Thomas Wilhelmi

READY FOR TAKE OFF! – Quellenturm wird saniert

in VG Bad Ems-Nassau
Ready for take off! - Quellenturm wird saniert (Bild: René M Wink)

BAD EMS Ein Wahrzeichen der Stadt Bad Ems, der Quellenturm hebt zwar nicht ab, wird jedoch nach langer Planungsphase nun endlich saniert. Das herausragende Gebäude am Lahnufer wurde 1907/08 über den vier Austritten der Neuquelle errichtet und versorgte das Badehaus mit Thermalwasser. Es steht heute unter Denkmalschutz. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Thorsten Rudoph sowie der Geschäftsführer der Staatsbad Bad Ems GmbH Thomas Wilhelmi erläuterten in einer Pressekonferenz im Marmorsaal das weitere Voranschreiten der geplanten Sanierungsarbeiten.

Da sich jeder vorstellen kann, wie eine derart komplexe Sanierung eines denkmalgeschützten Bauwerks abläuft, hier nur das Wichtigste: Die Ertüchtigung vom Quellenturm wird etwa 2,5 Millionen Euro kosten. Mit der Fertigstellung wird im Jahr 2023 gerechnet. Die Untere Denkmalschutzbehörde begleitet die Sanierungsarbeiten fachlich und unterstützt von Canal Architekten aus Koblenz.

Nach der Sanierung des Turms sind Gespräche mit der Stadt Bad Ems geplant, wie es mit dem Gelände rund um den Quellenturm weiter geht. Ob die zukünftige Nutzung als Minigolf-Anlage oder eine andere Attraktion zu bezeichnen sein wird ist noch völlig offen!

Fazit: Jetzt, wo sich die Stadt Bad Ems bewähren und intensiv bemüht sein muss, den Titel „Weltkulturerbestätte Great Spas of Europe“ auch für lange Zeit behalten zu dürfen, ist das starke Engagement der Staatsbad Bad Ems GmbH mit der Grundsanierung vom Quellenturm ein überaus wichtiger Schritt in die richtige Richtung! (fk) (Foto: René M Wink)

Wir sind Weltkulturerbe – Glückwunsch Bad Ems

in VG Bad Ems-Nassau
Foto: SPD Bundestagskandidat Dr. Thorsten Rudolph (links) und Matthias Lammert (CDU Landtagsabgeordneter - Bild rechts) gratulierten dem Stadtbürgermeister Oliver Krügel (2ter von links) und Berny Abt (Foto: 2ter von rechts) für ihre erfolgreiche Arbeit um die Anerkennung zum Weltkulturerbe

BAD EMS Wir könnten an dieser Stelle sagen: „Es ist vollbracht“ oder vielleicht auch nur: „Großer Erfolg für die Kurstadt.“ Doch all dieses würde es nicht widerspiegeln was es tatsächlich bedeutet.

Bad Ems zählt, nunmehr zu Recht, zu den mehr wie 1100 Unesco Welterbestätten in 167 Ländern. In Deutschland gibt es gerade einmal 47 solcher anerkannter Kultur- und Naturstätten. Die „Großen Bäder Europas“ sind Kurorte, die im späten 18. Jahrhundert bis in beginnende 20. Jahrhundert, weltweite Bedeutung erlangten. Und genau dazu zählte auch Bad Ems.

Heute sind WIR alle Bad Emser – WIR sagen “Danke”

Der Bad Emser Stadtbürgermeister Oliver Krügel übernahm und vollendete das großartige Projekt “Weltkulturerbe.” (Foto: Sie durften sich zu Recht feiern lassen – von links: Verlobte Jessica Meuer, Stadtbürgermeister Oliver Krügel)

Am gestrigen Tage entschieden die 21 gewählten Vertragsstaaten der Welterbekonvention, dass die elf Kurstädte aus Belgien (Spa), Frankreich (Vichy), Großbritannien (Bath), Tschechien (Karlsbad, Franzensbad, Marienbad) und natürlich Deutschland (Baden-Baden, Bad Kissingen, Bad Ems) den Welterbetitel erhalten.

Politik und Wirtschaft kamen zum Gratulieren. Uwe Bruchhäuser (Verbandsbürgermeister Bad Ems-Nassau), Dr. Thorsten Rudolph (SPD Bundestagsabgeordneter), Matthias Lammert (CDU Landtagsabgeordneter), Josef Winkler (Landtagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Wilhelmi (Staatsbad GmbH) und viele mehr….

Den Grundstein, für die Anerkennung, setzte der ehemalige Bad Emser Stadtbürgermeister Berny Abt. Aus einer kleinen Idee wurde eine Vision. Die ersten Gespräche wurden geführt und die Wege zum großen Ziel definiert. Und natürlich muss man Dr. Hans Jürgen Sarholz für sein großen Engagement danken.

Geduldig warteten die Besucher auf die Entscheidung.

Vor rund zwei Jahren übernahm der heutige Stadtbürgermeister Oliver Krügel die Bewerbung zum Weltkulturerbe und trieb das Vorhaben vehement und akribisch voran. Unterstützt wurde er von Mitarbeitern der Verwaltung und Touristik.

Berny Abt legte als Initiator den Grundstein zum Erfolg

Ein bedeutsames Projekt für die gesamte Rhein-Lahn-Region dem sich keiner verschließen wollte.  Am Ende einer langen und mühsamen Reise stand am gestrigen Tage die erhoffte Krönung im Marmorsaal in Bad Ems. Mit Spannung erwarteten die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft, die Entscheidung des Welterbekomitees.

Doch diese ließ auf sich warten. Mit mehr als einer Stunde Verspätung kam dann endlich die erlösende Nachricht. WIR sind Weltkulturerbe. Und WIR sind all den Menschen dankbar, die sich für dieses Projekt engagierten und teilweise aufopferten.

Stadtbürgermeister Oliver Krügel trieb das Vorhaben “Weltkulturerbe” voran und vollendete es

Nun hat der Rhein-Lahn-Kreis, nach dem Limes Wall und mit dem „Großen Bad“ in Bad Ems, ein weiteres gewichtiges und geschichtsträchtiges Argument, für die durch Corona gebeutelte Touristikbranche.

Dabei jetzt gilt es nur eines. Hoch die Gläser und feiern. Denn… „Heute sind wir alle Bad Emser.“ Der BEN Kurier wird in den kommenden Tagen ausführlich berichten.

Aufsichtsrat der Staatsbad Bad Ems GmbH tagte

in Allgemein
Tagung des Aufsichtsrat der Staatsbad Bad Ems GmbH

Der Aufsichtsrat der Staatsbad Bad Ems GmbH tagte am vergangenen Donnerstag mit den notwendigen Hygiene- und Abstandsgeboten, aufgrund der Corona-Pandemie. Diese war ebenfalls Thema und der ausbleibende Fremdenverkehr hat auch hier Auswirkungen. Weiterlesen

Gehe zu Start
×

Hallo.

Klicke auf den Button um uns eine WhatsApp Nachricht zu senden oder sende uns eine Mail an redaktion@ben-kurier.de

× Whats App zum BEN Kurier