Montabaur
Erlöse der „WesterwaldMEISTERschaft“ gehen an den Kinder- und Jugendhospizdienst Hachenburg
Spendenübergabe mit v.l. Julia Görg (Westerwald Bank eG), Annika Klein (Verein zur Förderung der Kinderhospizarbeit), Michael Braun (Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald)
MONTABAUR Ein starkes Zeichen für das Handwerk und für den guten Zweck: Im Rahmen der „WesterwaldMEISTERschaft – die Handwerks-Challenge“ haben die Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald und die Auszubildenden der Westerwald Bank eG für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Die Erlöse aus dem Getränke- und Imbissverkauf wurden nun gesammelt und kommen dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in Hachenburg zugute.
Dank des tatkräftigen Einsatzes der beteiligten Innungen sowie der Bank-Azubis konnte ein Spendenbetrag von 1.300 Euro erzielt werden. Überreicht wurde die Summe an den Verein zur Förderung der Kinderhospizarbeit in der Region Westerwald e.V., der Familien mit lebensverkürzt erkrankten Kinder und Jugendlichen, begleitet und unterstützt.
„Die ‚WesterwaldMEISTERschaft‘ hat gezeigt, wie groß die Begeisterung für das Handwerk ist – und gleichzeitig, wie stark das Miteinander in unserer Region gelebt wird“, betont Michael Braun, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald im Namen der Veranstalter. „Dass die Einnahmen des Aktionstags einem so wichtigen Projekt zugutekommen, freut uns ganz besonders.“
Auch Rolf Wanja, Vorsitzender Kreishandwerksmeister, unterstreicht die Bedeutung: „Es stand für unsere Bäcker und Fleischer außer Frage, die Verpflegung vor Ort zu übernehmen. Der Idee, mit den Erlösen einen Beitrag für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen zu leistet haben sich die Innungen sofort angeschlossen.“
Stolz zeigt sich auch die Westerwald Bank auf das Engagement ihrer Auszubildenden: „Unsere Azubis haben mit ihrem Einsatz vor Ort Verantwortung übernommen, großartig als Team zusammengearbeitet und so aktiv Gutes bewirkt“, betonte Julia Görg, Leiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Westerwald Bank eG, bei der symbolischen Scheckübergabe.
„Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz ganz herzlich für diese wertvolle Unterstützung, die uns durch Sie und Ihre Auszubildenden zuteilwird. Es ist besonders schön, wenn sich junge Menschen für andere junge Menschen, engagieren und einen umsichtigen Blick auf ihre Umwelt haben. Durch sie und diejenigen, die die Auszubildenden auf ihrem Weg begleiten, können wir Familien im Westerwald ein Stück Entlastung schenken“, sagt eine Sprecherin des Vereins.
Die Spende rundet das erfolgreiche Jubiläum der Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ ab, die seit zehn Jahren Jugendliche für handwerkliche Berufe begeistert. Mit 400 Gästen, spannenden Wettkämpfen und einem gelungenen Aktionstag im Landschaftsmuseum Hachenburg wurde deutlich: Handwerk verbindet – und kann dabei auch Gutes für die Region bewirken.
Montabaur
Radsportgemeinschaften aus Nassau und Montabaur wollen ihre traditionsreiche Equipe weiterentwickeln Zukunft der Equipe EuroDeK: Arbeitstagung in Kirchähr
NASSAU|MONTABAUR Die Ursprünge des Radsportteam Equipe EuroDeK – das bis vor einigen Jahren noch als Equipe France im Rahmen bestehender Städtepartnerschaften firmierte – gehen zurück bis ins Jahr 1977! Jetzt, fast genau 50 Jahre später, gilt es, die traditionsreiche Radsportgemeinschaft der RSG Montabaur und dem RSV Oranien Nassau mit seiner landesweit einzigartigen sportlichen und gesellschaftlichen Ausrichtung, weiterzuentwickeln und um (möglichst) jüngere Ü-40-Radsportler zu erweitern.
Der Startschuss für diesen Zukunftsprozess fällt bei einer internen Arbeitstagung am Samstag, 28.2., ab 8.30 Uhr im Karlsheim in Kirchähr am Gelbach. Weitere Themen neben der organisatorischen Weiterentwicklung der Equipe sind unter anderem die Kooperation mit dem Wildpark Westerwald, die Vorbereitung der RLP-Rundfahrt im Juni zum Thema Tourismus und die Bestellung neuer Radsportkleidung für alle Aktiven.
Beginn mit einem Arbeitsfrühstück, Ende am Nachmittag, unterbrochen durch ein Mittagessen. Interessierte, die die Ziele und Werte voll mittragen wollen, sind herzlich willkommen – aber nur nach baldiger Anmeldung bis 12.2. unter Uli@kleinkunst-mons-tabor.de.
Lahnstein
Regionale Diakonien Rhein-Lahn und Westerwald bündeln ihre Kräfte
RHEIN-LAHN|WW Für den sozialen Dienst der Evangelischen Kirche beginnt in der Region ein neues Kapitel: Die Regionale Diakonie Rhein-Lahn und die Regionale Diakonie Westerwald schließen sich zusammen und bündeln als „Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn“ ihre Kräfte. Nun haben die Mitarbeitenden den Zusammenschluss gefeiert – mit einem gemeinsamen Frühstück und viel Zeit zum Austausch.
Der Zusammenschluss beider Regionalen Diakonien ist Teil eines mehrjährigen Umstrukturierungsprozesses der Regionalen Diakonie in Hessen und Nassau gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die an mehr als 200 Standorten in Hessen und Teilen von Rheinland-Pfalz mit sozialen Angeboten vertreten ist. Dieser Prozess sieht unter anderem vor, dass die Zahl der 17 Regionen auf neun reduziert wird.
Wilfried Kehr, Leiter der bisherigen Regionalen Diakonie Westerwald, blickt optimistisch auf diesen Prozess – und auf die gemeinsame Zukunft der Regionalen Diakonie. „Wie schön, dass wir den Westerburger Ratssaal an seine Kapazitätsgrenze bringen“, sagt er und freut sich über die mehr als 100 Mitarbeitenden, die künftig noch enger zusammenarbeiten werden als bisher. Denn das Miteinander beider Regionalen Diakonien war schon immer eng und vertrauensvoll.
Das Motto des Tages „Zusammen wachsen“ passt daher. Denn die Schreibweise lässt offen, ob es ums Zusammenwachsen geht oder eben um das gemeinsame Entwickeln, das „zusammen Wachsen“ in der diakonischen Sozialarbeit. „Schon jetzt tauschen sich Mitarbeitende der verschiedenen Arbeitsbereiche fachlich aus, was zu vielen positiven Effekten führt“, sagt Burkhard Struth, bisheriger Leiter in Rhein-Lahn. „In der Zukunft sollen sie noch mehr voneinander profitieren und können sich konzeptionell ergänzen.“
Trotz des Zusammenschlusses bleibt für die Klientinnen und Klienten das Allermeiste beim Alten; selbst für die Mitarbeitenden wird sich nicht viel ändern. „Der kaufmännische Bereich – also die Verwaltung und die Buchhaltung – bildet künftig eine Einheit“, erklärt der Kaufmännische Leiter, Markus Treptow, die Neuerungen. „Dadurch entstehen Synergien, die vieles effizienter machen.“ Ebenso wird es ab Mai nur noch eine gemeinsame Mitarbeitendenvertretung geben.
An der Spitze ändert sich in den kommenden Jahren nichts: Wilfried Kehr und Burkhard Struth bleiben die Leiter; Susanne Aping und Petra Strunk sind weiterhin deren Stellvertreterinnen. „Für unsere Klienten und die Kooperationspartner – beispielsweise die Kommunen, Kirchen, Behörden und sozialen Verbände – bleibt also alles beim Alten. Und das ist wichtig. Uns ist es ein großes Anliegen, dass die regionalen Zuständigkeiten gewahrt bleiben. Wir werden für die Menschen der Region weiter verlässliche Ansprechpartnerinnen sein“, betont Petra Strunk.
Das Leitungsteam ist sich sicher, dass das künftige Miteinander ein gutes wird. Das gemeinsame Frühstück macht ihnen und dem Kollegium Mut für die Zukunft: „Der Morgen war lebendig und kommunikativ“, so Susanne Aping am Ende der Veranstaltung. „So soll‘s für die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn weitergehen.“ (pm Dekanat Nassauer Land)
Gesundheit
Caritas Westerwald-Rhein-Lahn bietet Müttertreff und Hebammensprechstunde in Montabaur an Starkes Angebot für Schwangere und junge Mütter
MONTABAUR Austausch, Beratung, Informationen – all das bietet die Katholische Schwangerschaftsberatung im Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn mit ihrem beliebten Müttertreff und der regelmäßigen Hebammensprechstunde. Beide Angebote finden im Caritas-Zentrum Montabaur (Bahnallee 16) statt und richten sich an Schwangere und Mütter mit Babys bis zu einem Jahr.
Der Müttertreff ist ein offenes Angebot für Frauen aller Nationalitäten. In entspannter Atmosphäre stehen Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr mit dem Kind im Mittelpunkt. „Neben fachlichem Input durch unsere Hebammen ist uns vor allem der persönliche Austausch wichtig – viele Mütter schätzen es, einfach mal unter Gleichgesinnten zu sein“, erklären die Caritas-Beraterinnen Astrid Schmidt und Zorica Pezer. Begleitet wird der Treff von erfahrenen Hebammen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ist eine vorherige Anmeldung notwendig, da die Zahl der Plätze begrenzt ist.
Die nächsten Termine für den Müttertreff – jeweils dienstags von 9 bis 12 Uhr – sind am 24. Februar, 31. März, 28. April, 26. Mai und 30. Juni.
Ergänzt wird das Angebot durch eine regelmäßige Hebammensprechstunde, die sich an alle Schwangeren oder frisch gebackenen Mütter richtet, die individuelle Fragen haben oder Unterstützung suchen. Ohne Gruppensetting und in geschütztem Rahmen können hier Anliegen rund um Schwangerschaft, Geburt, Stillen oder Babyalltag besprochen werden. Die Sprechstunden finden ebenfalls dienstags von 10 bis 12 Uhr statt.
Die nächsten Termine für die Hebammensprechstunde sind am 27. Januar, 3. und 17. Februar, 3. und 17. März, 7. und 21. April, 5. und 19. Mai, 2. und 16. Juni sowie am 7. Juli.
Beide Angebote werden über Projektgelder des Bistums Limburg gefördert. Anmeldungen und Rückfragen bei: Astrid Schmidt, Telefon 02602/160615, E-Mail: astrid.schmidt@cv-ww-rl.de; und Zorica Pezer, Telefon 02602/160617, E-Mail: zorica.pezer@cv-ww-rl.de. Weitere Infos auch online unter www.caritas-ww-rl.de.
Foto (2026-01-23 Müttertreff und Hebammensprechstunde):
Gemeinsam Zeit verbringen, sich austauschen und voneinander lernen – der Müttertreff im Caritas-Zentrum Montabaur bietet Schwangeren und jungen Müttern einen geschützten Raum zum Ankommen und Wohlfühlen. Foto: Holger Pöritzsch / Caritasverband WWRL
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