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VG Bad Ems-Nassau

Bürgerstiftung unterstützt Leseförderung der Stadtbücherei

BAD EMS Auch und gerade in Zeiten der Corona-Einschränkungen ist die Leseförderung für Kinder und Jugendliche der Bad Emser Stadtbücherei und dem Förderverein der Stadtbücherei ein besonderes Anliegen

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BAD EMS Auch und gerade in Zeiten der Corona-Einschränkungen ist die Leseförderung für Kinder und Jugendliche der Bad Emser Stadtbücherei und dem Förderverein der Stadtbücherei ein besonderes Anliegen. Die Aktiven der Stadtbücherei bereichern damit die eingeschränkten Aktivitätsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen um das schöne Erlebnis des Lesens. Diese Bemühungen fördert die Bürgerstiftung Bad Ems in diesem besonderen Jahr mit einem Betrag von 600 Euro.

Grundsätzlich ist es das Ziel der Leseförderung, Kinder und Jugendliche zum „Viellesen“ zu animieren. Im „Corona-Jahr 2020“ kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, nämlich eine sinnvolle und schöne Aktivität, die man auch zu Hause ausüben kann. Dies setzt allerdings voraus, dass die Lesekompetenz der jüngsten „Kunden“ der Stadtbücherei kontinuierlich verbessert wird.

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Dieses Ziel soll u.a. mit Lesepaten erreicht werden, die auch die Freude am Lesen fördern sollen. Vielleser beherrschen die „Kulturtechnik Lesen“ besser und erweitern ihren Wortschatz deutlich. Ein Vorteil, der sich auch im Alltagsleben immer wieder positiv bemerkbar macht.

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„Wir wollen diese sehr guten Aktivitäten dauerhaft fördern“, so Wilhelm Ausgt, der Vorsitzende der Bürgerstiftung Bad Ems. Aus diesem Grund habe man bereits in der Vergangenheit mehrfach Aktivitäten der Stadtbücherei und des Fördervereins der Stadtbücherei unterstützt. Die Ausrichtung der Leseförderung auf Kinder und Jugendliche sei ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Weiterbildung in der Stadt Bad Ems, betont die Bürgerstiftung in ihrer Entscheidung für die Unterstützung der Stadtbücherei.

Die Stadtbücherei und der Förderverein leisteten hierzu seit Jahren hervorragende Arbeit, die auch in der Öffentlichkeit immer wieder positiv wahrgenommen werde. Schade sei es aber, so die Bürgerstiftung weiter, dass auch die Leseförderung durch die Corona-Einschränkungen betroffen sei. Die Leiterin der Stadtbücherei, Natalie Stindt, wies darauf hin, dass man trotz der zeitweiligen Zwangspause die Aktivitäten zur Leseförderung nur verschoben und nicht beendet habe.

Die Erfahrungen der letzten Jahre seien durchweg positiv gewesen und daher wolle man den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.

Die Bürgerstiftung Bad Ems legt sehr viel Wert auf Transparenz. Auf der Seite http://buergerstiftung-bad-ems.blogspot.com/ kann man sich über alle Aktivitäten der Bürgerstiftung informieren.

Dort findet man auch Hinweise auf Spendenmöglichkeiten. Für persönliche Informationen rund um die Bürgerstiftung steht der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Wilhelm Augst (Mercurstraße 1, Bad Ems, Telefon 02603/12670) oder die Geschäftsführerin, Anny Neusen (Villenpromenade 2a, Bad Ems, Telefon 02603/3577), gerne zur Verfügung.

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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Das Ende einer Ära: Fachbacher Gasthof „Zum Engel“ schließt seine Türen

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Foto: Silke Heibel
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FACHBACH Mit dem 21. Dezember 2025 ging in Fachbach eine traditionsreiche Epoche zu Ende: Der Gasthof „Zum Engel“, über Jahrzehnte fester Bestandteil des Dorflebens, hatte an diesem Tag zum letzten Mal geöffnet. Liliane und Hubert, die das Lokal mit großem Engagement und herzlicher Gastfreundschaft geführt haben, verabschieden sich in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Der „Engel“ war weit mehr als ein Gasthof. Er war Stammlokal zahlreicher Vereine, Treffpunkt für Jung und Alt und Schauplatz unzähliger Familienfeiern – von Taufen über Kommunionen, Firmungen und Konfirmationen bis hin zu Hochzeiten. Auch der traditionelle Kaffee nach der jährlichen Gräbersegnung fand stets dort seinen Platz und wurde zu einer festen sozialen Tradition im Ort.

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Zum Abschied kamen im Laufe des Sonntags vor Weihnachten viele Fachbacher Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine zu einem letzten Beisammensein im Gasthof. Auch eine Delegation des Ortsgemeinderates war vor Ort, um persönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

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Im Namen der Gemeinde wurde Liliane und Hubert ein großer Präsentkorb überreicht – als Zeichen der Wertschätzung für die jahrzehntelange Bewirtung, die vielfältigen Gerichte und die stets offene Tür, die den „Engel“ zu einem besonderen Ort gemacht haben.

Die Ortsgemeinde Fachbach wünscht Liliane und Hubert für ihren neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und viele schöne Momente. Ihr Gasthof wird im Dorfgedächtnis einen festen Platz behalten (pm Ortsbürgermeister Thorsten Heibel im Namen aller Rats- und Ausschussmitglieder).

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Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.

Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.

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Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.

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