Schulen
Ausgezeichnet und lecker: Kita „Pusteblume“ in Hahnstätten mit hervorragenden Speisen
Die evangelische Kindertagesstätte „Pusteblume“ erhielt ein Zertifikat für hervorragende Verpflegungsqualität – v.l.n.r.: Beate Böhme (Leiterin Kindertagesstätte „Pusteblume“, Hahnstätten), Prof. Dr. Günter Eissing (Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V.), Heike Wermuth und Iris Eibel (Kindertagesstätte „Pusteblume“, Hahnstätten) und Sabine Herrenbrück (Leitung Kindertagesstätten im Zentrum Bildung der EKHN) gruppierten sich zum Erinnerungsfoto.
HAHNSTÄTTEN Die evangelische Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Hahnstätten wurde kürzlich mit einem Zertifikat des Instituts für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt das besondere Engagement der Einrichtung für eine qualitativ hochwertige und hygienisch einwandfreie Verpflegung.
Besonders stolz zeigte sich neben der Leiterin der Kita, Beate Böhme, auch der Träger der Einrichtung, das Dekanat Nassauer Land. Beide betonten, wie wichtig eine gesunde Ernährung für die Kinder sei und dass man auf die Einhaltung höchster Standards großen Wert lege.
Ein besonderes Lob ging an das Mensa-Team. Die engagierten Mitarbeiterinnen bereiten täglich rund 300 Speisen für die Kindertagesstätte und die benachbarte Ganztagsschule zu. Die Zertifizierung bestätigt nun offiziell, dass das Verpflegungsangebot den Standards zur Ernährungsqualität und Hygiene voll entspricht.
KiTa-Leiterin Beate Böhme zeigte sich erfreut über die Anerkennung: „Es ist schön zu sehen, dass unsere Bemühungen für das Wohl der Kinder wahrgenommen und geschätzt werden. Die Zertifizierung ist das Ergebnis intensiver Schulungen und Vorbereitungen. Im Fokus stand dabei die ausgewogene Speiseplangestaltung, die Verwendung frischer, saisonaler und regionaler Produkte sowie die Einhaltung höchster Hygienestandards.“
Auch Iris Ebel aus dem Team der Hauswirtschaft der Kindertagesstätte „Pusteblume“ freute sich sehr über die Auszeichnung, „die unsere tägliche Arbeit würdigt und bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Mit dieser Zertifizierung unterstreicht die Kita „Pusteblume“ einmal mehr ihren Anspruch, den Kindern nicht nur eine liebevolle Betreuung, sondern auch ein gesundes und ausgewogenes Verpflegungsangebot zu bieten.
Schulen
Unter dem Sternenzelt: Mobiles Planetarium im Leifheit-Campus in Nassau
NASSAU Am 2. Februar 2026 erhielt der Leifheit-Campus besonderen Besuch: Herr Völkel, der in Sessenbach ein eigenes Planetarium sowie eine Sternwarte betreibt, machte mit seinem mobilen Planetarium Station an unserer Schule. Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins konnte dieses außergewöhnliche Angebot nach zweijähriger Unterbrechung erneut ermöglicht werden.
Während des Schultages nahmen die beiden fünften und sechsten Klassen an der eindrucksvollen Veranstaltung teil. Nachdem die Lernerinnen und Lerner durch den engen Eingang in die Planetariumskuppel gelangt waren, richteten sie sich im Inneren gespannt ein. Dort lauschten sie aufmerksam den anschaulichen Erläuterungen von Herrn Völkel zur Orientierung am nächtlichen Himmel. Als sich schließlich der Sternenhimmel über ihnen öffnete und die Kuppel erleuchtete, war die Begeisterung deutlich spürbar.
Mithilfe unterschiedlicher Projektionen erläuterte der Experte die wichtigsten Sternbilder und veranschaulichte die Entstehung der Mondphasen. Darüber hinaus stellte er mehrere Planeten vor, die aktuell am Nachthimmel beobachtet werden können. Im Anschluss nutzten die Lernenden die Gelegenheit, Herrn Völkel Fragen rund um das Weltall und seine Arbeit zu stellen. Besonders eindrucksvoll war dabei die Darstellung der Größenverhältnisse der Planeten unseres Sonnensystems, die er mithilfe verschiedener Modelle erklärte.
Der Besuch des mobilen Planetariums bot eine gelungene Ergänzung zum NaWi-Unterricht und ermöglichte den Lernerinnen und Lernern einen lebendigen und nachhaltigen Einblick in die faszinierende Welt der Astronomie.
Schulen
Literatur gegen das Vergessen: Goethe-Gymnasium Bad Ems mit Projekt zum Holocaust
BAD EMS „Das blinde Fenster zum Gestern aufstoßen“ – ausgehend von dieser Metaphorik beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler am 27. Januar im Deutschunterricht der Klassen 7a und 8a (Benedicte Schödl) mit literarischen Texten zum Holocaust.
Nach einer kurzen Einführung im Unterricht hatten die Klassen die Möglichkeit, in der Schulbibliothek literarische Werke in den Blick zu nehmen, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Holocaust blicken.
Bibliothekarin Elke Schmidt hatte hierzu eine sehr große und abwechslungsreiche Auswahl an Literatur zusammengestellt und sie für die Schüler zur Einsicht arrangiert. So fanden sich neben Informationen der Bundeszentrale für Politische Bildung und weiteren Sachbüchern vor allem erzählende Texte wie „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter, „Das Tagebuch der Anne Frank“, „Auf einem langem Weg“ von Gudrun Pausewang, „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne und viele andere Werke. Auch graphic novels und DVDs standen zur Verfügung und konnten – wie auch die Bücher – nach einer Schmökerstunde in der Bibliothek ausgeliehen werden.
Es bleibt zu hoffen, dass „blinde Fenster zum Gestern“ nicht nur anlässlich des Gedenktages, sondern durch das kritische Lesen und Reflektieren aufgestoßen werden. Mögen auf diese Weise Demokratie und Verantwortungsbewusstsein wachsen und ein gutes Miteinander gepflegt werden.
Danke an Elke Schmidt für die hervorragende Auswahl der Bücher sowie für ihre Dienste zur Leseförderung (Text: Benedicte Schödl | Goethe-Gymnasium Bad Ems)
Lahnstein
U16-Jungenmannschaft des Johannes-Gymnasiums Lahnstein gewinnt Landesentscheid im Volleyball
LAHNSTEIN Ein großer Erfolg für das private Johannes-Gymnasium in Lahnstein und den VC Lahnstein: Die U16-Jungenmannschaft hat im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (WK III) den Landesentscheid im Volleyball gewonnen. Mit einer beeindruckenden Leistung setzten sich die jungen Sportler in Mainz gegen starke Konkurrenten durch und qualifizierten sich damit erstmals für das Bundesfinale in Berlin im Mai.
Im ersten Spiel des Tages zeigten die Lahnsteiner Talente ihr Können und gewannen souverän mit 2:0 gegen die IGS Morbach. Im entscheidenden Duell gegen das Priv. Theresianum-Gymnasium Mainz wurde es jedoch spannend. Nach einem knappen ersten Satz, den die Lahnsteiner mit 24:26 verloren, kämpften sie sich im zweiten Satz zurück und gewannen mit 25:14. Der dritte und letzte Satz wurde zum Nervenkitzel, doch die Mannschaft behielt die Nerven und sicherte sich mit 15:13 den Sieg.
Trainer und AG-Leiter Rafael Heilscher vom VC Lahnstein äußerte sich stolz über die Leistung seiner Schützlinge: „Dieser Erfolg ist eine schöne Bestätigung unserer bisherigen Arbeit. Die enge Kooperation zwischen dem Johannes-Gymnasium und dem VC Lahnstein, die seit fünf Jahren besteht, hat sich als äußerst fruchtbar erwiesen.“
Die Volleyball-AG des Johannes-Gymnasiums, die seit dem Schuljahr 2019/2020 kontinuierlich aufgebaut wurde, hat mit diesem Sieg einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Heilscher betonte, dass der Erfolg nicht nur die harte Arbeit der Schüler würdigt, sondern auch das Potenzial aufzeigt, das im sportlichen Bereich der Schule noch vorhanden ist. „Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam weitere sportliche Talente entwickeln können. Ich bedanke mich auch sehr bei Herrn Simon Einig, der als schulischer Ansprechpartner mich sehr unterstützt.“, so Heilscher.
Die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin ist ein herausragender Erfolg und zeigt, wie erfolgreich Kooperationen zwischen Schule und Verein sein kann. Das Johannes-Gymnasium ist seit drei Jahren anerkannte Partnerschule des Sports mit einem breiten Sportprofil und Kooperationen mit Sportvereinen aus der Region (pm Johannes-Gymnasium Lahnstein).
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