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Lahnstein

Karnevalisten erobern Lahnstein: Die Stadtverwaltung muss sich den Narren geschlagen geben

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OB Siefert war beim Säbelkampf chancenlos.
Foto: Eva Dreiser | Stadtverwaltung Lahnstein
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LAHNSTEIN In Lahnstein regieren wieder die Narren – denn auch wenn Oberbürgermeister Lennart Siefert zusammen mit seinen Mitarbeitern und Beigeordneten alles gegeben hat, musste er sich doch geschlagen geben und die Herrschaft an die Karnevalisten abtreten.

Wieder fand die traditionelle Rathauserstürmung an Schwerdonnerstag am Salhofplatz Lahnstein statt, wo OB Siefert sich getreu dem Motto „Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“ als Kapitän der Stadtverwaltung gemeinsam mit seinen Matrosen auf dem Wehrgang verschanzt hatte.

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Dagegen standen die Narren mit den Lahnsteiner Tollitäten (Piraten-)Prinz Sascha I. der tanzende Jeck vom närrischen Rhein-Lahn-Eck und Lahno-Rhenania Sira I. sowie den Kindertollitäten Jan II. und Frieda I. Mit ihnen marschierten Vertreter der Närrischen Turmgarde, des Niederlahnsteiner Carneval Verein, des Carneval Comité Oberlahnstein, der Traditionsgarde Rot-Weiß, der Funken Blau-Weiß, der 24er, der Rhein-Lahn-Jecken, des Kamper Karnevals Club, der Mainzer Ranzengarde, die ihre Konfetti- und Luftschlangenkanonen zündeten, auf dem Salhof ein.

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Zwei angeheiterte Piraten, die als Späher vorausgeschickt worden waren, spotteten über die aussichtslose Lage der Stadtverwaltung. Sie witzelten über das sinkende Schiff und seinen Kapitän, der noch immer glaubte, alles im Griff zu haben. Die Schwachstellen der Stadtverwaltung – von undichten Kassen bis hin zu Baustellen-Chaos und „Schlaglöchern, die tiefer sind, als das Bermudadreieck“ – wurden gnadenlos aufgezählt, während Oberbürgermeister Siefert tapfer versuchte, die Kontrolle zu behalten. Doch die Piraten waren sich sicher: Die Eroberung der Stadt würde ihnen spielend gelingen.

Mit donnernden Trommeln und lauten Rufen betrat schließlich die gefürchtete Kapitänin Ronja (Hoemberger) die Bühne, die ihre Crew in Stellung brachte. Die Verteidiger der Stadtverwaltung versuchten noch, sich mit einer humorvollen Rettungsaktion zu behaupten und schöpften mit Eimern „Wasser“ in Form von Konfetti und Luftschlangen aus ihrem sinkenden Schiff.

Nachdem die Piraten sich eingeschunkelt hatten, folgte ihre erste Offensive. Gegen diese konnten sich die Verteidiger der Stadtverwaltung noch behaupten, auch wenn dabei der Beigeordnete Manfred Radermacher in die Hände der Angreifer geriet und unter ihrem lauten Jubel angekettet vorgeführt wurde.

Nun forderte Kapitänin Ronja den OB zum Kampf heraus und holte sich zur Unterstützung drei Piratinnen der schönsten Piratengarden hinzu. Mit einem epischen Kampftanz begann das Säbelrasseln, dem sich Siefert schlussendlich geschlagen geben musste. „Eure Verkehrsführung war verkehrt! Das ist unfair“, beklagte er sich, doch das nützte ihm nun auch nichts mehr: Er musste den Piraten das Versteck seiner Schatztruhe verraten. Anstelle des Stadtgolds enthielt diese jedoch nur Spielzeug und Süßigkeiten.

Auch ohne Gold war die Niederlage des nun abgesetzten Kapitäns des sinkenden Schiffs besiegelt: Siefert wurde zur Planke geführt und die Narren übernahmen das Kommando.

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Lahnstein

Tag der offenen Tür im Waldkindergarten Lahnstein: LahnKobolde öffnen am 21. Februar für alle Interessierten

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Foto: Eva Dreiser | Stadtverwaltung Lahnstein
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LAHNSTEIN Am Samstag, 21. Februar sind Interessierte von 10.00 bis 14.00 Uhr herzlich zum Tag der offenen Tür in den Waldkindergarten LahnKobolde, Dr.-Max-Otto-Bruker-Straße 1, eingeladen.

Interessierte Familien, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie alle Neugierigen haben an diesem Tag die Gelegenheit, den besonderen Alltag des Waldkindergartens kennenzulernen. Nach der offiziellen Begrüßung steht die Entdeckung des Geländes der LahnKobolde auf dem Programm. Dabei erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die pädagogische Arbeit und die naturnahe Umgebung, in der die Kinder lernen und wachsen.

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Der „Baum der Gespräche“ bietet Raum für Austausch, Fragen und Begegnungen. Außerdem stellen sich sowohl der Förderverein als auch die Dr.-Max-Otto-Bruker-Stiftung vor und informieren über ihre Arbeit und Unterstützung des Waldkindergartens.

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Das Team der LahnKobolde beschreibt seine Philosophie mit den Worten: „In unserem Waldkindergarten wird aus einem Samen Hoffnung, aus einem Setzling Vertrauen und aus einem Baum eine blühende Gemeinschaft.“

Weitere Informationen zum Waldkindergarten finden sich unter www.lahnstein.de/waldkiga.

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Lahnstein

Narren haben Vorfahrt in Lahnstein: Umzüge in Ober- und Niederlahnstein

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LAHNSTEIN Bald ist es wieder soweit und die Narren ziehen von Karnevalssamstag bis Veilchendienstag durch Lahnsteins Straßen: Kinder- und Jugendumzug am Samstag, 14. Februar:

Marktplatz – Im Flürchen – Johann-Baptist-Ludwig-Straße – Bahnhofstraße – Brückenstraße – Adolfstraße – Frühmesserstraße – Hochstraße – Salhofplatz (Auflösung)

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Rosenmontagsumzug durch Oberlahnstein am Montag, 16. Februar:

Ketteringstraße – Vencer Straße – Europaplatz – Dr.-Weber-Straße – Adolfstraße – Südallee – Sebastianusstraße – Schulstraße – Adolfstraße – Westallee – Hochstraße Salhofplatz (Auflösung)

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Kappenfahrt durch Niederlahnstein am Dienstag, 17. Februar:

Didierstraße – Markstraße – Im Nauling – Johannesstraße – Brückenstraße –Bahnhofstraße – Rheinstraße – J.-B.-Ludwig-Straße – Im Flürchen – Finale auf dem Marktplatz

Alle Umzüge beginnen um 14.00 Uhr. Aufgrund der Karnevalsumzüge kommt es an den drei Tagen zu diversen Straßensperrungen im Stadtgebiet.

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Lahnstein

Die Jecken sind los: Herrlich verrückte NCV-Karnevalssitzung in Lahnstein

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LAHNSTEIN Wenn der Niederlahnsteiner Carnevals Verein zur Sitzung lädt, dann weiß man: Es wird krachen. So war es wenig verwunderlich, dass der Saal,  wie nahezu immer,  fast ausverkauft war. Und was gehört zu einer solchen Sitzung? Natürlich ein Sitzungspräsident wie Günter Groß, der sicher durch das Programm führte.

Dazu eine Prise Lokalpatrioten als musikalischer Kracher, ein Männerballett, das den Namen verdient und fertig ist ein Karnevalsnachmittag, der sitzt. Das Besondere: Nahezu alle Aktiven kamen aus den eigenen Reihen. Das galt für weite Teile der Darbietungen, ob Klamauk oder Tanz. Für die 1. Vorsitzende Lisa Halbig war das ein besonderer Moment. Denn eine Sitzung, die so stark auf Eigenleistung baut, ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

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Und dann waren da noch die tanzenden Männer: So ein Männerballett hat etwas Eigenes. Und sie hatten es drauf. Da soll noch einer sagen, Männer könnten nicht tanzen.

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