy Walther
BREMBERG Am 26.11.2022 ist in Bremberg endlich wieder Nikolausmarkt. Es ist bemerkenswert, was die Bremberger auf die Beine stellen mit ihrem Nikolausmarkt. Selbst in den schwierigen vergangenen Jahren haben sie findig und gewitzt dafür gesorgt, dass die Kinder im Dorf „ihren“ Nikolaus erleben durften. Konnten die Kinder nicht zum Nikolaus auf dem Bremberger Nikolausmarkt, weil der ausfallen musste, kam der Nikolaus halt einfach an jede Haustür! Schnee von gestern!
Dieses Jahr findet er wieder statt und das ist gut so. Echte Einricher Bratwurst, Glühwein vom Winzer, Crêpes & Waffeln, warmer Apfelsaft aus’m Dorf und jede Menge Handgemachtes aus Bremberg und den Dörfern drumherum. Die Bremberger Jagdhornbläser geben sich die Ehre, es gibt hausgemachten Stollen und Plätzchen der Bremberger Frauen, Gestecke und Adventskränze und vieles mehr (siehe Plakat)!

Der Erlös des Bremberger Nikolausmarktes wird seit seinem Bestehen im Jahr 2003 immer für einen guten Zweck gespendet. So ist über die Jahre insgesamt ein Betrag von rund 15.000€ an Spendengeldern zusammengekommen – Wahnsinn! Muss man sich mal klarmachen! Da packt fast das ganze Dorf mit an plus der vielen Unterstützer aus den Nachbargemeinden und diverse Sponsoren engagieren sich immer wieder auf vielfältige Art und Weise, um die Spendenkasse zu füllen. RESPEKT!
Die Hauptsache ist aber die einzigartige Stimmung und das schöne Ambiente rund um den Bremberger Backes. Absolutes Highlight sind die erwartungsvollen großen und glücklichen Kinderaugen, wenn dann endlich der Nikolaus kommt! Heidi Müller und Angela Börner vom Orga-Team des Bremberger Nikolausmarkt beschreiben es so schön im Video-Interview: „Es ist eine einzigartige und wunderschöne Stimmung auf unserem kleinen und feinen Nikolausmarkt in Bremberg“, sagt Heidi Müller.
Dieser „Zauber“ geht vielleicht ja genau davon aus, dass viele Hände etwas gemeinsam tun, für den Ort und für die Besucher und vor allem auch für die Kinder. Wer’s mal selbst erleben möchte – ist auf dem Bremberger Nikolausmarkt gern gesehen. Text und Fotos: Andy Walther
BEN Radio
Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik
RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.
Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.
Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.
2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.
Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.
VG Aar-Einrich
Fertigstellung der Bauarbeiten auf Kreisstraße K 61 in der Ortsdurchfahrt Hahnstätten verzögert sich
HAHNSTÄTTEN Die Bauarbeiten auf der K 61 in der Ortslage von Hahnstätten verzögern sich weiter, sodass eine Fertigstellung der Baumaßnahme, wie geplant und gegenüber der Öffentlichkeit auch so mitgeteilt, bis Ende des Jahres nicht realisiert werden kann. Nach aktuellem Bauzeitenplan ist im April 2026 mit dem Abschluss der Arbeiten in der Ortsdurchfahrt zu rechnen.
Der schon Ende September 2025 baulich fertiggestellte erste Bauabschnitt auf der freien Strecke in Richtung Netzbach, kann wegen erheblicher baulicher Mängel, welche die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können, nicht für den Verkehr freigegeben werden.
Der Landesbetrieb Mobilität Diez bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger weiter um Verständnis für die durch die Bauarbeiten auftretenden Behinderungen. Der LBM Diez wird über den Fortschritt der Maßnahme weiter informieren (pm LBM Diez)
VG Aar-Einrich
Klingelbach: Spende der Ortsgemeinden zum 250jährigen Kirchenjubiläum gepflanzt
KLINGELBACH Im Jahr 2024 feierte die Kirchengemeinde Klingelbach das 250jährige Bestehen der Kirche in Klingelbach. Im Rahmen des Festgottesdienstes haben die zum Kirchspiel gehörende Stadt Katzenelnbogen und die sechs Ortsgemeinden der Kirchengemeinde einen Baum geschenkt, der jetzt in einer gemeinsamen Aktion gepflanzt wurde.
Mit tatkräftiger Unterstützung der Stadtbürgermeisterin sowie Ortsbürgermeister wurde ein stattlicher Gravensteiner Apfelbaum unterhalb des Taufbeckens gepflanzt. Die alte Apfelsorte ist mit ihrem süß-säuerlichen Geschmack eine Bereicherung für den Luthergarten der Kirchengemeinde.
Die Sorte Gravensteiner ist für ihre saftigen und aromatischen Früchte bekannt, so dass sich hoffentlich in einigen Jahren mit den Äpfeln schöne generationenübergreifende Aktionen wie Saft keltern, Apfelkuchen backen usw. mit den Kindergottesdienst- und Konfirmandengruppen durchführen lassen.
Ein herzliches Dankeschön an die Spender sowie alle tatkräftigen Helfer (Text: Stefan Bingel | ev. Kirchengemeinde Klingelbach).
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