Koblenz
Vom Turnier-Neuling zur A-Klasse: Sabine und Peter tanzen sich an die Spitze
Sabine und Peter Bürger siegen bei der danceComp2025
KOBLENZ Der Tanzsport in Koblenz hat ein neues Erfolgsduo: Sabine und Peter Bürger vom TGC Redoute Koblenz und Neuwied e.V. haben sich in kurzer Zeit von absoluten Turnier-Anfängern im Standard bis in die A-Klasse getanzt. Denn vor kurzem sicherten sie sich bei den Landesmeisterschaften in Mainz den Titel als Landesmeister in der MAS III B. Und damit gleichzeitig auch den Aufstieg in die A-Klasse, der zweithöchsten Klasse im Tanzsport in Deutschland.
Dabei ist es nur zwei Jahre her, dass die beiden ihr erstes Turnier überhaupt getanzt haben. Sie waren Späteinsteiger und wollten bei der Redoute eigentlich nur aus Spaß tanzen lernen. Doch dann zeigte sich: Die beiden haben Talent! Deshalb durften sie ab Februar 2022 mit den Turnierpaaren trainieren.
„Das lernen wir nie!“, dachten Sabine und Peter noch, als sie zum ersten Mal dabei waren. Doch nach den Zweifeln kamen schnell die Begeisterung und der Ehrgeiz: Im Frühjahr 2023 tanzten die beiden ihr erstes Turnier in der D-Klasse – und feierten direkt zwei Siege: Sowohl in ihrer Altersklasse als auch in der jüngeren, in der die Konkurrenz im Schnitt zehn Jahre jünger ist.
Von diesem Moment an war ihr Aufstieg kaum noch aufzuhalten. Mit weiteren zehn Siegen und einem Landesmeistertitel verabschiedeten sie sich aus der D-Klasse und starteten in der höheren C-Klasse durch. Nach nur neun Monaten erreichten sie die B-Klasse, in der sie in diesem Jahr u.a. drei Turniere in Österreich und die renommierte ‚danceComp‘ gewannen. (Foto)
Mit 39 Siegen in ihrer bisherigen kurzen Tanzkarriere stiegen sie nun mit dem Erreichen ihres bereits sechsten Landesmeistertitels in die A-Klasse auf.
„Vertrau‘ auf Dein Gefühl“ – das ist das Turniermotto von Sabine und Peter. Trotz ihrer beeindruckenden Erfolgsserie betonen sie, dass solche Leistungen nur mit kontinuierlichem Training möglich sind. „Turniererfolge kommen nicht von alleine“, sagt das Paar, das regelmäßig mit Sybill Daute beim TGC Redoute trainiert. Die ehemalige Weltmeisterin über 10 Tänze betreut alle Turnierpaare des Tanzsportvereins. Ihr Fachwissen und ihre Erfahrung haben Sabine und Peter geholfen, sich im Training mit viel Spaß am Tanzsport immer weiterzuentwickeln.
Deshalb bleibt es mit Spannung zu erwarten, was sie auf dem Weg in die höchste Klasse, der sogenannten „Sonderklasse“, noch aufs Parkett zaubern werden.
Koblenz
Unterführung an Kurt-Schumacher-Brücke aus Sicherheitsgründen nur noch für Fuß- und Radverkehr
KOBLENZ Fuß- und Radverkehr, der die Kurt-Schumacher-Brücke nutzen möchten, erreichen den gemeinsamen Geh- und Radweg auf der Brücke im Bereich des Kemperhofs über eine Unterführung. Auch Pkw konnten diese Unterführung nutzen, um über das Kemperhofgelände auf den Park-and-Ride-Parkplatz unterhalb der Brücke zu gelangen oder um in Richtung Schlachthofstraße abzukürzen.
In der Vergangenheit erreichten die Verwaltung regelmäßig Anfragen, die auf Gefahren für den Fuß- und Radverkehr durch Kraftfahrzeuge in dem beengten Raum mit eingeschränkten Sichtbeziehungen hinwiesen.
Nach eingehender Prüfung hat die Stadtverwaltung entschieden, die Einfahrt zur Unterführung für Pkw am angrenzenden Gelände des Kemperhofklinikums baulich mit Sperrpfosten zu unterbinden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Umsetzung der neuen Verkehrsführung einschließlich angepasster Beschilderung wird kurzfristig durchgeführt.
Als Ausgleich wird eine weitere Zufahrtmöglichkeit auf der nördlichen Seite des P&R-Parkplatzes geschaffen. Die dafür erforderlichen Markierungsarbeiten werden witterungsbedingt im Frühjahr 2026 durchgeführt. Zukünftig ist es dann möglich, den Parkplatz vom neuen Kreisverkehr an der Koblenzer Straße aus auch über den Linksabbiegestreifen anzufahren, der auf die B 49 führt. Dies stellt gleichzeitig auch die Alternativstrecke zum Erreichen der B49 am Moselufer dar.
Auf der Übersichtsskizze (Stadt Koblenz) ist die neue Verkehrsführung ersichtlich. | Skizze: Stadt Koblenz Koblenz
Universität Koblenz erhält Schenkung aus Privatbibliothek von Kardinal Lehmann
KOBLENZ Das Bistum Mainz hat der Universität Koblenz rund 28.000 Bücher aus den Beständen der Privatbibliothek des im Jahr 2018 verstorbenen Kardinals Karl Lehmann – von 1983 bis 2016 Bischof von Mainz – geschenkt. Die Bestände sind inhaltlich vor allem den Gebieten Religionswissenschaft und Weltreligionen, wie Judentum oder Islam, Bibelwissenschaft, Evangelische Theologie und Ökumene, Geschichte und Kirchengeschichte, Philosophie, Politik, Naturwissenschaften, Soziologie und Pädagogik sowie Literatur und Kunstgeschichte zuzuordnen.
Die Bände haben hohen wissenschaftlichen Wert und werden von der Universität Koblenz zur Förderung von Wissenschaft und Forschung gemäß den Vereinbarungen des Schenkungsvertrags zwischen dem Bistum Mainz und der Universität Koblenz eingesetzt. Dabei handelt es sich vorrangig um deutschsprachige Literatur der vergangenen fünf Jahrzehnte bis in die Gegenwart, die in vielen Bereichen den Forschungsstand widerspiegelt. Sie werden nach ihrer Einarbeitung in der Universitätsbibliothek Koblenz sukzessiv der Allgemeinheit zur Benutzung zur Verfügung gestellt.
„Das Bistum Mainz sucht an verschiedenen Stellen nach einem angemessenen Umgang mit dem Erbe Kardinal Lehmanns und mit der Erinnerung an sein Wirken. Mit der Schenkung an die Universität Koblenz wird seine Privatbibliothek auch künftig gute Dienste für die Wissenschaft leisten“, betont der Mainzer Generalvikar, Dr. Sebastian Lang. „Kardinal Lehmann hatte testamentarisch den Wunsch geäußert, dass seine Privatbibliothek für die Wissenschaft öffentlich nutzbar gemacht werden sollte. Ich bin allen dankbar, die am Zustandekommen dieser Vereinbarung mitgewirkt haben. Sie ermöglicht uns, unserer Verantwortung gegenüber Lehmanns Erbe in guter Weise nachzukommen“, so Lang weiter.
Die Universität Koblenz wiederum baut damit nach der Trennung der Universität Koblenz-Landau und ihrer anschließenden Eigenständigkeit den Bücherbestand der Universitätsbibliothek Koblenz insbesondere im Bereich Geisteswissenschaften weiter aus. „Die Schenkung des Bestands der Privatbibliothek von Kardinal Lehmann bietet uns die Möglichkeit, neben verschiedenen umgesetzten Maßnahmen im Bereich digitaler Medien, auch Qualität und Quantität des Buchbestands der Universitätsbibliothek Koblenz nachhaltig zu steigern“, erklärt der Präsident der Universität Koblenz, Prof. Dr. Stefan Wehner.
Hintergrundinformationen zur Privatbibliothek des Kardinals Lehmann
Als Karl Lehmann im Herbst 1983 zur Übernahme des Bischofsamtes nach Mainz zog, brachte er bereits erhebliche Bücherbestände von seinem früheren Wohnort in Bollschweil bei Freiburg mit. Schon zu seiner Zeit als Professor für unter anderem Dogmatik – von 1968 bis 1971 in Mainz, von 1971 bis 1983 in Freiburg – war seine Bücherliebe und Sammelleidenschaft bekannt. Diese Bestände sind in Mainz durch konstante Zukäufe aus seinen Privatmitteln sowie durch unzählige Buchgeschenke kontinuierlich angewachsen und wurden von Lehmann auf neue Felder kirchlicher Diskussionen sowie gesellschaftlicher Entwicklungen thematisch stark ausgeweitet. Zugleich wurde die Bibliothek stets aktuell gehalten, doppelt vorhandene Bücher abgegeben, überholte Bücher aussortiert sowie einige ältere Bestände als Dauerleihgabe ausgelagert.
Mit rund 12.000 Bänden war bereits ein Teil der Privatbibliothek des früheren Mainzer Bischofs, Kardinal Lehmann, von der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin übernommen worden. Damit ergänzte die Humboldt-Universität ihren Bestand für das 2019 gegründete Institut für Katholische Theologie (IKT) vor allem um Bestände zur katholischen Dogmatik und Ethik sowie zur christlichen Gesellschaftslehre und Pastoraltheologie (pm Universität Koblenz).
Koblenz
Baustart an Koblenzer Schule: Neue Maßstäbe für Ganztagsangebot
KOBLENZ Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Baustart des 3-geschossigen Erweiterungsbaus der Clemens-Brentano-/Overberg Realschule plus eingeläutet. Neben Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas und Bildungs- und Kulturdezernent Ingo Schneider waren die Schulleitung, der Architekt, Vertreter der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) sowie Mitglieder des Stadtrates und Mitarbeitende der ausführenden Ämter der Stadtverwaltung anwesend.
Baudezernent Lukas gab in seiner Ansprache einen Überblick über die anstehenden Arbeiten und bedankte sich bei allen beteiligten Akteuren: „Dem Baubeginn gehen zwei Jahre intensiver Planung voraus. Wir hoffen Ende 2027 die Maßnahme abschließen zu können. Mein besonderer Dank gilt dem Stadtrat, den beteiligten Behörden, der Schulleitung sowie den Ämtern unserer Stadtverwaltung, die an der Umsetzung der Maßnahme mitwirken“.
Kultur- und Bildungsdezernent Schneider unterstrich darüber hinaus die Bedeutung der neuen Räumlichkeiten für die Clemens- Brentano-/Overberg Realschule plus: „Die Schule ist bereits seit einigen Jahren eine Ganztagsschule, der bisher jedoch die Räumlichkeiten fehlten. Der neue Anbau ist daher ein wichtiger Schritt nach vorne und bietet alles, was eine moderne Ganztagsschule erfordert“.
Der Neubau für die Ganztagsschule umfasst einen Speisesaal, eine Frischküche, Mehrzweckräume sowie einen Ruhe- und Spielraum. Der moderne und energetisch effiziente Bau erhält zudem eine hochwertige Gebäudehülle. Ein geplanter Aufzug wird zudem die Barrierefreiheit im gesamten Schulgebäude gewährleisten.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 7,9 Millionen Euro, wovon 2,45 Millionen Euro vom Land finanziert werden. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich Ende 2027. (pm: Stadt Koblenz)
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