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VG Bad Ems-Nassau

Nach Überflutung in Nassauer Bachgasse: Arbeiten an Verstopfung laufen auf Hochtouren

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Mit schwerem Gerät wird versucht, die Verstopfung zu lösen.
Foto: BEN Kurier
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NASSAU Seit Montagmittag führt eine Verstopfung des verrohrten Kaltbachs im Bereich der Nassauer Bachgasse zu Überflutungen, auch einige Keller umliegender Häuser liefen voll. Schon unmittelbar nach Bekanntwerden des Problems waren städtischer Bauhof, Verbandsgemeindewerke und Feuerwehr vor Ort. In den folgenden Stunden wurde zunächst versucht, die massive Verstopfung unter Hinzuziehung eines Rohrreinigungs-Unternehmens zu beseitigen. Aufgrund der enormen Wassermassen, die der Kaltbach nach den ausgiebigen Niederschlägen der vergangenen Tage mit sich führte, war das aber leider nicht möglich.

Parallel bauten Feuerwehr und Bauhof mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks noch am Montag Absperrungen zur kontrollierten Wasserabführung auf, die betroffenen Keller wurden ausgepumpt. Darüber hinaus verblieb zunächst nur die Hoffnung auf ein Nachlassen der Niederschläge und den langsamen Rückgang des Wasserzulaufs.

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Am Dienstag und Mittwoch veranlassten die Entscheidungsträger der Stadt und Mitarbeiter der Verbandsgemeinde weitere Maßnahmen. Durch eine Fachfirma für Kanalinstandhaltung wurden Teile des betroffenen Bereichs mit einer Spezialkamera inspiziert, um die Verstopfungen genauer zu lokalisieren. Aufgabe eines lokalen Tiefbauunternehmens war, zwischen zwei verrohrten Bachstrecken im Bereich des Steinchen Schlosses eine Auffangvorrichtung zu installieren, um gelöstes Material aufzufangen.

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Seit Donnerstag laufen die Vorbereitungen zur Öffnung der Bachverrohrungsdecke, damit erste Teile der Verstopfungen mit einem Bagger entfernt werden können. Durch den Einbau von Pumpen soll Wasser aus dem Bachlauf in die Kanalisation der Werke umgeleitet werden, so dass sich der Wasserspiegel zumindest leicht senkt.  (PM Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau). VIDEO: Fräsarbeiten um die Verstopfung zu lösen.

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VG Bad Ems-Nassau

Tourismus in Rheinland-Pfalz 2025: Mehr Gäste und Übernachtungen

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WIRTSCHAFT Die Beherbergungsbetriebe in Rheinland-Pfalz schlossen 2025 mit einem Plus bei Gäste- und Übernachtungszahlen ab. Wie das Statistische Landesamtes in Bad Ems mitteilt, stieg die Zahl der Gäste gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 8,9 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen legte um 1,2 Prozent auf 22,6 Millionen zu. Im Jahresdurchschnitt waren 2.836 Betriebe geöffnet (minus 1,9 Prozent).

Das Niveau im Vor-Corona-Jahr 2019 wurde jedoch noch nicht erreicht: Die Zahl der Gäste lag um drei Prozent niedriger, die der Übernachtungen um 1,7 Prozent.

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Tourismusregionen überwiegend mit positiver Bilanz

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Die Mehrheit der Tourismusregionen verzeichnete im Vergleich zu 2024 ein höheres Gäste- und Übernachtungsaufkommen. Besonders deutlich fielen die Zunahmen in der  Region Mosel-Saar aus: Die Gästeankünfte stiegen um 4,8 Prozent, die Übernachtungen nahmen um 2,6 Prozent zu.

Auch im Mittelrheintal (Gäste: plus 1,9 Prozent; Übernachtungen: plus 0,9 Prozent) sowie in Rheinhessen (Gäste: plus 1,4 Prozent; Übernachtungen: plus 2,2 Prozent) wurden Zuwächse registriert. In der Eifel erhöhten sich die Gästeankünfte um 3,9 Prozent, die Übernachtungen um 3,2 Prozent.

Die Pfalz entwickelte sich hingegen rückläufig: Hier sank die Zahl der Besucherinnen und Besucher um 1,9 Prozent, die Übernachtungen gingen um 2,6 Prozent zurück. Im Westerwald gab es trotz geringerer Gästeankünfte (minus 2,2 Prozent) ein leichtes Plus bei den Übernachtungen (plus 0,4 Prozent). In den Regionen Hunsrück sowie Naheland stiegen die Gästezahlen (plus 1,6 bzw. plus 0,4 Prozent), während die Übernachtungszahlen zurückgingen (minus 1,8 bzw. minus 2,6 Prozent).

Ahrtal mit starkem Wachstum – aber noch deutlich unter Vor-Corona-Niveau

Im Ahrtal, das noch immer die Folgen der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 spürt, stiegen die Gäste- und Übernachtungszahlen 2025 gegenüber dem Vorjahr um 16 bzw. 15 Prozent. Die Zahl der angebotenen Betten erhöhte sich um sieben Prozent auf 6.500, die von 124 geöffneten Betrieben bereitgestellt wurden.

Gleichzeitig ist der Rückstand gegenüber dem Vor-Corona-Jahr weiterhin deutlich: Die Zahl der Gäste lag in 2025 noch um 34 Prozent unter dem Niveau von 2019. Bei den Übernachtungen waren es 35 Prozent. Das Bettenangebot war um 37 Prozent geringer, die Zahl der Betriebe um 33 Prozent.

Unterschiedliche Entwicklung der Betriebsarten

Fünf der zehn Betriebsarten beendeten 2025 mit einer positiven Bilanz. Deutlich mehr Übernachtungen verbuchten Campingplätze (plus 13 Prozent). In Vorsorge- und Rehabilitationskliniken lagen die Zunahmen bei 4,3 Prozent. Zuwächse gab es auch in Erholungs- und Schulungsheimen (plus zwei Prozent) sowie in Jugendherbergen, Hütten und ähnlichen Einrichtungen (plus 1,9 Prozent). Hotels – die bedeutendste Betriebsart – verharrten in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Rückgänge verzeichneten Hotels garnis (minus 3,3 Prozent), Ferienhäuser und Ferienwohnungen (minus 2,9 Prozent) und besonders Pensionen (minus 4,4 Prozent) und Gasthöfe (minus 8,1 Prozent). Die Rückgänge bei Ferienzentren (minus 3,5 Prozent) sind in Teilen auf die Schließung einer Einheit zurückzuführen.

Inländische Gäste überwiegen

Mehr als vier Fünftel der Gäste hatten 2025 ihren Wohnsitz in Deutschland. Die Zahl der Gästeankünfte aus dem Inland stieg um 2,4 Prozent auf 7,2 Millionen; die Zahl der Übernachtungen nahm um zwei Prozent auf knapp 18 Millionen zu. Die Zahl der Gäste aus dem Ausland erreichte 1,7 Millionen (plus 0,4 Prozent). Diese buchten 4,8 Millionen Übernachtungen (minus 1,6 Prozent).

Tourismus im Dezember 2025Auch im Dezember 2025 war die Entwicklung positiv: Die Zahl der Gästeankünfte stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,1 Prozent auf 490.000. Die Übernachtungszahlen nahmen um 3,6 Prozent auf 1,2 Millionen zu.

Methodische Hinweise

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten sowie den Betreibern von Camping- und Reisemobilstellplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen. 

Den Tourismusregionen Westerwald, Lahntal sowie dem Mittelrheintal liegt ab dem Berichtsjahr 2024 ein neuer Regionszuschnitt zugrunde. Vergleiche mit Zeiträumen vor 2023 sind daher mit großen Einschränkungen verbunden. Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken | Statistisches Landes Bad Ems) 

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VG Bad Ems-Nassau

Gemeinsam für den Wald: 80 Kinder packen am Ehrlich-Heidchen in Nassau mit an

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Foto: BEN Kurier
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NASSAU Mit Astscheren, Spaten und viel Begeisterung für die Natur haben sich rund 80 Kinder gemeinsam mit Erwachsenen am Ehrlich-Heidchen in Nassau zu einer besonderen Umweltaktion getroffen. Ziel der Initiative war es, Bäume zu pflegen, neue Pflanzen zu setzen und Kindern gleichzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur näherzubringen.

Stadtbürgermeister Manuel Liguori zeigte sich begeistert über die große Resonanz. „Wir sind von den Anmeldungen etwas überrollt worden“, erklärte er beim Auftakt der Aktion. Viele Kinder hätten sich gemeinsam mit ihren Familien angemeldet, um im Wald aktiv mitzuhelfen. Sein besonderer Dank galt dem Ersten Beigeordneten Uli Pebler, der die Veranstaltung initiiert und organisiert hatte. „Er ist der Antreiber und Motor des Ganzen“, betonte Liguori.

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Unterstützt wurde die Aktion von zahlreichen Beteiligten aus der Region. Neben dem städtischen Bauhof engagierten sich der Jugendtreff, der Forst, örtliche Jäger sowie weitere Helfer wie Ursula und Manfred Braun und Philipp Schiefenhövel. Auch die Grundschule Nassau beteiligte sich mit vielen Schülerinnen und Schülern.

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Der Erste Beigeordnete Uli Pebler erläuterte das vielseitige Programm des Nachmittags. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl sei die ursprünglich geplante reine Baumpflegemaßnahme deutlich erweitert worden. So pflanzte eine Gruppe gemeinsam mit dem Forst neue Weißtannen, die als klimaresistente Baumart künftig besser mit den veränderten Klimabedingungen zurechtkommen sollen.

Weitere Gruppen kümmerten sich um Pflegearbeiten im sogenannten Kinderschulwald, den Nassauern Grundschulkinder bereits vor zwei Jahren angelegt hatten. Dort wurden Nachbesserungen vorgenommen, um das Wachstum der jungen Bäume zu sichern.

Auf dem Heidchen selbst standen zudem verschiedene Arbeiten an: Drei Gruppen führten den sogenannten Erhaltungsschnitt an tragenden Bäumen durch, während eine weitere Gruppe, ausschließlich mit Erwachsenen, alte Apfelbäume zurückschnitt, um deren Verjüngung zu fördern. Zusätzlich wurden Misteln aus den städtischen Bäumen entfernt, die langfristig die Vitalität der Obstbäume beeinträchtigen können.

Neben der Arbeit kam auch der gemeinschaftliche Teil nicht zu kurz. Für die Kinder gab es Stockbrot am Lagerfeuer, das vom Bauhof beaufsichtigt wurde. Die örtlichen Jäger sorgten für Bratwürste. Dazu wurden kalte Getränke angeboten.

Nach zwei bis drei Stunden gemeinsamer Arbeit hoffen die Organisatoren, nicht nur den Obstbäumen auf dem Heidchen etwas Gutes getan zu haben, sondern auch den Kindern ein wichtiges Erlebnis vermittelt zu haben. „Die Kinder sollen mitbekommen, dass man in der Natur auch etwas Gutes tun kann und dabei Spaß haben“, sagte Pebler. Gleichzeitig betonte er, dass solche Aktionen keine einmalige Sache bleiben sollen, sondern Teil eines langfristigen Engagements für Natur und Umwelt in Nassau sind.

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Sport

Erlös aus Benefizspiel in Nievern sorgt für Freude in Kenia

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Foto: Stiftung Kick for Help | Norbert Neuser
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NIEVERN Viele Highlights hatten wir im vergangenen Jahr anl. unseres 750. Gemeindejubiläums zu feiern. Einige werden uns noch lange in Erinnerung bleiben, vor allem dann, wenn sie im Rahmen eines weiteren, sportlichen Jubiläums zu einem besonderen Erlebnis wurden, das jetzt noch seine Nachwirkungen zeigt.

So hatte der SV Hertha anl. seines 115jährigen Bestehens am Sonntag, dem 7. September 2025 zu einem Benefizspiel der Nieverner Seniorenmannschaft gegen die Traditionself des 1. FC Köln ins Stadion Silberau eingeladen. Rund 650 Besucher konnten bei schönem Wetter und toller Atmosphäre einen herrlichen Fußballnachmittag erleben, dessen Reinerlös in Höhe von 3000,00 € zudem einem guten Zweck zugeführt wurde.

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Der langjährige Schulleiter und ehemalige Europaabgeordnete Norbert Neuser unterstützt mit seiner Stiftung Kick for Help seit vielen Jahren Sport- und Schulprojekte in Entwicklungsländern. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Schul- und Vereinsprojekten sowie die Unterstützung internationaler Begegnungen von jungen Sportlern und Sportlerinnen. Mit der integrativen Kraft des Sports sollen Barrieren, Vorurteile, vorhandene Konflikte und Benachteiligungen aufgehoben und beseitigt werden. Die „Stiftung Kick for Help“ will damit positiv zur Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beitragen.

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So konnte mit der Unterstützung aus dem Jubiläumsspiel der Hertha an der Becky Scool in Kibera (Kenia) für dauerhaftes Trinkwasser für alle Schülerinnen und Schüler gesorgt, eine neue Toilettenanlage fertiggestellt und ein neuer Schulgarten angelegt werden, der von den Kindern mit großer Begeisterung gepflegt wird. Norbert Neuser war vor Kurzem vor Ort, um sich dort von den geleisteten Arbeiten und den Fortschritten selbst zu überzeugen. Dabei konnte er festzustellen, dass als kleines Dankeschön der Schulgemeinschaft jetzt sogar das Logo des SV Hertha Nievern mitten in Afrika an einer Wand der Becky Scool in Kibera prangt!

Was für ein tolles Update zum Jubiläum der Hertha, aber auch der Gemeinde, verbunden mit einem großen Dankeschön an alle, die das möglich gemacht haben!

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