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VG Aar-Einrich

Katzenelnbogener Herbstmarkt bei goldenem Oktoberwetter

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Foto: Uschi Weidner
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KATZENELNBOGEN Das schöne Herbstwetter lockte trotz des Angebotes an herbstlichen Märkten und Veranstaltungen in der Umgebung viele Menschen nach Katzenelnbogen. Der Markt bot wenig Herbstliches, auf der Suche nach Früchten oder Blumen konnten die Besucher nicht fündig werden. Aber die Untertalstraße war ein Ort der Kommunikation. Bei schönem Wetter genossen die Besucher die Begegnungen, die Möglichkeit etwas zu essen und zu trinken und vielleicht ein Geschenk für einen lieben Menschen oder etwas Praktisches zu erwerben. Ein Stand mit der neuesten Wolle machte Lust, jetzt schon mit dem Stricken von Wärmendem für die kommenden Monate zu beginnen. Und eine Auswahl an Stoffe zum Schneidern war ebenfalls vorhanden. Die Tage werden kürzer, „nähen und stricken ist im Winter ein schönes, aber auch nützliches Hobby“, so die Kauflustigen augenzwinkernd an den Ständen. Und bei der Wolle sind an solchen Ständen immer die neuesten Trends zu finden. Wer Lust hatte, einen schon fertigen handgearbeiteten Schal oder ein Tuch zu erwerben, hatte aber auch reichlich Auswahl.

Viele Bekannte konnte man treffen und ein Gläschen Wein oder einen Kaffee trinken. Die Besucher des Herbstmarktes zögerten den Heimweg immer noch ein wenig hinaus. Es war dafür gesorgt, dass sich die Marktbesucher bei warmen und kalten Speisen stärken konnten. Nicht nur in der Untertalstraße, sondern im ganzen Stadtgebiet waren die Geschäfte zum Herbstmarkt geöffnet. Das Angebot der Katzenelnbogener Einzelhändler fand reges Interesse. Im Spielwarenladen freuten sich die Kinder, bei den „feinkleins“ gab es für Kinder und Erwachsene attraktive Waren. Herbstliche Blumensträuße, Kürbisse und auch etwas für den Garten konnten die Besucher des Herbstmarktes bei Simone Klockhaus in ihrem Geschäft finden. Vor dem Eine Welt Laden war eine Verlosung vorbereitet. Kleine Preise winkten. Der Betrag der Lose, die nicht gewonnen hatten, ging in Projekte des Vereins. Volker Strack von der Klingelbacher Streuobstgemeinschaft hatte genug Äpfel, um beim Markt seine Apfelsaftkelter in Betrieb zu setzen. „In diesem Jahr gab es nicht viele Äpfel, trotzdem möchte ich an Presse und einer Kelter vorführen, wie Apfelsaft gekeltert wird, den die Besucher auch gleich mit nach Hause nehmen können“.

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Viele Menschen nahmen in diesem Jahr zudem die Gelegenheit wahr, einen Abstecher ins Einrichmuseum in der Stiftstraße zu machen. Die Verantwortlichen waren begeistert, zumal die Besucher nicht nur schauten, sondern auch viele Fragen zu beantworten waren.

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VG Aar-Einrich

Kreisentwicklerin Yvonne Greine besucht die Verbandsgemeinde Aar-Einrich

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Bild- und Textquelle: Entwicklungsagentur Aar-Einrich
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KATZENELNBOGEN Die neue Kreisentwicklerin des Rheingau-Taunus-Kreises, Yvonne Grein, war zu einem Antrittsbesuch in der Verbandsgemeinde Aar-Einrich zu Gast. Begleitet wurde sie von Jennifer Brötz, die in der Wirtschaftsförderung des Rheingau-Taunus-Kreises tätig ist.

Von Seiten der Verbandsgemeinde Aar-Einrich nahmen VG-Bürgermeister Lars Denninghoff sowie Christopher Kahl, Leiter der Entwicklungsagentur Aar-Einrich, an dem Treffen teil. Im Mittelpunkt stand ein intensiver und konstruktiver Austausch zu aktuellen wirtschaftlichen und strukturellen Themen der Region.

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Ein zentraler Punkt war die Vorstellung der Wirtschaftsförderungsstrategie des Rheingau-Taunus-Kreises. Dabei wurden verschiedene Handlungsfelder beleuchtet, in denen eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit angestrebt wird. Dazu zählen unter anderem der Ausbau von Netzwerken, mögliche gemeinsame Gewerbeschauen, Ausbildungs- und Jobmessen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen – insbesondere im Rahmen des KIP (Kommunales Immobilien Portal) – sowie der Einsatz digitaler und onlinebasierter Plattformen.

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Ein weiteres Ergebnis des Treffens ist die geplante Mitwirkung der Entwicklungsagentur Aar-Einrich in einem interkommunalen Arbeitskreis gemeinsam mit dem „Cluster“ der Kommunen Heidenrod, Aarbergen und Hohenstein. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und gemeinsame Projekte künftig noch enger abzustimmen.

Alle Beteiligten bewerteten das Treffen als sehr gewinnbringend und waren sich einig, dass der persönliche Austausch eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit in der Region darstellt.

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Politik

AfD-Landtagskandidat aus Gutenacker: Robin Classen stellt sich vor

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Foto: BEN Kurier
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GUTENACKER Robin Classen kandidiert für die Alternative für Deutschland bei der Landtagswahl im Wahlkreis 7. Der 34-Jährige ist von Beruf Rechtsanwalt, lebt mit seiner Ehefrau und fünf Kindern im Rhein-Lahn-Kreis und wohnt in Gutenacker. Seinen Lebensmittelpunkt beschreibt er klar familiär geprägt.

Für das Video-Interview wählte Classen bewusst den Ort Obernhof an der Lahn. Ausschlaggebend sei die besondere Lage des Ortes mit Blick auf das Lahntal. Er bezeichnet Obernhof als Naherholungsort, den er insbesondere wegen des Lahnpanoramas, des Spielplatzes und der Möglichkeiten zum Aufenthalt am Wasser schätzt. Gerade im Sommer halte er sich dort gerne auf, auch wegen der Freizeitangebote vor Ort.

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Familie, Ausbildung und beruflicher Werdegang

In seiner Freizeit verbringt Classen nach eigenen Angaben den größten Teil seiner Zeit mit seiner Familie. Besonders die Jahre mit kleinen Kindern beschreibt er als prägend und zeitintensiv. Frühere Hobbys träten dadurch in den Hintergrund. Darüber hinaus geht er gerne wandern und reist gelegentlich.

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Aufgewachsen ist Classen im Odenwald. Bereits dort lebte er in einer ländlich geprägten Region. Nach dem Abitur entschied er sich für ein Studium der Rechtswissenschaften. Sein Interesse galt dabei der Frage, wie staatliche Ordnung funktioniert und welche Rolle Gesetze für den Zusammenhalt einer Gesellschaft spielen.

Nach dem Studium sammelte er berufliche Erfahrungen an verschiedenen Stationen und ist inzwischen als selbstständiger Rechtsanwalt tätig. Den Beruf beschreibt er als abwechslungsreich, da er regelmäßig mit unterschiedlichen Sachverhalten und Menschen zu tun habe.

Politischer Weg und thematische Schwerpunkte

Mitglied der AfD ist Robin Classen seit dem Jahr 2015. Er gibt an, bereits zuvor politisch in diese Richtung orientiert gewesen zu sein. Vor der Gründung der AfD habe er sich eine Partei nach dem Vorbild der österreichischen FPÖ gewünscht. In der AfD habe er diese politische Ausrichtung gefunden. Er beschreibt die Partei als breit aufgestellt mit unterschiedlichen Mitgliedern, auch im Rhein-Lahn-Kreis und in Rheinland-Pfalz.

Den Rhein-Lahn-Kreis bezeichnet Classen als Region, die ihm besonders ans Herz gewachsen sei. Als ländlichen Raum sieht er ihn vor spezifischen Herausforderungen. Themen wie bezahlbare Energiekosten, eine funktionierende Infrastruktur, der Zustand der Straßen, Kraftstoffpreise sowie die Zukunftsfähigkeit in den Bereichen Digitalisierung und Bildung nennt er als zentrale Anliegen. Dabei betont er, dass der ländliche Raum nicht gegenüber Metropolregionen benachteiligt werden dürfe.

Persönliche Interessen und politische Einflüsse

Berufsbedingt lese er viel, sodass ihm für private Lektüre nur begrenzt Zeit bleibe. Mehrere Bücher lese er parallel. Zuletzt habe er „Die Abenteuer des Rübe Ohr“ abgeschlossen. Darüber hinaus versuche er, täglich ein Kapitel in der Bibel zu lesen, was er als persönliche Orientierung und moralischen Maßstab beschreibt.

Filme schaue er nur selten, Serien hingegen gelegentlich. Besonders interessiert zeige er sich an Produktionen aus Südkorea und Japan. Diese schätze er nach eigenen Angaben wegen ihrer klassischen Erzählweise und ihrer künstlerischen Gestaltung.

Politische Vorbilder habe er nicht im klassischen Sinne. Inspirierend empfinde er jedoch einzelne Politiker aufgrund ihrer Art, Politik zu gestalten. In diesem Zusammenhang nennt er Herbert Kickl von der österreichischen FPÖ, dessen politische Durchsetzungskraft und Bürgernähe er hervorhebt.

Mit seiner Kandidatur möchte Robin Classen nach eigenen Angaben politische Themen, die den ländlichen Raum betreffen, stärker in den Fokus rücken und den Rhein-Lahn-Kreis auf Landesebene vertreten.

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VG Aar-Einrich

Neuer Pächter in Mudershausen: Patrick Kunke übernimmt das Mudershäuser Stübchen

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Foto: Gemeinde Mudershausen
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MUDERSHAUSEN Die Gemeinde Mudershausen hat mit Patrick Kunke einen neuen Pächter gefunden, der das „Mudershäuser Stübchen ab dem 01.11.2025 als Pächter übernommen hat. . Am Freitag, den 16.01.2026 erfolgte die offizielle Eröffnung und gleichzeitig auch die Verabschiedung der Vorpächterin Susanne Konradi-Christ.

Der Ortsbürgermeister Klaus Harbach begrüßte die zahlreichen Gäste und überreichte gemeinsam mit dem 1. Beigeordneten Ralf Haas die Präsente  zur Eröffnung an den neuen Pächter Herrn Patrick Kunke, mit den besten Wünschen und das er mit neuem Schwung, Gastfreundlichkeit und einer ausgewogenen Speisekarte mit gut bürgerlicher deutschen Küche, Pinsa, Nudelgerichte und weitere Snacks für den kleinen Hunger, sowie verschiedene Sorten Bier verzapft und ausschenkt nebst Weine und Schnäpse von regionalen Weinhändler und Schnapsbrenner sowie weitere alkoholische und alkoholfreie Getränke das „Mudersghäuser Stübchen“ erfolgreich fortführt (pm Gemeinde Mudershausen).

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