Paul Badura

Trauer um Paul Badura

in VG Bad Ems-Nassau
Paul Padura (rechts) im Kreise einiger Mitglieder „seines Clubs der letzten Löffel“

NIEVERN Auch in Nievern trauert man um den Bad Emser Gastronomen und Koch Paul Badura, der vergangene Woche plötzlich und völlig unerwartet im Alter von nur 66 Jahren verstorben ist. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Bernd Rixen führte er einige Jahre das Nieverner Bürgerhaus, das dank ihrer bereits in Lahnstein umgesetzten Geschäftsidee einer „Toasteria“ von zahlreichen Gästen auch außerhalb unserer Gemeinde immer wieder gern besucht wurde.

Auch die Jugendband der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen erhielt einen Zuschuss aus dem Erlös des Hoffestes 2006

Später übernahmen sie die Gaststätte „Zum Alten Brauhaus Diefenbach“ in der Schulstraße, die Paul Badura mit seiner Kochkunst und dem gestalterischen Talent seiner Frau Silvia zu einer ungeahnten Blüte führte. Viele Festlichkeiten und private Feiern fanden statt, neue Kochideen wurden von ihm umgesetzt und seinen zum Teil von weither anreisenden Gästen kredenzt. Auch unsere Gemeinde erreichte dadurch einen noch größeren Bekanntheitsgrad.

Schon im Bürgerhaus gründete Paul einen Männerkochclub, dessen Mitglieder er behutsam an seine Kochideen heranführte und manchen, der vorher „noch nie einen Kochlöffel in der Hand hatte“, bildete er zu einem hilfreichen „Beikoch“ aus. Der „Club der letzten Löffel“ unterstützte ihn auch mit großer Begeisterung bei den unvergesslichen Hoffesten im und vor dem „Alten Brauhaus Diefenbach“, aus deren Erlösen immer wieder Einrichtungen und Organisationen unserer Ortsgemeinde unterstützt wurden.

Auch wenn einige den späteren Wechsel nach Bad Ems bedauert haben, blieben viele Nieverner der Kochkunst von Paul Badura und seiner Familie durch einen Besuch im „Badhaus im Kurpark“ verbunden.

So sind wir es auch jetzt unter dem Eindruck seines viel zu frühen Todes. (Lutz Zaun, Ortsbürgermeister)

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