Connect with us

Blaulicht

Tatorte Fachbach und Bad Ems: 38-Jähriger wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes angeklagt

Veröffentlicht

am

Tatorte Fachbach und Bad Ems: 38-Jähriger wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs eines Kindes angeklagt
Anzeige

BAD EMS|FACHBACH Das Landgericht Koblenz hat ein Strafverfahren gegen einen 38-jährigen Angeklagten terminiert. Nach der Anklage der Staatsanwaltschaft wird ihm vorgeworfen, in vier Fällen sexuelle Handlungen an einem Kind vorgenommen zu haben. Die mutmaßlichen Taten sollen sich über den Zeitraum vom 22. Oktober 2012 bis zum 27. Mai 2022 erstreckt haben; als Tatorte werden Fachbach und Bad Ems genannt. Das Kind soll zur ersten Tatzeit im Vorschulalter gewesen sein.

Nach Mitteilung des Landgerichts beginnt die Hauptverhandlung am Dienstag, 11. Februar, vor dem Landgericht Koblenz. Insgesamt sind vier Verhandlungstermine vorgesehen. Ob die Verhandlung öffentlich stattfindet, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Anzeige

Rechtlich wird der Vorwurf dem § 176 Absatz 5 Strafgesetzbuch (StGB) zugeordnet. Weitere Einzelheiten wurden mit Blick auf den Schutz des Kindes nicht mitgeteilt. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.

Anzeige
Teilen Sie mit anderen
Anzeige
Weiterlesen
Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Blaulicht

Zugbegleiter stirbt nach Angriff bei Ticketkontrolle: Bestürzung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland 36-Jähriger erliegt seinen Verletzungen, Tatverdächtiger festgenommen, Politik und Bahn reagieren erschüttert.

Veröffentlicht

am

von

Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
Anzeige

LANDSTUHL Ein 36 Jahre alter Zugbegleiter ist nach einem gewaltsamen Angriff in einem Regionalexpress gestorben. Der Mann war am Montagabend bei einer Fahrkartenkontrolle im Zug, der den Bahnhof Landstuhl (RLP) in Richtung Homburg (Saarland) verließ, schwer verletzt worden. Trotz notärztlicher Versorgung und Reanimation vor Ort erlag er am frühen Mittwochmorgen im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Nach Angaben der Ermittler war es während der Kontrolle zu einer Eskalation gekommen, nachdem ein Fahrgast keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte und aus dem Zug verwiesen werden sollte. Der 26-jährige Tatverdächtige soll den Bahnmitarbeiter körperlich angegriffen und ihm dabei schwere Kopfverletzungen zugefügt haben. Mehrere Fahrgäste wurden Zeugen, setzten den Notruf ab und leisteten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Erste Hilfe.

Anzeige

Der mutmaßliche Täter wurde noch am selben Abend festgenommen – beteiligt waren Kräfte der Landespolizei und der Bundespolizei. Die Staatsanwaltschaft erwirkte anschließend Haftbefehl; ermittelt wird wegen eines schweren Gewaltverbrechens. Zu weiteren Details – etwa zum genauen Ablauf oder möglichen Hintergründen – machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Anzeige

Der Tod des Zugbegleiters sorgt weit über die Region hinaus für Bestürzung. Er wirft erneut die Frage auf, wie Mitarbeiter im öffentlichen Nahverkehr besser geschützt werden können – gerade bei Konflikten rund um Kontrollen und Durchsetzung von Regeln im Zug.

Teilen Sie mit anderen
Anzeige
Weiterlesen

Blaulicht

Weniger Unfälle, aber deutlich mehr Tote auf den Straßen in Rheinland-Pfalz Statistik für Januar bis November 2025 zeigt gegenläufige Entwicklung: Blechschäden sinken, Unfälle mit Personenschaden nehmen zu

Veröffentlicht

am

von

Foto: BEN Kurier - Fotomontage
Anzeige

BAD EMS Auf den ersten Blick klingt es nach einer positiven Nachricht: In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Straßenverkehrsunfälle leicht gesunken. Doch der zweite Blick ist ernüchternd. Denn gleichzeitig ist die Zahl der Todesopfer deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems wurden in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 rund 126.700 Verkehrsunfälle registriert – 1,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2024. Trotzdem verloren 152 Menschen ihr Leben, 27 mehr als im Vorjahr.

Weniger Unfälle insgesamt, aber mehr schwere Folgen

Der Rückgang betrifft vor allem Unfälle, bei denen nur Sachschaden entsteht. Von Januar bis November 2025 registrierte die Polizei in Rheinland-Pfalz rund 113.600 Sachschaden-Unfälle, das sind etwa 2.100 Fälle weniger als im Vorjahreszeitraum (minus 1,8 Prozent).

Anzeige

Gegenläufig ist die Entwicklung bei Unfällen mit Personenschaden: Diese stiegen um 4,6 Prozent auf rund 13.100. Insgesamt wurden bei diesen Unfällen 16.666 Menschen verletzt oder getötet.

Anzeige

Verletzte: Plus bei Schwer- und Leichtverletzten

Nicht nur die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nahm zu, auch die Folgen wurden häufiger gravierend:

  • Schwerverletzte: 2.366 (plus 5,2 Prozent)

  • Leichtverletzte: 14.148 (plus 4,4 Prozent)

Wer stirbt im Straßenverkehr? Vor allem Auto- und Motorradfahrer

Besonders auffällig: Der Anstieg der Todesopfer verteilt sich nicht gleichmäßig auf alle Gruppen. In der Statistik für Januar bis November 2025 entfallen die meisten Verkehrstoten auf Insassen von Personenkraftwagen: Ihre Zahl stieg von 51 auf 75, ein Plus von 47,1 Prozent.

Auch bei Krafträdern und Motorrollern nahm die Zahl der Getöteten zu, von 38 auf 42 (plus 10,5 Prozent).

Bei Fußgängern stieg die Zahl der Todesopfer von 10 auf 14 (plus 40 Prozent). Rückgänge gab es dagegen bei Bus-, Lkw- und Sattelschlepper-Unfällen (von 9 auf 7) sowie bei Fahrradfahrern (von 10 auf 8). Pedelec-Todesopfer blieben unverändert bei 5.

Langfristiger Trend sinkt, aber die Realität schwankt

Das Statistische Landesamt betont, dass die Zahl der Verkehrstoten „seit vielen Jahren tendenziell rückläufig“ sei. Gleichzeitig könne es wegen der insgesamt vergleichsweise niedrigen Fallzahlen immer wieder zu spürbaren Schwankungen kommen – selbst dann, wenn sich das Unfallgeschehen insgesamt nur leicht verändert.

So wurden die Zahlen erfasst

Grundlage der Auswertung sind die monatlichen Meldungen der Polizeidienststellen in Rheinland-Pfalz. Die Veröffentlichung datiert vom 22. Januar 2026, Autor ist Daniel Friesenhahn (Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz).

Teilen Sie mit anderen
Anzeige
Weiterlesen

Blaulicht

Mehr Technik für den Ernstfall: Neues Einsatzleitfahrzeug für den Rhein-Lahn-Kreis

Veröffentlicht

am

von

Foto: Team Medien |Michael Dexheimer
Anzeige

BAD EMS Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Landrat Jörg Denninghoff den neuen Einsatzleitwagen1 (ELW1) des Rhein-Lahn-Kreises an die Informations- und Kommunikationsgruppe (IUK Gruppe), Teileinheit Hunzel/Lollschied/Pohl übergeben. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von der Firma BOS-Mobile Systeme in Haren/Ems auf einem MAN TGE Allradfahrgestell mit einem Gewicht von 4 Tonnen und 180 PS.

Mit vier Einsatzkräften besetzt verfügt der ELW1 über zwei fest eingebaut Funkarbeitsplätze, ein dritter Arbeitsplatz kann abgesetzt durch Drehen des Beifahrersitze aufgebaut werden. Weiterhin ist Material zur Lagekartendarstellung und Einsatzführung, sowie ein externer Monitor mit PC zur Darstellung verschiedener Informationen über das Einsatzgeschehen verladen.

Anzeige

Die IuK-Gruppe wurde im Jahr 2025 begründet und besetzt neben dem ELW1 auch die IuK-Zentrale des Kreises in Lollschied, sowie mit der Teileinheit Lahnstein den ELW2 des Landkreises. Besonderen Dank richtete Landrat Denninghoff an Marcus Grün, stellvertretender Brand und Katastrophenschutzinspekteur, der bei der Konzeption und technischen Abnahme des ELW1 mit seinem Fachwissen maßgeblich beteiligt war (pm KV Rhein-Lahn-Kreis).

Anzeige
Teilen Sie mit anderen
Anzeige
Weiterlesen

Trending