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Montabaur

Radsportgemeinschaften aus Nassau und Montabaur wollen ihre traditionsreiche Equipe weiterentwickeln Zukunft der Equipe EuroDeK: Arbeitstagung in Kirchähr

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Seit fast 50 Jahren auch für die deutsch-französische Freundschaft im Rennradsattel unterwegs: die Equipe EuroDeK – vormals Equipe France!
Foto: Uli Schmidt
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NASSAU|MONTABAUR Die Ursprünge des Radsportteam Equipe EuroDeK – das bis vor einigen Jahren noch als Equipe France im Rahmen bestehender Städtepartnerschaften firmierte – gehen zurück bis ins Jahr 1977! Jetzt, fast genau 50 Jahre später, gilt es, die traditionsreiche Radsportgemeinschaft der RSG Montabaur und dem RSV Oranien Nassau mit seiner landesweit einzigartigen sportlichen und gesellschaftlichen Ausrichtung, weiterzuentwickeln und um (möglichst) jüngere Ü-40-Radsportler zu erweitern.

Der Startschuss für diesen Zukunftsprozess fällt bei einer internen Arbeitstagung am Samstag, 28.2., ab 8.30 Uhr im Karlsheim in Kirchähr am Gelbach. Weitere Themen neben der organisatorischen Weiterentwicklung der Equipe sind unter anderem die Kooperation mit dem Wildpark Westerwald, die Vorbereitung der RLP-Rundfahrt im Juni zum Thema Tourismus und die Bestellung neuer Radsportkleidung für alle Aktiven.

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Beginn mit einem Arbeitsfrühstück, Ende am Nachmittag, unterbrochen durch ein Mittagessen. Interessierte, die die Ziele und Werte voll mittragen wollen, sind herzlich willkommen – aber nur nach baldiger Anmeldung bis 12.2. unter Uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

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Lahnstein

Regionale Diakonien Rhein-Lahn und Westerwald bündeln ihre Kräfte

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Foto: Dekanat | Peter Bongard
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RHEIN-LAHN|WW Für den sozialen Dienst der Evangelischen Kirche beginnt in der Region ein neues Kapitel: Die Regionale Diakonie Rhein-Lahn und die Regionale Diakonie Westerwald schließen sich zusammen und bündeln als „Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn“ ihre Kräfte. Nun haben die Mitarbeitenden den Zusammenschluss gefeiert – mit einem gemeinsamen Frühstück und viel Zeit zum Austausch.

Der Zusammenschluss beider Regionalen Diakonien ist Teil eines mehrjährigen Umstrukturierungsprozesses der Regionalen Diakonie in Hessen und Nassau gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die an mehr als 200 Standorten in Hessen und Teilen von Rheinland-Pfalz mit sozialen Angeboten vertreten ist. Dieser Prozess sieht unter anderem vor, dass die Zahl der 17 Regionen auf neun reduziert wird.

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Wilfried Kehr, Leiter der bisherigen Regionalen Diakonie Westerwald, blickt optimistisch auf diesen Prozess – und auf die gemeinsame Zukunft der Regionalen Diakonie. „Wie schön, dass wir den Westerburger Ratssaal an seine Kapazitätsgrenze bringen“, sagt er und freut sich über die mehr als 100 Mitarbeitenden, die künftig noch enger zusammenarbeiten werden als bisher. Denn das Miteinander beider Regionalen Diakonien war schon immer eng und vertrauensvoll.

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Das Motto des Tages „Zusammen wachsen“ passt daher. Denn die Schreibweise lässt offen, ob es ums Zusammenwachsen geht oder eben um das gemeinsame Entwickeln, das „zusammen Wachsen“ in der diakonischen Sozialarbeit. „Schon jetzt tauschen sich Mitarbeitende der verschiedenen Arbeitsbereiche fachlich aus, was zu vielen positiven Effekten führt“, sagt Burkhard  Struth, bisheriger Leiter in Rhein-Lahn. „In der Zukunft sollen sie noch mehr voneinander profitieren und können sich konzeptionell ergänzen.“

Trotz des Zusammenschlusses bleibt für die Klientinnen und Klienten das Allermeiste beim Alten; selbst für die Mitarbeitenden wird sich nicht viel ändern. „Der kaufmännische Bereich – also die Verwaltung und die Buchhaltung – bildet künftig eine Einheit“, erklärt der Kaufmännische Leiter, Markus Treptow, die Neuerungen. Dadurch entstehen Synergien, die vieles effizienter machen.“ Ebenso wird es ab Mai nur noch eine gemeinsame Mitarbeitendenvertretung geben.

An der Spitze ändert sich in den kommenden Jahren nichts: Wilfried Kehr und Burkhard Struth bleiben die Leiter; Susanne Aping und Petra Strunk sind weiterhin deren Stellvertreterinnen. „Für unsere Klienten und die Kooperationspartner – beispielsweise die Kommunen, Kirchen, Behörden und sozialen Verbände – bleibt also alles beim Alten. Und das ist wichtig. Uns ist es ein großes Anliegen, dass die regionalen Zuständigkeiten gewahrt bleiben. Wir werden für die Menschen der Region weiter verlässliche Ansprechpartnerinnen sein“, betont Petra Strunk.

Das Leitungsteam ist sich sicher, dass das künftige Miteinander ein gutes wird. Das gemeinsame Frühstück macht ihnen und dem Kollegium Mut für die Zukunft: „Der Morgen war lebendig und kommunikativ“, so Susanne Aping am Ende der Veranstaltung. „So soll‘s für die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn weitergehen.“ (pm Dekanat Nassauer Land)

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Gesundheit

Caritas Westerwald-Rhein-Lahn bietet Müttertreff und Hebammensprechstunde in Montabaur an Starkes Angebot für Schwangere und junge Mütter

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Foto: Holger Pöritzsch | Caritasverband WWRL
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MONTABAUR Austausch, Beratung, Informationen – all das bietet die Katholische Schwangerschaftsberatung im Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn mit ihrem beliebten Müttertreff und der regelmäßigen Hebammensprechstunde. Beide Angebote finden im Caritas-Zentrum Montabaur (Bahnallee 16) statt und richten sich an Schwangere und Mütter mit Babys bis zu einem Jahr.

Der Müttertreff ist ein offenes Angebot für Frauen aller Nationalitäten. In entspannter Atmosphäre stehen Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr mit dem Kind im Mittelpunkt. „Neben fachlichem Input durch unsere Hebammen ist uns vor allem der persönliche Austausch wichtig – viele Mütter schätzen es, einfach mal unter Gleichgesinnten zu sein“, erklären die Caritas-Beraterinnen Astrid Schmidt und Zorica Pezer. Begleitet wird der Treff von erfahrenen Hebammen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ist eine vorherige Anmeldung notwendig, da die Zahl der Plätze begrenzt ist.

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Die nächsten Termine für den Müttertreff – jeweils dienstags von 9 bis 12 Uhr – sind am 24. Februar, 31. März, 28. April, 26. Mai und 30. Juni.

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Ergänzt wird das Angebot durch eine regelmäßige Hebammensprechstunde, die sich an alle Schwangeren oder frisch gebackenen Mütter richtet, die individuelle Fragen haben oder Unterstützung suchen. Ohne Gruppensetting und in geschütztem Rahmen können hier Anliegen rund um Schwangerschaft, Geburt, Stillen oder Babyalltag besprochen werden. Die Sprechstunden finden ebenfalls dienstags von 10 bis 12 Uhr statt.

Die nächsten Termine für die Hebammensprechstunde sind am 27. Januar, 3. und 17. Februar, 3. und 17. März, 7. und 21. April, 5. und 19. Mai, 2. und 16. Juni sowie am 7. Juli.

Beide Angebote werden über Projektgelder des Bistums Limburg gefördert. Anmeldungen und Rückfragen bei: Astrid Schmidt, Telefon 02602/160615, E-Mail: astrid.schmidt@cv-ww-rl.de; und Zorica Pezer, Telefon 02602/160617, E-Mail: zorica.pezer@cv-ww-rl.de. Weitere Infos auch online unter www.caritas-ww-rl.de.

 

Foto (2026-01-23 Müttertreff und Hebammensprechstunde):

Gemeinsam Zeit verbringen, sich austauschen und voneinander lernen – der Müttertreff im Caritas-Zentrum Montabaur bietet Schwangeren und jungen Müttern einen geschützten Raum zum Ankommen und Wohlfühlen. Foto: Holger Pöritzsch / Caritasverband WWRL

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Montabaur

Wildpark Westerwald und Radsportteam machen künftig gemeinsame Sache „Equipe Euodek“ ist mobiler Werbepartner fur Freizeiteinrichtung in Gackenbach

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Foto: Equipe EuroDeK
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MONTABAUR Der so erfolgreich neu gestartete Wildpark Westerwald hat das traditionsreiche Radsportteam Equipe EuroDeK in den beiden heimischen Radsportvereinen RSG Montabaur und RSV Oranien Nassau als Werbepartner gewonnen. Die Radsportler wollen auf und neben dem Rennrad bei ihren Rundfahrten und weiteren Veranstaltungen landesweit für den Park im Buchfinkenland werben. Präsentiert wurde diese neue Partnerschaft beim jährlichen Radler-Neujahrstreff. Dazu waren viele Aktive, Partner, Angehörige und Freunde des heimischen Radsportteams in den Saal des Gasthauses „Zum grünen Baum“ in Horbach gekommen.

Mit dabei waren auch Tanja Stephan und Bernd Höhne, Eigentümerin und Geschäftsführer der Firma Medizintechnik Stephan GmbH in Gackenbach. Beide sind mit Holger Kappler Gesellschafter der neu gegründeten „Wildpark Westerwald gGmbH“ als Träger des Parks ganz im Süden des Westerwaldes an der Grenze zum Rhein-Lahn-Kreis. „Wir sind als Trio mit viel Leidenschaft für die Region das Risiko eingegangen, in eine neue Zukunft des Parks zu investieren und uns stark zu engagieren“, so Höhne, der auch Vorsitzender des neuen Fördervereins für den Wildpark ist. Er fügte hinzu, dass mit dem engagierten Team im Park und dem wachsenden Förderverein der Start mehr als gelungen ist. Tanja Stephan zeigte sich zufrieden, dass mit der weithin bekannten Equipe ein optimaler Werbepartner gefunden wurde! Schon im Frühling sollen alle 25 aktiven Radsportler mit dem Logo des Wildparks auf dem Trikot unterwegs sein und für diesen werben.

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Zweiter Schwerpunkt des Radler-Neujahrstreffs war ein Rückblick mit vielen Fotos und Geschichten auf die große „Sachsen-Rundfahrt“ der Equipe EuroDeK im Juni letzten Jahres auf den Spuren der untergegangenen DDR und des „Aufbau Ost“ 35 Jahre nach der Wiedervereinigung. Den Gästen wurde eindrucksvoll klar, dass die 6 Etappen mit zurückgelegten 874 km durch 369 Dörfer und Städte nicht nur sportlich, sondern auch politisch bei vielen Gesprächen, Begegnungen und Besichtigungen eine große Herausforderung für die 19 Teilnehmenden waren. Im Mittelpunkt stand immer wieder die Frage, was die Wiedervereinigung, für die nicht mehr ganz so neuen Bundesländer im Osten gebracht hat und wie sich beispielsweise Sachsen zwischen Tradition und Zukunft entwickelt hat.

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Als Ergebnis der Rundfahrt konnten die beteiligten Radsportler in der Präsentation beim Neujahrstreff feststellen, dass der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl mit der Aussicht auf blühende Landschaften nicht ganz daneben lag: es hat sich sehr viel getan! Erstaunlich sei nur die schlechte Stimmung und der wachsende Trend zu vermeintlich einfachen rechtsradikalen „Lösungen“. Darüber wurde auch nach der letzten Etappen in Sebnitz viel geredet, der Partnerstadt von Montabaur. Deren Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher als Schirmherrin der Tour und der Sebnitzer Oberbürgermeister Ronald Kretzschmar äußerten ihre Hoffnung, dass die etwas eingeschlafene Städtepartnerschaft wieder etwas belebt werden kann.

Für die Aktiven und Verantwortlichen der inzwischen mit ihrem einzigartigen Ansatz, nämlich dem Einsatz für Europa, Demokratie und Klimaschutz auf und neben dem Rennrad, über die Landesgrenzen hinaus einzigartigen Equipe EuroDeK, war der Neujahrsempfang auch eine passende Gelegenheit, die umfassenden Planungen für das neue Radsportjahr kurz vorzustellen. Ein Höhepunkt dabei die Rheinland-Pfalz-Rundfahrt vom 14. bis 21.6.2026 zum Thema „Tourismus ist ein Plus für alle“. Schirmherr der Tour ist Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Etwas Besonderes auch am 5. und 6.9.2026 ein Zweietappenfahrt im Norden unseres Bundeslandes, die sich bei 6 Stationen mit dem Thema „Lebenselixier Wasser“ beschäftigt.

Darüber hinaus wird über die Weiterentwicklung der Equipe intensiv bei einem gemeinsamen zweiten „Arbeitsfrühstück“ am 28.2.2026 im Karlsheim in Kirchähr gesprochen. Auf dem Programm auch viele weitere Ausfahrten und Treffen: so das „Kirmesrennen“ am 9.5. in Daubach und die Radlerfete am 8.8. in MT-Bladernheim. Erstmals wird am 19.2. in Kooperation mit AB-Radsport in Holler ein Rennrad-Service-Workshop stattfinden. Und bereits am 26.1. wird zusammen mit der DFG Montabaur zu einem Infoabend zur politischen Situation im Nachbarland Frankreich eingeladen, zu dem es viele langjährige Radsportkontakte der Equipe im Rahmen bestehender Städtepartnerschaften gibt.

Für diese und weitere Vorhaben suchen die Equipler in den beiden heimischen Radsportvereinen RSG Montabaur und RSV Oranien Nassau noch einige Sponsoren, die das Team mit ihren Leitzielen Europa, Demokratie und Klimaschutz sowie der deutsch-französischen Freundschaft und der Unterstützung heimischer Einrichtungen, noch bei der Realisierung ihrer vielen Projekte unterstützen wollen. Bisher freuen sich alle über die Förderung durch die Sparkasse Westerwald-Sieg und Holzbau Kappler mit Sitz im Gelbachtal. Da einige bisher aktive Radsportler ihr aktive Laufbahn beendet haben und zu den „Radsportveteranen“ in der Equipe gewechselt sind, gibt es auch für Interessierte Radler die Möglichkeit im Team neu einzusteigen. Mehr Infos zur Equipe EuroDeK und den Möglichkeiten, diese zu unterstützen sowie einer aktiven Teilnahme, gerne beim Equipe-Koordinator Uli Schmidt unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

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