VG Nastätten
Opel in Nastätten: Autohaus Nastätten feiert 55 Jahre Familiengeschichte und Nachfolge steht Udo Wollschläger hat den Betrieb mit seiner Frau über Jahrzehnte geprägt – nun ist die Nachfolgelösung in Sicht.
NASTÄTTEN Seit 1971 ist das Autohaus Nastätten eine feste Adresse im Blauen Ländchen, gegründet als Opel-Vertragswerkstatt mit angeschlossener Tankstelle, heute als etablierter Betrieb mit zwei Marken, moderner Werkstatt und treuer Stammkundschaft über Generationen hinweg. In unserer Serie «Wir im Rhein-Lahn» stellen wir genau solche Unternehmen vor: Familienbetriebe mit langer Geschichte.
Vom Traum der Eltern zum Lebenswerk der nächsten Generation
Geschäftsführer Udo Wollschläger führt das Autohaus gemeinsam mit seiner Frau und erzählt eine Geschichte, wie sie typisch ist für viele Betriebe, die über Jahrzehnte gewachsen sind: Sein Vater arbeitete einst als Opel-Verkäufer in Lahnstein, wollte jedoch immer den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. 1971 setzten seine Eltern diesen Traum in Nastätten um, mit Werkstatt, Tankstelle und später auch einer Waschanlage. Die Tankstelle wurde bereits in den 1970er-Jahren wieder aufgegeben, der Betrieb entwickelte sich aber weiter.
Für Udo Wollschläger war das Autohaus früh Teil des Alltags, nicht nur, weil das Wohnhaus direkt nebenan lag. Als Kind half er bereits mit, vor allem an der Tankstelle. «Als Belohnung durfte ich das Trinkgeld von der Kundschaft behalten», erinnert er sich. Geld, das damals für Kirmes oder Pizza reichte und nebenbei die Bindung zum Betrieb prägte.
Nach der Grundschule in Nastätten wechselte Wollschläger ans Gymnasium nach St. Goarshausen, machte Abitur und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre in Köln. Schon während der Schulzeit sei für ihn klar gewesen, dass er eines Tages übernehmen möchte. Auch persönliche Interessen kamen in dieser Zeit nicht zu kurz: Er betrieb bis fast zum Studienende Springreiten.
Ausbau, Modernisierung – und eine zweite Marke
Über Jahrzehnte wuchs das Autohaus Schritt für Schritt, auch baulich. Ein Meilenstein war der Umbau 1999: Damals entstand der Anbau, in dem heute unter anderem Ausstellung, Direktannahme und Verkäuferbüros Platz finden. «Vorher hatten wir keine Ausstellungshalle, keine Direktannahme und auch keine Verkäuferbüros», so Wollschläger.
Ein weiterer wichtiger Schritt folgte 2012: Das Autohaus nahm Peugeot als zusätzliche Marke auf, nachdem ein Nachbarbetrieb seine Peugeot-Servicestation aufgegeben hatte. Der Servicevertrag wurde übernommen und rückblickend erwies sich das als Glücksfall. Denn 2017 gingen Opel und Peugeot im selben Konzern zusammen. Für den Werkstattalltag bringt das Vorteile: Technik, Prozesse und Systeme sind in vielen Bereichen näher zusammengerückt. «Die Marken unterscheiden sich heute im Prinzip nur noch durch das Design, nicht mehr durch die Technik», sagt Wollschläger. Das mache die Arbeit effizienter, wer sich mit der Opel-Technik auskenne, finde sich auch bei Peugeot schneller zurecht, und umgekehrt.
17 Mitarbeiter und Kunden, die seit Generationen kommen
Aktuell zählt das Autohaus Nastätten 17 Mitarbeiter, inklusive der Inhaber, Auszubildenden und Team. Für Wollschläger ist gerade im Familienbetrieb die Nähe entscheidend, intern wie extern. Viele Kunden halten dem Haus seit Jahrzehnten die Treue: Es gebe Menschen, die schon beim Vater ihr Auto gekauft hätten und heute kämen deren Kinder und teils sogar Enkel. Diese Stammkundschaft sei «extrem wichtig» und Teil der Identität des Betriebs. Im Alltag gehe es familiärer zu, lockerer, aber mit klarem Anspruch an Leistung und Verlässlichkeit.
Ein Teil des Teams vom Autohaus Nastätten Nachfolge in Sicht: Übergabe in den nächsten drei bis fünf Jahren geplant
Eine zentrale Frage stellt sich nach 55 Jahren Tradition natürlich: Wie geht es weiter? Wollschläger hat zwei Kinder, eine Tochter (35) und einen Sohn (27). Beide hätten kein Interesse, den Betrieb zu übernehmen, was für ihn kein Konflikt ist. «Ich war nie in der Verpflichtung, den Betrieb zu übernehmen. Das sind meine Kinder auch nicht.» Genau deshalb suchte die Familie nach einer Lösung, die Kontinuität ermöglicht, ohne den Charakter des Autohauses zu verlieren.
Diese Lösung sieht eine Übergabe an zwei langjährige Mitarbeiter vor: Nico Heuser ist seit zwölf Jahren im Betrieb, Robert Forstbach seit acht Jahren. Einen festen Stichtag gebe es noch nicht, geplant sei die Übergabe in den nächsten drei bis fünf Jahren. Wehmut komme dabei derzeit nicht auf, sagt Wollschläger. Er und seine Frau arbeiten weiter mit, nur etwas reduziert, ein Tag weniger, manchmal zwei. Gleichzeitig sei es ein gutes Gefühl, zu wissen, dass der Betrieb nicht verkauft oder geschlossen werden muss, sondern in vertrauten Händen weiterlaufen kann.
«Der Betrieb wird so weiterlaufen» – neue Verantwortung für Heuser und Forstbach
Nico Heuser, Prokurist und Serviceleiter, beschreibt seinen Weg als «gleitend» gewachsen: Ausbildung im Autohaus, immer mehr Verantwortung, früh Urlaubsvertretung im Verkauf und Service – und eine zunehmende Akzeptanz bei den Kunden. Die Entscheidung, gemeinsam mit Robert Forstbach künftig zu übernehmen, sei deshalb nicht plötzlich gefallen, sondern über Jahre gereift. Wichtig sei ihm dabei vor allem eines: «Der Betrieb wird so weiterlaufen, wie es die ganze Zeit von der Familie Wollschläger geführt wurde.» An der familiären Ausrichtung wolle man nichts ändern, weder im Umgang mit Kunden noch im Miteinander im Team. Gleichzeitig blickt Heuser nach vorn: Digitalisierung, neue Motorentechniken, Elektromobilität, das seien Themen, die längst laufen und weiter an Bedeutung gewinnen werden. Werkstatt, Verkauf und Marketing müssten sich darauf einstellen.
Robert Forstbach, Prokurist und Werkstattleiter, betont ebenfalls die Kontinuität. Vieles laufe gut, Änderungen seien eher «Kleinigkeiten in der Ablauforganisation». Die Kunden kennen beide längst, sagt er, und das Team sei entscheidend. Ein wichtiger Faktor: Für die Werkstatt konnten zuletzt sogar drei neue Mitarbeiter gewonnen werden.
Forstbach selbst startete 2018 im Autohaus als Mechaniker, absolvierte anschließend Techniker, Betriebswirt und Meister und übernahm schließlich die Werkstattleitung, als die Stelle frei wurde. Später kam das Angebot, gemeinsam mit Nico Heuser zu übernehmen. Dass das funktionieren kann, begründet er auch mit Vertrauen: «Wir sind zwei Familien, aber wir vertrauen einander.» Und er macht klar, was künftig unverzichtbar bleibt: Schulung. Die Technik stehe nicht still, gerade in Elektronik und Systemen habe sich im Vergleich zu vor zehn Jahren enorm viel verändert. Ohne Qualifizierung sei Wettbewerb kaum möglich.
(Foto von links) Udo und Monique Hahn-Wollschläger wollen in ein paar Jahren an Nico Heuser und Robert Forstbach den Familienbetrieb übergeben. Ausbildung im Fokus: „Ich fand das hier so am besten“
Dass der familiäre Charakter auch für Nachwuchs attraktiv ist, zeigt Maxim Dill, Auszubildender zum Kfz-Mechatroniker. Er habe mehrere Betriebe in Nastätten und Umgebung ausprobiert, am Ende habe ihn das Autohaus Nastätten am meisten überzeugt. Entscheidend sei das Miteinander: Er komme mit Kollegen gut klar, das Umfeld passe. Für den Beruf nennt er klare Anforderungen: Mathekenntnisse und technisches Denken seien wichtig, auch wegen der Inhalte in der Berufsschule.
Ein Betrieb, der bleibt – weil er sich verändert
55 Jahre Autohaus Nastätten in Nastätten: Das ist nicht nur eine Zahl, sondern ein Stück regionale Wirtschaftsgeschichte. Ein Unternehmen, das aus einem Gründertraum entstanden ist, sich modernisiert hat, neue Marken aufgenommen und Generationen von Kunden begleitet hat. Und nun steht der nächste große Schritt an: eine Nachfolgeregelung, die auf Vertrauen, Erfahrung und Kontinuität setzt, damit ein Familienbetrieb mit Tradition auch in Zukunft genau das bleiben kann, wofür er in Nastätten steht.
VG Loreley
Spatenstich für Hochbehälter in Oberbachheim: Trinkwasser für zukünftige Generationen sichern
OBERBACHHEIM Mit dem symbolischen ersten Spatenstich fiel am Freitag, 27. Februar 2026, der offizielle Startschuss für eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Region: Den Bau des gemeinsamen „Hochbehälters Spitzenstein“ der Verbandsgemeinde (VG) Loreley und der VG Nastätten. In der Gemarkung Oberbachheim, zwischen Dachsenhausen und Winterwerb, konnten nun zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und den kommunalen Gremien an der Feierstunde, darunter die Bürgermeister Mike Weiland und Jens Güllering, die Werkleiter der jeweiligen Verbandsgemeindewerke sowie Vertreter der Landespolitik den ersten Spatenstich setzen.
Als Ehrengast war Dr. Erwin Manz, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz (MKUEM) zugegen. Das MKUEM fördert das Projekt zu großen Teilen. Der neue Hochbehälter entsteht im Gemeindewald von Oberbachheim und bildet künftig das Herzstück einer modernisierten, vernetzten Trinkwasserversorgung beider Verbandsgemeinden.
Neben dem Bau des zentralen Behälters umfasst das Projekt die Errichtung von rund 17 Kilometern neuer Wasserleitungen. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit nachhaltig zu erhöhen, die Wasserqualität langfristig zu gewährleisten und bestehende, sanierungsbedürftige kleinere Anlagen abzulösen.
„Die sichere Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser ist eine unserer zentralen kommunalen Aufgaben. Mit dem Hochbehälter Spitzenstein schaffen wir gemeinsam eine zukunftsfähige Lösung, die auf enger interkommunaler Zusammenarbeit basiert und unseren Bürgerinnen und Bürgern langfristig zugutekommt“, betonten die Bürgermeister Mike Weiland und Jens Güllering beim Spatenstich.
Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben in erheblichem Umfang. Staatssekretär Dr. Erwin Manz unterstrich in seinem Grußwort die strategische Bedeutung des Projekts: „Eine resiliente Wasserversorgung ist vor dem Hintergrund der Klimakrise eine unserer wichtigsten Aufgaben für die Zukunft. Deshalb unterstützt das MKUEM das Verbundkonzept der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten mit über 22 Millionen Euro, wovon rund drei Millionen dem neuen Hochbehälter zukommen. Das Verbundkonzept gewährleistet eine stabile und zuverlässige Versorgung der angeschlossenen Gemeinden mit sauberem Trinkwasser. Der neue Hochbehälter ist dafür ein zentraler Baustein“, sagte Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz.
Mit dem neuen Hochbehälter wird zudem ein zentraler Speicher geschaffen, der sanierungsbedürftige Kleinanlagen ersetzen soll und den Zugriff auf zusätzliches Trinkwasser der Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein ermöglicht. Durch die neuen Verbindungsleitungen werden die Versorgungsbereiche beider Verbandsgemeinden enger miteinander vernetzt und mögliche Engpässe wirksam vermieden.
Mit einer Gesamtbauzeit von rund 30 Monaten ist das Projekt auf eine langfristige Perspektive ausgelegt. Es ist zugleich ein zentraler Bestandteil der „Wasserstrategie 2040“, mit der die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Region nachhaltig gesichert und modernisiert werden sollen. Der heutige Spatenstich markiert somit nicht nur den sichtbaren Beginn der Bauarbeiten, sondern auch einen weiteren Meilenstein einer beispielhaften interkommunalen Zusammenarbeit für eine leistungsfähige und klimafeste Infrastruktur in der Region (pm Verbandsgemeinde Loreley).
VG Nastätten
Kostenlose Infoabende rund um Hausverkauf und Kauf: Zimmermann Immobilien kommt in die Region
NASTÄTTEN Zimmermann Immobilien aus Nastätten lädt im März und April zu einer Reihe kostenloser Infoabende rund um den Hausverkauf und den Immobilienkauf ein. Das Angebot richtet sich an Eigentümer, die eine Immobilie veräußern möchten, ebenso wie an Interessierte, die sich vor einem Kauf fundiert informieren wollen. Die Veranstaltungen finden an mehreren Orten in der Region statt – unter anderem in Nassau, Miehlen, Kamp-Bornhofen, Bad Ems, Lahnstein und Diez.
Im Mittelpunkt stehen nach Angaben des Unternehmens typische Fragen, die private Verkäufer besonders beschäftigen: Wie lässt sich ein realistischer, aber nicht zu niedriger Angebotspreis finden? Wie sieht ein professioneller Ablauf vom Inserat bis zum Notartermin aus? Und welche Schritte helfen dabei, rechtlich auf der sicheren Seite zu bleiben – etwa beim Umgang mit bekannten Mängeln oder bei Formulierungen im Kaufvertrag.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die finanzielle Sicherheit beim Verkauf. Viele Eigentümer sorgen sich, ob ein Kaufinteressent den Kaufpreis am Ende tatsächlich zahlen kann. In den Infoabenden sollen daher auch Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich Verkäufer bereits im Vorfeld absichern können – beispielsweise über Nachweise zur Finanzierung oder vertragliche Regelungen, die Risiken reduzieren.
Immobilienexperte Steffen Zimmermann spricht laut Ankündigung außerdem über Themen, die über den klassischen Verkauf hinausgehen: Haftungsrisiken für Eigentümer, „Wohnen im Alter“ sowie Fragen rund um das Erben und Vererben von Immobilien. Ergänzend sollen aktuelle Entwicklungen am regionalen Immobilienmarkt eingeordnet werden, um Eigentümern eine bessere Grundlage für Entscheidungen zu geben – etwa bei der Frage, ob Renovierungen vor dem Verkauf sinnvoll sind oder welche Maßnahmen eher Kosten verursachen, ohne den erzielbaren Preis spürbar zu erhöhen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.
Termine in der Region (Auswahl)
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3. März 2026 – Nassau, Ratssaal Restaurant Stadthalle
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5. März 2026 – Miehlen, Bürgerhaus (barrierefrei)
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9. März 2026 – Kamp-Bornhofen, Burg Sterrenberg (barrierefrei)
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16. März 2026 – Heidenrod-Laufenselden, Hof alla Cava
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23. März 2026 – Bad Ems, Häckers Grandhotel
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13. April 2026 – Katzenelnbogen, Heimatmuseum (barrierefrei)
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16. April 2026 – Lahnstein, Stadthalle (barrierefrei)
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21. April 2026 – Bad Schwalbach, Alleesaal (barrierefrei)
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23. April 2026 – Diez, Grafenschloss (barrierefrei)
VG Aar-Einrich
Die Meister: Fünf regionale Fachbetriebe schließen sich zur Meister-Manufaktur zusammen Fünf Betriebe aus Nastätten, Katzenelnbogen, Miehlen und Bendorf bündeln ihre Gewerke
RHEIN-LAHN Einen guten Handwerker zu bekommen, ist längst nicht mehr nur eine Frage von Geld, sondern oft von Verfügbarkeit. Und wenn es nicht um eine einzelne Reparatur geht, sondern um ein größeres Projekt, wird es für viele Bauherren richtig knifflig: Plötzlich braucht man mehrere Gewerke. Maler, Fliesenleger, Schreiner, Tischler, Energie- und Elektrotechnik und idealerweise jemanden, der das Ganze gestalterisch zusammenführt. Häufig scheitert es am Ende nicht am Handwerk selbst, sondern an Terminen, Abstimmung, Übergaben und daran, dass jeder «nur sein Gewerk» macht.
Genau dieses Problem wollen fünf regionale Fachbetriebe jetzt gemeinsam lösen. Unter dem Namen Meister-Manufaktur haben sie sich zusammengeschlossen, mit dem Anspruch, Planung und Ablauf aus einer Hand anzubieten. Für Auftraggeber bedeutet das: Ein Ansprechpartner, ein abgestimmter Zeitplan und ein nahtloser Übergang von Gewerk zu Gewerk, ohne dass mitten im Projekt erneut Firmen gesucht, Termine nachverhandelt oder Verantwortlichkeiten geklärt werden müssen.
Die Idee: Zusammenarbeit statt Handwerker-Puzzle
Wer schon einmal eine Badsanierung, eine energetische Modernisierung oder einen größeren Umbau geplant hat, kennt das Problem: Der Maler kann erst rein, wenn der Trockenbau fertig ist. Der Fliesenleger wartet auf Sanitär und Elektro. Der Möbelbau kann erst starten, wenn die Maße final sind. Und wenn irgendwo ein Termin rutscht, rutschen gleich alle anderen mit, im schlimmsten Fall wird aus einer überschaubaren Maßnahme ein monatelanges Improvisationsprojekt.
Die Meister-Manufaktur setzt genau dort an und macht aus vielen Einzelaufträgen ein gemeinsames Projekt: koordiniert, abgestimmt und mit dem Anspruch, dass am Ende nicht nur «fertig», sondern auch stimmig ist: funktional, technisch sauber und gestalterisch durchdacht.
Fünf Betriebe – vier Orte – ein Team
Ein zentraler Punkt ist dabei die Regionalität: Hinter der Meister-Manufaktur stehen keine anonymen Subunternehmerketten, sondern bekannte Betriebe aus der Region, die ihre Leistungen bündeln.
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Die Maler der Firma Heymann aus Nastätten stehen für Farb- und Wandgestaltung, Putz- und Ausbauarbeiten, hochwertige Oberflächen, bis hin zu modernen, fugenlosen Lösungen. Dazu kommen klassische Themen wie Bodenbeläge (Teppich, PVC, Laminat, Fertigparkett) sowie Fassadengestaltung und Dämmung über WDVS-Systeme. Auch funktionale Bausteine wie Akustikplatten sowie Sicht- und Wärmeschutzfolien sind Teil des Spektrums.
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Die Energietechniker von Mac Metzler aus Katzenelnbogen bringen die moderne technische Seite hinein: Photovoltaiklösungen, Energiespeicher, Elektroinstallationen und Smart-Home-Systeme – ergänzt durch Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, vom Eigenheim bis zur größeren Wohnanlage. Auch Licht- und Beleuchtungskonzepte sollen über eine präzise Planung mit Spezialisten realisiert werden.
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Ebenfalls aus dem Metzler-Umfeld kommt der Bereich Ofen- und Kaminbau: individuell geplante Ofenanlagen, Kaminöfen, Gas- oder Elektrokamine, auf Wunsch auch mit Wassertechnik, um Öfen in bestehende Heizsysteme einzubinden. Dazu gehören passende Schornsteinlösungen sowie Wartung und Reparaturen.
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Das Fliesenstudio Meyer aus Katzenelnbogen steht für Sanitär- und Fliesenarbeiten im Innen- und Außenbereich, inklusive barrierefreier Komplettbäder und Dampfbäder. Geplant wird dabei mit 3D-Visualisierungen, um früh ein realistisches Bild vom Ergebnis zu bekommen. Im Außenbereich geht es um robuste Beläge für Terrassen, Balkone und Eingänge, unter anderem mit passenden Unterbauten. Zusätzlich wird auch Wasserschadensanierung angeboten, von der Leckortung bis zur Komplettsanierung.
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Die Tischler und Möbelbauer von Fetz Qudrat in Miehlen ergänzen das Ganze um Holzarbeiten und individuellen Möbelbau. Hier geht es um maßgeschneiderte Lösungen vom Entwurf bis zum Unikat – mit 2D-Visualisierungen als Vorschau und optionalen 3D-Modellen für eine realitätsnahe Vorstellung. Ergänzend wird auf ein Partnernetzwerk verwiesen, um Einrichtungslösungen ganzheitlich umzusetzen.
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Als gestalterische Klammer ist außerdem Innenarchitektur Bildhauer aus Bendorf eingebunden. Die Innenarchitektin plant Neubau und Umbau, berät bei Kaufentscheidungen für Häuser, Wohnungen oder Grundstücke und arbeitet mit dem Ansatz, Architektur, Innenarchitektur und Gestaltung zu verbinden. Auch Feng-Shui-Beratung ist als optionales Element genannt, mit dem Ziel, harmonische, ausgeglichene Wohn- und Lebensräume zu schaffen.
Ein Angebot, eine Rechnung, pauschal kalkulierbar
Für Auftraggeber soll das Konzept vor allem eines bringen: Klarheit. Beworben werden ein gemeinsames Angebot und – besonders bei kleineren Arbeiten – auch eine gemeinsame Rechnung, um den Prozess zu vereinfachen. Zudem werden pauschale Angebote in Aussicht gestellt, damit Kosten planbar bleiben und es keine unangenehmen Überraschungen gibt.
Preislich bewegt sich die Meister-Manufaktur im handelsüblichen Rahmen. Der Mehrwert soll nicht über Dumping entstehen, sondern über Struktur: weniger Abstimmungschaos, weniger Leerlauf, weniger Brüche im Ablauf und am Ende ein Ergebnis, das nicht aus Einzelteilen besteht, sondern wie aus einem Guss wirkt.
Handwerk, das zusammenpasst – technisch und optisch
Die Bandbreite reicht damit vom klassischen Innenausbau über Böden, Wände, Fliesen, Sanitär und Möbel bis hin zu moderner Energietechnik, Photovoltaik, Speicherlösungen, Smart Home, Lichtplanung und Ofenbau. Gerade diese Mischung zeigt, wohin die Reise gehen soll: weg vom «Handwerker-Puzzle» und hin zu einem System, in dem Handwerk, Design und Technik gemeinsam gedacht werden.
Für viele Bauherren, ob kleine Renovierung oder große Modernisierung, könnte das genau der Punkt sein, an dem man wieder das Gefühl bekommt: Man muss nicht alles selbst managen, sondern kann ein Projekt tatsächlich planen lassen und am Ende auch entspannt umsetzen. www.meister-manufaktur.de
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