Schulen
Nassauer Leifheit-Gymnasium will BNE Schule werden: Doch was bedeutet eigentlich BNE?
Nassauer Leifheit-Gymnasium will BNE Schule werden: Doch was bedeutet eigentlich BNE?
NASSAU Wir wollen BNE-Schule werden. Aber Was bedeutet eigentlich BNE? „Durch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kann jede und jeder erkennen: „Mein Handeln hat Konsequenzen – nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann dazu beitragen, die Welt ein Stück weit zu verbessern“. Dieses Denken ist dringend notwendig, um Veränderungen anzustoßen und drängende globale Probleme anzugehen. Neben den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen sind soziale Aspekte, wie Chancengerechtigkeit oder die Frage nach Lebensqualität, von entscheidender Bedeutung.“ Diese Informationen finden sich zum Thema BNE auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Der LC als Schule für Bildung für nachhaltige Entwicklung
Am Leifheit-Campus ist das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren immer präsenter und auch im Alltag spürbar geworden. So zum Beispiel durch unsere zertifizierte Mensa, den Schulgarten oder unsere vielen Nachhaltigkeits-AGs und Projekte sowohl im Fachunterricht als auch beim ökologischen Schwerpunkttag, der Projektwoche, Exkursionen zu außerschulischen Lernorten wie Wald, Lahn und zusätzlichen Aktionen, wie etwa „The Blue Mind“. Wir versuchen zudem durch unsere digital geprägte Infrastruktur auch Papier zu sparen und Prozesse zu vereinfachen.
Auch arbeiten wir zukunftsorientiert und sind sehr daran interessiert, unsere Lernenden zu politisch mündigen und handelnden Menschen zu entwickeln. Dies zeigt sich beispielsweise in der Demokratie-AG und dem Demokratie-Tag oder auch bei der Teilnahme am Europatag und der Juniorwahl. Ebenso organisierten die Lernenden auch eine Spendenaktion für die Ukraine. An unserer Schule ist die Partizipation in verschiedenen Gremien wie dem Mensarat und die Verantwortungsübernahme bei Diensten wie dem Hofdienst besonders wichtig. Aus ökonomischer Sicht bietet der LC seinen Lernenden des Wirtschaftskurses der Klasse 9 die Möglichkeit, sich beim Bistro einzubringen.
Im Bereich Soziales engagieren wir uns für unsere Partnerschule in Honduras und unterstützen diese z.B. mit Spenden durch das „Chispa Project“ sowie einer digitalen Brieffreundschaft.
Aufgrund all dieser Bemühungen und vieler bereits bestehenden Projekte kam der Entschluss, dass unsere Schule sich als BNE-Schule bewirbt. Deshalb kam am 7.2. nach intensiver Vorbereitung eine Kommission des Ministeriums, um zu prüfen, inwiefern wir als Leifheit-Campus uns als BNE-Schule qualifizieren.
An diesem Tag führten Theresa Flöthner und Kathrin Zei begleitet und unterstützt von vielen Akteuren aus der ganzen LC-Schulgemeinschaft die Kommission durch die Konzepte und Projekte, gaben Einblicke in die thematische sowie strukturelle Umsetzung von BNE in und um das Gebäude und im Unterricht. Daniel Kreußer, Marion Schnitzler und Bernd Hartmann unterstützen die beiden BNE-Koordinatorinnen tatkräftig als Beraterinnen und Berater Bildung für nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz.
Schulen
Literatur gegen das Vergessen: Goethe-Gymnasium Bad Ems mit Projekt zum Holocaust
BAD EMS „Das blinde Fenster zum Gestern aufstoßen“ – ausgehend von dieser Metaphorik beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler am 27. Januar im Deutschunterricht der Klassen 7a und 8a (Benedicte Schödl) mit literarischen Texten zum Holocaust.
Nach einer kurzen Einführung im Unterricht hatten die Klassen die Möglichkeit, in der Schulbibliothek literarische Werke in den Blick zu nehmen, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Holocaust blicken.
Bibliothekarin Elke Schmidt hatte hierzu eine sehr große und abwechslungsreiche Auswahl an Literatur zusammengestellt und sie für die Schüler zur Einsicht arrangiert. So fanden sich neben Informationen der Bundeszentrale für Politische Bildung und weiteren Sachbüchern vor allem erzählende Texte wie „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter, „Das Tagebuch der Anne Frank“, „Auf einem langem Weg“ von Gudrun Pausewang, „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne und viele andere Werke. Auch graphic novels und DVDs standen zur Verfügung und konnten – wie auch die Bücher – nach einer Schmökerstunde in der Bibliothek ausgeliehen werden.
Es bleibt zu hoffen, dass „blinde Fenster zum Gestern“ nicht nur anlässlich des Gedenktages, sondern durch das kritische Lesen und Reflektieren aufgestoßen werden. Mögen auf diese Weise Demokratie und Verantwortungsbewusstsein wachsen und ein gutes Miteinander gepflegt werden.
Danke an Elke Schmidt für die hervorragende Auswahl der Bücher sowie für ihre Dienste zur Leseförderung (Text: Benedicte Schödl | Goethe-Gymnasium Bad Ems)
Lahnstein
U16-Jungenmannschaft des Johannes-Gymnasiums Lahnstein gewinnt Landesentscheid im Volleyball
LAHNSTEIN Ein großer Erfolg für das private Johannes-Gymnasium in Lahnstein und den VC Lahnstein: Die U16-Jungenmannschaft hat im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (WK III) den Landesentscheid im Volleyball gewonnen. Mit einer beeindruckenden Leistung setzten sich die jungen Sportler in Mainz gegen starke Konkurrenten durch und qualifizierten sich damit erstmals für das Bundesfinale in Berlin im Mai.
Im ersten Spiel des Tages zeigten die Lahnsteiner Talente ihr Können und gewannen souverän mit 2:0 gegen die IGS Morbach. Im entscheidenden Duell gegen das Priv. Theresianum-Gymnasium Mainz wurde es jedoch spannend. Nach einem knappen ersten Satz, den die Lahnsteiner mit 24:26 verloren, kämpften sie sich im zweiten Satz zurück und gewannen mit 25:14. Der dritte und letzte Satz wurde zum Nervenkitzel, doch die Mannschaft behielt die Nerven und sicherte sich mit 15:13 den Sieg.
Trainer und AG-Leiter Rafael Heilscher vom VC Lahnstein äußerte sich stolz über die Leistung seiner Schützlinge: „Dieser Erfolg ist eine schöne Bestätigung unserer bisherigen Arbeit. Die enge Kooperation zwischen dem Johannes-Gymnasium und dem VC Lahnstein, die seit fünf Jahren besteht, hat sich als äußerst fruchtbar erwiesen.“
Die Volleyball-AG des Johannes-Gymnasiums, die seit dem Schuljahr 2019/2020 kontinuierlich aufgebaut wurde, hat mit diesem Sieg einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Heilscher betonte, dass der Erfolg nicht nur die harte Arbeit der Schüler würdigt, sondern auch das Potenzial aufzeigt, das im sportlichen Bereich der Schule noch vorhanden ist. „Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam weitere sportliche Talente entwickeln können. Ich bedanke mich auch sehr bei Herrn Simon Einig, der als schulischer Ansprechpartner mich sehr unterstützt.“, so Heilscher.
Die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin ist ein herausragender Erfolg und zeigt, wie erfolgreich Kooperationen zwischen Schule und Verein sein kann. Das Johannes-Gymnasium ist seit drei Jahren anerkannte Partnerschule des Sports mit einem breiten Sportprofil und Kooperationen mit Sportvereinen aus der Region (pm Johannes-Gymnasium Lahnstein).
Schulen
Neue Schulraumcontainer für die Grundschule Freiherr-vom Stein in Nassau
NASSAU Die Grundschule Freiherr-vom-Stein in Nassau ist eine Ganztagsschule in Angebotsform und steht in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Im Schuljahr 2025/2026 besuchen 329 Schülerinnen und Schüler die Einrichtung.
In enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Architektenbüro Meffert hat die Verbandsgemeindeverwaltung Bad Ems-Nassau als Schulträger die räumlichen Kapazitäten durch den Erwerb neuer Schulraumcontainern erweitert. Die Containeranlage mit einer Grundfläche von rund 200 m² wurde auf der Rückseite des Schulgebäudes errichtet. Die Anlieferung und Montage der Containermodule erfolgte in der letzten Kalenderwoche im Januar.
Durch die zusätzlich entstehenden Räume kann dem gestiegenen Platzbedarf begegnet und pädagogische Angebote der Ganztagsschule gesichert sowie erweitert werden. Unter anderem wird ein weiterer Klassenraum eingerichtet, der den Regelunterricht im Schulgebäude entlasten wird. Darüber hinaus entsteht ein neuer Mehrzweckraum, der sowohl für den regulären Sportunterricht als auch für zusätzliche Bewegungsangebot im Rahmen des Ganztages genutzt werden kann. Im neuen Differenzierungsraum findet Förderunterricht statt, um den vorhandenen sonderpädagogischen Förderbedarf der schulischen Einrichtung gerecht zu werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der sprachlichen und musikalischen Förderung.
Der Innenausbau der Schulcontainer soll in den nächsten Wochen erfolgen, sodass eine Inbetriebnahme der neuen Schulräume nach den diesjährigen Osterferien angestrebt wird.
Das Finanzierungsvolumen des Gesamtprojektes beläuft sich auf 1.068.396,84 Euro. Der Erwerb der Schulraumcontainer, einschließlich der Anschaffung des erforderlichen Mobiliars wurde durch das Investitionsprogramm des Bundes zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulter durch das Ministerium für Bildung mit Fördermitteln in Höhe von 373.930,00 Euro bezuschusst.
Der Schulträger dankt allen Beteiligten an der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahme und sieht darin eine wichtige Grundlage, um die pädagogischen Angebote der Ganztagsschule langfristig aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln (pm Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau).
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