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VG Bad Ems-Nassau

Verdacht auf Wahlmanipulation in Fachbach: Anwohner äußern Besorgnis vor Kommunalwahl

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Verdacht auf Wahlmanipulation in Fachbach: Anwohner äußern Besorgnis vor Kommunalwahl
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FACHBACH Eine „Gruppe“ besorgter Anwohner der Ortsgemeinde Fachbach hat anonym eine Beschwerde bezüglich möglicher Wahlmanipulationen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Kommunalwahl eingereicht. Die Anwohner befürchteten, dass die Wahlhelfer, die aus der Gemeinde selbst stammen, Manipulationen vornehmen könnten. Diese Sorge richtet sich insbesondere auf die Wahl des Ortsbürgermeisters und des Gemeinderats, die im Gemeindezentrum Fachbach stattfinden sollen.

Die Anwohner betonen, dass der Gemeinderat eine parteiunabhängige Wahlvorschlagsliste erstellen wollte, um Transparenz und Chancengleichheit zu fördern. Am 07.02.2024 wurde erstmalig unter der Rubrik „Fachbach“ im amtlichen Teil der „Bad Ems Aktuell“ eine Bürgerversammlung zur Listenaufstellung für den Gemeinderat vom Ortsbürgermeister und seinen Beigeordneten angekündigt. Es wurde ausgeführt, dass an gleicher Stelle ein paar Wochen später der konkrete Termin und Versammlungsort verkündet wird. Doch am 14.03.2024, einem Donnerstag, wurde der Versammlungstermin und -ort nicht wie angekündigt unter der Rubrik „Fachbach“, sondern unter der Rubrik „Politische Parteien und Wählergruppen“ im nicht-amtlichen Teil der „Bad Ems Aktuell“ veröffentlicht. Der Termin für die Versammlung wurde auf den darauffolgenden Dienstag, den 19.03.2024, im Gemeindezentrum festgelegt, was eine Frist von nur fünf Tagen zwischen Ankündigung und Durchführung bedeutet. Diese Frist entspricht zwar den gesetzlichen Vorgaben, die eine Mindesteinladefrist von drei und maximal 14 Tagen vorsehen, erweckte jedoch bei den Beschwerdeführern den Eindruck, dass die Öffentlichkeit nicht umfassend informiert werden sollte.

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Ein handgeschriebener Zettel am Gemeindezentrum, der auf die Schließung des Zentrums am Tag der Versammlung hinwies, verstärkte diesen Eindruck. Ortsbürgermeister Heibel bestätigte, dass ein handgeschriebener Zettel mit dem Hinweis auf die Schließung der Halle für Sportaktivitäten am Tag der Wahlversammlung angebracht war. Diesem widersprechen ausdrücklich Teilnehmer der Versammlung dem BEN Kurier gegenüber: „Von Sportaktivitäten stand nichts auf dem Zettel, lediglich, dass die Halle geschlossen sei.“ Während der Bürgerversammlung wurde den Anwesenden eine vorgefertigte Wahlliste präsentiert, die hauptsächlich aus den etablierten Gemeinderatsmitgliedern bestand. Teilnehmer der Wahlversammlung berichteten uns, dass erst nach Intervention von Bürgern das Wahlprozedere erläutert wurde. Anschließend wurde aus der vorgefertigten Liste die Plätze 1 bis 7 in einer sogenannten verbundenen Einzelwahl gewählt. Erst die nachfolgenden Listenplätze wurden sodann einzeln vorgeschlagen und geheim gewählt. „Es wurde der Anschein erweckt, als sollte die vorgefertigte Liste unangetastet bleiben und weitere interessierte Bürger hinten dran gesetzt werden“, so ein Teilnehmer der Versammlung.

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Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der Stimmzettel, die leicht manipulierbar seien, indem nachträglich eine Kennzeichnung in der Kopfzeile hinzugefügt werden könnte, was die Vergabe der Stimmen zugunsten der Kandidaten auf den ersten 16 Positionen beeinflussen könnte.

Die suboptimalen Abläufe und die möglichen Manipulationen bei der Stimmabgabe erweckten bei den Beschwerdeführern den Anschein, dass versucht wird, die Positionen der etablierten Ratsmitglieder zu sichern, während die Transparenz nur vorgetäuscht wird. Die Anwohner forderten daher eine genaue Beobachtung und Überprüfung des Wahlablaufs am 09.06.2024, um sicherzustellen, dass die Wahl ohne Manipulationen verläuft.

Die Wahlprüfungsbehörde (Verbandsgemeindeverwaltung Bad Ems-Nassau) als auch die Fachbacher Wahlleitung betonten, dass an den Auszählungstischen keine Stifte vorhanden waren. Zudem waren bei der Auszählung neben den Wahlhelfern auch weitere interessierte Bürger zugegen. Die Wahlvorbereitungen seien insgesamt rechtmäßig verlaufen.

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Nur zehn Monate Bauzeit: Brückenbau in Dausenau nahezu abgeschlossen

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DAUSENAU So reibungslos verlaufen Infrastrukturprojekte nur selten. Umso bemerkenswerter ist der Baufortschritt der neuen Brücke in Dausenau: ruhig, zügig und nahezu ohne nennenswerte Verzögerungen. Im winterlichen Frühjahr 2025 war das keine Selbstverständlichkeit, denn gerade im Straßen- und Brückenbau prägen unvorhersehbare Abläufe häufig den Alltag. Nach rund zehn Monaten Bauzeit steht nun fest: In dieser Geschwindigkeit entsteht eine neue Ortsbrücke nur selten.

Als die Arbeiten im Februar 2025 begannen, war keineswegs klar, ob der Zeitplan zu halten sein würde. Zu viele Unwägbarkeiten waren zu diesem Zeitpunkt im Spiel, insbesondere der parallel laufende Bahnverkehr. Zwischenzeitlich kam dieser aufgrund von Verzögerungen beim Brückenbau in der Nachbarstadt Nassau sogar vollständig zum Erliegen. Was für Pendler im Schienenersatzverkehr eine zusätzliche Belastung darstellte, erwies sich für die Baustelle in Dausenau als unerwarteter Vorteil: Die verlängerte Sperrpause wurde konsequent genutzt und das Grundgerüst der neuen Brücke entstand in bemerkenswert kurzer Zeit.

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Die neue Brücke ersetzt einen maroden Vorgängerbau, dessen Zustand sich über Jahrzehnte hinweg stetig verschlechtert hatte. Dabei zeigte sich auch, welchen Beitrag regional verankerte Unternehmen leisten können: Die beteiligten Firmen Mayer und Koch überzeugten durch hohe Motivation, Fachkompetenz und eine auffallend koordinierte Arbeitsweise. Der Baufortschritt war sichtbar und konstant.

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Aktuell stehen nur noch Restarbeiten an: Asphaltierungen an den Übergängen, kleinere bauliche Anpassungen und abschließende Einrichtungen. Der offiziellen Einweihung steht damit nichts Wesentliches mehr im Weg. Entsprechend groß ist die Erleichterung bei Dausenaus Ortsbürgermeisterin Michelle Wittler und dem Gemeinderat. Die neue Brücke war nicht das einzige Großprojekt, das nahezu parallel umgesetzt wurde.

Auch die Sanierung des Dausenauer Schiefen Turms befindet sich in den letzten Zügen. Das Baugerüst ist abgebaut, das Ergebnis sichtbar – und vor allem eines klar: Das Wahrzeichen des Ortes ist dauerhaft gesichert. Zwei anspruchsvolle Projekte nahezu zeitgleich abgeschlossen – das ist selbst für kleine Gemeinden keine Selbstverständlichkeit.

Dausenau darf sich daher berechtigt freuen: über eine moderne Infrastruktur und ein saniertes Wahrzeichen. Zum Jahresende zeigt sich der Ort funktional und historisch gut aufgestellt. Viel fehlt nicht mehr (dk).

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Lustig und Fit KG aus Becheln spenden 500 Euro an das Hospiz in Nassau

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Foto: Waltraud Wilbert
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BECHELN Am Sonntag, den 19.10.2025 luden die 14 Damen der Lustig und Fit KG zu einer Spendenaktion in das Bücherstübchen ein. Hierzu hatten sie nicht nur ein tolles Kuchenbufett vorbereitet, sondern das Bücherstübchen in ein kleines Café verwandelt. Hier konnten die Gäste in Ruhe bei Kaffee und Kuchen plaudern und sich in dem umfangreichen Buchsortiment auf die Suche nach neuem Lesestoff begeben.

Die Lustig und Fit KG war sehr erfreut, dass sich am Abend eine Spendensumme in Höhe von fast 1.000 Euro im Spendenglas befand.

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Dieser Betrag wurde aufgerundet und ging zur Hälfte an das Rhein Lahn Hospiz in Nassau. Zur Übergabe der Spende vereinbarten einige Mitglieder der Lustig und Fit KG am 11.11.2025 einen Termin mit der Hospizleiterin Frau Hanne Benz, die die Aufgaben des Hospiz eindrucksvoll erläuterte. Vor der Geldübergabe konnten die Bechelner Damen die Räumlichkeiten besichtigen und erhielten einen beeindruckenden Einblick in die Arbeit des Hospizes, bei der vor allem die Gäste des Hauses mit all ihren Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen. Frau Benz bedankte sich herzlich für die Spende und betonte, dass das Hospiz auf Spendengelder angewiesen sei.

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Die zweite Hälfte aus dem Kuchen-Spendentopf in Höhe von 500 Euro wurde am 27.11.2025 im Bücherstübchen an eine Vertreterin der Aktion „Herzkissen für Koblenz“, Frau Karin Dany-Lenz, übergeben. Diese Gruppe fertigt ehrenamtlich Kissen in Herzform und verschenkt sie über die Krankenhäuser und privat an Brustkrebsbetroffene. Das Herzkissen-Projekt wird getragen von über 250 Ehrenamtlichen, die mit Nadel, Faden und ganz viel Herz Kissen nähen, stopfen und verschenken. Die besondere Herzform lindert Beschwerden nach Brust-OPs, schützt die Drainage und unterstützt den Heilungsprozess. Gleichzeitig wirkt sie wie ein Zeichen: Du bist nicht allein.

Frau Angela Wagner verkaufte am Spendentag kleine Stoffherzen für die Spendenaktion „Ein Fünfer für’n Herzkissen“ und erhielt Spenden und Einnahmen in Höhe von 250 Euro, die zusätzlich an die Aktion Herzkissen überwiesen wurden.

Die Damen der Lustig und Fit KG konnten somit insgesamt einen beeindruckenden Betrag in Höhe von 1.250 Euro an die genannten Organisationen überweisen. Der Dank geht an die Besucher der Spendenaktion, die mit ihren großzügigen Spenden dieses Ergebnis möglich machten (pm Gemeinde Becheln).

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Kein Zimmer frei in Bethlehem: Ein Kinder-Musical, das die Herzen in Nievern bewegte

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NIEVERN Am vergangenen Samstag verwandelte sich die katholische Kirche St. Katharina in Nievern in einen Ort voller Wärme, Vorfreude und strahlender Kindergesichter. Unter dem Motto »Kein Zimmer frei in Bethlehem« präsentierten die Kinder der Kath. Kita St. Katharina Fachbach-Nievern-Miellen ihr diesjähriges Familienmusical und berührten damit die zahlreichen Besucher.

Schon lange vor Beginn waren alle Plätze besetzt, viele Gäste standen an den Seiten oder hinten im Kirchenschiff. Das zeigt, wie groß die Wertschätzung und Verbundenheit mit der Kita Gemeinschaft ist. Monatelang hatten die Kinder gemeinsam mit ihren Erziehern geübt, Texte gelernt, Lieder einstudiert, Rollen verinnerlicht und Kostüme vorbereitet. All diese Mühe wurde sichtbar.

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Mit beeindruckender Textsicherheit, spürbarer Freude und erstaunlichem Selbstbewusstsein spielten die Kinder die Weihnachtsgeschichte auf ihre ganz eigene und lebendige Weise. Für besondere Begeisterung sorgte die Einbindung einiger Väter, die mit Humor und Einsatz als römische Kohorte Teil der Aufführung wurden. Dieser Moment sorgte für viel Schmunzeln und zeigte den familiären Charakter der gesamten Veranstaltung.

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Die Aufführung endete in minutenlangen Standing Ovations. Das Publikum würdigte damit die großartige Leistung der Kinder sowie das außergewöhnliche Engagement der Erzieher, die dieses Herzensprojekt liebevoll begleitet hatten.

Im Anschluss folgte ein gemütliches Beisammensein mit Kinderpunsch, Glühwein und Plätzchen. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, um die Eindrücke nachwirken zu lassen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein herzliches Lob gilt der Kita St. Katharina Fachbach Nievern Miellen für diese beeindruckende und warmherzige Darbietung. Sie hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kraft in Gemeinschaft, Kreativität und kindlicher Begeisterung steckt. Die Kinder freuen sich weiterhin über Spenden, die ihre Arbeit und zukünftige Projekte unterstützen.

Dieser Nachmittag war ein wunderschöner Auftakt in die Adventszeit und bleibt sicher vielen lange in Erinnerung.

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