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Sport

Siege und Niederlagen für die Tennisakteure des SV Arzbach am vierten Spieltag der Medenrunde

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ARZBACH Die gemischte U 12 empfing zu Hause die SG Mittelwald Montabaur/Siershahn. In einem spannenden Spielverlauf konnten Julian Geisen und Jonas Schmidt ihre Einzel gewinnen. Keno Wagner und Toni Rang waren ihren Gegnern unterlegen. Im Doppel konnten Keno Wagner und Cem Lotz noch einen weiteren Sieg einfahren. Larissa Schultz und Paul Ortel gaben ihr Doppel dagegen ab. Endstand 3:3 Unentschieden.

Die Jungen U 15 waren zu Gast beim TC Oberwerth Koblenz und blieben weiterhin auf ihrer Erfolgsspur. Liam Neithöfer, Vincent Heinz und Felix Labonte ließen ihren Gegnern kaum eine Chance. Tristan Geisen verlor denkbar knapp mit 10:12 im Match-Tiebreak. Im Doppel machten Paul Stahlhofen und Vincent Heinz sowie Tristan Geisen an der Seite von Felix Labonte den Deckel drauf. Endstand 5:1 für Arzbach. Die U 15 stehen somit derzeit auf Platz eins der Tabelle.

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Die Damen 40 traten auf der heimischen Anlage gegen die SG Nastätten/Miehlen an. Gegen diese starke Mannschaft war an diesem Tag nicht viel zu holen. Die Einzel von Renate Schüller, Jennifer Neithöfer und Susanne Breidling gingen glatt an die Gäste. Gabriele Lenz musste sich erst im Match-Tiebreak nach einem ausgeglichenen Match geschlagen geben. In den Doppelbegegnungen konnte auch keine Ergebniskosmetik betrieben werden. Gabriele Lenz und Susanne Breidling sowie Katrin Schultz und Renate Schüller waren hier für die Arzbacher aktiv.

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Das Spiel der Damen 30 gegen den TC Mülheim-Kärlich wurde aufgrund des schlechten Wetters abgebrochen und wird zeitnah fortgesetzt.

Den Herren 40 erging es ebenso wie den Damen 40 an diesem Spielwochenende. Mit 0:9 war gegen den TC RL Lahnstein nichts drin. Im Einzel sowie im Doppel spielten Alex Specht, Michael Best, Jörg Geisen, Denis Wagner, Patrick Stahlhofen und Thorsten Specht. Während Lahnstein nun auf Platz eins der Tabelle steht, müssen sich die Arzbacher in den nächsten drei Spielen gegen den drohenden Abstieg stellen.

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Hachenburg

Trainiert wurde in Hachenburg: Bob-Team Nigeria verpasst Olympia – Gekämpft, geschlagen und dennoch stolz Strukturelle Nachteile und fehlende Erfahrung entscheiden

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Foto: Golden Underdogs
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WESTERWALD|CORTINA D´AMPEZZO Aus und vorbei, der Olympiatraum für Bob-Team Nigeria ist endgültig geplatzt. Wenn am 15. Februar in Cortina d’Ampezzo die olympischen Bob-Wettbewerbe beginnen, wird Simidele Adeagbo nicht am Start stehen. Trotz großer Anstrengungen und einer intensiven Saison reichte es am Ende weder im Zweierbob mit Anschieberin Kewe King noch im Monobob für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2026.

Es ist sehr schade, weil Simidele im Training gezeigt hat, welches Potenzial in ihr steckt. Im Wettkampf konnten sie diese Leistungen nicht immer umsetzen. Trotzdem hat sie über die gesamte Saison gekämpft, sich weiterentwickelt und ihren Traum konsequent gelebt“, sagt ihre Mentorin Sandra Kiriasis. Die deutsche Bobsport-Legende unterstützt mit ihrem Projekt Golden Underdogs Außenseiter und Nachwuchssportler im Bobsport.

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Adeagbo hatte bereits vor Saisonbeginn deutlich gemacht, dass es für sie die letzte Saison im Leistungssport sein würde. Mit 44 Jahren wusste sie um die besonderen körperlichen und mentalen Anforderungen – umso bemerkenswerter war ihr Einsatz bis zum letzten Rennen. Schon rund um die Weihnachtspause, nach den entscheidenden Rennen zum Europa Cup in Winterberg, zeichnete sich ab, dass die Qualifikation im Zweierbob nur noch schwer zu realisieren sein würde. Im Monobob blieb Adeagbo bis zuletzt im Rennen um den letzten Startplatz, verpasste diesen jedoch beim abschließenden Weltcup in Altenberg denkbar knapp im Duell mit ihrer belgischen Konkurrentin.

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Begrenzt konkurrenzfähiges Material

Aus Kiriasis’ Sicht gibt es mehrere Gründe für das letztliche Scheitern. Einer davon sind die deutlichen strukturellen Unterschiede zwischen etablierten Bobsport-Nationen und Ländern wie Nigeria. Während Länder wie Deutschland oder Österreich auf ausgebaute Fördersysteme, umfangreiche Trainerstäbe und modernstes Material zurückgreifen können, muss eine Athletin wie Adeagbo nahezu alles selbst finanzieren: Material, Trainer, Reisen, Unterkünfte und Startgelder.

Um ein Team wirklich konkurrenzfähig aufzustellen, wären nach Einschätzung von Kiriasis rund 500.000 Euro pro Saison notwendig gewesen. Tatsächlich bewegte sich das verfügbare Budget eher im Bereich von etwa 100.000 Euro – eine Summe, von der Adeagbo einen erheblichen Teil aus eigener Tasche finanzieren musste. Trotz dieses Aufwands war nur begrenzt konkurrenzfähiges Material verfügbar, etwa ein gebrauchter Zweierbob.

Die Qualifikation wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Aber wie sagt man so schön: Gewonnen und verloren wird zwischen den Ohren. Es war eine klassische Hopp-oder-top-Situation – liegt Belgien vorne, hat Belgien den Olympia-Platz, liegt Simidele vorne, hat sie ihn. Das erzeugt enormen Druck, mit dem jeder Athlet anders umgeht. Für uns Außenstehende bleibt dann nur hoffen, beten und warten, was in diesem Moment daraus gemacht wird.“

Großer Zusammenhalt der „kleinen“ Nationen

Gleichzeitig habe sich über die Saison hinweg an vielen Wettkampforten gezeigt, dass gerade kleinere Nationen stark zusammenhalten. „Der Bobsport ist eine kleine große Familie. Wo Not am Mann ist, wird geholfen, oft ganz selbstverständlich“, sagt Kiriasis. Immer wieder seien andere Teams froh über Unterstützung, Austausch und Know-how gewesen. Erste Gespräche mit mehreren Mannschaften und auch mit einem möglichen Trainerstab, die das Projekt Golden Underdogs sehr positiv sehen, hätten bereits während der Saison stattgefunden. „Ich bin überzeugt, dass sich bis April hier noch einiges bewegen wird.“

Wie es konkret mit dem Bob-Team Nigeria weitergeht, ist derzeit offen. Ein kompletter Neuanfang ist jedoch keineswegs ausgeschlossen. Eine zweite Athletin, die erst im Lauf der Saison zum Team gestoßen ist, hat bereits den Wunsch geäußert, sich mal selbst an die Lenkseile zu setzen. Der Aufbau eines neuen Teams für Nigeria ist als langfristiges Projekt zu verstehen, das Zeit, Geduld und Kontinuität brauche.

Golden Underdogs weiter am Start

Unabhängig davon steht für Sandra Kiriasis fest, dass sie ihr Engagement fortsetzen wird. Mit dem Projekt Golden Underdogs möchte sie weiterhin Athleten und Teams unterstützen, die nicht aus etablierten Wintersportnationen kommen. „Ich brenne nach wie vor für meinen Sport und möchte helfen, ihn breiter und fairer aufzustellen. Je mehr Nationen und Athleten konkurrenzfähig sind, desto spannender und attraktiver wird der Bobsport insgesamt.“

Die Olympischen Spiele wird Kiriasis diesmal nicht vor Ort, sondern am heimischen Fernseher verfolgen. „Ich wünsche allen Athleten großartige Wettkämpfe. Die Olympischen Spiele sind etwas ganz Besonderes – die Atmosphäre, die Energie, das gesamte Umfeld. Wer dort an den Start geht, sollte diesen Moment ganz bewusst aufsaugen und genießen.“

Über Sandra Kiriasis

Sandra Kiriasis (51) ist eine der erfolgreichsten deutschen Wintersportlerinnen. Die Bobpilotin gewann 2006 in Turin die olympische Goldmedaille, nachdem sie vier Jahre zuvor in Salt Lake City schon Silber geholt hatte. Darüber hinaus ist sie je siebenfache Weltmeisterin, Europameisterin und Deutsche Meisterin und gewann neunmal in Folge den Gesamt-Weltcup im Zweierbob. Nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere 2014 studierte sie Gesundheitssport und Prävention an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam und schloss 2017 das duale Bachelorstudium als Jahrgangsbeste ab. 2018 trainierte sie das Frauen-Bob-Team Jamaika und half bei dessen Olympia-Qualifikation. Die Förderung von Athleten kleinerer Nationen hat sie seither zu ihrem Herzensprojekt gemacht.

Über die Golden Underdogs

Die Idee zu den Golden Underdogs entstand während der Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften im Februar 2024, als Sandra Kiriasis die Herausforderungen kleinerer Nationen erneut hautnah beobachten konnte. Viele Athleten haben Potenzial, werden jedoch oft durch finanzielle Hürden und fehlende Ressourcen zurückgehalten. Die Golden Underdogs wollen diesen Athleten und gleichzeitig auch jungen Talenten aus Deutschland eine faire Chance auf Erfolg bieten.

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Montabaur

Radsportgemeinschaften aus Nassau und Montabaur wollen ihre traditionsreiche Equipe weiterentwickeln Zukunft der Equipe EuroDeK: Arbeitstagung in Kirchähr

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Foto: Uli Schmidt
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NASSAU|MONTABAUR Die Ursprünge des Radsportteam Equipe EuroDeK – das bis vor einigen Jahren noch als Equipe France im Rahmen bestehender Städtepartnerschaften firmierte – gehen zurück bis ins Jahr 1977! Jetzt, fast genau 50 Jahre später, gilt es, die traditionsreiche Radsportgemeinschaft der RSG Montabaur und dem RSV Oranien Nassau mit seiner landesweit einzigartigen sportlichen und gesellschaftlichen Ausrichtung, weiterzuentwickeln und um (möglichst) jüngere Ü-40-Radsportler zu erweitern.

Der Startschuss für diesen Zukunftsprozess fällt bei einer internen Arbeitstagung am Samstag, 28.2., ab 8.30 Uhr im Karlsheim in Kirchähr am Gelbach. Weitere Themen neben der organisatorischen Weiterentwicklung der Equipe sind unter anderem die Kooperation mit dem Wildpark Westerwald, die Vorbereitung der RLP-Rundfahrt im Juni zum Thema Tourismus und die Bestellung neuer Radsportkleidung für alle Aktiven.

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Beginn mit einem Arbeitsfrühstück, Ende am Nachmittag, unterbrochen durch ein Mittagessen. Interessierte, die die Ziele und Werte voll mittragen wollen, sind herzlich willkommen – aber nur nach baldiger Anmeldung bis 12.2. unter Uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

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Sport

Neuanfang bei der GSL: Dyllan-Avendale Rosenbach will die beste Version von sich werden

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SPORT In der GSL hat sich auch Dyllan-Avendale Rosenbach entschieden. Trainierte er letztes Jahr noch mit dem Landesligateam und kam im A-Klasse-Team sporadisch zum Einsatz, entschied er sich wie die Teamkollegen für den harten Cut und den Neuanfang. „Ich will immer lernen, da vertraue ich voll und ganz auf Robert Jarmanovic. Bei der GSL sind wir alle im Lernprozess, die Trainer holen uns bei unserem jeweiligen Können ab und fördern jeden“, so Dyllan zu seinem Weg.

Im beschaulichen Bopparder Ortsteil Hirzenach aufgewachsen, war er gut behütet als einer von 5 Geschwister: „Bei 5 Kindern ist es immer etwas turbulent. Aber unsere Mutter hat toll für uns gesorgt. Wir können sagen, wir sind wohlbehütet aufgewachsen“. Zum Basketball fand er über Freunde, die ihn in die Streetballszene unter der Koblenzer Moselbrücke einführten. Hier traf er auf Yamal Diaz, der ihn mit auf den Weg nach Lahnstein zu Robert Jarmanovic nahm.

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„In der GSL wird ausgebildet, es wird auf Kleinigkeiten wert gelegt, Ich will die beste Version von mir werden. Dafür trainiere ich, das verlange ich auch von meinen Trainern. Ich liebe Basketball und freue mich schon auf den Sommer und die 3 x 3 Szene.“ erzählt Dyllan weiter.

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Robert Jarmanovic, der verantwortliche GSL-Trainer: „Am Anfang konnten wir Dyllan schlecht einschätzen. Immer ein lockerer Spruch auf den Lippen, das hat das Training aufgelockert. Inzwischen überrascht er uns immer wieder, überhaupt sind wir bei einigen immer wieder überrascht. Wir bilden aus, da hat Dyllan von Beginn an mitgezogen. Wir sehen es mehr als positiv“.

Dyllan überhaupt ist ein positiv denkender Mensch, Basketball sieht er als Entspannung zum Job als Auszubildender im Kindergarten an. „Im Basketball kann ich abschalten, Ich vergesse Sorgen und trete im Training in eine andere Welt ein. „Ich liebe den Wettkampf, und Basketball ist eine Chance für jeden Jugendlichen“.

Foto, GSL: keine Angst vor langen Gegnern, Dyllan Arvendale Rosenbach geht seinen Weg bei der GSL

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