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Sanierung Gemeindehaus in Eschbach: Wie geht es weiter?

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Sanierung Gemeindehaus in Eschbach: Wie geht es weiter? (Foto: Gemeinde Eschbach)
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ESCHBACH Im Spätsommer hat die Sanierung des Gemeindehauses mit zwei Arbeitseinsätzen Fahrt aufgenommen. Viele helfende Hände haben das Gemeindehaus erst leer geräumt und dann die alte Decke demontiert. Die Arbeit war nicht nur wegen der dabei herrschenden sommerlichen Temperaturen schweißtreibend. An dieser Stelle daher noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer. Diese ehrenamtlich erbrachten Stunden werden im Rahmen der Förderung durch die Dorferneuerung anerkannt und sind somit quasi bares Geld wert.

Auch ein Dankeschön an die helfenden Hände, die neben den beiden großen Einsätzen Lampen und Technik ausgebaut haben oder Fahrten zur Entsorgung der Abfälle vorgenommen haben.

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Mitte/Ende Oktober werden die ersten beauftragten Firmen mit ihren Arbeiten beginnen. Unter anderem werden weitere Rückbauarbeiten, erste Rohbauarbeiten im Inneren und erste Arbeiten am barrierefreien Zugang im Außenbereich erfolgen.

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Parallel dazu wollen wir noch einige Arbeiten in Eigenleistung durchführen. Dazu zählt der Ausbau der alten Trennwand zwischen den Sälen, das Wegstemmen alter Lüftungszugänge und die Demontage der Installationen in den alten Toilettenbereichen. Dazu wurden im Gemeinderat zwei Termine abgestimmt:

Samstag, 14.10., 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und

Samstag, 28.10., 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Einzelne Arbeiten können auch alleine oder zu zweit außerhalb der genannten Termine erfolgen. Wer sich einbringen möchte, kann sich daher auch gerne direkt beim Ortsbürgermeister oder Gemeinderat melden (Pressemitteilung: Carsten Göller, Ortsbürgermeister in Eschbach).

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VG Nastätten

Nach Insolvenz: Endgültiges Aus fur das Autohaus Adolf Marner in Nastätten

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Foto: BEN Kurier
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NASTÄTTEN Es hatte sich bereits angedeutet, doch nun ist es Gewissheit: Beim Volkswagen Autohaus Adolf Marner in Nastätten sind die Lichter ausgegangen. Der Insolvenzverwalter Jens Lieser teilte auf Anfrage des BEN Kurier über das vertretende Presseunternehmen dictum media mit, dass versucht worden sei, eine Sanierungs- und Fortführungslösung zu finden. Allerdings sei kein Erwerber bereit gewesen, in das traditionsreiche Autohaus zu investieren. Der Insolvenzverwalter habe daher den Geschäftsbetrieb schließen müssen.

Am 26. Januar 2026 hatte die Adolf Marner GmbH beim Amtsgericht Koblenz das Insolvenzverfahren eröffnet. Zunächst keimte vorsichtige Zuversicht, einen Käufer finden zu können. Der Betrieb wurde über das Insolvenzgeld noch eine Zeit lang fortgeführt jedoch ohne Erfolg.

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Für Unternehmen dieser Größenordnung endet eine Insolvenz häufig nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich bitter. Denn die Insolvenzmasse dient zunächst ausschließlich dazu, das Insolvenzverfahren selbst abzusichern. Ein nicht unbeträchtlicher Teil wird dabei für die Insolvenzverwaltung und die Verfahrenskosten aufgebracht, bevor überhaupt daran zu denken ist, durchaus vorhandene finanzielle Mittel für eine echte Fortführung aufzubauen oder zu nutzen.

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Am Ende bleiben so oft viele Verlierer zurück. Dazu zählen nicht nur Kunden, sondern vor allem auch die Mitarbeiter, gerade jene, die über viele Jahre, teils Jahrzehnte, dem Autohaus die Treue gehalten und den Betrieb mitgetragen haben. Für sie bedeutet die Schließung nicht nur das Ende eines Arbeitsplatzes, sondern den abrupten Bruch einer beruflichen Heimat.

Schade, denn die Adolf Marner GmbH und die damit verbundene Volkswagen-Vertretung waren über lange Zeit ein fester Bestandteil der Autokultur in Nastätten. Eine Familiengeschichte, die nun abrupt endet.

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VG Nastätten

Lustiger Blaufärber für Tobias Behnke: Prunkfremdensitzung des NCC vor ausverkauftem Haus

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NASTÄTTEN Ein abwechslungsreiches, stimmungsvolles und stellenweise emotionales Programm hat die Prunkfremdensitzung des Nastätter Carneval Clubs (NCC) am Freitag, 6. Februar 2026, geboten. Gardetanz, Büttenreden, Musik und verdiente Ehrungen machten einmal mehr deutlich, wie lebendig die Fassenacht im Blauen Ländchen ist.

Zu den Höhepunkten des Abends zählte die Auszeichnung von Tobias Behnke als «lustiger Blaufärber». Die Laudatio hielt Werner Sorg. Der „lustige Blaufärber“ gilt, gemeinsam mit der Verleihung der Blaufärberschürze, als Ehrentitel des NCC. Damit würdigt der Verein Menschen, die sich in besonderer Weise um die Fassenacht und die Region des Blauen Ländchens verdient gemacht haben.

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Behnke steht seit frühester Kindheit auf der Bühne des Vereins und prägt den NCC seit Jahrzehnten: Seit 25 Jahren führt er als Sitzungspräsident durch die Prunkfremdensitzung. Mit 50 Jahren blickt er damit auf eine außergewöhnliche Laufbahn zurück, die eng mit dem NCC verbunden ist.

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Der «Bote vom Stadtrat» trifft den Nerv der Zeit

Ein fester Programmpunkt der Prunkfremdensitzung ist der „Bote vom Stadtrat“, ebenfalls vorgetragen von Werner Sorg. In Reimform und musikalisch verpackt nahm er sowohl das politische Geschehen im Nastätter Stadtrat als auch die weltpolitische Lage aufs Korn. Wortwitz, pointierte Zuspitzung und Aktualität sorgten dafür, dass viele Spitzen im Saal sofort ankamen – und der Politik der Spiegel vorgehalten wurde.

Die tänzerischen Höhepunkte setzten einmal mehr die NCC-Garden: Dance Bees, Accento und Carisma. Mit Präzision, Ausstrahlung und sichtbarer Leidenschaft überzeugten sie das Publikum. Die Auftritte stehen für Disziplin, Teamgeist und zahlreiche Trainingsstunden und sind aus der Prunkfremdensitzung nicht wegzudenken.

Rückkehr, Abschied und ein Geburtstag auf der Bühne

Besondere Momente prägten den Abend auch abseits der klassischen Programmpunkte. Nach sieben Jahren Pause standen die Kerche Mause (Michael und Andreas Stutzmann) erstmals wieder gemeinsam auf der NCC-Bühne. Mit eigenen Liedern und bekannten Melodien, die humorvoll die Eigenheiten der Region aufgriffen, sorgten sie für einen markanten Programmakzent.

Mit langanhaltendem Applaus verabschiedete sich zudem Hermann-Josef Hißnauer von der Bühne. Als ehemaliger Präsident des NCC, Vorgänger von Pauline Sauerwein, Träger der Blaufärberschürze und früherer Romo-Institutionsleiter gilt er als Urgestein des Vereins. Sein Abschied wurde würdevoll und mit großer Anerkennung begleitet.

Ein heiterer Moment ergab sich zum Ende der Sitzung: Gabi Bindczeck wurde während ihres Auftritts als «Es Lisbeth» auf der Bühne ein Jahr älter, weil das Programm über Mitternacht hinausging. Der Geburtstag konnte so direkt im Saal gefeiert werden.

Nachwuchs zeigt Präsenz in der Bütt

Auch die Nachwuchsarbeit spielte eine sichtbare Rolle: Mit zwei Auftritten in der Bütt zeigte die NCC-Jugend Kreativität, Mut und Bühnenpräsenz. Die Sketche sorgten für viele Lacher und kräftigen Applaus und unterstrichen, dass die Zukunft des Vereins auf einer engagierten nächsten Generation aufbaut.

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VG Nastätten

Windpark-Beteiligung in der VG Nastätten: ABO Energy in der Krise – Risiko für Anleger wächst!

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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NASTÄTTEN Die ABO Energy ist finanziell schwer angeschlagen. Für 2025 steht ein Verlust von rund 170 Millionen Euro im Raum. Die Aktie ist abgestürzt: von etwa 45 Euro im Juli 2025 auf etwa 6,40 Euro heute. Gleichzeitig läuft eine Sanierung mit Stillhalteabkommen gegenüber Banken. In genau dieser Lage wird in der Verbandsgemeinde Nastätten weiterhin eine Bürgerbeteiligung an Windparks in der Region dargestellt unter anderem bei Welterod sowie Himmighofen und Kasdorf.

Für Anleger ist entscheidend, was parallel auf Unternehmensebene passiert: Bei der Unternehmensanleihe 2024/2029 sollen Gläubiger per Abstimmung Schutzrechte abgeben. Zwei Punkte stehen im Zentrum. Erstens sollen Kündigungsrechte nicht mehr nutzbar sein. Das heißt: Selbst wenn sich die Lage weiter verschlechtert, können Gläubiger ihre Forderung nicht einfach fällig stellen und ihr Geld zurückverlangen.

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Der Grund ist klar: Das Unternehmen will verhindern, dass eine Kündigungswelle die Sanierung sprengt. Zweitens soll die Negativerklärung gestrichen werden. Diese Regel verhindert bisher, dass neue Geldgeber Sicherheiten bekommen und sich im Ernstfall vor die bisherigen Anleger schieben. Fällt sie weg, kann ABO Energy Sicherheiten an neue Kreditgeber geben. Das ist oft die Voraussetzung, um in einer Krise überhaupt noch frisches Geld zu bekommen. Für bestehende Anleger bedeutet es: Andere können vorne stehen.

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Und genau hier trifft das auf die Bürgerbeteiligung vor Ort. Das Angebot für Anwohner ist kein Sparprodukt, sondern ein Nachrangdarlehen. Nachrang heißt: Wenn es schiefgeht, stehen Anleger weit hinten. In den Bedingungen ist ein Totalverlust ausdrücklich möglich. Dazu kommt: Zahlungen können ausgesetzt werden, wenn sie die wirtschaftliche Lage gefährden würden. Wer investiert, gibt Geld in eine Struktur, in der Rückzahlung und Zinsen nicht garantiert sind und in der Krise sogar blockiert werden können.

Das ist die Lage in einem Satz: Ein angeschlagenes Unternehmen braucht neues Geld, dafür sollen Anleger Kündigungsrechte verlieren und Schutzregeln fallen während Anwohner im Rhein-Lahn-Kreis weiter zu Nachrang-Investments in Windparks vor der Haustür eingeladen werden, obwohl ein Totalverlust möglich ist.

Ergänzung:

ABO Energy hat bereits kurz vor Weihnachten die Möglichkeit bis auf Weiteres gestoppt, dem Unternehmen Nachrangdarlehen zu gewähren. Aktuell besteht also nicht die Möglichkeit, Geld bei uns neu anzulegen. Bürger in Nastätten können lediglich Interesse bekunden, sich zu einem späteren Zeitpunkt finanziell zu engagieren. Die Interessensbekundung ist unverbindlich, also mit keinerlei Verpflichtungen verbunden. Erst wenn wir im laufenden Sanierungsprozess weiter sind, werden wir Bürgern ggf. wieder anbieten, Geld in Form von Nachrangdarlehen anzulegen.Die Aussage am Schluss des Artikels, dass trotz der aktuell hohen Unsicherheit „Anwohner im Rhein-Lahn-Kreis weiter zu Nachrang-Investments in Windparks vor der Haustür eingeladen werden“, stimmt also nicht mehr.

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