Koblenz

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 49 – 21-Jähriger Kradfahrer verstirbt an Unfallstelle

in Blaulicht/Koblenz
Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 49 - 21-Jähriger Kradfahrer verstirbt an Unfallstelle

KOBLENZ (ots) Heute kam es gegen 11 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B 49 zwischen Moselweiß und Lay. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 21-jährige Fahrer eines Krads in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Pkw einer 61-Jährigen. Infolge der Kollision verstarb der Fahrer noch an der Unfallstelle. Die weiteren Unfallbeteiligten sowie -zeugen erlitten einen Schock, blieben aber ansonsten unverletzt.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die B 49 bleibt an der Unfallstelle noch mindestens eine Stunde in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

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Pure Lust am Leben – Koblenz feiert sich auf dem Altstadtfest

in Koblenz
Buzz rockte auf dem Koblenzer Jesuitenplatz

KOBLENZ Endlich wieder feiern dürfen und die Koblenzer ließen es richtig krachen. Nach zwei Jahren Pause hieß es endlich einmal wieder: “Paaarty….” Und die Koblenzer hatten nicht verlernt. Durch Corona ausgehungert, freuten sich die Besucher über eine ausgelassene und friedliche Veranstaltung in der Altstadt. Vor der Pandemie sollte man allerdings keine Angst haben, wenn man sich in den Menschentrubel wagte. Dicht an dicht drängten sich die Leute durch die Einkaufstraßen und engen Gassen um die besten Plätze an den drei Bühnen zu erreichen.

Immerhin waren der SWR und RPR vor Ort vertreten und das wollten die Besucher nicht verpassen. Am Samstagabend war auf der großen Livebühne Buzz vertreten. Partyrock aus den verschiedensten Jahrzehnten. Die Stimmung kochte regelrecht über bei den agilen Jungs. Parallel waren auf der SWR Bühne die Akteure von Schall und Rauch vertreten. Auch sie spielten bekannte Cover Songs. Der Vorteil auf dem Görresplatz war die weitläufige Anlage. Nicht ganz so dicht drängten sich die Menschen. Weiterlesen

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OB David Langner besuchte Kesselheim

in Koblenz
Foto (Stadt Koblenz): Andreas Ohlig führte Oberbürgermeister David Langner und Ortsvorsteher Herbert Dott durch das Gelände seinen Bio-Gemüsebaubetrieb in der Ortslage Kesselheim.

KOBLENZ Alle Stadtteile in den nächsten vier Jahren zu besuchen, ist das Ziel des Koblenzer Oberbürgermeisters David Langner. Nach dem Start seiner Besuchsreihe in Arzheim, war der OB vor einigen Tagen im Stadtteil Kesselheim zu Gast.

Hierbei traf sich Langner zunächst mit dem Kesselheimer Ortsvorsteher Herbert Dott, um vor Ort über den an der Rheindörferstraße geplanten Neubau eines Lkw-Parkplatzes zu sprechen. Von dort ging es für Oberbürgermeister und Ortsvorsteher weiter zum Gemüseanbaubetrieb Ohlig in der Ortslage Kesselheim. Hier konnte sich der OB aus erster Hand über die Anforderungen, Absatzmöglichkeiten und Herausforderungen eines seit vielen Jahrzehnten bestehenden Biobetriebes informieren. Im Anschluss stattete David Langner noch einem der letzten im Ort verbliebenen Einzelhandelsbetriebe einen Besuch ab – Annis Blumenladen. Weiterlesen

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Lebenshilfe Rhein-Lahn: Beitragsnachweise nicht bei der Krankenkasse eingereicht – Mehrfache Mutter kämpft um finanzielle Existenz

in Koblenz/VG Nastätten
Lebenshilfe Rhein-Lahn: Beitragsnachweise nicht bei der Krankenkasse eingereicht - Mehrfache Mutter kämpft um finanzielle Existenz

NASTÄTTEN/KOBLENZ Seit dem 01. Juni ist die Mitarbeitern bei der Lebenshilfe Rhein-Lahn von der Arbeit freigestellt. Nahezu alle Angestellten bekamen vom Insolvenzverwalter Lieser in Koblenz ein Kündigungsschreiben. Das endgültige “Aus” bei der Lebenshilfe Rhein-Lahn. Nach dem großen Schrecken und der Ernüchterung versuchen die ehemaligen Mitarbeiter eine neue berufliche Perspektive zu finden. Für einige Kräfte geht es demnächst zur Stiftung Scheuern. Die hat zahlreiche Klienten von der insolventen Lebenshilfe Rhein-Lahn übernommen und möchte auch ehemaligen Mitarbeitern ein neues Zuhause bieten.

Doch nicht für alle gekündigten Angestellten ist dieser Weg der Ausweg aus der beruflichen Misere. In einem uns vorliegenden konkreten Fall kämpft eine mehrfache Mutter und freigestellte Mitarbeiterin um ihre finanzielle Existenz. Seit Wochen ist sie aus gesundheitlichen Gründen krankgeschrieben. Gerne würde die Krankenkasse das zustehende Krankengeld auszahlen doch sie kann nicht weil sie vom Insolvenzverwalter keine Beitragsnachweise erhalten haben soll (Stand 29. Juni 2022).

Bis zum fünftletzten Bankarbeitstag eines Monats müssen den Krankenkassen die Beitragsnachweise vorliegen. Im konkreten Fall soll die Krankenkasse den Insolvenzverwalter schriftlich informiert haben, das ihr noch immer kein Beitragsnachweis vorliegen würde. Ohne Beitragsnachweis ist eine Berechnung des Krankengeldes nicht möglich. Auch Vorschüsse können nicht ausgezahlt werden.

Für die betroffene Frau ist das eine finanzielle Katastrophe denn sie hat mehrere minderjährige Kinder zu versorgen. Der Insolvenzverwalter Lieser in Koblenz antwortete auf eine kurzfristig gestellte Presseanfrage leider nicht.

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Agostea Koblenz – Frivoler Marketinggag oder diskriminierendes Angebot?

in Koblenz
Agostea Koblenz - frivoler Marketinggag oder diskriminierendes Angebot?

KOBLENZ Marketinggag oder geschmacklose Fleischbeschau? Die bekannte Koblenzer Diskothek postete in den sozialen Medien, dass heute die hübschesten und partytauglichsten Ladys das Agostea stürmen dürfen. Beim Check in bis 23:00 Uhr erhalten alle Girls in High Heels mit Minirock oder Hotpaints 15,00 EUR Freiverzehr. Alle anderen Girls bekämen immerhin noch 10 EUR Freicoupons.

Mit diesem Text wirbt das Agostea heute

In den sozialen Medien regten sich viele Personen über das Angebot auf – Mittlerweile wurde es gelöscht!

Frei nach dem Motto: “Desto mehr Du ausziehst oder nackte Haut zeigst, umso mehr Vergünstigungen erhältst Du in der Koblenzer Diskothek.”  Wir fragten telefonisch im Koblenzer Agostea an und bekamen folgende Antwort: “Dieses ist völlig normal heutzutage. Fahren sie doch einmal nach Mallorca. Dort laufen auch leicht bekleidete Frauen herum und was wir machen, tun mittlerweile alle Discotheken.”

Leicht bekleidete weibliche Besucher heißt: Hoher Umsatz – Männer kommen nur wenn viele Frauen da sind – Darum erhalten Frauen kostenlose Verzehrgutscheine – Männer machen den Umsatz

Auf meine Nachfrage, ob damit die Männer angelockt werden sollen, antwortete er nicht. Eine Diskriminierung konnte er ebenso nicht in dem Angebot sehen. Dabei gehen Diskotheken oft diesen Weg denn dieses Tagesangebot lesen natürlich genauso viele männliche als auch weibliche Besucher. Laut dem Betreiber sind die partytauglichsten und hübschesten Mädchen in Minirock in der Disco…. Das ist ein Garant für ein volles Haus mit Männerüberschuss im Agostea. Für die Frauen könnte das vermeintlich gute Angebot zum Rohrkrepierer werden denn am Ende werden sie zum leicht bekleideten und reinen Objekt der männlichen Begierde.

Den Umsatz machen die Männer – Ohne (leicht bekleidete)  Frauen in den Discotheken weniger Umsatz für die Betreiber

Ohne Frauen läuft nichts im Discothekengewerbe. Und leicht bekleidet heißt hoher Umsatz bei den Getränken. Der größte Verzehr geht von der männlichen Kundschaft aus. Dort mal ein Getränk ausgegeben und ebenfalls noch stehend aber preislich gut abgefüllt den Abend verleben.

Nach unserer Anfrage verschwand das Angebot innerhalb von 15 Minuten von der Webseite

Am Ende sind also die Frauen, welche sich nicht auf das Angebot einlassen, weniger hübsch und partytauglich? So könnten sich die Angebotsverweigerer durchaus herabgesetzt fühlen. In der heutigen Zeit ist es nichts verwerfliches mit einem Minirock in eine Disco zu gehen, aber das sollten die Frauen frei für sich entscheiden dürfen ohne das Gefühl zu haben, dass sie es tun müssen um einem falschen Attraktivitätswert zu entsprechen.

Kommentare dazu aus den sozialen Medien:

Kommentar wurde zwischenzeitlich mit Beitrag vom Agostea Koblenz gelöscht

Instagram: feministakoblenz Heute im Patriarchat sind wir Köder. Wir werden mit Freiverzehr, der uns williger machen soll, gelockt. Wir sollen schillern, ins Auge fallen, viel Fleisch zeigen, damit die Macker uns besser in der Menge sehen. Wenn wir „das Sagen“ hätten, dürften wir anziehen was wir wollen. Wenn wir „das Sagen“ hätten müssten wir nicht in 5er Gruppen kommen, um uns die Hände und Blicke von den Leibern zu halten. Wenn wir „das Sagen“ hätten müssten wir nicht Angst haben, dass uns wer was ins Glas schüttet oder wer ein Nein nicht respektiert. Aber ihr wollt nicht, dass wir das Sagen haben. Ihr wollt, dass wir für euch die Macker anlocken. Dass sie sabbernd beim Tanzen hinter uns stehen, weil sie denken, dass unsere Kleidung eine Einladung ist. Wir sind nur in High Heels und Minirock „tauglich“. Wir bringen euch nur als Objekte, als Köder etwas.

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Verkehrsinsel und -zeichen umgefahren – Polizei sucht Zeugen

in Blaulicht/Koblenz
Umgefahrene Verkehrsschilder (Foto: Polizei Koblenz)

KOBLENZ (ots) Am Donnerstag, 30.06.2022, wurde der Polizei gegen 14:18 Uhr ein augenscheinlich vorangegangener Verkehrsunfall auf der B42 in KO-Ehrenbreitstein, Fahrtrichtung Vallendar, gemeldet. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ein Fahrzeugführer über eine sich in der Fahrbahnmitte befindliche Verkehrsinsel. Hierbei wurden die dortigen Verkehrszeichen umgefahren. Weiterlesen

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Lars Hörnig wird neuer Chef der Stadtwerke

in Koblenz
Lars Hörnig wird neuer Chef der Stadtwerke

KOBLENZ Der Koblenzer Stadtrat hat gestern in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, Lars Hörnig als neuen Alleingeschäftsführer der Stadtwerke Koblenz und als kaufmännischen Geschäftsführer der koveb einzustellen. In weiteren Sitzungen der jeweiligen Gesellschafterversammlungen wurde ebenfalls für dessen Einstellung gestimmt. Hörnig wird die neuen Positionen spätestens am 01. Januar 2023 antreten und löst Petra Ensel bei den Stadtwerken und in Personalunion Jürgen Czielinski bei der koveb ab. Weiterlesen

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Kokainanhaftungen am Lenkrad verraten Fahrer

in Blaulicht/Koblenz
Kokainanhaftungen am Lenkrad verraten Fahrer

KOBLENZ (ots) Am Donnerstag, den 30.06.2022 gegen 17 Uhr waren Kräfte der Polizeiinspektion Koblenz 2 bei einem Auffahrunfall auf der A 48 kurz vor der Bendorfer Brücke im Einsatz. Während der Unfallaufnahme konnten bei dem Verursacher Anzeichen für einen kürzlichen Drogenkonsum festgestellt werden. Alle Vortests verweigerte der 33-jährige Fahrer, der bereits erheblich im Bereich Betäubungsmittelkriminalität in Erscheinung getreten war, auf Ansprache.

Die Einsatzkräfte blieben hartnäckig: Sie führten einen Abriebtest auf dem Lenkrad des Pkw durch, den der Verursacher gefahren hatte. Der Test bewährte sich: Er reagierte positiv auf Kokain. Auch die anschließende Blutentnahme verweigerte der 33-Jährige, sodass diese von den Polizeibeamt/innen angeordnet werden musste. Die Fahrt konnte er anschließend nicht fortsetzen: Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. Ihn erwartet nun zusätzlich eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Schlägerei nach Gerichtsverhandlung

in Blaulicht/Koblenz
Schägerei nach gerichtsverhandlung ((Foto: Wikipedia - Autor: Asperatus Lizenz: CC BY-SA 4.0 Creative Commons - //creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

KOBLENZ (ots) Nach einer gestrigen Gerichtsverhandlung am Amtsgericht Koblenz verließen die Beteiligten gegen 11:15 Uhr das Gerichtsgebäude. Doch damit war der Fall für sie nicht abgeschlossen und es kam zu eigenen “weiteren Verhandlungen”. Die Personen gerieten derart aneinander, dass sie sich unter Einsatz eines Holztischbeines untereinander schlugen. Anlass des Ganzen war scheinbar die vorherige Verhandlung vor dem Richter. Weiterlesen

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Kupferbuche auf dem Friedhof wurde gefällt

in Koblenz
Foto (Stadt Koblenz/Groß): Mit Hilfe eines Hubsteigers wurde die stattliche Kupferbuche auf dem Hauptfriedhof schrittweise gefällt, da sie wegen Pilzbefalls nicht mehr standsicher war.

KOBLENZ Erst fielen die Seitenäste, dann Stück für Stück der Stamm: Die ortsprägende Kupferbuche auf dem Hauptfriedhof am Grabfeld 2 nahe des Haupteingangs musste von den Baumpflegern des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen gefällt werden. Der schätzungsweise 70 Jahre alte Baum war mit Riesenporling befallen. Durch diesen Pilz wird das Holz der Wurzeln massiv abgebaut, sodass die Standsicherheit so weit beeinträchtigt wird, dass ein Umstürzen des Baumes wahrscheinlich ist. Außerdem geht die Vitalität des Baumes kontinuierlich zurück. Ein spezieller Zugversuch hatte ergeben, dass jetzt gehandelt werden musste.

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