VG Bad Ems-Nassau
Sternsinger besuchen das Kreishaus in Bad Ems
Die Sternsinger segnen gemeinsam mit Landrat Jörg Denninghoff das Kreishaus.
BAD EMS Die Sternsinger sind in diesen Tagen wieder fleißig unterwegs. So auch in Bad Ems – auf der Insel Silberau besuchten sie Landrat Jörg Denninghoff und segneten das Kreishaus. Verkleidet als Heilige Drei Könige sangen sie das Lied „Stern über Bethlehem“ und trugen den Segensspruch vor. Dieses Jahr möchten die Sternsinger unter dem Motto „Erhebt eure Stimme“ auf Kinderrechte insbesondere in den ärmeren Ländern der Welt aufmerksam machen.
Landrat Jörg Denninghoff weiß das Engagement der jungen Menschen sehr zu schätzen und bedankte sich herzlich für die Segnung. Als Anerkennung überreichte er ein kleines Geschenk an die Sternsinger.
VG Bad Ems-Nassau
Sportlicher Neujahrsempfang der Stadt Nassau Sport, Ehrenamt und Zukunftsthemen prägen den Jahresauftakt
NASSAU Der Neujahrsempfang der Stadt Nassau stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des Sports. Ehrengast war der Präsident des Landessportbund Rheinland-Pfalz, der in seiner Festrede nicht nur die sportlichen Erfolge würdigte, sondern auch zahlreiche Medaillen für herausragende Leistungen überreichte. Dabei stellte er besonders die Rolle der Übungsleiter und Verantwortlichen in den Vereinen heraus. Sie seien es, die mit ihrem Engagement das Vereinsleben tragen und am Leben halten.
In diese Richtung äußerte sich auch Burkhard Jäger, Vorsitzender des traditionsreichen TV Nassau. Der Verein bietet neben Tischtennis und Badminton auch Judo an. Gerade in dieser Abteilung konnten Athleten in der Vergangenheit internationale Erfolge feiern.
Die Stadthalle war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Stadtbürgermeister Manuel Liguori nutzte den Empfang, um neben dem sportlichen und ehrenamtlichen Engagement auch auf die Entwicklung der Stadt im vergangenen Jahr zu blicken. Zahlreiche Projekte seien angestoßen worden, weitere Aufgaben stünden an. Als Meilensteine nannte er unter anderem das 175-jährige Bestehen der Stiftung Scheuern, die Einweihung des Hospizes in Nassau sowie die geplante Eröffnung des Rossmann-Drogeriemarktes in diesem Jahr. Zudem kündigte er an, dass die Städtepartnerschaft mit Nassau auf den Bahamas 2026 offiziell besiegelt werden soll.
Unter den Gästen waren auch die Europaabgeordnete Katarina Barley, der Vizepräsident des rheinland-pfälzischen Landtags Matthias Lammert sowie der Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser. Sie zeigten sich beeindruckt von der Atmosphäre und der Vielfalt des Programms.
Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Posaunenchor. Für besondere Höhepunkte sorgten die Auftritte der Lions. Erstmals standen auch die jüngsten Tänzer auf der Bühne und begeisterten mit einer Mickey-Mouse-Darbietung als „Wild Lions“. Anschließend folgten die „Golden Lions“, bevor die „Majestic Lions“ mit akrobatischen Höchstleistungen den Schlusspunkt setzten. Das Publikum honorierte die Darbietungen aller Altersgruppen mit lang anhaltendem Applaus. Keine Gruppe verließ die Bühne ohne Zugabe.
Einen nachdenklichen Akzent setzten die Sternsinger, die erneut auf die Not vieler Kinder weltweit aufmerksam machten und im Publikum Spenden sammelten.
Politik
Lutz Zaun hört als Ortsbürgermeister in Nievern auf: Neuwahl im September 2026
NIEVERN In der Ortsgemeinde Nievern wird im kommenden Jahr ein neuer Ortsbürgermeister beziehungsweise eine neue Ortsbürgermeisterin gewählt. Die zuständige Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung Rhein-Lahn-Kreis hat den Wahltermin offiziell auf Sonntag, den 6. September 2026, festgelegt. Die Wahl findet zeitgleich mit der Wahl des neuen Verbandsbürgermeisters der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau statt.
Hintergrund ist die Ankündigung des amtierenden Ortsbürgermeisters Lutz Zaun, sein Amt nach rund zehn Jahren abzugeben. Bereits im Vorfeld seiner Wahl im Jahr 2016 hatte Zaun erklärt, das Amt möglichst für eine Dekade ausüben zu wollen. Zum Jahresende 2025 bekräftigte er seinen Entschluss, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Ursprünglich hatte Zaun vorgeschlagen, die Neuwahl gemeinsam mit der Landtagswahl im März 2026 durchzuführen und die Amtsübergabe zum 1. Mai 2026 vorzunehmen. In der Ratssitzung am 16. Dezember 2025 sprach sich der Gemeinderat jedoch mehrheitlich dafür aus, den Wahltermin mit der Wahl des neuen Verbandsbürgermeisters im September 2026 zu bündeln. Ziel ist es, bis dahin Konzepte zur Entlastung des künftigen Ortsbürgermeisters zu entwickeln und Aufgaben neu zu strukturieren.
Vor diesem Hintergrund wurde auch die Übergabe der Amtsgeschäfte vom ursprünglich geplanten 1. Mai auf den 1. Oktober 2026 verschoben. Lutz Zaun erklärte sich bereit, diese Überlegungen während seiner verbleibenden Amtszeit zu begleiten.
Die Verbandsgemeindeverwaltung wird im Rahmen der Wahlvorbereitung im Mai 2026 zur Einreichung von Wahlvorschlägen aufrufen. Die entsprechende Bekanntmachung soll Anfang Juni veröffentlicht werden. Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge endet am 20. Juli 2026 um 18 Uhr. Anschließend tagt der Wahlausschuss.
Zaun betonte erneut, dass die Arbeit als Ortsbürgermeister von Nievern für ihn stets erfüllend gewesen sei. Er verwies auf stabile Vereinsstrukturen und einen engagierten Gemeinderat als gute Grundlage für die künftige Amtsführung. Auch nach dem Ende seiner Amtszeit will er der Gemeinde erhalten bleiben und eine mögliche Nachfolge unterstützend begleiten.
Gesundheit
Happy Birthday Hospiz Nassau: Ein Jahr Raum für Leben und Abschied
NASSAU Es war der 13. Januar 2025 als die Aufnahme des ersten Gastes im Hospiz Rhein-Lahn stattfand. Jetzt, genau ein Jahr später, wurde in Nassau der erste Geburtstag des Hauses gefeiert, in dem Menschen bis zuletzt bestmöglich leben und mit würdiger Begleitung sterben können.
Das Hospiz Rhein-Lahn ist lebendiger als man vielleicht vermuten mag. Dafür stehen zahlreiche Veranstaltungen wie das Sommerfest mit dem Tag der offenen Tür, Gedenkfeiern, private Feste wie Geburtstage, Musik, Gesang, Vorlesestunden oder jetzt die kleine Feier zum einjährigen Bestehen.
Daran erinnerte Hospizleiterin Hanne Benz in ihrer Begrüßung. Geladen waren die Zimmerpaten, Förderer und Unterstützer des Hospizes. Lang war die Liste derjenigen Institutionen und Personen, die das Hospiz finanziell oder ehrenamtlich unterstützen. Neben den Zimmerpaten gehören dazu die Else-Schütz-Stiftung und die Stiftung Scheuern ebenso wie Marius Böttcher, Projektsteuerer seit der Bauplanung, die gemeinnützige Träger GmbH, der Vorstand des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn sowie die Stiftung Hospiz Rhein-Lahn, die Löwenstein Familienstiftung, das Leitungsteam des Hauses und Nassaus Ortsbürgermeister Manuel Liguori.
In dem Maß, in dem der Bekanntheitsgrad des Hospizes nicht zuletzt dank der Presse, der Mund-zu-Mund-Propaganda, der sozialen Medien, der Homepage und der Hospizzeitschrift „Lebenskreise“ gesteigert worden sei, sei auch die Nachfrage gestiegen. Man habe Abläufe nachjustiert, das Personal mit inzwischen 30 Beschäftigten konsolidiert und lerne täglich noch dazu. „Nicht jedes Hospiz hat eigene Ärzte, wir haben drei“, betonte Hanne Benz.
„Sehr glücklich“ schätzte sich Dr. Martin Schencking, Initiator des Hospizes, Vorsitzender des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn und der Stiftung Hospiz Rhein-Lahn. Glücklich vor allem darum, weil das Hospiz von der Bevölkerung des Rhein-Lahn-Kreises und darüber hinaus angenommen sei. Es bestehe ein erheblicher Bedarf hin bis zu den Unikliniken in Wiesbaden und Frankfurt. Dr. Schencking überbrachte die besten Grüße von Ilse Leifheit, „der größten Unterstützerin“. „Ohne die Leifheit-Stiftung wäre hier kein einziger Quadratzentimeter entstanden“. Gleiches gelte für die Else-Schütz-Stiftung, vertreten durch Cordula Simmons.
Im ersten Jahr wurden im Hospiz Rhein-Lahn 77 Gäste begleitet. Ihre durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug dreieinhalb Wochen. In Deutschland allerdings verursacht die Finanzierung für jedes Hospiz aufgrund der gesetzlichen Vorgaben Probleme. 10 bis 15 Prozent des täglichen Bedarfs müssen aus Spendengeldern bewältigt werden. Für das Hospiz Rhein-Lahn bedeutet das einen jährlichen Spendenbedarf von rund 200 000 Euro.
Erste Geburtstagsfeier im Hospiz Rhein-Lahn | Foto: Christine Vary Allein die Zimmerpaten leisten einen großen Beitrag dazu. Für eine Zimmerpatenschaft bezahlen die Paten pro Jahr 12.000 Euro. Für alle acht mit Blumen- und Baumnamen benannten Zimmer gab es 2025 Paten, was auch für 2026 gilt.
Zimmerpaten 2025 waren: Schyns Medizintechnik, Rhein-Zeitung „Helft uns leben“, Löwenstein Medical, Fritz Stepahn GmbH, G. und I. Leifheit-Stiftung, Naspa-Stiftung, Willi Wagner, Rotary Club Nastätten- Loreley. Zimmerpaten 2026 sind: Rotary Nastätten-Loreley, Löwenstein Medical, G. und I. Leifheit-Stiftung, Schyns Medizintechnik, Fritz Stephan GmbH, Erich Roth sowie ein Stifter, der nicht genannt werden möchte.
Dr. Schencking dankte den Zimmerpaten herzlich für ihren Beitrag. Dann wurde die von der Bäckerei Elbert, Jochen Meffert, gespendete große Geburtstagstorte mit einem Bild des Hospizes angeschnitten. Für eine schwungvolle musikalische Umrahmung der Geburtstagsfeier sorgten Manuel Mock (Posaune) und Maximilian Lysien (Klavier) von der Lahn Sin(n)fonie. vy
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