Lahnstein
Die Jecken sind los: Herrlich verrückte NCV-Karnevalssitzung in Lahnstein
Die Jecken sind los: Herrlich verrückte NCV-Karnevalssitzung in Lahnstein
LAHNSTEIN Wenn der Niederlahnsteiner Carnevals Verein zur Sitzung lädt, dann weiß man: Es wird krachen. So war es wenig verwunderlich, dass der Saal, wie nahezu immer, fast ausverkauft war. Und was gehört zu einer solchen Sitzung? Natürlich ein Sitzungspräsident wie Günter Groß, der sicher durch das Programm führte.
Dazu eine Prise Lokalpatrioten als musikalischer Kracher, ein Männerballett, das den Namen verdient und fertig ist ein Karnevalsnachmittag, der sitzt. Das Besondere: Nahezu alle Aktiven kamen aus den eigenen Reihen. Das galt für weite Teile der Darbietungen, ob Klamauk oder Tanz. Für die 1. Vorsitzende Lisa Halbig war das ein besonderer Moment. Denn eine Sitzung, die so stark auf Eigenleistung baut, ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr.
Und dann waren da noch die tanzenden Männer: So ein Männerballett hat etwas Eigenes. Und sie hatten es drauf. Da soll noch einer sagen, Männer könnten nicht tanzen.
Lahnstein
Tag der offenen Tür im Waldkindergarten Lahnstein: LahnKobolde öffnen am 21. Februar für alle Interessierten
LAHNSTEIN Am Samstag, 21. Februar sind Interessierte von 10.00 bis 14.00 Uhr herzlich zum Tag der offenen Tür in den Waldkindergarten LahnKobolde, Dr.-Max-Otto-Bruker-Straße 1, eingeladen.
Interessierte Familien, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie alle Neugierigen haben an diesem Tag die Gelegenheit, den besonderen Alltag des Waldkindergartens kennenzulernen. Nach der offiziellen Begrüßung steht die Entdeckung des Geländes der LahnKobolde auf dem Programm. Dabei erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die pädagogische Arbeit und die naturnahe Umgebung, in der die Kinder lernen und wachsen.
Der „Baum der Gespräche“ bietet Raum für Austausch, Fragen und Begegnungen. Außerdem stellen sich sowohl der Förderverein als auch die Dr.-Max-Otto-Bruker-Stiftung vor und informieren über ihre Arbeit und Unterstützung des Waldkindergartens.
Das Team der LahnKobolde beschreibt seine Philosophie mit den Worten: „In unserem Waldkindergarten wird aus einem Samen Hoffnung, aus einem Setzling Vertrauen und aus einem Baum eine blühende Gemeinschaft.“
Weitere Informationen zum Waldkindergarten finden sich unter www.lahnstein.de/waldkiga.
Lahnstein
Narren haben Vorfahrt in Lahnstein: Umzüge in Ober- und Niederlahnstein
LAHNSTEIN Bald ist es wieder soweit und die Narren ziehen von Karnevalssamstag bis Veilchendienstag durch Lahnsteins Straßen: Kinder- und Jugendumzug am Samstag, 14. Februar:
Marktplatz – Im Flürchen – Johann-Baptist-Ludwig-Straße – Bahnhofstraße – Brückenstraße – Adolfstraße – Frühmesserstraße – Hochstraße – Salhofplatz (Auflösung)
Rosenmontagsumzug durch Oberlahnstein am Montag, 16. Februar:
Ketteringstraße – Vencer Straße – Europaplatz – Dr.-Weber-Straße – Adolfstraße – Südallee – Sebastianusstraße – Schulstraße – Adolfstraße – Westallee – Hochstraße – Salhofplatz (Auflösung)
Kappenfahrt durch Niederlahnstein am Dienstag, 17. Februar:
Didierstraße – Markstraße – Im Nauling – Johannesstraße – Brückenstraße –Bahnhofstraße – Rheinstraße – J.-B.-Ludwig-Straße – Im Flürchen – Finale auf dem Marktplatz
Alle Umzüge beginnen um 14.00 Uhr. Aufgrund der Karnevalsumzüge kommt es an den drei Tagen zu diversen Straßensperrungen im Stadtgebiet.
Lahnstein
Bürgerinitiative sieht eigene Berechnungen zur Ringlösung durch VRM-Stellungnahme nicht widerlegt Stellungnahme zu Mehrkilometern, Emissionen und Verkehrsfolgen in Oberlahnstein
Hinweis der Redaktion: Der folgende Beitrag gibt die Position und Argumentation der Bürgerinitiative „Zurück zur ursprünglichen Verkehrsführung“ wieder. Es handelt sich ausdrücklich um eine Stellungnahme der Bürgerinitiative.
LAHNSTEIN Die Bürgerinitiative (BI) „Zurück zur ursprünglichen Verkehrsführung“ hält an ihrer Kritik an der sogenannten Ringlösung im Lahnsteiner Busverkehr fest. In einer Pressemitteilung vom 5. Januar 2026 hatte die Initiative auf aus ihrer Sicht gravierende Folgen der neuen Verkehrsführung hingewiesen und diese mit konkreten Zahlen unterlegt. Zentrale Stichworte: zusätzliche Buskilometer, höherer Dieselverbrauch, steigende CO₂-Emissionen und neue Gefahren im Straßenverkehr.
Diese Darstellung wurde in der regionalen Printpresse Mitte Januar 2026 einer Stellungnahme des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) gegenübergestellt. Der VRM widersprach dabei der von der Bürgerinitiative vorgenommenen Hochrechnung und verwies auf eine insgesamt nur geringe Veränderung der Kilometerleistung im Linienbündel Lahnstein.
Die Bürgerinitiative stellt nun klar: Ihre Berechnungen seien durch diese Stellungnahme weder widerlegt noch inhaltlich überprüft worden.
Kritik richtet sich nicht gegen den VRM
Zunächst betont die BI ausdrücklich, dass es ihr in der Pressemitteilung nicht darum ging, den Verkehrsverbund Rhein-Mosel als Verantwortlichen oder gar als Gegner darzustellen. Gegenstand der Kritik seien ausschließlich die Mängel, die aus Sicht der Bürgerinitiative durch die Ringlösung selbst entstanden seien.
Die Zuständigkeit hierfür liege bei den Straßenverkehrsbehörden – nicht beim VRM. Diese Differenzierung sei aus Sicht der Initiative in der öffentlichen Debatte teilweise verloren gegangen.
1,4 Kilometer längere Strecke durch Oberlahnstein
Kern der Berechnungen der Bürgerinitiative ist eine konkrete Teilstrecke im Stadtteil Oberlahnstein. Durch die Umleitung der Buslinien über die Kastanienstraße und weitere Straßen verlängere sich die Fahrtstrecke gegenüber der früheren direkten Linienführung über die Adolfstraße zwischen den Haltestellen Helmestal und evangelische Kirche um rund 1,4 Kilometer pro Fahrt.
Auf dieser Grundlage hat die Bürgerinitiative folgende Mehrbelastungen errechnet – bezogen ausschließlich auf diesen Teilbereich:
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rund 24.000 zusätzliche Buskilometer
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etwa 14.000 Liter zusätzlicher Dieselverbrauch
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rund 38 Tonnen zusätzlicher CO₂-Ausstoß
Diese Zahlen beziehen sich ausdrücklich nicht auf das gesamte Linienbündel Koblenz–Lahnstein, sondern auf die genannte Teilstrecke innerhalb Oberlahnsteins.
Unterschiedliche Betrachtung führt aus Sicht der BI zu Irritationen
Nach Darstellung der Bürgerinitiative hat der VRM in seiner Stellungnahme nicht diese Teilstrecke bewertet, sondern eine Gesamtbetrachtung des Linienbündels vorgenommen. Der VRM hatte erklärt, die Kilometerleistung im Linienbündel Lahnstein habe sich insgesamt um rund drei Prozent verändert.
Genau hierin sieht die BI den zentralen Punkt der Missverständnisse: Eine Gesamtbetrachtung des Linienbündels sei nicht geeignet, die konkret benannten Mehrkilometer auf der umgeleiteten Strecke in Oberlahnstein zu bewerten oder zu widerlegen.
Keine inhaltliche Prüfung der Verbrauchsangaben
Nach Angaben der Bürgerinitiative hat der VRM zudem ausdrücklich erklärt, keine eigenen Angaben zu konkreten Verbräuchen machen zu können. Begründet wurde dies unter anderem mit:
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unterschiedlichen Fahrzeuggrößen im Einsatz
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variierenden Kraftstoffverbräuchen
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der Nutzung alternativer Kraftstoffe wie XTL bzw. HVO 100 bei einzelnen Betreibern
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der Schwierigkeit, CO₂-Emissionen einheitlich zu berechnen
Aus Sicht der Bürgerinitiative bedeutet dies: Die von ihr genannten Zahlen zum Mehrverbrauch und zu den Emissionen wurden weder bestätigt noch widerlegt – sondern schlicht nicht geprüft.
Leerfahrten als alltägliche Beobachtung
Ein weiterer Kritikpunkt der Bürgerinitiative betrifft sogenannte Leerfahrten. Damit sind nach Angaben der BI keine betrieblichen Überstellungsfahrten gemeint, sondern reguläre Linienfahrten mit sehr geringer oder fehlender Fahrgastnachfrage.
Nach Beobachtung der Initiative seien insbesondere außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten regelmäßig groß dimensionierte Busse – etwa Gelenkbusse – mit nur wenigen oder gar keinen Fahrgästen unterwegs. Eine hohe Auslastung gebe es im Wesentlichen nur zu den Hauptverkehrszeiten.
Gerade vor dem Hintergrund von Klimaschutzzielen und angespannten kommunalen Haushalten stelle sich aus Sicht der BI die Frage nach der ökologischen und wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit dieser Verkehrsführung.
Positive Aspekte anerkannt – Ursache jedoch bestritten
Die Bürgerinitiative erkennt an, dass der Busverkehr zwischen Koblenz und Lahnstein in den Hauptverkehrszeiten teilweise im 15-Minuten-Takt geführt wird. Dies sei grundsätzlich positiv zu bewerten.
Allerdings bezweifelt die BI, dass diese Taktverdichtung ursächlich auf die Ringlösung zurückzuführen ist. Nach Auffassung der Initiative sei eine vergleichbare Taktfrequenz auch mit der früheren Verkehrsführung erreichbar gewesen.
Nachteile überwiegen aus Sicht der BI deutlich
In einer Gesamtbewertung kommt die Bürgerinitiative zu dem Schluss, dass die Nachteile der neuen Buslinienführung ihre Vorteile deutlich überwiegen. Genannt werden unter anderem:
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Busverkehr durch Wohngebiete
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Straßen, die nicht für regelmäßigen Busverkehr ausgelegt sind, mit zunehmenden Straßenschäden
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Für ältere und gehbehinderte Menschen schwer erreichbare Bushaltestellen
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Erhöhte Umweltbelastung mit möglicher Gesundheitsgefährdung
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Steigende Verkehrsgefährdung bei ohnehin stark zunehmendem Pkw-Verkehr
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Verschlechterte Erreichbarkeit des Innenstadtbereichs mit möglichen Umsatzverlusten für dort ansässige Geschäfte
Zu einzelnen Punkten – insbesondere zu Straßenschäden und Verkehrssicherheit – kündigt die Bürgerinitiative weitere detaillierte Stellungnahmen an.
Forderung nach Rückkehr zur ursprünglichen Verkehrsführung
Vor diesem Hintergrund fordert die Bürgerinitiative, die genannten Kritikpunkte bei der zukünftigen ÖPNV-Planung zu berücksichtigen. Dies sei aus ihrer Sicht nur durch eine Rückkehr zur ursprünglichen Verkehrsführung möglich.
Das Fazit der Initiative fällt deutlich aus: Die Ringlösung sei keine Lösung, sondern das eigentliche Problem.
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