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VG Nastätten

Stadtradeln in der Verbandsgemeinde Nastätten: Dreifache an Kilometern eingefahren!

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Bilanz STADTRADELN 2023 in der Verbandsgemeinde Nastätten - Foto: Rita Rehbein
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NASTÄTTEN Die Verbandsgemeinde Nastätten blickt auf eine erfolgreiche Teilnahme am diesjährigen Stadtradeln vom 16. Juni bis 06. Juli zurück. Mit insgesamt 10 motivierten Teams wurden beeindruckende 34.829 Kilometer geradelt, was eine Steigerung von mehr als 20.000 Kilometer im Vergleich zum Vorjahr entspricht.  Bei einer vergleichbaren Autofahrt konnten damit 5.642 Kilogramm CO2 vermieden werden.

Nicht nur die Zahl der geradelten Kilometer ist beachtlich, sondern auch die Zahl der Teilnehmer ist beeindruckend!“, betont Bürgermeister Güllering. „Mit 112 aktiven Fahrerinnen und Fahrer können wir im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein Plus von über 25 Prozent verzeichnen.“

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Zahl der gefahrenen Kilometer steigt um das Dreifache zum Vorjahr

Die Verbandsgemeinde Nastätten konnte sich auch im kreisinternen Ranking behaupten und erreichte den dritten Platz, von insgesamt sechs teilnehmenden Kommunen im Rhein-Lahn-Kreis. Im Gesamt-Ranking weltweit liegt der Rhein-Lahn-Kreis aktuell auf Platz 292 von 2792 Teilnehmerkommunen.

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Zu einer Prämierung am 17. Juli wurden alle Teilnehmer des Stadtradelns eingeladen. Jörg Hartung konnte in der Kategorie „erfolgreichste Einzelleistung“ mit 1.140 Kilometer die Auszeichnung in Gold in Empfang nehmen. Den zweiten Platz belegte Jürgen Lenz mit 1.024 Kilometer. Die Auszeichnung in Bronze erhielt Ernst-Georg Peiter mit 984 Kilometer.

In der Kategorie „radelaktivstes Team“ hat das Team „SV Ehr e.V.“ die Platzierung in Gold für seine gefahrenen 8.190 Kilometer erhalten. Silber ging an das Team „Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten“ mit 6.849 Kilometer und Bronze erhielt das Team „Vogtei“ mit 3.813 Kilometer.

In der Kategorie „bestes Team mit den aktivsten Radelnden“ hat das Team „SV Ehr e.V.“ die Auszeichnung in Gold mit 585 Kilometer pro Teammitglied ausgehändigt bekommen. Silber ging an das Team „Wind im Haar“ für geradelte 476 Kilometer pro Teammitglied. Den dritten Platz hat das Team „Blaues Ländchen Biker“ mit 469 Kilometer pro Teammitglied belegt.

Ich bin dankbar und stolz auf unsere engagierten Radfahrerinnen und Radfahrer, die mit ihrem Einsatz ein starkes Signal für umweltfreundliche Mobilität im blauen Ländchen setzen. Gerne sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei!“, betonte Bürgermeister Güllering während der Prämierung.

Das Stadtradel-Team bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und wünscht allen weiterhin gute Fahrt! Für weitere Informationen steht das Stadtradel-Team gerne telefonisch unter 06772-80216 oder per E-Mail rita.rehbein@vg-nastaetten.de zur Verfügung.

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VG Nastätten

Nach Insolvenz: Endgültiges Aus fur das Autohaus Adolf Marner in Nastätten

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Foto: BEN Kurier
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NASTÄTTEN Es hatte sich bereits angedeutet, doch nun ist es Gewissheit: Beim Volkswagen Autohaus Adolf Marner in Nastätten sind die Lichter ausgegangen. Der Insolvenzverwalter Jens Lieser teilte auf Anfrage des BEN Kurier über das vertretende Presseunternehmen dictum media mit, dass versucht worden sei, eine Sanierungs- und Fortführungslösung zu finden. Allerdings sei kein Erwerber bereit gewesen, in das traditionsreiche Autohaus zu investieren. Der Insolvenzverwalter habe daher den Geschäftsbetrieb schließen müssen.

Am 26. Januar 2026 hatte die Adolf Marner GmbH beim Amtsgericht Koblenz das Insolvenzverfahren eröffnet. Zunächst keimte vorsichtige Zuversicht, einen Käufer finden zu können. Der Betrieb wurde über das Insolvenzgeld noch eine Zeit lang fortgeführt jedoch ohne Erfolg.

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Für Unternehmen dieser Größenordnung endet eine Insolvenz häufig nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich bitter. Denn die Insolvenzmasse dient zunächst ausschließlich dazu, das Insolvenzverfahren selbst abzusichern. Ein nicht unbeträchtlicher Teil wird dabei für die Insolvenzverwaltung und die Verfahrenskosten aufgebracht, bevor überhaupt daran zu denken ist, durchaus vorhandene finanzielle Mittel für eine echte Fortführung aufzubauen oder zu nutzen.

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Am Ende bleiben so oft viele Verlierer zurück. Dazu zählen nicht nur Kunden, sondern vor allem auch die Mitarbeiter, gerade jene, die über viele Jahre, teils Jahrzehnte, dem Autohaus die Treue gehalten und den Betrieb mitgetragen haben. Für sie bedeutet die Schließung nicht nur das Ende eines Arbeitsplatzes, sondern den abrupten Bruch einer beruflichen Heimat.

Schade, denn die Adolf Marner GmbH und die damit verbundene Volkswagen-Vertretung waren über lange Zeit ein fester Bestandteil der Autokultur in Nastätten. Eine Familiengeschichte, die nun abrupt endet.

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VG Nastätten

Lustiger Blaufärber für Tobias Behnke: Prunkfremdensitzung des NCC vor ausverkauftem Haus

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NASTÄTTEN Ein abwechslungsreiches, stimmungsvolles und stellenweise emotionales Programm hat die Prunkfremdensitzung des Nastätter Carneval Clubs (NCC) am Freitag, 6. Februar 2026, geboten. Gardetanz, Büttenreden, Musik und verdiente Ehrungen machten einmal mehr deutlich, wie lebendig die Fassenacht im Blauen Ländchen ist.

Zu den Höhepunkten des Abends zählte die Auszeichnung von Tobias Behnke als «lustiger Blaufärber». Die Laudatio hielt Werner Sorg. Der „lustige Blaufärber“ gilt, gemeinsam mit der Verleihung der Blaufärberschürze, als Ehrentitel des NCC. Damit würdigt der Verein Menschen, die sich in besonderer Weise um die Fassenacht und die Region des Blauen Ländchens verdient gemacht haben.

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Behnke steht seit frühester Kindheit auf der Bühne des Vereins und prägt den NCC seit Jahrzehnten: Seit 25 Jahren führt er als Sitzungspräsident durch die Prunkfremdensitzung. Mit 50 Jahren blickt er damit auf eine außergewöhnliche Laufbahn zurück, die eng mit dem NCC verbunden ist.

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Der «Bote vom Stadtrat» trifft den Nerv der Zeit

Ein fester Programmpunkt der Prunkfremdensitzung ist der „Bote vom Stadtrat“, ebenfalls vorgetragen von Werner Sorg. In Reimform und musikalisch verpackt nahm er sowohl das politische Geschehen im Nastätter Stadtrat als auch die weltpolitische Lage aufs Korn. Wortwitz, pointierte Zuspitzung und Aktualität sorgten dafür, dass viele Spitzen im Saal sofort ankamen – und der Politik der Spiegel vorgehalten wurde.

Die tänzerischen Höhepunkte setzten einmal mehr die NCC-Garden: Dance Bees, Accento und Carisma. Mit Präzision, Ausstrahlung und sichtbarer Leidenschaft überzeugten sie das Publikum. Die Auftritte stehen für Disziplin, Teamgeist und zahlreiche Trainingsstunden und sind aus der Prunkfremdensitzung nicht wegzudenken.

Rückkehr, Abschied und ein Geburtstag auf der Bühne

Besondere Momente prägten den Abend auch abseits der klassischen Programmpunkte. Nach sieben Jahren Pause standen die Kerche Mause (Michael und Andreas Stutzmann) erstmals wieder gemeinsam auf der NCC-Bühne. Mit eigenen Liedern und bekannten Melodien, die humorvoll die Eigenheiten der Region aufgriffen, sorgten sie für einen markanten Programmakzent.

Mit langanhaltendem Applaus verabschiedete sich zudem Hermann-Josef Hißnauer von der Bühne. Als ehemaliger Präsident des NCC, Vorgänger von Pauline Sauerwein, Träger der Blaufärberschürze und früherer Romo-Institutionsleiter gilt er als Urgestein des Vereins. Sein Abschied wurde würdevoll und mit großer Anerkennung begleitet.

Ein heiterer Moment ergab sich zum Ende der Sitzung: Gabi Bindczeck wurde während ihres Auftritts als «Es Lisbeth» auf der Bühne ein Jahr älter, weil das Programm über Mitternacht hinausging. Der Geburtstag konnte so direkt im Saal gefeiert werden.

Nachwuchs zeigt Präsenz in der Bütt

Auch die Nachwuchsarbeit spielte eine sichtbare Rolle: Mit zwei Auftritten in der Bütt zeigte die NCC-Jugend Kreativität, Mut und Bühnenpräsenz. Die Sketche sorgten für viele Lacher und kräftigen Applaus und unterstrichen, dass die Zukunft des Vereins auf einer engagierten nächsten Generation aufbaut.

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VG Nastätten

Windpark-Beteiligung in der VG Nastätten: ABO Energy in der Krise – Risiko für Anleger wächst!

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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NASTÄTTEN Die ABO Energy ist finanziell schwer angeschlagen. Für 2025 steht ein Verlust von rund 170 Millionen Euro im Raum. Die Aktie ist abgestürzt: von etwa 45 Euro im Juli 2025 auf etwa 6,40 Euro heute. Gleichzeitig läuft eine Sanierung mit Stillhalteabkommen gegenüber Banken. In genau dieser Lage wird in der Verbandsgemeinde Nastätten weiterhin eine Bürgerbeteiligung an Windparks in der Region dargestellt unter anderem bei Welterod sowie Himmighofen und Kasdorf.

Für Anleger ist entscheidend, was parallel auf Unternehmensebene passiert: Bei der Unternehmensanleihe 2024/2029 sollen Gläubiger per Abstimmung Schutzrechte abgeben. Zwei Punkte stehen im Zentrum. Erstens sollen Kündigungsrechte nicht mehr nutzbar sein. Das heißt: Selbst wenn sich die Lage weiter verschlechtert, können Gläubiger ihre Forderung nicht einfach fällig stellen und ihr Geld zurückverlangen.

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Der Grund ist klar: Das Unternehmen will verhindern, dass eine Kündigungswelle die Sanierung sprengt. Zweitens soll die Negativerklärung gestrichen werden. Diese Regel verhindert bisher, dass neue Geldgeber Sicherheiten bekommen und sich im Ernstfall vor die bisherigen Anleger schieben. Fällt sie weg, kann ABO Energy Sicherheiten an neue Kreditgeber geben. Das ist oft die Voraussetzung, um in einer Krise überhaupt noch frisches Geld zu bekommen. Für bestehende Anleger bedeutet es: Andere können vorne stehen.

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Und genau hier trifft das auf die Bürgerbeteiligung vor Ort. Das Angebot für Anwohner ist kein Sparprodukt, sondern ein Nachrangdarlehen. Nachrang heißt: Wenn es schiefgeht, stehen Anleger weit hinten. In den Bedingungen ist ein Totalverlust ausdrücklich möglich. Dazu kommt: Zahlungen können ausgesetzt werden, wenn sie die wirtschaftliche Lage gefährden würden. Wer investiert, gibt Geld in eine Struktur, in der Rückzahlung und Zinsen nicht garantiert sind und in der Krise sogar blockiert werden können.

Das ist die Lage in einem Satz: Ein angeschlagenes Unternehmen braucht neues Geld, dafür sollen Anleger Kündigungsrechte verlieren und Schutzregeln fallen während Anwohner im Rhein-Lahn-Kreis weiter zu Nachrang-Investments in Windparks vor der Haustür eingeladen werden, obwohl ein Totalverlust möglich ist.

Ergänzung:

ABO Energy hat bereits kurz vor Weihnachten die Möglichkeit bis auf Weiteres gestoppt, dem Unternehmen Nachrangdarlehen zu gewähren. Aktuell besteht also nicht die Möglichkeit, Geld bei uns neu anzulegen. Bürger in Nastätten können lediglich Interesse bekunden, sich zu einem späteren Zeitpunkt finanziell zu engagieren. Die Interessensbekundung ist unverbindlich, also mit keinerlei Verpflichtungen verbunden. Erst wenn wir im laufenden Sanierungsprozess weiter sind, werden wir Bürgern ggf. wieder anbieten, Geld in Form von Nachrangdarlehen anzulegen.Die Aussage am Schluss des Artikels, dass trotz der aktuell hohen Unsicherheit „Anwohner im Rhein-Lahn-Kreis weiter zu Nachrang-Investments in Windparks vor der Haustür eingeladen werden“, stimmt also nicht mehr.

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