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VG Aar-Einrich

Auch die Buchen sind betroffen

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Auch die Buchen sind betroffen
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NIEDERNEISEN Beim jährlichen Waldbegang des Gemeinderates, konnte Ortsbürgermeister Armin Bendel wieder einige interessierte Bürger begrüßen. Unter fachkundiger Leitung des Revierförsters Johannes Betz, galt das Hauptaugenmerk der heimische Baumart „Buche“.

Der Revierförster konnte anhand von Beispielen darlegen, dass auch die als bis dato resistente Baumart Buche im heimischen Revier zwischenzeitlich einige Schäden davon getragen hat. Schuld daran seien neben den letzten drei trockenen Jahren, insbesondere die langanhaltenden Hitzeperioden von bis zu 40 Grad, die der heimischen Baumart zugesetzt hätten. Im Kronenbereich der Buche platzt die Rinde ab und der Baum beginnt nach und nach abzusterben mit der Folge, dass insbesondere bei Wind mit Totholzabwurf zu rechnen sei.

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Derzeit seien im Revier einzelne Bäume bzw. kleine Baumgruppen betroffen, jedoch sei spätestens jetzt zu sehen, das auch der Klimawandel bei uns angekommen sei. Durch steigende Jahresdurchschnittstemperaturen, jahreszeitliche Verschiebungen steigende Sturmhäufigkeit und Wassermangel steigt die Disposition für Schadorganismen, diese finden ideale Vermehrungsbedingungen vor, die Artenvielfalt nimmt zu, bislang unbedeutende Organismen werden zum Problem. Die Aufarbeitung von Schadholz ist aufwändig, der Erlös vermindert. Dies führt zwangsweise zu starken wirtschaftlichen Einbußen für den Waldbesitzer. Nicht vergessen werden darf auch der Aufwand für die Wiederbewaldung.

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Grundsätzlich werde im Wald auf Naturverjüngung gesetzt, jedoch aufgrund der großen freigewordenen Waldflächen, müsse auch der Wald mit Neupflanzen bestückt werden. Im Jahr 2022 soll neben der Hainbuche auch die Küstentanne, Douglasie und Eberesche angepflanzt werden. Die Gesamtkosten hierfür belaufen sich auf 19.620 €. Der hierfür erforderliche Schutz gegen Wildverbiss beläuft sich auf insgesamt 25.200 €. Insgesamt werden im Forsthaushalt 44.650 € an Einnahmen erzielt, dem jedoch 75.560 € an Ausgaben gegenüberstehen, so dass dieser mit einem Defizit von 30.910 € abschließt. Neben dem Forsthaushalt wurde auch der Wechsel der Besteuerung von der Pauschalbesteuerung zur Regelbesteuerung beschlossen und die 1. Vereinfachte Änderung des Bebauungsplans „Auf dem Woog“ eingeleitet.

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Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik

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RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.

Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.

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Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.

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2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.

Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.

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VG Aar-Einrich

Fertigstellung der Bauarbeiten auf Kreisstraße K 61 in der Ortsdurchfahrt Hahnstätten verzögert sich

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Foto: LBM Diez
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HAHNSTÄTTEN Die Bauarbeiten auf der K 61 in der Ortslage von Hahnstätten verzögern sich weiter, sodass eine Fertigstellung der Baumaßnahme, wie geplant und gegenüber der Öffentlichkeit auch so mitgeteilt, bis Ende des Jahres nicht realisiert werden kann. Nach aktuellem Bauzeitenplan ist im April 2026 mit dem Abschluss der Arbeiten in der Ortsdurchfahrt zu rechnen.

Der schon Ende September 2025 baulich fertiggestellte erste Bauabschnitt auf der freien Strecke in Richtung Netzbach, kann wegen erheblicher baulicher Mängel, welche die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können, nicht für den Verkehr freigegeben werden.

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Der Landesbetrieb Mobilität Diez bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger weiter um Verständnis für die durch die Bauarbeiten auftretenden Behinderungen. Der LBM Diez wird über den Fortschritt der Maßnahme weiter informieren (pm LBM Diez)

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VG Aar-Einrich

Klingelbach: Spende der Ortsgemeinden zum 250jährigen Kirchenjubiläum gepflanzt

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Foto: Stefan Bingel
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KLINGELBACH Im Jahr 2024 feierte die Kirchengemeinde Klingelbach das 250jährige Bestehen der Kirche in Klingelbach. Im Rahmen des Festgottesdienstes haben die zum Kirchspiel gehörende Stadt Katzenelnbogen und die sechs Ortsgemeinden der Kirchengemeinde einen Baum geschenkt, der jetzt in einer gemeinsamen Aktion gepflanzt wurde.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Stadtbürgermeisterin sowie Ortsbürgermeister wurde ein stattlicher Gravensteiner Apfelbaum unterhalb des Taufbeckens gepflanzt. Die alte Apfelsorte ist mit ihrem süß-säuerlichen Geschmack eine Bereicherung für den Luthergarten der Kirchengemeinde.

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Die Sorte Gravensteiner ist für ihre saftigen und aromatischen Früchte bekannt, so dass sich hoffentlich in einigen Jahren mit den Äpfeln schöne generationenübergreifende Aktionen wie Saft keltern, Apfelkuchen backen usw. mit den Kindergottesdienst- und Konfirmandengruppen durchführen lassen.

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Ein herzliches Dankeschön an die Spender sowie alle tatkräftigen Helfer (Text: Stefan Bingel | ev. Kirchengemeinde Klingelbach).

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