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VG Bad Ems-Nassau

Überschwemmung in Nassau: Rückstau in Bachgasse durch verstopfte Kaltbach-Verrohrung Schnelles Eingreifen verhinderte größeren Schaden: Die Stadt rechnet nach dem Ablaufen der Wassermengen mit einer zügigen Behebung.

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Bachgasse wird zur „Bach-Sackgasse“: Rückstau im Kaltbach sorgt für Überschwemmung
Foto: BEN Kurier
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NASSAU Seit gestern Nachmittag ist es im Bereich der Bachgasse in Nassau zu Überschwemmungen gekommen. Nach ersten Erkenntnissen soll eine Verrohrung des Kaltbachs einen Rückstau verursacht haben. Vermutet wird eine größere Verstopfung innerhalb der Bachverrohrung, die den regulären Wasserablauf behindert und das Wasser unkontrolliert zurückdrückte.

Während am gestrigen Tag noch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort waren, konnte das Wasserwerk den Schaden bereits heute lokalisieren. Nach Einschätzung der Stadt soll die Störung innerhalb von zwei Tagen behoben werden können, sobald die Wassermengen ausreichend abgelaufen sind und Arbeiten in der Verrohrung möglich werden.

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Einsatzkräfte reagieren schnell – größerer Schaden verhindert

Nach Angaben aus dem Umfeld der Einsatzmaßnahmen reagierten THW und Feuerwehr sehr schnell. Demnach gelang es, den unkontrollierten Zufluss im Bereich der Bachgasse zügig zu stoppen. Durch Sperren und Sicherungsmaßnahmen konnte die Situation rasch stabilisiert werden. Dennoch blieb es nicht ohne Folgen: In mehreren Fällen liefen Keller voll. Teilweise wurde Wohnungseinrichtung so stark beschädigt, dass sie als Sperrmüll entsorgt werden musste.

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Bauhof sichert tagsüber – Sicherheitsdienst nachts im Einsatz

Aktuell wird die betroffene Schadstelle tagsüber vom Bauhof abgesichert. Für die Nachtstunden ist ein Sicherheitsunternehmen durchgehend vor Ort. Zusätzlich war die Freiwillige Feuerwehr nach dem Einsatz die gesamte Nacht zur Sicherheit in Wachbereitschaft.

«Glück im Unglück»: Strukturen greifen, Zusammenarbeit funktioniert

Trotz der Schäden sprechen Beteiligte von «Glück im Unglück»: Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte und der zuständigen Stellen habe hervorragend funktioniert. Während einige selbst ernannte Sensationsmedien auf Dramatisierung setzten, zeigte sich vor Ort vor allem eines: funktionierende Strukturen im Unglücksfall. Der Fokus lag aus Sicht der Helfer und Verantwortlichen auf dem, was vor Ort entscheidend war: schnelles Handeln, klare Abläufe und ein funktionierendes Miteinander und damit die Verhinderung noch größerer Schäden.

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Sport

Erlös aus Benefizspiel in Nievern sorgt für Freude in Kenia

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Foto: Stiftung Kick for Help | Norbert Neuser
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NIEVERN Viele Highlights hatten wir im vergangenen Jahr anl. unseres 750. Gemeindejubiläums zu feiern. Einige werden uns noch lange in Erinnerung bleiben, vor allem dann, wenn sie im Rahmen eines weiteren, sportlichen Jubiläums zu einem besonderen Erlebnis wurden, das jetzt noch seine Nachwirkungen zeigt.

So hatte der SV Hertha anl. seines 115jährigen Bestehens am Sonntag, dem 7. September 2025 zu einem Benefizspiel der Nieverner Seniorenmannschaft gegen die Traditionself des 1. FC Köln ins Stadion Silberau eingeladen. Rund 650 Besucher konnten bei schönem Wetter und toller Atmosphäre einen herrlichen Fußballnachmittag erleben, dessen Reinerlös in Höhe von 3000,00 € zudem einem guten Zweck zugeführt wurde.

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Der langjährige Schulleiter und ehemalige Europaabgeordnete Norbert Neuser unterstützt mit seiner Stiftung Kick for Help seit vielen Jahren Sport- und Schulprojekte in Entwicklungsländern. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Schul- und Vereinsprojekten sowie die Unterstützung internationaler Begegnungen von jungen Sportlern und Sportlerinnen. Mit der integrativen Kraft des Sports sollen Barrieren, Vorurteile, vorhandene Konflikte und Benachteiligungen aufgehoben und beseitigt werden. Die „Stiftung Kick for Help“ will damit positiv zur Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beitragen.

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So konnte mit der Unterstützung aus dem Jubiläumsspiel der Hertha an der Becky Scool in Kibera (Kenia) für dauerhaftes Trinkwasser für alle Schülerinnen und Schüler gesorgt, eine neue Toilettenanlage fertiggestellt und ein neuer Schulgarten angelegt werden, der von den Kindern mit großer Begeisterung gepflegt wird. Norbert Neuser war vor Kurzem vor Ort, um sich dort von den geleisteten Arbeiten und den Fortschritten selbst zu überzeugen. Dabei konnte er festzustellen, dass als kleines Dankeschön der Schulgemeinschaft jetzt sogar das Logo des SV Hertha Nievern mitten in Afrika an einer Wand der Becky Scool in Kibera prangt!

Was für ein tolles Update zum Jubiläum der Hertha, aber auch der Gemeinde, verbunden mit einem großen Dankeschön an alle, die das möglich gemacht haben!

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VG Bad Ems-Nassau

Zum Internationalen Frauentag am 8. März: Wie leben Frauen in Rheinland-Pfalz?

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Foto: BEN Kurier
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WIRTSCHAFT Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2025 wirft das Statistische Landesamt in Bad Ems einen statistischen Blick auf die Lebenssituation der rund 2,1 Millionen Frauen im Land. Die Zahlen aus verschiedenen Bereichen zeigen teils deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Bildung und Studium

Frauen erzielen durchschnittlich höhere Bildungsabschlüsse als Männer. Rund 38 Prozent der jungen Frauen und 29 Prozent der jungen Männer schlossen 2024 die allgemeinbildenden Schulen mit der Allgemeinen Hochschulreife ab.

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Unter den 109.760 Studierenden in Rheinland-Pfalz im Wintersemester 2024/25 überwog der Anteil der Frauen mit 53 Prozent gegenüber dem der Männer (47 Prozent). Auch bei den bestandenen Prüfungen hatten Studentinnen einen etwas höheren Anteil (55 Prozent) als Studenten (45 Prozent). 

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Frauen beenden ihr Studium deutlich häufiger als Männer mit einer Lehramtsprüfung (20 bzw. 10 Prozent) und dominieren zahlenmäßig den Lehrerberuf in Rheinland-Pfalz. Fast drei Viertel der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen (74 Prozent) sind weiblich, besonders stark vertreten an Grundschulen (90 Prozent) und Förderschulen (83 Prozent). An berufsbildenden Schulen ist das Verhältnis mit einem Frauenanteil von 53 Prozent sichtbar ausgeglichener.

An den Hochschulen zeigt sich ein anderes Bild: Weniger als jeder dritte Lehrstuhl (29 Prozent) ist mit einer Professorin besetzt. Allerdings ist hier seit Jahren ein langsamer, aber stetiger Aufwärtstrend erkennbar: Fünf Jahre zuvor waren es nur 24 Prozent. Bei den Juniorprofessuren liegt der Anteil der Frauen bei 56,5 Prozent (2019: 45 Prozent).

Politische Partizipation

Ein Blick auf die Bundestagswahl im vergangenen Jahr zeigt sichtbare Unterschiede im Wahlverhalten zwischen Männern und Frauen. Die Wahlgewinnerin CDU war bei beiden Geschlechtern die stärkste Kraft (Frauen: 30,3 Prozent; Männer: 31 Prozent). Die AfD wählten 15,6 Prozent der Frauen, aber 24,6 Prozent der Männer. Frauen stimmten hingegen häufiger als Männer für die SPD (20,3 Prozent bzw. 17 Prozent), die Grünen (11,6 Prozent bzw. 9,1 Prozent) und Die Linke (7,8 Prozent bzw. 5,2 Prozent).

Weitere Informationen

Weitere Zahlen zur Lebenssituation von Frauen in Rheinland-Pfalz – etwa zu Eheschließungen, Geburten, Berufstätigkeit und Kinderbetreuung – sind im Beitrag „ Frauen in Rheinland-Pfalz“ im digitalen statistischen Journal Datenblick verfügbar. Einen kompakten Überblick über die Zahlen mit vielen Grafiken liefert zudem das neu aufgelegte Faltblatt „Frauen in Rheinland-Pfalz“, das kostenfrei heruntergeladen werden kann.

Autorin: Marina Metz (Referat Kommunikation)

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VG Bad Ems-Nassau

Ein Defibrillator, der Leben retten kann: Große Unterstützung für das Service Wohnen Nassau

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NASSAU Manchmal sind es genau die Dinge, die man hoffentlich nie braucht, die im entscheidenden Moment alles verändern können. Dank der großzügigen Förderung der Saving Lives Foundation verfügt das Service Wohnen Nassau nun über einen öffentlich zugänglichen Defibrillator – ein Gerät, das im Notfall Leben retten kann.

Für die Mieterinnen und Mieter des Service Wohnens bedeutet dies ein großes Plus an Sicherheit und ein beruhigendes Gefühl im Alltag. Gleichzeitig steht der Defibrillator auch allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Nassau zur Verfügung. Im Falle eines plötzlichen Herzstillstands zählt jede Minute – und genau hier kann das neue Gerät den entscheidenden Unterschied machen.

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Die Installation des Defibrillators ist mehr als nur eine technische Anschaffung. Sie ist ein starkes Zeichen der Solidarität und des Miteinanders in unserer Stadt. Die Saving Lives Foundation zeigt mit ihrer Unterstützung, wie wichtig gesellschaftliches Engagement und Verantwortung füreinander sind.

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Die Freude und Dankbarkeit bei den Mieterinnen und Mietern des Service Wohnens ist groß. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass im Ernstfall schnelle Hilfe möglich ist“, sagt Stephanie Haas, Quartiersmanagerin des Service Wohnens Nassau. „Die Unterstützung der Saving Lifes Foundation schenkt unseren Mieterinnen und Mietern ein Stück Sicherheit – und das ist unbezahlbar.“ Mit dieser Förderung hat die Saving Lives Foundation nicht nur ein Gerät bereitgestellt – sie hat ein Stück Sicherheit und Zuversicht nach Nassau gebracht.

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