Deutschland

Bitcoin Millionär vergisst Passwort

in Deutschland/Rheinland-Pfalz
Bitcoin Millionär vergisst Passwort - 49 Millionen EUR verloren

HENNEF Diese Geschichte ist verrückt. Ein Mitvierziger aus Hennef kaufte vor über 10 Jahren rund 1000 Bitcoins. Damals lagen diese noch bei etwa 10 Cent das Stück. Er glaubte nicht so wirklich an den Erfolg. Den möglichen Trend verpassen wollte er aber auch nicht. Jetzt erinnerte er sich an seine Spekulation. 100 EUR investiert und heute unglaubliche 49 Millionen EUR Wert denn ein Bitcoin liegt bei 49.542 EUR.  Doch es gibt einen großen Harken.

Er hat sein Passwort vergessen. 10 Versuche sind möglich um den mit 256 Bit verschlüsselten Tresor zu öffnen. Achtmal gab er das Passwort bereits fehlerhaft ein. Somit verbleiben ihm noch zwei Möglichkeiten Millionär zu werden oder auch nicht. “Mir fällt es zu erbrechen nicht mehr ein“, erzählte er uns am Telefon. “Ich könnte verrückt werden.”

Nachvollziehbar. Das Passwort zurücksetzen kann er nicht. Wer es vergisst oder verliert kann auf den Tresor nicht mehr zurückgreifen. Wir sind gespannt wie diese Geschichte ausgehen wird.

Irrsinn Stufenplan – So nicht Herr Müller

in Deutschland/Politik
POLITIK Freizeitsport ab Inzidenzwert unter 10? Hotels Kinos ab 20? So nicht Herr Müller!

POLITIK Unlängst legte der Berliner Senat der Ministerpräsidentenkonferenz ein Diskussionspapier vor, das stufenweise Öffnungen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35, 20 und 10 vorschlug.

Freizeitsport ab einem Inzidenzwert von unter 10?

Ähnliche Pläne kommen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Thüringen. Doch wie genau sehen diese aus? Das Senatspapier des Berlins regierenden Bürgermeisters Müller dürfte für viele Selbständige ein Schlag ins Gesicht sein. Weiterlesen

Harter Lockdown ab Mittwoch

in Deutschland/Gesundheit/Politik
Regierung beschließt bundesweiten harten Lockdown

BERLIN Soeben wurde der harte Lockdown ab Mittwoch beschlossen. Der komplette Einzelhandel mit Ausnahme von Geschäften für den täglichen Bedarf muss bis einschließlich 10. Januar schließen.

Außerdem sollen Schüler und Kita-Kinder spätestens am dem Mittwoch mindestens dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben. Eine Notbetreuung soll gewährleistet werden.  Auch das “Böller Verbot” zu Silvester wurde beschlossen. Begründet wurde es mit einer möglichen Überlastung der Krankenhäuser durch Silvester Knaller-  Verletzte.

Feiern zu Weihnachten sind möglich mit maximal fünf Personen plus Kinder. Zu Silvester gibt es ein Versammlungsverbot. Gottesdienste sind erlaubt mit deutlichen Abstandsregeln, Friseure werden geschlossen.

Die Einschnitte sind hart. Dieses wird es ein sehr stilles Weihnachten und Silvester geben. Auch ist nicht sicher, dass der Lockdown am 10. Januar enden wird. Laut dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder, ist es “fünf vor Zwölf.” Corona sei eine Katastrophe, die aller Leben mehr betrifft wie jede Krise, die wir in 50 Jahren zuvor hatten.

Hamburger Corona Wahnsinn

in Deutschland/Gesundheit
Dicht gedrängt gehen Besucher über die Landungsbrücken - Unglaubliche Zustände in Hamburg Altona und St. Pauli

HAMBURG In der Hansestadt scheint es kein Corona zu geben. Davon müsste man ausgehen wenn man die zahlreichen Besucher auf den Landungsbrücken am Elbufer beobachtet. Dicht an dicht gedrängt in einem Touristenpulk. Abertausende zwängten sich durch die Menschenmassen. Geradezu unglaubliche Szene spielten sich im berühmt berüchtigten St. Pauli ab.

Geschätzte 50.000 Besucher feierten am vergangenen Wochenende eine Party wie auf Mallorca. Abstandsregeln scheint es nicht zu geben. Auch nicht in den Restaurants oder Pubs. Rücken an Rücken ist die Devise. Aufnahme der Kontaktdaten? Fehlanzeige. In nahezu keinem der von uns besuchten Restaurant wurden wir nach unseren Daten gefragt. Einzige Ausnahme bildete ein Pub wo die E-Mail Adresse gefordert wurde. Begründet wurde dieses damit, dass sich sowieso alle weigern würden ihre Personaldaten herauszugeben. Weiterlesen

Bundesweiter Warntag am 10. September

in Deutschland/Rhein-Lahn-Kreis/Rheinland-Pfalz
Bundesweiter Warntag am 10. September

RHEIN-LAHN-KREIS Ab dem Jahr 2020 wird, wie Landrat Frank Puchtler informiert, jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September ein bundesweiter Warntag stattfinden. Premiere des bundesweiten Warntages ist am 10. Sep-tember 2020. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern soll die technische Infrastruktur der Warnung in ganz Deutschland mittels einer Probewarnung getestet werden. Weiterlesen

Aufgedeckt: Tönnies-Zulieferer quält Schweine

in Deutschland
Tierrechtler*innen dokumentieren grausame Zustände in Tönnies Zulieferbetrieb. In der Mastanlage werden über 1.000 Schweine auf engstem Raum gehalten, viele der Tiere haben blutige Verletzungen an Ohren und Schwänzen. Das Deutsche Tierschutzbüro hat Strafanzeige erstattet

RHEDA-WIEDENBRÜCK Nach dem Corona-Ausbruch und der Schließung von Deutschlands größtem Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück, schaut die ganze Republik auf Tönnies. Zurecht werden die Werkverträge, Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter*innen scharf kritisiert. Neben den Menschen werden durch Tönnies aber auch millionenfach Tiere ausgebeutet und gequält. Alleine im Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück hat Tönnies in der Vergangenheit bis zu 30.000 Schweine pro Tag geschlachtet. Weit über 100 Tiertransporter fuhren täglich in den Schlachthof. Seit letzter Woche hat der Schlachthof wieder geöffnet, derzeit werden dort bis zu 10.000 Schweine täglich getötet.

Deutsches Tierschutzbüro stellt Strafanzeige

Dem Deutschen Tierschutzbüro ist nun Bildmaterial aus einer Schweinemast in Rheda-Wiedenbrück zugespielt worden. Laut einem Medienbericht und telefonischer Auskunft des Betreibers, werden die Schweine bei Tönnies geschlachtet. Die Zustände in der angezeigten Mastanlage, in der ca. 1.000 Schweine gehalten werden, sind grausam. So leiden viele der Schweine an Verletzungen, die ganz offensichtlich nicht behandelt werden. “Unzählige Schwänze und Ohren sind blutig gebissen, hier müsste der Mäster einschreiten, das tut er aber scheinbar nicht” kritisiert Denise Weber, Pressesprecherin vom Deutschen Tierschutzbüro. In einer Szene sieht man ein hervorstehendes, blutiges und stark geschwollenes Auge, das Schwein ist vermutlich auf diesem Auge blind. In einer anderen Szene sieht man einen unbehandelten, Tennisball großen Abszess an einem Ohr. “Solche gravierenden Verletzungen und Entzündungen passieren nicht über Nacht, hier scheint der Mäster seiner Fürsorge und Verantwortung nicht nachgekommen zu sein” so Weber. Das zeigt sich auch an den hygienischen Zuständen, in einigen Bereichen der Mastanlage drückt die Gülle durch die Spaltenböden nach oben. Zu einem vernichtenden Ergebnis kommt auch Univ.-Prof (i.R.) Dr. Siegfried Ueberschär in einem Kurz-Gutachten. Er sieht dringend Handlungsbedarf und sieht den Tatvorwurf der Tierquälerei erfüllt. Das Deutsche Tierschutzbüro hat gegen den Tönnies-Zulieferer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Zudem wurden heute das zuständige Veterinäramt und das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf informiert und zum Handeln aufgefordert.

Die Bildaufnahmen sind letzte Woche Montag in der Nacht zu Dienstag (13.07. /14.07.2020) entstanden und zeigen in einigen Bereichen einen sehr vollen Stall. “Von einem “Schweinestau” kann in diesem Stall aber dennoch nur bedingt die Rede sein, da besonders viele der Jungtiere Verletzungen aufweisen. Der Landwirt steht auch in dieser Situation als Schweinehalter in der Pflicht, die Tiere immer so zu halten, dass es gesetzeskonform ist, so müsste er bei einer höheren Bestandsdichte den Tieren alternative Plätze anbieten. “Zudem bestätigte der Mäster, dass es in seinem Stall nicht zu einem Schweinestau gekommen ist oder derzeit dazu kommen würde. “Nach uns vorliegenden Informationen, war die Situation auf der Nacht von Sonntag auf Montag unverändert in der Schweinemast” so Weber.

Man muss sich vor Auge halten, dass einem Mastschwein laut Gesetz nur ein Platz von 0,75 qm² zugestanden wird” kritisiert Weber. In der sogenannten “Nutztierhaltung” muss sich dringend etwas ändern, das System gehört abgeschafft. Die Tierrechtler*innen nehmen das Bildmaterial zum Anlass, um erneut aufzuzeigen, wie Tiere in Deutschland und für Tönnies gehalten werden. “Die Wahrscheinlichkeit, dass man beim sogenannten “Metzger des Vertrauens”, an der Fleischtheke im Supermarkt oder beim abgepackten Fleisch beim Discounter, Fleisch aus der Massentierhaltung erhält, liegt bei über 95%. So hoch ist der Anteil der Tiere, die in Deutschland in der Massentierhaltung leben und leiden müssen” so Weber.

Die Tierrechtler*innen empfehlen den Menschen daher Fleisch sowie andere tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen zu tauschen, denn nur so kann die Tierquälerei beendet werden. “Wichtig ist mir zu sagen, dass kein Tier freiwillig in den Schlachthof geht, denn Tiere wollen leben und nicht bei Tönnies oder einem anderen Schlachthof getötet werden” so Weber abschließend.

Politbarometer – Fast zwei Drittel halten Markus Söder für kanzlerfähig

in Deutschland/Politik
obs/ZDF/Forschungsgruppe Wahlen

MAINZ (ots) Das Thema Corona beherrscht weiterhin die politische Agenda: Für 64 Prozent aller Befragten ist es zurzeit das wichtigste politische Problem in Deutschland. Danach kommt mit weitem Abstand die ökonomische Lage im Land (17 Prozent). Trotz immer wieder aufflackernder Hotspots halten nur 40 Prozent ihre Gesundheit aktuell durch das Coronavirus für gefährdet, 60 Prozent sehen diese Bedrohung nicht (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils “weiß nicht”). Weiterlesen

Pistorius rechnet mit Geisterspielen zum Saisonstart

in Deutschland/Sport
Geisterspiele in der Bundesliga

SPORT Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius geht davon aus, dass die neue Saison der Fußball-Bundesliga im September mit Geisterspielen startet. Auf eine Öffnung für Zuschauer hoffe er “im späten Herbst”, sagte der SPD-Politiker in einem Interview der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Eine Lockerung im September komme aus seiner Sicht “zu früh”. Weiterlesen

Lange Haftstrafen für vier “Bandidos”

in Deutschland
Vier "Bandidos" zu langen Haftstrafen verurteilt

GELSENKIRCHEN Drogenrausch und Wut auf den konkurrierenden Freeway – Riders Motorradclub, sollen der Ausschlag für die schreckliche Tat gewesen sein. Im Oktober 2018 griffen vier Mitglieder der Bandidos einen 63-jährigen Mann auf offener Straße an. Dieser befand sich nach einer Feier auf dem Heimweg. Weiterlesen

Wirecard stellt Insolvenzantrag

in Deutschland
Wirecardbank stellt Insolvenzantrag

DEUTSCHLAND Bittere Stunden für Anleger und Kunden. Der krisengeschüttelte Zahlungsdienstleister Wirecard stellte am heutigen Tage den Insolvenzantrag beim Amtsgericht München. Weiterlesen

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