Ruppertsklamm

Was soll das? Besucher hinterlassen Müllhalde an der Schutzhütte Ruppertsklamm!

in Lahnstein
Völlig verdreckte Schutzhütte am Ruppertsklamm - Foto Copyright: Christine Wirges

LAHNSTEIN Eine weggeworfene Glasflasche im Wald kostet je nach Bundesland zwischen 20 und 100 EUR. Eine teure illegale Müllentsorgung und ein großes Ärgernis für naturverbundene Freizeitliebhaber. Kennen Sie den Ruppertsklamm? Ein wunderschönes alpines Wandererlebnis zwischen Westerwald und Taunus für die ganze Familie. Dort der rauschende Bach welcher sich durch ein 1500 Meter langes Gefälle schlängelt und auf der anderen Seite ein Abenteuer, wenn man sich an den gesicherten Seilen durch den Hang kraxelt.

Foto Copyright: Christine Wirges

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Ruppertsklamm wieder geöffnet

in Lahnstein
Ruppertsklamm wieder geöffnet (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Nach fast zwei Monaten umfangreicher Aufräumarbeiten ist das touristische Highlight der Stadt Lahnstein, die Ruppertsklamm, wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Weiterlesen

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Erdrutsch in der Ruppertsklamm – Waldbetretungsverbot

in Lahnstein
Zerstörte Brücke in der Ruppertsklamm (Bild Urheberrechte: Petra Bückner, Touristinformation)

LAHNSTEIN Die bei Wanderern so beliebte Ruppertsklamm darf aus Sicherheitsgründen derzeit nicht betreten werden. Die Niederschläge der vergangenen Tage haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders die Fernwanderwege Rheinstieg und Lahnwanderweg sind von den Einschränkungen betroffen.

Die Ruppertsklamm ist derzeit nicht begehbar (Foto Urheberrechte: Freundlich genehmigt durch: Petra Bückner, Touristinformation)

Brücken wurden aus der Verankerung gerissen, Geröll und Holz versperren die Wege. Um die Sicherheit der Wanderer zu gewährleisten, wurden die  unbegehbaren Wege rund um die Ruppertsklamm gesperrt.

Die Wanderwege rund um die Ruppertsklamm sind nicht begehbar (Foto Urheberrechte: Petra Bückner, Touristinformation)

Mit einer zeitnahen Freigabe ist aufgrund der umfangreichen Räumungsarbeiten nicht zu rechnen. Die Verwaltung empfiehlt im Interesse der Gesundheit aller Wanderfreunde dringend, den Wald in den kommenden tagen nicht zu betreten. (Foto Urheberrechte: Petra Bückner, Touristinformation).

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Das spannende Leben des Josef Zais

in Lahnstein
Postkarte von der Waldschenke Ruppertsklamm. Rechts im Bild Josef Zais mit seinem Verkaufsstand.

LAHNSTEIN Vor 60 Jahren starb Josef Zais, ehrenamtlicher Betreuer der Ruppertsklamm. Diese wurde in den Jahren 1910 bis 1912 von seinem Vater Theodor Zais (1855-1930) erschlossen, was zu einer deutlichen Hebung des Fremdenverkehrs in Niederlahnstein führte.

Aus Dankbarkeit ließ der dortige Verkehrsverein eine Gedenktafel in der Mitte der Klamm anbringen. Die gusseiserne Tafel enthält das Bildnis von Theodor Zais mit der Aufschrift „Dem Erschließer und Beschützer dieser Klamm, Herrn Theodor Zais, 1910 bis 1930 vom Verkehrsverein Niederlahnstein gewidmet“.

Wie Theodor war auch sein am 09. Dezember 1879 in Niederlahnstein geborener Sohn Josef ein großer Naturfreund und in seiner Freizeit in der Klamm anzutreffen, um sie von Geröll und Gehölz zu befreien und die von seinem Vater geschaffenen Stege und Stufen zu pflegen und zu erneuern. Er kam mit den Besuchern gerne ins Gespräch, die als Krönung des Aufstiegs meist in der Waldschenke einkehrten und dort ihre Begeisterung in ausliegenden Gästebüchern kundtaten. Weiterlesen

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