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Koblenz

Hochwasser in Koblenz: Gehweg am Peter-Altmeier-Ufer einige Meter unterspült

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Durch das Hochwasser der Mosel in den vergangenen Tagen ist ein Teil des Fußwegs am Peter-Altmeier-Ufers unterhalb der Europabrücke in Koblenz unterspült worden und abgesackt.
Stadt Koblenz/Andreas Egenolf
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KOBLENZ Das Hochwasser der vergangenen Tage geht derzeit zurück. Als Folge der hohen Wasserstände zuletzt wurde am Mittwoch am Peter-Altmeier-Ufer ein erster Schaden festgestellt, der sich im Bereich unterhalb der Europabrücke befindet. Das Moselhochwasser hat hier dafür gesorgt, dass die Uferbefestigung beschädigt wurde. Hierdurch wurde der Gehweg auf einem rund fünf Meter langen Teilstück unterspült, so dass dieser eingefallen und nicht mehr passierbar ist.

Die Stadtverwaltung Koblenz hat in einer ersten Sofortmaßnahme die Stelle von innen mit Sandsäcken abgedichtet, um ein weiteres Abrutschen des Untergrundes und damit verbundenes Einbrechen des Pflasters zu verhindern. Zudem wurde die Gefahrenstelle abgesperrt und ein provisorischer Notgehweg  auf der Straße eingerichtet, der entsprechend abgesichert ist. Die Stadtverwaltung Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in diesem Bereich um besondere Vorsicht sowie gegenseitige Rücksichtnahme. Die Behebung des Schadens ist derzeit in der weiteren Abklärung, da zuvor unter anderem der Wasserstand der Mosel weiter absinken und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, in deren Zuständigkeit die Uferbefestigung liegt, eingebunden werden muss. (pm: Stadt Koblenz)

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Koblenz

Emma Maria Wingenter gewinnt den Vorlesewettbewerb in der Stadtbibliothek

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Foto: Stadt Koblenz/ Nathalie Roschmann
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KOBLENZ Beim von der Stadtbibliothek Koblenz veranstalteten Stadtentscheid im Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels  traten vor kurzem 13 Kinder der sechsten Klassen an, um in zwei Runden die besten Vorleserinnen und Vorleser des Jahres 2026 zu ermitteln. 

Die Koblenzer Schulsiegerinnen und Schulsieger wurden von Bibliotheksdirektorin Susanne Ott und Juryleiterin Marion Eickschen im Forum Confluentes begrüßt. Bevor die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Vorlesewettbewerbs aus ihren Geschichten vorlasen, sorgte Marie Fix von der Musikschule der Stadt Koblenz mit sanften Gitarrenklängen für eine besondere Atmosphäre. Ihre musikalische Darbietung zu Beginn der Veranstaltung stimmte das Publikum ein und schuf eine ruhige, konzentrierte Stimmung für die folgenden Lesebeiträge. 

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Die Kinder, die bereits ihre jeweiligen Schulentscheide gewonnen hatten, hatten sich für den Wettbewerb interessante Bücher ausgesucht, aus denen sie dem Publikum in der ersten Runde jeweils drei Minuten vorlasen. Im zweiten Durchlauf trugen die Schülerinnen und Schüler, nach einer kleinen Stärkung in der Pause, zwei Minuten aus einem unbekannten Text vor. Die Jury bewertete die Beiträge dann anhand verschiedener Kriterien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl.

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Die Teilnehmenden, Jannis Will, Charlotte Wellenhöfer, Nika Sophie Auler, Lale Verges, Jens Bibow, Elias Landsrath, Amy Voss, Elodie Soleya Ferreira de Aquiar, Marie Thiel, Benjamin Elias Höpfinger, Nele Felicia Dröll, Zoë Schmitt und Emma Maria Wingenter, lasen hervorragend und voller Engagement vor. Von fantastischen Geschichten wie „Eragon“ bis hin zu bekannteren Werken wie „Paluten Freedom“ war die Vielfalt der ausgewählten Bücher breit gefächert und begeisterte das Publikum, die anwesenden Lehrkräfte und Familien. 

Im Anschluss erhielten alle Vorlesenden als Anerkennung für die Teilnahme und ihre sehr guten Leistungen eine Urkunde und einen Buchpreis überreicht. Die Jury mit Marion Eickschen (Stadtbibliothek), Gisela Nülle (Förderverein „Lesen und Buch“), Antje Kraus (Mittelrhein-Museum), Celine Weidung (Auszubildende Stadtbibliothek) und Paula Zimmermann (Buchhandlung Reuffel) lobte die großartigen Vorträge der Teilnehmenden. 

Zur Stadtsiegerin wurde die Schülerin Emma Maria Wingenter vom Gymnasium auf dem Asterstein Koblenz gekürt. Sie überzeugte mit ihrer tollen Leseleistung, u.a. aus dem Buch „Eragon“ von Christopher Paolini. 

Die glückliche Gewinnerin Emma Maria Wingenter wird nun als Stadtsiegerin für Koblenz beim Bezirksentscheid im Vorlesewettbewerb antreten. Der Bezirksentscheid, der am 24. März 2026 stattfindet, wird ebenfalls von der Stadtbibliothek und dem Bibliotheksteam um Marion Eickschen und Nathalie Roschmann organisiert. 

Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, Freude am Lesen zu wecken, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Die Etappen führen von der Schule über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale, das im Juni in Berlin ausgetragen wird.

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Koblenz

151 Sportlerinnen und Sportler in Koblenz geehrt: Meisterehrung 2025

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Foto: Julian Häuser/ Stadt Koblenz
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KOBLENZ Kürzlich wurde in der Legia-Halle in Koblenz-Lay die Meisterehrung der Stadtverwaltung Koblenz und des Stadtsportverbandes Koblenz veranstaltet. Dabei wurden die größten sportlichen Erfolge der Koblenzer Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres gewürdigt.

151 Athletinnen und Athleten aus 20 Koblenzer Vereinen wurden dafür geehrt, im Jahr 2025 den ersten bis dritten Platz bei Deutschen-, Europa- oder Weltmeisterschaften belegt zu haben.

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Weitere 81 Stadtmeisterinnen und Stadtmeister, also die besten Sportlerinnen und Sportler in einer Disziplin in Koblenz, wurden ebenfalls ausgezeichnet.

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Bürgermeisterin Ulrike Mohrs betonte: „Die geehrten Sportlerinnen und Sportler haben unwahrscheinlich viel Einsatz gebracht. Sie haben nicht nur ihre Freizeit geopfert, sondern immer wieder vielfältige Herausforderungen gemeistert und Durchhaltevermögen gezeigt. Die Auszeichnung haben sie sich absolut verdient.“

Den besonderen Abschluss des Abends bildete die Auszeichnung „Sportler des Jahres 2025“. Wer den Titel erhält, bleibt traditionell bis zur Verkündung ein Geheimnis. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Turner Angelo Schall, welcher sich überrascht zeigte: „Ich habe damit gar nicht gerechnet. Aber ich fühle mich mehr als geehrt.“ Er wurde gewürdigt, da er sich in der Rolle des Teamkapitäns der Kunstturnvereinigung Koblenz auch abseits der Sporthalle mit besonderem Engagement für die Belange seiner Mannschaft eingesetzt hat. Damit leistete er einen wesentlichen Beitrag für den Aufstieg des Vereins in die erste Turnbundesliga in der vergangenen Saison.

Für Schall ist die Auszeichnung das Ergebnis einer starken Gemeinschaftsleistung: „Das hat mir das Team ermöglicht. Ich selbst habe nur einen Teil dazu beigetragen, diesen Titel tragen zu dürfen.“

Abschließend hob Bürgermeisterin Mohrs die Bedeutung von Sport für Kinder und Jugendliche hervor: „Sport macht Spaß, ist gesund und steht für Gemeinschaft und Miteinander. Wenn wir Kinder schon früh an den Sport heranführen, bleiben sie häufig auch langfristig dabei. Deshalb ist der Sport für unsere Gesellschaft so wichtig.“

Die Ehrung „Sportler des Jahres“ fand in diesem Jahr bereits zum 48. Mal statt. (pm: Stadt Koblenz)

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Koblenz

Erste Bekämpfungsaktion gegen Orientalische Zackenschote in Koblenz Bürger können mithelfen!

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Foto: Marcel Hoffmann/Klimabündnis Koblenz/Bürgerinitiative Waldwende-JETZT! • Mittelrhein
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KOBLENZ Am 21. November 2025 fand im Naturschutzgebiet Koppelstein-Helmestal eine erste gezielte Bekämpfungsaktion gegen die sich dort ausbreitende Orientalische Zackenschote (Bunias orientalis) statt. Vier Mitglieder des Klimabündnisses Koblenz beteiligten sich an der Maßnahme, die unter fachlicher Anleitung von Biotopbetreuer Martin Unfricht durchgeführt wurde. Unfricht und Dr. Lukas Dörr sind für die Biotopbetreuung des Rhein-Lahn-Kreises im Auftrag der Struktur- Waldund Genehmigungsdirektion Nord Koblenz tätig.

Die Orientalische Zackenschote zählt – ähnlich wie andere invasive Neophyten, etwa die Blaue Lupine im Westerwald – zu den Arten, die eine erhebliche Bedrohung für artenreiche Magerrasen und Magerwiesen darstellen. Als hochwüchsiger Kreuzblütler mit rapsähnlichem

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Erscheinungsbild, jedoch kugeligen statt länglicher Schoten, verändert sie die bestehenden Standortbedingungen nachhaltig. Durch zunehmende Beschattung, Nährstoffanreicherung und eine tiefgründigere Durchwurzelung der Böden geraten typische Arten der Magerstandorte – darunter Orchideen und andere seltene Pflanzen – langfristig unter Druck und werden schrittweise verdrängt.

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Im Rahmen dieses ersten Bekämpfungsdurchgangs wurden die Pflanzen samt Wurzeln tiefgründig ausgestochen. Auf diese Weise konnten rund 100 Exemplare entfernt werden. Die eingesammelten Pflanzen wurden anschließend zur kontrollierten Verrottung in ein Silo des Pferdegestüts Müller verbracht. „Auf keinen Fall dürfen die Wurzeln in der Natur abgelagert werden“, betont Martin Unfricht. „Sie können dort erneut anwachsen – selbst kleinste Wurzelstücke treiben wieder aus.“ Entsprechend dürfen Neophyten ausschließlich über die schwarze Tonne bei anschließender Müllverbrennung, durch Verbrennen oder durch langes, kontrolliertes Kompostieren beziehungsweise Verfaulen entsorgt werden.

Für das kommende Jahr sind im Raum Koblenz und im Rhein-Lahn-Kreis weitere Bekämpfungsaktionen in Zusammenarbeit mit der Biotopbetreuung und engagierten Klima- und Naturschutzakteur•innen vorgesehen. Ziel ist es, den Koppelstein sowie weitere Flächen – etwa auf der Schmidtenhöhe – schrittweise von sich ausbreitenden Zackenschoten und zum Beispiel Lupinen zu befreien. Darüber hinaus haben sich die Bürgerinitiative Waldwende-JETZT! • Mittelrhein und das Klimabündnis Koblenz im letzten Quartal 2025 intensiv mit einem neuen Programm befasst: dem Bürgermonitoring Neophytenmanagement. Künftig sollen Bürgerinnen und Bürger über ein Meldeformular auf der Homepage des Klimabündnisses Koblenz invasive Neophyten erfassen und melden können. Die eingehenden Hinweise werden vom Klimabündnis Koblenz ausgewertet und anschließend strukturiert mit der Biotopbetreuung aus Koblenz und dem Umland kommuniziert. (pm: Klimabündnis Koblenz)

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