Koblenz
OB David Langner besuchte Kesselheim
Foto (Stadt Koblenz): Andreas Ohlig führte Oberbürgermeister David Langner und Ortsvorsteher Herbert Dott durch das Gelände seinen Bio-Gemüsebaubetrieb in der Ortslage Kesselheim.
KOBLENZ Alle Stadtteile in den nächsten vier Jahren zu besuchen, ist das Ziel des Koblenzer Oberbürgermeisters David Langner. Nach dem Start seiner Besuchsreihe in Arzheim, war der OB vor einigen Tagen im Stadtteil Kesselheim zu Gast.
Hierbei traf sich Langner zunächst mit dem Kesselheimer Ortsvorsteher Herbert Dott, um vor Ort über den an der Rheindörferstraße geplanten Neubau eines Lkw-Parkplatzes zu sprechen. Von dort ging es für Oberbürgermeister und Ortsvorsteher weiter zum Gemüseanbaubetrieb Ohlig in der Ortslage Kesselheim. Hier konnte sich der OB aus erster Hand über die Anforderungen, Absatzmöglichkeiten und Herausforderungen eines seit vielen Jahrzehnten bestehenden Biobetriebes informieren. Im Anschluss stattete David Langner noch einem der letzten im Ort verbliebenen Einzelhandelsbetriebe einen Besuch ab – Annis Blumenladen.
Nach diesem informativen Teil seines Stadteilbesuches ging es für den Oberbürgermeister in das Casino des Bürgervereins Kesselheim. Hier warteten bereits über zwanzig Bürgerinnen und Bürger, um mit dem OB über verschiedene Belange ihres Stadtteils zu sprechen. Themen waren dabei u.a. die Personalausstattung der Kindertagesstätte, bauordnungsrechtliche Fragen, Geschwindigkeitsüberschreitungen und Falschparken in einer verkehrsberuhigten Zone, Friedhofsgebühren und Instandhaltung des Friedhofs, Radverkehr auf dem Leinpfad am Rhein, sowie die Frage nach einer Chance für Kesselheim in das Landesprogramm „Stadtdörfer“ aufgenommen zu werden.
Neben den offenen Fragen in der Gesprächsrunde, konnten die Kesselheimerinnen und Kesselheimer auch Fragen, Anregungen oder Kritik auf Postkarten in eine Einwurfbox stecken. Diese werden den zuständigen Stellen zugeleitet und beantwortet. Zum Abschluss ging der Dank des Oberbürgermeisters an Ortsvorsteher Herbert Dott, welcher den Stadtteilbesuch begleitete und den angenehmen Gesprächsrahmen im Casino Kesselheim geschaffen hatte.
Koblenz
Alle Linden im aktuellen Bauabschnitt der Südallee bleiben erhalten
KOBLENZ Gute Nachricht: Die großen Silberlinden in der Südallee zwischen Ludwigstraße und St.-Joseph-Straße sind alle standsicher. Das hat eine Untersuchung der Bäume im aktuellen Bauabschnitt im Rahmen des Ausbaus der Südallee ergeben. Bei einer Silberlinde überprüfte zusätzlich ein externer Gutachter die Verkehrssicherheit mittels eines Zugversuchs. Auch dieser Baum kann erhalten bleiben.
Nach den Ausbaumaßnahmen sind zusätzliche Pflegemaßnahmen an den Linden zur Förderung ihrer Vitalität und für eine möglichst lange Standzeit geplant. Außerdem stehen den Bäumen dann deutlich größere Flächen zum Durchwurzeln zur Verfügung.
Derzeit werden die Rohrleitungen im Bereich zwischen Ludwigstraße und St.-Joseph-Straße erneuert. Im angrenzenden Abschnitt ist die Asphaltdecke bereits aufgebracht. Aktuell werden dort die Baumbeete und Parkstände hergestellt. Für die neuen Parkstände wird das Grauwacke-Natursteinpflaster der alten Südallee wiederverwendet. Die Verlegung erfolgt in Segmentbögen nach historischem Vorbild. Im Anschluss folgt der Bau der neuen Gehwege.
Koblenz
Närrischer Glanz im Atrium: Oberbürgermeister empfängt Koblenzer Tollitäten
KOBLENZ Er ist seit Jahren ein fester Bestandteil im närrischen Terminkalender in Koblenz: Der Tollitätenempfang des Koblenzer Oberbürgermeisters. Auch in diesem Jahr ließ es sich David Langner nicht nehmen, das amtierende Tollitätenpaar Prinz Oli, der närrische Zeitungsjung, und Confluentia Ricarda samt Gefolge im voll besetzten Atrium der Rhein-Mosel-Halle zu empfangen. Mit ihm Gepäck hatte der Stadtchef ein vielfältiges Programm, das vonseiten der Stadtverwaltung auf die Beine gestellt wurde.
Während nicht nur die Saalband Vinnie Cooper den Saal anheizte, sondern auch die Schängel Gugge mit ihrer mitreißenden, energiegeladenen, rhythmisch mitreißenden Blasmusik für Stimmung sorgten, durften sich auch verschiedene Formationen und Gruppen der Kapuzemänner, die dieses Jahr das Tollitätenpaar der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval stellen, im Saal beweisen. So konnten für den Gardebereich Solomariechen Mariella Kiefer, die Garde Twins Marie und Angelina Leschner und das Garde-Paar Lewent Boos und Ayleen Leisten ihr Können unter Beweis stellen. Ein Showtanz mit ganz viel Liebe, die sich auch im Motto „Jeck vor Liebe – himmlisch und verrückt“ widerspiegelte, boten unterdessen die Großen Funken.
Jessica Fuchs bereitete derweil ihr eigenes musikalisches und rednerisches Chili mit ihrem Karnevalsprogramm „CHiLi con KARNEval“ zu, während Zugmarschall Olav Kullak in einer augenzwinkernden Rede die Stadtspitze auf heiße närrische Tage und die Rathausstürmung, die dieses Jahr auf dem Plan stattfinden wird, einstimmte. Oberbürgermeister David Langner selbst ließ es sich nicht nehmen, in die Bütt zu steigen und blickte als Schängel vom Rathausbrunnen aus humoristisch auf das abgelaufene Jahr und hatte dabei so manche Spitzen in Richtung Politik und Lokalprominenz parat.
Der Koblenzer Stadtchef, der bei der Moderation von Andreas Egenolf unterstützt wurde, nutzte den Abend allerdings auch, um Danke zu sagen. „Ohne die Vereine und den Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen wäre der Koblenzer Karneval nicht möglich. Dafür gebührt allen, die sich rund um die fünfte Jahreszeit engagieren, mein großer Dank“, erklärte Langner im Rahmen des Tollitätenempfangs. Besonders für ihren Einsatz im Koblenzer Karneval wurden Verena Müller-Dötsch und Ulrich Schröder ausgezeichnet, die hierfür neben dem Schängelorden auch eine Urkunde aus den Händen des Oberbürgermeisters erhielten.
Freuen durfte sich an diesem Abend auch das Koblenzer Tollitätenpaar, denn Prinz Oli und Confluentia Ricarda erspielten sich bei einem Quiz rund um den Karneval in der Rhein-Mosel-Stadt 1111 Euro. Dieses Geld soll zugunsten der Aktion „Versteckte Engel“ der Tafel Koblenz gespendet werden, die Geld für Kinder in Notlagen sammelt.
Koblenz
Bezahlbarer Wohnraum beugt Obdachlosigkeit vor: 1000 Euro Spende ans Mampf Koblenz Die Linke Koblenz / Rhein-Lahn übergibt 1000 €-Spende an das Mampf
KOBLENZ Im Dezember 2025 war es zum neunten Mal, dass die Partei Die Linke in Koblen die „Aktion gegen soziale Kälte“ veranstaltete. An den vier Samstagen vor Weihnachten stand Die Linke erneut mit ihrem roten Pavillon von 11 bis 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz und beköstigte Obdachlose und Hilfsbedürftige sowohl mit selbstgekochter Suppe als auch Kaffee, Tee und Backwaren. Außerdem gab es wie in jedem Jahr Hygienetaschen und Taschen mit Lebensmitteln (z.B. gefüllt mit Lebensmitteldosen, Backwaren, Obst und Süßigkeiten) sowie einen Stand mit Kleiderspenden, mit Pullovern bis zu Wolldecken und Schlafsäcken.
Zudem hatte Die Linke auch eine Spendenbox für das Mampf, das Obdachlosenrestaurant in Koblenz, aufgestellt. Den Spendenbetrag von ca. 800 Euro, der von der Partei auf 1000 Euro aufgerundet wurde, wurde nun am 30. Januar übergeben.
Wolfgang Braun (Vorsitzender der Schachtel e.V., dem Verein hinter dem Mampf) bedankte sich bei der Linken für die Spende und betonte: „Das ist eine großartige Spende, doppelt so viel wie im letzten Jahr, vielen Dank! Allerdings haben wir das Anliegen, dass Menschen, die sich für wohnungslose Menschen einsetzen, auch Mitglied in unserem Verein werden.“
Ursula Rosenbaum (Die Linke Koblenz), die über das ganze Jahr hinweg die Sachspenden für die „Aktion gegen soziale Kälte“ sammelt sowie selbst Mitglied im Schachtel-Verein ist, betont: „Wir merken mit jedem Jahr, wie schlecht es den Menschen geht. Auffällig ist auch, dass viele junge Menschen dabei sind. Wie können wir das als Gesellschaft weiter zulassen? Wir versuchen für sie mit unserer Aktion da zu sein, aber das reicht bei Weitem nicht aus. Daher möchte auch ich nochmals sagen: Werdet Mitglied bei der Schachtel e.V. – damit die Lobby für Wohnungs- und Obdachlose größerer wird.“ Weitere Infos zur Mitgliedschaft hi https://schachtel-koblenz.de
Auf die Frage, was gegen Obdach- und Wohnungslosigkeit getan werden kann, sagte Jürgen Michel (Streetworker bei Die Schachtel): „Bezahlbarer Wohnraum beugt Obdach- und Wohnungslosigkeit vor. Im letzten ¾ Jahr hat sich die Zahl der Obdach- und Wohnungslosen in Koblenz um 50% erhöht – das liegt auch am fehlenden bezahlbaren Wohnraum. Wir haben derzeit in Koblenz nachweislich ca. 360 wohnungslose Menschen; inklusive Dunkelziffer kommen wir auf 600! Auch durch die neuen Sanktionen für Grundsicherungs-Beziehende wird sich für viele Menschen die Situation weiter verschlimmern. Umso wichtiger ist es, dass z.B. Kommunen sich stärker für eine dauerhafte Finanzierung von Obdachlosenhilfen und Housing First Programmen einsetzen“, so Michel.
Für Die Linke ist das Thema bezahlbarer Wohnraum besonders wichtig. Sie setzt sich u.a. dafür ein, dass illegal hohe Mieten effizienter erkannt und bestraft werden, dazu hat sie ein eigene App entwickelt, die sog. mietwucher.app, die auch für Koblenz gilt. Sie ist für alle nutzbar: www.mietwucher.app Abschließend möchte sich Die Linke bei allen Spender*innen sowie bei allenHelfenden am Stand bedanken, ohne die die „Aktion gegen soziale Kälte“ nicht möglich wäre.
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