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VG Bad Ems-Nassau

Eichenfest 2025: Dornholzhausen wird zur Festival-Bühne des Rhein-Lahn-Kreises

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Sie planen das Eichenfest (Foto von links): Ulf Wolfsgruber, Kevin Wöll, Michael Wöll, Torsten Winterwerber, Jörg Leicher
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DORNHOLZHAUSEN Was für ein Line-up! Was für ein Fest! Am 23. und 24. August 2025 verwandelt sich das beschauliche Dornholzhausen in einen echten Hotspot für Musikfans und Familien: Das Eichenfest 2025 steht vor der Tür – und das hat die Region so noch nie erlebt.

Schon jetzt ist klar: Dieses Wochenende wird unvergesslich. Der Eintritt ist frei, doch das Programm gleicht einer Großveranstaltung – irgendwo zwischen Dorfkultur und Wacken-Flair.

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Samstag: La Ultima lässt Hollese beben: Böhse Onkelz Tribute

Der Samstagabend gehört den Fans harter Klänge: La Ultima, die bekannteste Böhse-Onkelz-Tribute-Band Deutschlands, bringt ihre gefeierte Show nach Dornholzhausen. Nach ihrem Auftritt vor rund 2.000 Zuschauern auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Bad Ems ist es eine kleine Sensation, dass die Band nun den Headliner in Hollese stellt. Wer sie dort live erlebt hat, weiß: Diese Jungs liefern – laut, leidenschaftlich und originalgetreu.

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Doch La Ultima ist nicht allein. Den musikalischen Auftakt macht um 18:30 Uhr die Lokalgröße TPT, die das Publikum garantiert auf Betriebstemperatur bringt. Direkt im Anschluss übernehmen Die Aggronauten mit ihrem unverwechselbaren Deutschrock die Bühne – ein absoluter Geheimtipp, spätestens seit ihrem gefeierten Auftritt bei „Allendorf Rockt“.

Der offizielle Startschuss fällt bereits um 18 Uhr mit dem traditionellen Bierfassanstich – stilecht und zünftig.

Sonntag: Familienfest mit Herz und regionalem Flair

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familie und Gemeinschaft. Los geht’s um 10 Uhr mit einem Gottesdienst auf der Bühne. Ab 11 Uhr öffnet der regionale Markt, bei dem Aussteller aus dem gesamten Rhein-Lahn-Kreis ihre handgemachten und kulinarischen Schätze präsentieren.

Musikalisch begleitet wird der Vormittag von Juchi von den Mühlbachtalern, bevor um 14 Uhr der charismatische Sänger Lars Hagen mit Schlager und Rock das Publikum begeistert.

Für Kinder (und junggebliebene Erwachsene) gibt es unter anderem eine Hüpfburg und eine actionreiche Bubbleball-Arena (ab 8 Jahren). Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Getränkewagen, Cocktailstände, Wein aus der Region und viele Essensstände sorgen für Genuss in jeder Richtung.

Ein Fest mit Herz – für die Jugend von Dornholzhausen

Das Eichenfest 2025 ist mehr als nur Musik und Unterhaltung – es ist auch eine Benefizveranstaltung: Die Einnahmen aus Spenden fließen direkt in ein Projekt für die Jugend des Ortes – der Bau eines Kleinsportfeldes. Deshalb wird es an vielen Stellen Spendendosen geben – jede gefüllte Dose bringt das Vorhaben ein Stück näher zur Verwirklichung.

Wissenswertes zur Organisation und Hinweise an Besucher!

  • Kostenpflichtige Parkplätze sind rund 500 Meter vom Festgelände entfernt eingerichtet. Die Einfahrt mit dem Auto in den Ort ist während des Events nicht möglich.

  • Kein Bargeld an den Ständen! Es gilt ein Bon-System, das bereits auf den Parkplätzen, im Ort und auf dem Festgelände genutzt werden kann.

  • Beim Getränkekauf muss ein Festivalbecher erworben werden. Dieser wird bei jedem Getränk gespült oder ausgetauscht – eine Rückgabe mit Erstattung ist nicht vorgesehen.

  • Aus Sicherheitsgründen sind am Samstag keine Glasflaschen oder Ähnliches auf dem Gelände erlaubt. Kontrollen finden statt!

5 Jahre BEN Kurier – wir feiern mit!

Auch für den BEN Kurier ist das Fest ein ganz besonderer Anlass: Wir feiern gemeinsam mit Euch unser fünfjähriges Bestehen – und freuen uns, bei diesem außergewöhnlichen Event als Medienpartner dabei zu sein.

Fazit: Dornholzhausen zeigt, dass auch kleine Gemeinden ganz groß feiern können. Das Eichenfest 2025 verbindet das Beste aus Rock, Dorfleben und Gemeinschaft – ein Fest für alle Sinne und ein ganzes Dorf. Wir sehen uns – in Hollese!

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VG Bad Ems-Nassau

Kleines Dorf, großes Festival: Dornholzhausen schrieb beim Eichenfest Geschichte

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Foto: BEN Kurier
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DORNHOLZHAUSEN Wo sonst Ruhe über den Feldern liegt, pulsierte am Wochenende das Leben: Rund um den Sportplatz feierte die kleine Taunusgemeinde Dornholzhausen ein Fest, das in seiner Dimension weit über das hinausging, was man von einem Ort mit gerade einmal 210 Einwohnern erwarten würde. Gleich drei Anlässe kamen zusammen – das traditionsreiche Eichenfest, das Jubiläum 775 Jahre Dornholzhausen und das fünfjährige Bestehen des BEN Kuriers.

Dass dieses Dorf mehr kann als nur feiern, bewiesen die vergangenen Monate. „Wir haben extrem viel gearbeitet, fast die Hälfte aller Erwachsenen war irgendwo eingebunden – ob im Bierstand, an der Wurstbude oder im Organisationsteam“, sagte Ortsbürgermeister Dr. Torsten Winterwerber, sichtlich bewegt. Sein Dank galt nicht nur den Helfern, sondern auch den Sponsoren, den Bands, die ihre Gage zum Teil reduzierten, und allen, die mit Kuchen oder Spenden beitrugen.

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Schon am Samstagabend war spürbar: Dieses Eichenfest hat ein neues Gesicht. Wo früher die Südwestgemeinden in kleinen Spielen gegeneinander antraten, verwandelte sich das Gelände nun in ein Festival. Auf der Bühne standen mit Max Headroom und der Böhse-Onkelz-Tribute-Band La Ultima zwei echte Stimmungsgaranten. Während die Rockklassiker von Max Headroom die Besucher aufwärmten, brachten La Ultima die Menge endgültig zum Beben. Rund 500 Menschen sangen, klatschten und jubelten – ein friedliches, ausgelassenes Konzert mitten in einem Dorf, das an diesem Abend weit größer wirkte, als es auf der Landkarte ist.

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„775 Jahre Dornholzhausen und 5 Jahre BEN Kurier – das ist einfach nur mega“, rief La Ultima ins Publikum, und wer sich umsah, konnte erkennen: Sie hatten recht. Überall leuchteten Gesichter, Nachbarn lagen sich in den Armen, Gäste aus umliegenden Gemeinden ließen sich mitreißen. „Eigentlich wollten wir nur kurz bleiben, jetzt ist es schon Nachmittag und wir sind immer noch hier“, lachte Dieter Pfaff, Ortsbürgermeister aus Oberwies, und fasste damit die Stimmung vieler Besucher zusammen.

Ohne den Nastätter Bürgermeister Marco Ludwig wäre vieles gar nicht möglich gewesen. Er sorgte dafür, dass Dornholzhausen kostenfrei die große Bühne der Stadt nutzen konnte und stellte zusätzlich die Absperrungen für die Straßen bereit – ein unglaubliches Zeichen der Unterstützung.

Doch das Fest war weit mehr als Rockmusik. Am Sonntagmorgen wurde die Bühne zum Altar, als der Festgottesdienst mit Posaunenchor den Tag eröffnete. Mitten unter den Gästen stand auch Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser, der das Engagement der Dorfgemeinschaft ausdrücklich lobte und selbst bis in den Nachmittag hinein mitfeierte. Danach übernahm Juchi, der Mühlbachtaler, und füllte den Platz mit Stimmungsmusik, die nahtlos in den bunten Familientag überging.

Kinder tobten in der Bumperball-Arena oder sprangen auf der Hüpfburg, während die Holleser Kids und weitere Tanzgruppen auf der Bühne für akrobatische Höhepunkte sorgten. Wer es ruhiger wollte, schlenderte über den regionalen Markt, entdeckte handgefertigte Taschen, Keramik oder Besen, bestaunte den Schäfer aus Endlichhofen mit seinen zwei Schafen oder ließ die Kleinen auf Ponys aus Schweighausen über die Felder reiten. Dazu gab es reichlich Kulinarisches – von Grillwurst bis Kuchenbuffet, abgerundet mit einem Glas Wein vom Weingut Massengeil-Beck.

Gäste und Nachbarn feiern mit: Von Dausenau bis Geisig

Besonders beeindruckend war das Miteinander: Gäste aus den Nachbardörfern packten mit an, etwa die Ortsbürgermeisterin Michelle Wittler von Dausenau, die kurzerhand im Cocktailwagen mithalf. „So eine Organisation ist ein Vorbild, auch für den Kreis“, lobte Heike Pfaff, Kreistagsmitglied, die Mischung aus Musik, Markt und Begegnung. Mitten im Festgetümmel zeigte sich auch die Wirtschaftsförderung Rhein-Lahn präsent: Geschäftsführerin und Oelsberger Bürgermeisterin Tanja Steeg schaute vorbei, gratulierte zum gelungenen Fest und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit Gästen und Gastgebern. Auch die Ortsbürgermeister Thomas Heymann, der mit zahlreichen Geisiger Bürgern nach einer Wanderung zum Fest kam, und Dieter Pfaff aus Oberwies mischten sich selbstverständlich unter die Gäste und feierten mit.

Und nicht zu vergessen: Ohne den Nastätter Bürgermeister Marco Ludwig wäre vieles gar nicht möglich gewesen. Er sorgte dafür, dass Dornholzhausen kostenfrei die große Bühne der Stadt nutzen konnte und stellte zusätzlich die Absperrungen für die Straßen bereit – ein unglaubliches Zeichen der Unterstützung.

Am Ende stand fest: Dieses Eichenfest war mehr als nur ein Dorffest. Es war ein Symbol für Zusammenhalt, Kreativität und die Fähigkeit, Großes zu stemmen, wenn viele kleine Hände mit anpacken. Dornholzhausen hat gezeigt, dass es feiern kann – und dass Größe nicht an Einwohnerzahlen gemessen wird.

Oder, wie es ein Besucher lachend am Bierstand sagte: „Hollese ist klein – aber feiern kann’s riesengroß.“

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Schulen

Einschulung von 123 neuen Fünftklässlern am Goethe-Gymnasium Bad Ems

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Foto: Matthias vom Dorp
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BAD EMS Am Montag, dem 18. August 2025, herrschte festliche Stimmung am Goethe-Gymnasium in Bad Ems: 123 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler wurden feierlich eingeschult und offiziell in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Martinskirche wurden die neuen Mitglieder in einer Begrüßungsfeier in der Schule willkommen geheißen. Schulleiterin Christa Habscheid begrüßte sie mit dem Motto „Wir gehen gemeinsam“; auch die fünf neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie ältere Schülerinnen und Schüler hießen die Neuankömmlinge herzlich willkommen.

Nach zwei musikalischen Darbietungen der Big Band, einer Turnvorführung von Schülerinnen aus der Mittelstufe und einer kurzen Ansprache der Schulleiterin wurden die Kinder klassenweise aufgerufen und von den neuen Klassenleitungen in Empfang genommen. Anschließend ging es gemeinsam in die neuen Klassenräume, wo die ersten Kennenlernspiele, Informationen zum Schulalltag und viele neugierige Fragen auf dem Programm standen.

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Für die Eltern bot die Schule parallel einen kleinen Empfang mit Kaffee und kalten Getränken an, organisiert vom Förderverein. So wurde die Einschulung nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Familien zu einem gelungenen Start in einen neuen Lebensabschnitt.

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Das Goethe-Gymnasium freut sich auf die gemeinsame Zeit mit den neuen Schülerinnen und Schülern – und wünscht ihnen einen erfolgreichen und spannenden Start ins Gymnasialleben! (Text: Anna Gerhold | Goethe-Gymnasium Bad Ems)

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VG Bad Ems-Nassau

Wo Jagd und Angeln zuhause sind: Der Parey-Shop in Singhofen

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SINGHOFEN Der Paul-Parey-Zeitschriftenverlag ist ein Name, der im deutschsprachigen Raum seit Jahrzehnten für Jagd- und Anglermagazine steht. Mit Titeln wie Wild und Hund (seit 1894), Fisch & Fang (seit 1960) oder der Deutschen Jagdzeitung zählt das Unternehmen zu den größten Special-Interest-Verlagen Europas. Seit 1996 befindet sich der Hauptsitz in Singhofen. Von hier aus arbeiten rund 80 Mitarbeiter an Zeitschriften, digitalen Plattformen und Sonderpublikationen – und hier betreibt der Verlag auch den Parey-Shop, der Theorie und Praxis miteinander verbindet.

Vom Fachverlag zum Nahversorger für Jäger und Angler

Der Parey-Shop ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil des Unternehmens. Was als kleine Verkaufsstelle mit wenigen Artikeln begann, hat sich zu einem vollwertigen Fachgeschäft entwickelt. „Heute führen wir mehr als 6.000 Produkte – von Kunstködern über Bekleidung bis hin zu Hundezubehör und Geschenkartikeln“, erklärt Carina Weis, die den Shop leitet und seit 26 Jahren im Verlag tätig ist. Nicht alle Artikel passen in die Verkaufsfläche, aber dank des angrenzenden Lagers können Kunden aus dem kompletten Sortiment wählen.

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Besonders bekannt sind die hauseigenen Angelköder wie Zanderkönig, Hechtkaiser oder Barschbaron. Sie haben sich längst einen Namen unter Anglern gemacht. Weis selbst hat sie bereits erfolgreich getestet und weiß: „Die Farben und Formen sind durchdacht – und die Fische reagieren darauf.“

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Breite Zielgruppe

Doch nicht nur Jäger und Angler gehören zur Kundschaft. Viele Besucher nutzen den Shop auch wegen des breiten Angebots für den Alltag. Neben technischen Artikeln gibt es Kinderbücher, Spielwaren, Naturführer und Geschenkideen. Sogar Duftkerzen mit augenzwinkernden Namen wie „Fuchs Furz“ gehören dazu.

So betont etwa Tanja Vonhoff aus Singhofen, dass sie regelmäßig für ihre Familie vorbeischaut: „Für meinen Hund und meine Kinder finde ich hier immer etwas.“ Und Christian Strack, Mitarbeiter in der IT des Verlags, nutzt das Sortiment für den Hundesport: „Meine Frau ist in der Rettungshundestaffel Rhein-Lahn aktiv. Das umfangreiche Zubehör ist für uns ein echter Gewinn.“

Auch Jäger Karl-Heinz Betz schätzt den Standort: „Ich bekomme hier eigentlich alles, was ich brauche – sowohl jagdlich als auch anglerisch. Dazu gibt es kompetente Beratung und faire Preise.“

Verbindung von Tradition und Moderne

Der Parey-Shop steht damit beispielhaft für den Wandel des Verlags. Neben den klassischen Printprodukten setzt der Paul-Parey-Zeitschriftenverlag seit einigen Jahren auch auf digitale Angebote. Mit der Plattform PareyGo werden Jagd- und Angelfilme online bereitgestellt – ein Service, der sich an Abonnenten ebenso richtet wie an jüngere Zielgruppen, die Bewegtbild gewohnt sind.

Für Singhofen bedeutet der Verlag eine stabile Arbeitgeberstruktur. Rund 80 bis 100 Menschen arbeiten hier, in Redaktion, Vertrieb, IT oder Kundenservice. „Dass der Verlag seit fast 30 Jahren in Singhofen ansässig ist, macht den Ort für Jäger und Angler zu einem zentralen Anlaufpunkt in Deutschland“, so Weis.

Mit dem Parey-Shop schafft der Verlag eine Verbindung zwischen redaktioneller Arbeit und praktischer Anwendung. Die bekannten Magazine bleiben das Fundament, doch die Nähe zum Kunden vor Ort – vom Angelköder bis zum Kinderbuch – verleiht dem Traditionshaus zusätzliche Reichweite.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8:00 bis 16.30 Uhr, Freitag bis 15 Uhr. Online ist das gesamte Sortiment unter www.pareyshop.de abrufbar.

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