VG Diez
Förderverein Sozialstation Diez: Neues Fahrzeug an kirchliche Sozialstation übergeben
Frau Elena Unruh und der Vorsitzende des Fördervereins Sozialstation Diez e.V. Michael Schnatz vor dem neuen Fahrzeug.
DIEZ Seit über 35 Jahren engagiert sich der Verein zur Förderung und Unterstützung der Kirchlichen Sozialstation Diez e.V. für die regionale diakonische Einrichtung. Damit leistet der Verein einen unverzichtbaren Beitrag, dass die Kirchliche Sozialstation in den Regionen Diez, Einrich und Hahnstätten ihre Aufgaben in der Kranken-, Alten- und Familienpflege zuverlässig erfüllen kann.
Ein sichtbares Zeichen dieser Unterstützung: Der Förderverein hat heute im Rahmen einer symbolischen Schlüsselübergabe ein neues Fahrzeug an die Kirchliche Sozialstation übergeben. Damit wird das Team um Pflegedienstleiterin Katja Stricker in seiner täglichen Arbeit gestärkt und die Mobilität für die ambulante Pflege in der Region nachhaltig gesichert.
Darüber hinaus beteiligt sich der Förderverein mit 10.000 Euro an der Anschaffung eines weiteren Fahrzeugs für den Dienst „Essen auf Rädern“ und unterstützt zusätzlich den Einbau eines Schubladenmoduls für 36 Essensboxen in dieses neue Fahrzeug, um die Auslieferung der Mahlzeiten deutlich zu erleichtern.
„Mit den neuen Fahrzeugen wollen wir die Mitarbeitenden der Sozialstation in ihrer täglichen Arbeit stärken und die zuverlässige Erreichbarkeit von Patientinnen und Patienten auch in abgelegenen Orten der Verbandsgemeinden Aar-Einrich und Diez sichern“, sagte Vorsitzender Michael Schnatz bei der Übergabe. Michael Schnatz betont die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Kirchlichen Sozialstation, die für eine flächendeckende Versorgung der auf Hilfe und Pflege angewiesenen Menschen und deren Angehörige in der Region unverzichtbar ist.
Ganz im Sinne der Zielstellung, „nah bei den Patientinnen und Patienten“ zu sein, wurden mit Beiträgen der Vereinsmitglieder und durch Spenden auch in der Vergangenheit immer wieder Fahrzeuge finanziert, ohne die eine verlässliche Versorgung mit Pflegeleistungen, haushaltsnahen Diensten oder Essen auf Rädern kaum möglich wäre.
Pflegedienstleiterin Katja Stricker bedankte sich im Namen ihrer regionalen Teams für die anhaltende Unterstützung und betonte die Bedeutung der Spenden für die tägliche Arbeit. „Die neuen Fahrzeuge tragen dazu bei, dass die Mitarbeitenden zuverlässig und gut ausgestattet unterwegs sein und ihre Aufgaben effizient und verantwortungsvoll wahrnehmen können“, sagte sie.
Zum Abschluss richtete der Vorsitzende des Förderverein ein besonderes Dankeschön an alle Mitglieder und Spenderinnen und Spender, die mit ihren Beiträgen und großzügigen Einzelspenden diese Unterstützung erst möglich gemacht haben. Ohne ihre Verbundenheit mit der Sozialstation Diez wären solche Investitionen nicht denkbar. Ebenso gilt der Dank den
Mitarbeitenden der Sozialstation, ohne deren Engagement, Herzlichkeit und Menschlichkeit die neuen Fahrzeuge ihre Vorteile für eine verlässliche Versorgung der Patientinnen und Patienten nicht voll entfalten könnten.
Politik
CDU-Landtagskandidat aus Diez: Matthias Lammert stellt sich vor
DIEZ Matthias Lammert (CDU) ist Vizepräsident des Landtags Rheinland-Pfalz und seit vielen Jahren politisch in der Region verwurzelt. Das Video-Interview wurde vor dem Diezer Grafenschloss aufgezeichnet, einem Ort, den er als Teil seiner Heimatstadt beschreibt.
Lammert wurde am 28. Juni 1968 in Tübingen geboren. Seine Eltern studierten dort. Nach dem Studium kehrte die Familie zurück in die Region: Sein Vater stammt aus Diez, seine Mutter aus Limburg. Lammert wuchs in Diez auf, besuchte das Sophie-Hedwig-Gymnasium und legte dort das Abitur ab.
Schule, Bundeswehr, Studium
Nach der Schulzeit ging Lammert zur Bundeswehr, damals zur Wilhelm-von-Nassau-Kaserne in Diez. Er verpflichtete sich für längere Zeit als Reserveoffizier und war im Rahmen dieser Tätigkeit auch in München und Koblenz, später erneut am Standort Diez.
Nach der Bundeswehr entschied er sich für ein Studium an der Universität Mainz. Er studierte Jura und Politikwissenschaften und schloss das Studium ab. Anschließend arbeitete er noch eine Zeit lang an der Universität als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Danach ergab sich für ihn die Möglichkeit, für den Landtag zu kandidieren. Nach eigener Darstellung kam diese Entscheidung kurzfristig, er kandidierte und wurde Abgeordneter.
Familie und Verwurzelung in der Region
Lammert beschreibt Diez und das Nassauer Land als seine Heimat. Er lebt im Wahlkreis Diez/Nassau, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund. Seine Frau lernte er nach eigenen Angaben über die Schule kennen; geheiratet habe er vor 25 Jahren in Diez, in der Kirche St. Peter.
Freizeit und Sport verbindet er mit der Region: Er nennt das Diezer Schwimmbad als Ort, an dem er viel Zeit verbracht habe und wo er auch seine ersten Tauchlehrgänge gemacht habe. Er beschreibt, dass er in der Region viele Bekanntschaften und langjährige Kontakte hat.
Kommunalpolitik, Ehrenamt und Vereine
Kommunalpolitisch ist Matthias Lammert seit jungen Jahren aktiv. Er war nach eigenen Angaben 30 Jahre im Stadtrat, ist seit über 27 Jahren im Kreistag und auch im Verbandsgemeinderat engagiert. Parallel dazu nennt er eine breite ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und Organisationen.
Zu seinen Engagements zählt der Karnevalsverein vor Ort sowie eine Theatergruppe (Fairytale). Überregional engagiert er sich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dort als stellvertretender Landesvorsitzender. Dieses Engagement begründet er mit seiner Bundeswehrzeit und seiner Beschäftigung mit Geschichte und Erinnerungskultur.
Projekte vor Ort: Grafenschloss, Straßen, Schulen
Das Diezer Grafenschloss verbindet Lammert auch mit politischer Arbeit. Er erinnert an ein frühes Projekt aus seiner Zeit als junger Abgeordneter: den Umbau, durch den das Grafenschloss als Jugendherberge und Museum weiterentwickelt werden konnte.
Darüber hinaus nennt er Projekte im gesamten Wahlkreis und darüber hinaus: Straßenbauvorhaben rund um Nassau, Diskussionen über Ortsumgehungen, die Umgehungsstraße in Nastätten, sowie Vorhaben im Einrich, darunter auch kulturelle Projekte wie ein Museum.
Ein Schwerpunkt ist für ihn nach eigener Darstellung die Schulinfrastruktur. Als Kreistagsmitglied habe er Sanierungsmaßnahmen begleitet und unterstützt. Er verbindet damit das Ziel, Schulen baulich so auszustatten, dass Kinder und Jugendliche gute Bedingungen für Bildung und Ausbildung haben.
Verkehr, Polizei, Prävention
Für die kommenden Jahre sieht Lammert mehrere Felder mit Handlungsbedarf. Ein zentrales Thema ist die Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum. Er spricht von Landesstraßen, die dringend saniert werden müssten, und nennt beispielhaft Strecken in Richtung Hömberg bei Nassau sowie Bereiche rund um Nastätten und Attenhausen.
Beim Thema innere Sicherheit verweist er auf Polizeistandorte in der Region, unter anderem Bad Ems sowie St. Goarshausen, das auch für den Raum Nastätten zuständig ist. Aus seiner Sicht braucht es mehr Personal, damit die Polizei nicht nur Einsätze abarbeitet, sondern auch wieder stärker präventiv präsent sein kann – etwa durch Kontrollen und Streifenfahrten in Wohn- und Industriegebieten. In diesem Zusammenhang nennt er auch Wohnungseinbrüche in der Region sowie frühere Fälle von Geldautomatensprengungen im Rhein-Lahn-Kreis.
Arbeitsplätze, Betriebe, Ausbildung
Ein weiteres Feld ist für Lammert der Wirtschaftsstandort in der Region. Er verweist auf Unternehmen und Arbeitgeber im Rhein-Lahn-Kreis und dem Umfeld, unter anderem Industrie und Mittelstand sowie Handwerksbetriebe. Er verbindet das mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu sichern und Ausbildungsplätze zu erhalten, damit junge Menschen in der Region bleiben und hier berufliche Perspektiven finden können. Förderprogramme auf Landesebene sollten nach seiner Darstellung praxisnäher wirken und besser umgesetzt werden.
Kommunale Finanzen und Krankenhaus Nastätten
Besonders ausführlich spricht Lammert über die kommunalen Finanzen. Er beschreibt, dass Kommunen über Jahrzehnte immer wieder an finanzielle Grenzen gestoßen seien – nicht wegen schlechter Haushaltsführung, sondern wegen zu geringer Mittel. Er verweist auch auf die Verschuldung auf Kreisebene und verbindet das mit der Forderung nach einer grundlegenden Verbesserung des kommunalen Finanzausgleichs.
Als Beispiel für finanzielle Belastungen nennt er die Unterstützung des Krankenhauses in Nastätten, die nach seinen Angaben nur möglich sei, wenn Kommunen und Kreis ausreichend ausgestattet werden.
Prägungen, Lesen und Filme
Als politische Persönlichkeit, die ihn geprägt habe, nennt Lammert Helmut Kohl. Er verbindet das mit seinen Erinnerungen an Wiedervereinigung, Grenzkontrollen früherer Jahre, europäische Einigung und gemeinsame Währung. Diese Phase beschreibt er als prägend, auch aus der Perspektive seiner Zeit als junger Mensch und während der Bundeswehr.
Bei der Lektüre nennt Lammert neben Sachliteratur vor allem auch Gesetzestexte, zuletzt etwa das Strafgesetzbuch im Zusammenhang mit Strafrahmen. Er nennt außerdem Biografien, darunter eine von Wolfgang Schäuble. Daneben erwähnt er Belletristik zur Entspannung, unter anderem „Es ist nur eine Phase, Hase“.
Filmisch beschreibt er sich als Fan der James-Bond-Reihe und nennt außerdem Star Wars. Als Kinoerlebnis erwähnt er „Der Schuh des Manitu“.
VG Diez
1.625 Euro für betroffene Familien: Bundeswehrkommando aus Diez unterstützt „Mein Herz lacht“
KOBLENZ Einen Spendenscheck über 1.625 € überreichte Generalarzt Dr. Matthias Grüne Sabine Kirchmayer und Saskia Pauli von der Elterngruppe des Vereins Mein Herz lacht (https://www.meinherzlacht.de ).
Die Spende wurde nach dem letztjährigen Adventskonzert in der Kapelle von Schloss Oranienstein mit rund 130 Gästen erzielt. Der Verein bietet Eltern von Kindern mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen eine Plattform, die in allen Lebenssituationen mit dem eigenen Kind unterstützt. Dazu zählen auch regelmäßige Veranstaltungen wie ein Erste-Hilfe-Kurs, der sich gezielt mit den spezifischen Besonderheiten von Kindern mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen befasst.
Landeskoordinatorin Sabine Kirchmayer, die den Aufbau der neuen Gruppe in ihrer Heimat, dem Rhein-Lahn-Kreis begleitet, dankte für die großzügige Spende und freute sich, unzählige Hilfsangebote umsetzen zu können.
VG Diez
Schlosserstürmung auf Schloss Oranienstein in Diez
DIEZ Am Donnerstag, 12. Februar 2026, findet ab 11:11 Uhr die traditionelle Schlosserstürmung auf Schloss Oranienstein in Diez statt. Veranstalter ist das Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung der Bundeswehr.
An diesem Tag werden die Narren und Närrinnen des Dreierbundes Limburg – Diez – Hadamar auf Schloss Oranienstein erwartet. Die Veranstaltung ist Teil des regionalen Fastnachtsbrauchtums und wird in enger Abstimmung mit den zuständigen Stellen durchgeführt.
Die Bundeswehr trifft umfangreiche organisatorische und sicherheitsrelevante Maßnahmen, um einen geordneten Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die geltenden Einlass- und Sicherheitsbestimmungen zu beachten.
Auch die Bürgermeisterin Maren Busch wird wieder an der Veranstaltung teilnehmen und sich – traditionsgemäß – an der symbolischen Verteidigung von Schloss Oranienstein beteiligen.
Hinweise für Besucher
- Beim Einlass in die Liegenschaft finden Taschen- und Personenkontrollen statt.
- Das Mitführen von Rucksäcken, Taschen, Waffenattrappen sowie alkoholischen Getränken ist nicht gestattet.
- Das Mitführen und der Konsum von Drogen sind in der gesamten Liegenschaft verboten.
- Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person teilnehmen.
- Das Mitbringen von Haustieren ist nicht erlaubt.
Die Veranstalter bitten um Verständnis für diese Maßnahmen, die der Sicherheit aller Beteiligten dienen. Die Verbandsgemeinde Diez wünscht allen Gästen eine friedliche, sichere und fröhliche Veranstaltung.
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