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VG Loreley

Neue Stelen in Braubach und Kaub: Ein sichtbares Zeichen für die Loreley-Region

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Wir sind die Region Loreley – Verbandsgemeinde stellt an ihren Eingangstoren im Rahmen der Wirtschaftsförderung Stelen zur Verfügung
Foto: BEN kurier
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BRAUBACH Mit einem deutlichen Statement präsentieren sich die Städte Braubach und Kaub als Eingangstore zur touristischen Loreley-Region. Die erste von zwei neuen Werbestelen wurde in Braubach feierlich eingeweiht. Am nördlichen Eingang der Verbandsgemeinde Loreley, direkt an der Haupteinfahrt, markiert sie für Besucher den Beginn einer der bekanntesten Urlaubsregionen Deutschlands – der Loreley-Region, die sich zwischen der Marksburg in Braubach und der Burg Pfalzgrafenstein in Kaub erstreckt.

Die hochwertige Beschilderung wurde von der Firma Heymann aus Nastätten gefertigt und auf Gabionen aus regionaler Grauwacke montiert, die das Bauunternehmen Erdkamp aus Weisel errichtete. Die Finanzierung erfolgte durch Mittel der Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Loreley.

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Ein Gemeinschaftsprojekt für die Region

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„Wir sind Loreley-Region. Das ist das klare Signal, das wir mit diesen Stelen setzen wollen“, erklärt Mike Weiland, Verbandsbürgermeister der Loreley. Er hatte die Idee zu den Stelen aus der Urlaubsregion Allgäu mitgebracht, wo ähnliche Beschilderungen mit einheitlichem Logo erfolgreich eingesetzt werden. „Diese Stelen sollen den Gemeinschaftsgedanken stärken und das Kirchturmdenken überwinden. Gerade mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 ist es entscheidend, dass wir als Region zusammenarbeiten, um den Anschluss an die Top-Destinationen in Deutschland zu halten.“

Die Stelen stehen an strategisch wichtigen Punkten: in Braubach, dem nördlichen Tor zur Loreley-Region, und in Kaub, dem südlichen Eingang. „Hier sollen sie Gäste nicht nur willkommen heißen, sondern auch verdeutlichen, dass sie sich in einer zusammenhängenden touristischen Region befinden“, so Weiland weiter.

Große Zustimmung in der Tourismusbranche

Bereits im November hatte Weiland die Idee in der Mitgliederversammlung des Vereins Loreley Touristik e.V. präsentiert. Die Reaktionen aus der Gastronomie und Hotellerie waren durchweg positiv. „Die Leistungsträger in der Region wünschen sich mehr solcher Projekte, die das touristische Angebot sichtbarer und einheitlicher machen. Diese Stelen sind ein erster Schritt in die richtige Richtung“, betont Weiland.

Markus Fischer, Stadtbeigeordneter von Braubach und verantwortlich für den Bereich Tourismus, zeigt sich ebenfalls begeistert: „Mit diesen Stelen haben wir einen weiteren wichtigen Schritt im Tourismus gemacht. Von Braubach mit der Marksburg bis nach Kaub mit der Pfalzgrafenstein repräsentieren wir die Loreley-Region und laden Gäste ein, diese einzigartige Flusslandschaft zu erleben.“ Fischer verweist auf die 40 Kilometer lange, atemberaubende Flusslandschaft, die Besucher anzieht und die Identität der Loreley-Region prägt.

Ein Signal für Zusammenhalt und Zukunft

Die Errichtung der Stelen ist mehr als nur ein gestalterisches Projekt. Sie sind ein Symbol für die touristische Zusammenarbeit in der Verbandsgemeinde Loreley. „Nur gemeinsam sind wir stark“, betont Weiland. „Es ist unser Ziel, mit weiteren Maßnahmen den Gemeinschaftsgedanken zu stärken und die Region als Ganzes erlebbar zu machen.“

Für die Verbandsgemeinde und ihre Gemeinden sind die neuen Stelen ein sichtbares Zeichen der Einheit und der gemeinsamen Stärke. Mit Blick auf die BUGA 2029 und die zukünftigen Herausforderungen im Tourismus ist diese Initiative ein erster, aber bedeutender Schritt.

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VG Loreley

Neubau der Verwaltung in St Goarshausen: Baustellenbegehung stößt erneut auf großes Interesse

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Foto: Jens Michel
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ST. GOARSHAUSEN Bereits zum dritten Mal hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich im Rahmen einer öffentlichen Baustellenbegehung über den Fortschritt des Neubaus des Verwaltungsgebäudes in der Wellmicher Straße in St. Goarshausen zu informieren. Mehr als 30 Teilnehmende nutzten die Möglichkeit, sich aus erster Hand ein Bild vom aktuellen Stand der Arbeiten zu machen.

Dass das Bauprojekt weiter gut voranschreitet, ist inzwischen deutlich sichtbar. Derzeit werden die Glasscheiben in die bereits montierten Fensterrahmen eingesetzt. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird es auch mit der Außenfassade weitergehen, sodass das Gebäude Schritt für Schritt sein endgültiges Erscheinungsbild erhält.

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Parallel dazu werden in Kürze die Dachdeckerarbeiten fortgesetzt. Im Anschluss kann auf dem Dach die technische Gebäudeausrüstung weiter aufgebaut werden, darunter später auch die Photovoltaik-Anlage. „Mit dem Schließen der Gebäudehülle schaffen wir die Voraussetzung, um witterungsunabhängig mit dem Innenausbau beginnen zu können“, erläuterte Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Mike Weiland, beim Rundgang über die Baustelle.

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Ab Mitte Februar ist der Start der Innenausbaugewerke vorgesehen. Dann beginnen die Arbeiten der Gewerke Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär. Auch der innere Trockenbau steht kurz vor der Vergabe, sodass der Innenausbau insgesamt zeitnah voll durchstarten kann. Positiv stellt sich weiterhin die Kostensituation dar. Aktuell liegen die vergebenen Auftragssummen um etwas mehr als 200.000 Euro unterhalb der ursprünglich kalkulierten Gesamtkosten. „Das ist ein erfreulicher Zwischenstand, den wir angesichts der allgemeinen Preisentwicklung sehr aufmerksam im Blick behalten“, so Mike Weiland.

Parallel zum Baufortschritt laufen bereits die nächsten vorbereitenden Schritte. So befindet sich die Auslobung für „Kunst am Bau“ in Vorbereitung. Zudem werden derzeit die Abstimmungen zu Boden-, Decken- und Wandbelägen, den Innentüren sowie zur Büroausstattung vorgenommen, um die entsprechenden Ausschreibungen auf den Weg bringen zu können. Wie schon bei den vorherigen Begehungen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über Details des Projekts zu informieren. Ziel bleibe es weiterhin, Transparenz zu schaffen und die Bürgerschaft aktiv über die Entwicklung des Neubaus zu informieren.

Denn diese gut informierten Menschen können mitreden und sich der Diskussion stellen, wenn Kritiker sich auf Grundlage veralteter Planunterlagen äußern oder schlichtweg mit viel Unwissen Mutmaßungen anstellen, die jeder Grundlage entbehren. „Beim nächsten Angebot zum Rundgang laufen wir sicherlich bereits durch erste aufgeteilte Räume“, zeigte sich Bürgermeister Mike Weiland optimistisch, denn die Maßnahme liegt im normalen Bauzeitenplan (pm Verbandsgemeinde Loreley).

 

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Starke Frauen im Rhein-Lahn-Kreis: Anja Schrock besuchte Kerstin Heuser aus Dachsenhausen

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Foto: Anja Schrock
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DACHSENHAUSEN In der Videoserie »Erzähl doch mal« hat die Redakteurin des BEN Kurier, Anja Schrock, eine Frau besucht, die für viele Menschen im Rhein-Lahn-Kreis weit mehr ist als eine Dienstleisterin. Kerstin Heuser lebt und arbeitet in Dachsenhausen und ist seit fast 23 Jahren selbstständig mit ihrer mobilen Hand- und Fußpflege. Ihr Weg, ihre Haltung und ihre Disziplin machen sie zu einer starken Frau aus der Region.

Verwurzelt im Dorf, unterwegs für die Menschen

Kerstin Heuser ist in Dachsenhausen geboren und lebt bis heute dort. Das Dorf, das sie liebevoll als »Plattländchen« bezeichnet, ist für sie Heimat und Rückzugsort zugleich. Beruflich führte ihr Weg zunächst nach Bad Ems, wo sie ihre Ausbildung zur Parfümerie-Fachverkäuferin absolvierte. Später folgte dort auch die Ausbildung zur Fußpflegerin. Mehrere Jahre arbeitete sie in der Parfümerie, bevor sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.

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Seitdem ist sie mobil unterwegs und besucht ihre Kunden zu Hause. Dieser persönliche Ansatz ist für sie bis heute zentral. Die Entscheidung für die Selbstständigkeit war anfangs ungewohnt, geprägt von neuen Freiheiten, aber auch von Verantwortung. Unterstützung fand sie dabei vor allem in ihrem Mann, der selbst seit vielen Jahren selbstständig ist und ihr mit Erfahrung, Struktur und Rückhalt zur Seite stand. Disziplin, Verlässlichkeit und Organisation wurden zur Grundlage ihres Alltags.

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Nach etwa einem halben Jahr hatte sie ihren eigenen Rhythmus gefunden. Termine, Fahrzeiten und Abläufe griffen ineinander. Heute ist ihr Arbeitstag klar getaktet. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind für sie selbstverständlich. Herausforderungen wie Verkehr, Bahnübergänge oder winterliche Straßen gehören ebenso dazu wie Gespräche, die während einer Behandlung länger dauern als geplant. Gerade diese Gespräche sind für Kerstin Heuser ein wichtiger Teil ihrer Arbeit, denn über die Jahre entstehen Nähe, Vertrauen und echte Bindungen.

Disziplin, Nähe und Lebensqualität

Die mobile Arbeit empfindet sie bis heute als Bereicherung. Sie kommt zu den Menschen nach Hause, nimmt sich Zeit und ist in diesem Moment ganz bei ihrem Kunden. Das gibt nicht nur den Menschen, die sie besucht, viel zurück, sondern auch ihr selbst. Die Dankbarkeit, das Vertrauen und das Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben, begleiten sie bis in den Feierabend.

Trotz des eng getakteten Berufsalltags achtet Kerstin Heuser auf Ausgleich. Feste Arbeitstage und ein freier Tag pro Woche schaffen Raum für Haushalt, Garten, private Termine und Hobbys. Besonders im Sommer widmet sie sich mit viel Liebe ihrem Garten und ihrer kreativen Ader. Dekorationen, Kränze und Gestecke entstehen aus Blumen und Naturmaterialien. Kreativität ist für sie ein Gegenpol zur strukturierten Arbeit.

Gedanken ans Aufhören gab es in all den Jahren nur selten und meist nur kurz. Schlechte Tage, Wetter oder körperliche Belastung gehören dazu, verschwinden aber schnell wieder. Ihr Beruf erfüllt sie nach wie vor. Schwierige Kunden begegnet sie mit Erfahrung und Ruhe. Zuhören, Zeit geben und Menschen ernst nehmen sind Fähigkeiten, die sie sich über Jahrzehnte erarbeitet hat.

Rückblickend weiß sie, dass Selbstständigkeit als Frau oft unterschätzt wird. Der Aufwand, die Disziplin und die körperliche Arbeit sind für Außenstehende nicht immer sichtbar. Für ihre Kunden hingegen schon. Ihnen ist bewusst, was Kerstin Heuser täglich leistet.

Jungen Menschen, die über eine Selbstständigkeit in der Fußpflege nachdenken, rät sie zur Offenheit und zur ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Beruf. Der Bedarf ist groß, die Arbeit erfüllend, verlangt aber Einsatz, Struktur und Durchhaltevermögen.

Erfolg bedeutet für sie heute vorwiegend Lebensqualität. Die Freiheit, das eigene Leben zu gestalten, Wertschätzung zu erfahren und auch nach 23 Jahren noch gebraucht zu werden. Ihrem jüngeren Ich würde sie raten, mutiger zu sein, früher aus dem Schneckenhaus zu kommen und sich mehr zuzutrauen.

Privat träumt sie davon, noch einmal nach New York zu reisen, gemeinsam mit ihrem Mann. Und doch weiß sie, dass sie danach wieder gerne zurückkehrt – nach Dachsenhausen, in die dörfliche Gemeinschaft, in die Nähe zur Natur und zu den Menschen, die ihr Leben prägen.

Kerstin Heuser steht für eine stille, aber kraftvolle Stärke. Für Verlässlichkeit, Nähe und echte Lebensqualität. Genau deshalb gehört sie in die Serie »Starke Frauen im Rhein-Lahn-Kreis«.

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VG Loreley

Jessica Tiefenbach aus Reitzenhain holt Platz 2 beim BEN Kurier Leserfotowettbewerb 2025

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Foto: Jessica Tiefenbach
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REITZENHAIN Was für ein spektakulärer Schlusspunkt beim Leserfotowettbewerb 2025 im BEN Kurier. Mit dieser außergewöhnlichen Aufnahme konnte Jessica Tiefenbach die Leser besonders überzeugen. Entstanden ist das Bild bei einem Hubschrauberflug und zeigt das Loreley-Plateau aus einer beeindruckenden Perspektive.

Am Ende sammelte das Foto 397 Stimmen und erreichte damit Platz 2 im Wettbewerb. Wer den ersten Platz belegt, wird morgen bekannt gegeben. Insgesamt wurden 2025 mehr als 400 Leserfotos eingereicht.

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